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02.02.2026 | 04:30

ALARM bei Plug Power! 2G Energy und der KI-BOOM! 100 % KURSPOTENZIAL bei der A.H.T. Syngas Aktie!

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Bildquelle: TUI AG

Über 100 % Kurspotenzial sehen Analysten bei der Aktie von A.H.T. Syngas. Aus Sicht der Experten steht das Unternehmen vor einem Wachstumsschub. Das Marktpotenzial für synthetischen Erdgasersatz aus biogenen Reststoffen ist riesig. Zudem befindet man sich in der Transformation vom reinen Anlagenbauer hin zum Energieproduzenten. Während A.H.T. erst rund 10 Mio. EUR auf die Börsenwaage bringt, sind es bei 2G Energy bereits 600 Mio. EUR. Damit steigen auch die Erwartungen der Aktionäre. Der jüngste Auftragseingang konnte nicht für Impulse sorgen, alle warten auf Nachrichten aus den USA. In den USA herrscht derzeit Alarmstimmung bei Plug Power. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung sollen Aktionäre über die Zukunft des Wasserstoff-Spezialisten entscheiden. Die Verschiebung der Veranstaltung sorgt für Verunsicherung.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: A.H.T. SYNGAS TECH. EO 1 | NL0010872388 , PLUG POWER INC. DL-_01 | US72919P2020 , 2G ENERGY AG | DE000A0HL8N9

Inhaltsverzeichnis:


    A.H.T. Syngas: Analysten sehen mehr als 100 % Kurspotenzial

    Die Aktie von A.H.T. Syngas wird endlich von Investoren entdeckt. Um gute 60 % ging es im Januar 2026 nach oben. Doch damit dürfte die Story gerade erst beginnen. Denn bei einem Aktienkurs von knapp unter 4 EUR wird der Anbieter von dezentralen, klimafreundlichen Biomassekraftwerken erst mit rund 10 Mio. EUR bewertet. GBC Research sieht den fairen Wert bei 8,50 EUR und traut der Aktie damit mehr als eine Verdoppelung zu.

    Die Analysten prognostizieren, dass A.H.T. im laufenden Jahr 9,24 Mio. EUR umsetzen wird. In 2027 sollen es bereits 18,79 Mio. EUR sein und in 2028 dann rund 23 Mio. EUR. Der Nettogewinn nach Steuern soll bis 2028 auf 1,36 Mio. EUR bzw. 0,51 EUR je Aktie klettern.

    Doch woher kommt der Optimismus? A.H.T. ist Spezialist für die Herstellung von synthetischem Erdgasersatz zur Produktion von Strom und Wärme. Eingesetzt werden biogene Reststoffe wie Gülle oder Klärschlamm. Dabei befindet man sich derzeit in einer spannenden Transformation vom reinen Anlagenbauer hin zum Betreiber. Durch diese Verlängerung der Wertschöpfungskette will A.H.T. wiederkehrende Umsätze und höhere Renditen erzielen.

    Das Marktpotenzial für Erdgas-Ersatzlösungen ist jedenfalls riesig. Laut den Experten von MarketResearchFuture.com soll der Syngas-Markt allein in Europa bis 2035 auf rund 33,4 Mrd. USD steigen und sich damit fast verdoppeln. Aktuell begleitet A.H.T. Projekte in Polen, Österreich und Deutschland. Künftig will man auch Wasserstoff aus Biomassereststoffen erzeugen. Gemeinsam mit Partnern hat A.H.T. kürzlich ein Patent zur Erzeugung von Wasserstoff durch thermische Vergasung fester Biomasse in einem Festbettreaktor erhalten. Nächster Meilenstein soll die Realisierung einer ersten Wasserstoffproduktion in Norddeutschland sein.

    Hinweis: Wer mehr über A.H.T. und die spannende neue Technologie erfahren möchte, sollte sich für das International Investment Forum (ii-forum.com) am 25. Februar 2026 anmelden. Dort wird CEO Gero Ferges präsentieren.

    2G Energy: Anleger warten auf US-Aufträge

    Was bei einem Newcomer wie A.H.T. Syngas möglich ist, hat 2G Energy in den vergangenen Jahren eindrucksvoll gezeigt – sowohl was Unternehmenswachstum als auch Aktienentwicklung angeht. Inzwischen gehört 2G Energy zu den etablierten Energie-Aktien in Deutschland. Seit dem Allzeithoch im August 2025 hat die Aktie jedoch etwas geschwächelt und notierte im November 2025 kurzfristig bei nur noch 25 EUR. Inzwischen hat sich der Kurs auf rund 35,50 EUR erholt. Damit bringt man wieder über 600 Mio. EUR auf die Börsenwaage.
    Die am Donnerstag veröffentlichte Auftragsentwicklung im vierten Quartal 2025 hat zwar kein Kursfeuerwerk ausgelöst, aber das Unternehmen sollte seinen Wachstumskurs fortsetzen können.

    So hat der Hersteller von nachhaltigen Kraftwerken und Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Anlagen und Wärmepumpen über einen starken Auftragseingang insbesondere in Deutschland und Europa berichtet.

