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15.04.2026 | 04:30

Goldpreis auf 6.300 USD?! Diese Gold-Aktie könnte zum Outperformer 2026 werden: Lahontan Gold!

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  • Silber
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Bildquelle: KI

Sehen wir den Goldpreis Ende des Jahres bei 6.300 USD? Diese Prognose hat JPMorgan zuletzt bestätigt. Und nachdem sich der Preis für das Edelmetall in den vergangenen Tagen stabilisiert hat und wieder die Marke von 5.000 USD je Unze anvisiert, erscheint die Prognose der US-Bank absolut realistisch. Damit werden auch Gold-Aktien wieder interessant. Ein Kandidat für den Outperformer 2026 ist Lahontan Gold. Das Unternehmen hat sich bisher auf das operative Geschäft konzentriert und beginnt gerade erst die Bekanntheit an der Börse zu steigern. Dabei spricht viel für steigende Kurse: Projekte im Edelmetall-Hotspot der USA, eine Ressource, die bald über 2 Mio. Unzen klettern könnte, ein absehbarer Produktionsstart und Übernahmefantasie. Nach der jüngsten Korrektur bietet sich eine spannende Einstiegschance.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF

Inhaltsverzeichnis:


    J.P. Morgan erwartet 6.300 USD bis Jahresende

    J.P. Morgan sorgt mit einer ausgesprochen bullishen Goldprognose für Aufsehen: Die US-Bank traut dem Edelmetall bis Ende dieses Jahres einen Anstieg auf bis zu 6.300 USD zu. Trotz der jüngsten Kombination aus historischer Rally und hoher Volatilität sehen die Analysten weiterhin strukturellen Rückenwind für Gold. Der aktuelle Rücksetzer – derzeit notiert Gold immerhin wieder um die 4.700 USD – wird dabei nicht als Trendbruch, sondern vielmehr als taktische Einstiegsgelegenheit interpretiert. Treiber dieser Einschätzung sind vor allem die zunehmende Diversifikation weg vom US-Dollar, geopolitische Unsicherheiten sowie die anhaltende Sorge vor Inflationsschüben – klassische Argumente, die Gold als strategische Absicherung im Portfolio stärken.

    Fundamental untermauert wird die optimistische Sicht durch mehrere Nachfragefaktoren. Besonders die Zentralbanken – allen voran aus Schwellenländern – haben ihre Goldkäufe in den vergangenen Jahren massiv ausgeweitet und dürften diesen Trend fortsetzen. Parallel könnte ein strukturell schwächerer US-Dollar die Attraktivität von Gold zusätzlich erhöhen. Auch private Investoren könnten angesichts sinkender Realrenditen verstärkt in das Edelmetall umschichten. In Summe ergibt sich laut JPMorgan ein robustes Nachfragebild, das bei begrenztem Angebot weiteres Aufwärtspotenzial freisetzt. Gold bleibt damit nicht nur ein Krisenmetall, sondern ein zentraler Baustein für langfristig ausgerichtete Portfolios.

    Dies dürfte auch Gold-Aktien wieder Rückenwind geben. Ein Kandidat für den Titel des Outperformers 2026 ist Lahontan Gold.

    Lahontan Gold: Jetzt wird Wert für Aktionäre geschaffen

    Mit der Korrektur des Goldpreises ist auch die Aktie von Lahontan Gold deutlich zurückgekommen. Das Wertpapier wird in Deutschland auch auf Tradegate gehandelt und notiert derzeit bei 0,23 EUR. Vor rund vier Wochen wurden noch 0,35 EUR je Aktie bezahlt. Viel spricht dafür, dass dieses Kursniveau wieder erreicht und sogar übertroffen werden kann. Denn Lahontan Gold befindet sich in der Phase, in der wahrscheinlich am meisten Wert für Aktionäre geschaffen wird. Und zwar macht man den Schritt vom Explorer zum Produzenten bzw. Übernahmekandidaten.

