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29.04.2026 | 04:30

Diese Gold-Aktie lockt zum Einstieg! Lahontan Gold vor Neubewertung!

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Bildquelle: KI

Wer sich nicht vom schwächelnden Goldpreis nervös machen lässt, dem bietet sich derzeit eine interessante Einstiegschance im Sektor. So gibt es viele gute Gründe für den Kauf der Aktie von Lahontan Gold. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren darauf konzentriert, ein riesiges Goldvorkommen zu entwickeln. Bereits im kommenden Jahr soll die Produktion starten. Und zwar nicht irgendwo, sondern in der vielleicht besten Bergbauregion der Welt. Mit dem näher rückenden Produktionsstart intensiviert das Unternehmen die Investor Relations. Zuletzt hat die Lahontan-Gründerin und CEO Kimberly Ann auf der Münchner Kapitalmarkt Konferenz (MKK) präsentiert. Man merkt sofort, dass sie für das Unternehmen brennt. Ann zeigte eindrucksvoll auf, welche Werte man schon aufgebaut hat und worauf sich Aktionäre noch freuen können. Mit dem Produktionsstart will Lahontan übrigens auch an die Wall Street gehen. Die Aktie erscheint alles andere als teuer.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF

Inhaltsverzeichnis:


    Gründerin und CEO überzeugt auf der MKK

    Auf der Münchner Kapitalmarkt Konferenz (MKK) am vergangenen Mittwoch hinterließ Kimberly Ann einen bleibenden Eindruck. Die Gründerin und CEO von Lahontan Gold präsentierte sich als klassische Vollblutunternehmerin, die ihr Projekt mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Produktion treiben will. Dabei stellte sie auch eine gängige Branchenlogik infrage. Aus ihrer Sicht fokussieren sich große Produzenten zu stark auf Mega-Projekte, obwohl sich bei den aktuell hohen Goldpreisen auch kleinere Lagerstätten hochprofitabel entwickeln ließen – sei es standalone oder durch die Bündelung mehrerer Vorkommen. Lahontan habe in den vergangenen fast vier Jahren die Basis dafür gelegt und wolle ab dem kommenden Jahr zeigen, dass sich mit diesem Ansatz richtig Geld verdienen lässt.

    Multi-Millionen-Unzen in der wahrscheinlich besten Bergbauregion der Welt

    Lahontan Gold besitzt vier Gold- und Silberexplorationsgebiete in der Walker Lane im US-Bundesstaat Nevada. Dieser gilt unter Branchenkennern als eine der besten – wenn nicht die beste – Bergbauregion der Welt. Verantwortlich dafür sind gleich mehrere Faktoren: Erstklassige Geologie mit weltberühmten Goldtrends wie dem Carlin- und Cortez-Gürtel, eine hervorragend ausgebaute Infrastruktur sowie ein stabiles, bergbaufreundliches regulatorisches Umfeld. Es muss kaum mit Protesten von Anwohnern gerechnet werden. Denn obwohl Nevada der flächenmäßig siebtgrößte Staat der USA ist, gehört er gleichzeitig zu den am dünnsten besiedelten. Hinzu kommt eine lange Förderhistorie, die nicht nur riesige Goldmengen hervorgebracht hat, sondern auch umfangreiche Datenbestände, von denen heutige Explorer profitieren. Große Produzenten wie Barrick Mining und Newmont konzentrieren hier einen erheblichen Teil ihrer globalen Produktion. Um die Minen in Nevada dreht sich im Wesentlichen auch der Streit der beiden Gold-Giganten.

    2027 zum Goldproduzenten

    Lahontans Flaggschiff-Liegenschaft ist das 28,3 km² große Santa-Fe-Minenprojekt. Dort wurde von den späten 80er- bis in die frühen 90er-Jahre rund 359.000 Unzen Gold und 702.000 Unzen Silber aus Tagebaubergwerken auf, die mit Haufenlaugung verarbeitet wurden, produziert. Damals zu Preisen für das Edelmetall zwischen 300 USD und 450 USD je Unze. Derzeit verfügt die Mine über eine angezeigte Mineralressource von 1.539.000 Unzen. Das Management erwartet, dass die offizielle Ressource bald deutlich erhöht werden könnte. Dazu sind für das laufende Jahr intensive Bohrprogramme geplant. Daneben soll die vorläufige wirtschaftliche Bewertung für Santa Fe aktualisiert werden.