    In Deutschland füllte sich das Orderbuch um 22,4 Mio. EUR. Dies waren 145 % mehr als im Vorjahresquartal. Grund seien unter anderem die verbesserten Rahmenbedingungen für Investitionen in Biogas. Neue Anreize würden die Planungssicherheit für Betreiber und Investoren erhöhen und Biogas-Projekte wirtschaftlich deutlich interessanter machen. Im europäischen Markt außerhalb der Ukraine stieg der Auftragseingang um 160 % auf 11,7 Mio. EUR. Dabei hob 2G Energy das Segment Kläranlagen mit einem Ordervolumen von 2,2 Mio. EUR hervor. Es gebe auch größere Projekte für den ukrainischen Markt. Aufgrund von Verzögerungen konnten einige jedoch nicht zum 31.12. in die Bücher aufgenommen werden. In Nordamerika blieb der Auftragseingang trotz des Wegfalls staatlicher Förderung mit 15,5 Mio. EUR nur knapp hinter dem Vorjahresniveau zurück. Im laufenden Jahr erwartet 2G Energy in Nordamerika eine sehr dynamische Entwicklung. Gerade im Bereich der Energieversorgung von KI-Rechenzentren will man Projekte reinholen. Dies wird auch von Aktionären erwartet.

    Für das Jahr 2026 wurde die Umsatzprognose von 440 Mio. EUR bis 490 Mio. EUR bestätigt. Die EBIT-Marge soll zwischen 9 % und 11 % liegen. Neben den sich bereits abzeichnenden positiven Effekten aus dem Biomassepaket, den inzwischen konkreter werdenden Rahmenbedingungen zu den deutschen Gasreservekraftwerken und der geplanten Steigerungen im Bereich der Wärmepumpen, werden auch erste Großaufträge aus dem neuen Geschäftsbereich Data-Center diese Prognose unterstützen. Auch im kommenden Jahr 2027 erwartet das Management eine positive Entwicklung.

    Kostenlos für das International Investment Forum am 25. Februar anmelden

    Alarm bei Plug Power

    Alarm bei Plug Power. Eigentlich sollte am vergangenen Freitag die wichtige außerordentliche Hauptversammlung stattfinden. Dort sollen die Aktionäre einer massiven Kapitalerhöhung zustimmen. Das Management hatte im Vorfeld betont, dass dies wichtig sei, um die Weiterentwicklung – um nicht zu sagen, das Überleben – von Plug Power sicherzustellen. Doch der Wasserstoff-Spezialist musste kurzfristig verschieben.

    Jetzt soll die außerordentliche Hauptversammlung am 5. Februar 2026 stattfinden. Der Grund: Im Vorfeld haben zu wenig Aktionäre über die Kapitalmaßnahmen (Vorschläge 1 und 2) abgestimmt. Es wurde betont, dass etwa 92,63 % bzw. 89,09 % der abgegebenen Stimmen die Vorschläge 1 und 2 unterstützen. Jedoch stimmten nur etwa 36,93 % bzw. 46,86 % der ausgegebenen Aktien des Unternehmens ab. Plug Power braucht aber jeweils eine Zustimmung von mindestens 50 % der ausgegebenen Aktien.

    Plug-CEO Andy Marsh: „Wir werden unsere Kampagne zur Einholung von Stimmen für die Vorschläge 1 und 2 fortsetzen. Wir haben diese Satzungsänderung als direkte Reaktion auf das Feedback der Aktionäre verfolgt, die Bedenken hinsichtlich der Erhöhung der genehmigten Stammaktien der Gesellschaft durch eine Aktienzusammenlegung geäußert haben. Obwohl die Gesellschaft derzeit die Möglichkeit hat, bei Bedarf eine Aktienzusammenlegung durchzuführen, sind wir der Ansicht, dass Vorschlag 2 einen ausgewogeneren und aktionärsfreundlicheren Weg darstellt, und wir ermutigen die Aktionäre, dies bei ihrer Stimmabgabe sorgfältig zu berücksichtigen.“

    Am heutigen Montag um 10 Uhr Ortszeit an der US-Ostküste wird Plug Power einen Webcast veranstalten und diesen auch auf seiner Internetseite übertragen. In einer Frage-und-Antwort-Runde soll allen Aktionären die Möglichkeit gegeben werden, Fragen zu den Vorschlägen zu stellen. event.webcasts.com/starthere.jsp

    Fazit

    Das Kurspotenzial von über 100 % bei der A.H.T.-Aktie erscheint durchaus realistisch zu sein. Das Unternehmen verfügt über große Wachstumschancen. Werden diese genutzt, sollte die Aktie viel Luft nach oben haben. 2G Energy zeigt A.H.T., wohin die Reise gehen kann. Bei 2G selber liegen die Erwartungen von Anlegern hoch. Die Aufträge im Bereich der KI-Datenzentren würden der Aktie sicher Rückenwind geben. Die Aktie von Plug Power bleibt etwas für Zocker. Für langfristig orientierte Anleger drängt sich ein Kauf nicht auf.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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