    Bereits 2 Mio. Unzen Ressource im Edelmetall-Hotspot der USA

    Lahontan Gold ist erfolgreich auf die Exploration von Gold- und Silbervorkommen im Edelmetall-Hotspot der USA fokussiert. Im Walker-Lane-Gürtel im US-Bundesstaat Nevada setzt das Unternehmen ein vergleichsweise einfaches Geschäftsmodell um. Historische Minen, die sich für einen kostengünstigen Tagebau eignen, sollen reaktiviert werden. Schließlich lassen sich durch den kräftigen Anstieg des Goldpreises im vergangenen Jahrzehnt heute Minen wieder sehr profitabel betreiben, die im vergangenen Jahrhundert geschlossen wurden. Dazu trägt neben dem Goldpreis auch der technologische Fortschritt bei.

    Beim Flaggschiffprojekt Santa-Fe hat man bereits mächtige Oxid-Gold- und Silber-Abschnitte identifiziert. Das Management erwartet, dass die offizielle Ressource von rund 2 Mio. Unzen bald deutlich erhöht werden könnte. Zudem soll sich der zusätzlich erworbene Bereich West Santa Fe als deutlich gehaltvoller erweisen als zunächst angenommen.

    Santa Fe produzierte bereits von den späten 80er- bis in die frühen 90er-Jahre. Damals tendierte Gold zwischen 300 USD und 450 USD je Unze. Neben intensiven Bohrungen will man auch historisch bewegtes Material wie alte Halden systematisch bewerten. Gerade bei hohen Goldpreisen ein potenziell wertvoller Hebel und leichter in Produktion zu bringen. Stichwort Produktion: Ende 2026 oder spätestens im 1. Quartal 2027 soll die finale Baugenehmigung für die erste Mine vorliegen.

    Gründerin überzeugt im Interview

    Die Lahontan-Gründerin und CEO Kimberly Ann überzeugte zuletzt im Interview mit Lyndsay Malchuk vom International Investment Forum. Aus ihrer Sicht hat die Börse das Potenzial des Explorers noch nicht vollständig eingepreist. Sie sieht Lahontan Gold an einem entscheidenden Meilenstein: Mit zwei Projekten, die perspektivisch wieder in Produktion gehen könnten, und einer Reihe von Kurstreibern wolle das Unternehmen Werte für Aktionäre schaffen.

    https://youtu.be/pRq4WtH82Rc?si=4VEEF_4CVRncayiQ

    Jüngste Erfolgsmeldung

    Auch die jüngste Pressemitteilung des Unternehmens spricht für eine Unterbewertung der Aktie. Am Montag hat Lahontan für West Santa Fe außergewöhnlich starke metallurgische Ergebnisse aus dem RC-Bohrprogramm 2025 veröffentlicht. Demnach konnten bei Cyanid-Extraktionstests durchschnittlich 81 % des Goldes und 60 % des Silbers gewonnen werden. Diese Werte sind nicht nur als hoch einzustufen, sondern liegen auch über Ergebnissen früherer Testreihen. Zudem bestätigen die Ergebnisse, dass sich die Mineralisierung hervorragend für eine kosteneffiziente Heap-Leach-Verarbeitung eignet.

    Das Management sieht sich entsprechend in seiner Einschätzung bestärkt und treibt die Exploration weiter voran, um die Ressource gezielt auszubauen. Mit Blick auf eine geplante erste Ressourcenschätzung noch im laufenden Jahr könnte West Santa Fe zu einer Neubewertung der Aktie beitragen.


    Fazit

    Es gibt gute Gründe, warum Lahontan Gold im laufenden Jahr ein Outperformer sein könnte. Mit Blick auf ein Goldvorkommen mit potenziell mehr als 2 Mio. Unzen in den USA erscheint die Aktie zu günstig zu sein. Insbesondere, da nach einem positiven Ressourcenupdate auch Übernahmefantasie hinzukommen dürfte.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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