    Neben intensiven Bohrungen will man auch historisch bewegtes Material wie alte Halden systematisch bewerten. Gerade bei hohen Goldpreisen ist dies ein potenziell wertvoller Hebel und leichter in Produktion zu bringen. Stichwort Produktion: Ende 2026 oder spätestens im 1. Quartal 2027 soll die finale Baugenehmigung für die erste Mine vorliegen. Noch in 2027 soll dann auch Gold produziert werden.

    Potenzial um Millionen Unzen erweitert

    Wer einen besseren Eindruck von Kimberly Ann und dem gesamten Projekt bekommen will, sollte sich das Interview mit Lyndsay Malchuk vom International Investment Forum ansehen. Dort betont Ann, dass der Markt die operative Fortschrittsgeschwindigkeit noch unterschätzt. Während Investoren zögern, liefert das Unternehmen kontinuierlich starke Bohrergebnisse mit oberflächennahen Goldvererzungen und baut gleichzeitig seine Landpositionen aus. Für Ann sind dies bewusst gelegte „Brotkrumen“, die zusammengenommen das Bild eines deutlich größeren Goldsystems ergeben.

    https://youtu.be/pRq4WtH82Rc?si=4VEEF_4CVRncayiQ

    Besonders hervorgehoben hat die Gründerin die wachsende Ressourcenbasis. Neue Bohrungen würden das Potenzial um Millionen Unzen erweitern – ein Ausmaß, das selbst das Management überrascht habe. Parallel dazu treibt Lahontan die Entwicklung aggressiv voran, insbesondere im neu erworbenen West-Santa-Fe-Gebiet, das sich als strategischer Satellit zum Kernprojekt entwickeln soll. Vor wenigen Wochen wurden für West Santa Fe außergewöhnlich starke metallurgische Ergebnisse aus dem RC-Bohrprogramm 2025 bekannt gegeben. Demnach konnten bei Cyanid-Extraktionstests durchschnittlich 81 % des Goldes und 60 % des Silbers gewonnen werden. Diese Werte liegen über den Ergebnissen früherer Testreihen. Zudem bestätigen die Ergebnisse, dass sich die Mineralisierung hervorragend für eine kosteneffiziente Heap-Leach-Verarbeitung eignet. Insgesamt steigen die Chancen, dass West Santa Fe dazu beitragen wird, die Ressource im laufenden Jahr massiv zu steigern.

    Neues Bohrprogramm für schnelle Produktion

    Gleichzeitig richtet sich der Blick auf zusätzliche Potenziale wie historische Halden und Restmaterialien. Dazu plant Lahontan in Kürze, ein Bohrprogramm auf historischen Heap-Leach-Halden zu starten. Aufgrund der mehrjährigen historischen Produktion bis in die 90er-Jahre stehen die Chancen gut, dass in den Halden noch erhebliche Restgehalte schlummern könnten. Um dies zu bestätigen, sind 95 Bohrlöcher geplant. Besonders attraktiv ist dabei die Wirtschaftlichkeit. Das Material ist bereits zerkleinert und gelagert, sodass keine aufwendigen Abraumarbeiten nötig sind.


    Fazit

    Insgesamt ist Lahontan Gold auf einem guten Weg, den Schritt zum profitablen mittelständischen Gold- und Silberproduzenten in Nevada zu machen. Dafür erscheint die Marktkapitalisierung von 159 Mio. CAD bereits heute als zu günstig. Insbesondere mit Blick auf die mögliche deutliche Erhöhung der Ressource in den kommenden Monaten. An die Wall Street wird das Unternehmen sicher mit einer ganz anderen Bewertung gehen.

    Die Lahontan-Aktie lockt zum Einstieg. Quelle: LSEG

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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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