27.02.2026 | 05:15
+50 % mit Uran? Bei Standard Uranium könnte noch mehr drin sein!
Die Auswirkungen von KI führen derzeit zu starken Kursausschlägen. Wer profitiert, wer wird bedroht? Während Software-Unternehmen abgestraft werden, gehen die Kurse von Energieunternehmen durch die Decke. Zu den großen Gewinnern in den USA gehören auch Energieversorger, die auf Atomkraft setzen. Dazu gehören beispielsweise Constellation Energy, Vistra und Talen Energy. Doch diese müssen auch mit Uran versorgt werden. Da überrascht es nicht, dass die Bank of America bullish für den Uranpreis ist. Sie erwartet allein im laufenden Jahr einen Anstieg von über 50 % auf 135 USD je Pfund. Mit Standard Uranium könnten Anleger vom Megatrend profitieren.
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
STANDARD URANIUM LTD. | CA85422Q1037 , CAMECO CORP. | CA13321L1085
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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Newsflow und Risikoreduzierung in einer Aktie
Während die Branchengrößen wie Cameco und NextGen schon gut gelaufen sind, lohnt sich ein Blick auf die Explorer. Zu den spannenden Newcomern zählt Standard Uranium. Spannend bei dem Unternehmen ist, dass man nicht auf ein einzelnes Projekt setzt, sondern auf eine Vielzahl. Und diese entwickelt man in der Regel mit finanzstarken Partnern. Dies reduziert den Kapitalbedarf und das Risiko für Aktionäre. Zudem ermöglicht das größere Portfolio einen regelmäßigen Newsflow.
Das aktuelle Portfolio von Standard Uranium umfasst 13 hochwertige Uran-Explorationsprojekte in uranreichen Distrikten des Athabasca-Beckens. Über die Gesamtfläche von mehr als 95.000 Hektar verteilen sich 57 Claims. Das Flaggschiffprojekt ist Davidson River. Neu hinzugekommen ist zuletzt das Harrison-Projekt. Es liegt im Südwesten des Athabasca-Beckens. Dort befindet sich unter anderem die Triple R Lagerstätte von Fission Uranium und das Arrow-Projekt von NexGen Energy. F3 Uranium hat dort zuletzt hochgradige Funde gemeldet.
Unternehmen gibt 2026 Vollgas
2026 will Standard Uranium den Durchbruch schaffen. Hochauflösende Geophysik und zielgerichtete Diamantbohrprogramme sollen gleich mehrere Projekte weiterbringen. Im Fokus steht dabei das Davidson River Projekt als Werttreiber. Dieses treibt Standard Uranium ohne Partner voran. Dagegen werden die Kosten für die Bohrprogramme bei Corvo und Rocas von Partnern gestemmt. Gleichzeitig verspricht sich das Management von parallelen Programmen kontinuierlichen Newsflow und sogar laufende Einnahmen über Operator Fees, weil Standard häufig die operative Durchführung der Arbeiten übernimmt.
Für CEO Jon Bey ist 2026 ein „Discovery-Jahr“. Dazu sollen auch neue, priorisierte Zielzonen aus einer erstmals eingesetzten Multiphysik-Vermessung im Südwesten des Beckens beitragen. So soll das Portfolio systematisch in Richtung Entdeckung entwickelt werden.

Corvo-Uranprojekt mit hochgradigem Potenzial
Zuletzt gab es bereits positive Nachrichten zum Corvo-Uranprojekt im östlichen Athabasca-Becken. Es gilt als potenziell hochgradig. Jetzt soll erstmals geprüft werden, ob sich die Signatur in die Tiefe fortsetzt. Dafür bereitet man die ersten Diamantbohrungen vor. Im Zentrum steht der Abschnitt Manhattan Showing. Dort ergaben Proben von auffälligen Uranmineralisierung an der Oberfläche bis zu 8,10 % U₃O₈. Nun sollen rund 3.000 Meter Diamantbohrungen in 8 bis 10 Löchern weitere Details bringen.
Das Projekt ist ein Musterbeispiel für das Geschäftsmodell von Standard Uranium. Partner Aventis Energy kann sich demnach 75 % am Projekt sichern, wenn über drei Jahre 6 Mio. CAD in Exploration investiert werden. Für Standard Uranium bedeutet das: Bohrmeter und Datenerhebung laufen mit Partnerkapital, während das Unternehmen über die Projektbeteiligung am Upside partizipiert.
Fazit: Aktie mit Upside-Potenzial
An der Börse wird Standard Uranium mit weniger als 20 Mio. CAD bewertet. Damit scheint es aufgrund der Vielzahl an Projekten und dem risikoreduzierten Partnermodell deutliches Upside-Potenzial zu geben. In Deutschland wird die Aktie bereits auf Tradegate gehandelt. Mit weiterem Newsflow dürfte die Bekanntheit des Unternehmens steigen und damit auch die Handelsumsätze in der Aktie.

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