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30.01.2026 | 04:30

DroneShield enttäuscht! Plug Power kämpft ums Überleben! American Atomics Aktie vor einer überfälligen Rally?!

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Bildquelle: pixabay.com

Tech-Analyst Pip Klöckner zeichnet für 2026 ein klares Bild: Er erwartet, dass Nvidia-CEO Jensen Huang im laufenden Jahr zum größten Energie-Lobbyisten aufsteigt. Ohne zusätzliche, verlässliche Energie laufen die Rechenzentren nicht – und ohne Rechenzentren werden keine Nvidia-Chips gekauft. Meta setzt dabei voll auf Atomenergie. Davon sollte American Atomics profitieren. Denn Uran wird benötigt, unabhängig davon, wer die Atomkraftwerke baut und das KI-Rennen gewinnt. Und American Atomics arbeitet an spannenden Projekten direkt in den USA. Der KI-Energie-Boom hat auch Plug Power zwischenzeitlich angetrieben. Doch die Euphorie ist verflogen. Und was ist bei DroneShield los? Die Aktie ist zuletzt ordentlich unter die Räder gekommen. Lag es an den Quartalszahlen?

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: AMERICAN ATOMICS INC | CA0240301089 , DRONESHIELD LTD | AU000000DRO2 , PLUG POWER INC. DL-_01 | US72919P2020

Inhaltsverzeichnis:


    American Atomics profitiert, egal wer die Atomkraftwerke betreibt

    Tech-Analyst Pip Klöckner zeichnet für 2026 ein klares Bild: Er erwartet, dass Nvidia-CEO Jensen Huang im laufenden Jahr zum größten Energie-Lobbyisten aufsteigt. Klöckner argumentiert, der Energiehunger hinter den von Nvidia ausgelieferten Chips entspreche Größenordnungen einer Vielzahl von Atomkraftwerken. Wachstum bei Nvidia bedeute folglich noch mehr Druck auf Netze und Erzeugung. Sein Punkt ist eindeutig: Ohne zusätzliche, verlässliche Energie laufen die Rechenzentren nicht – und ohne Rechenzentren werden keine Nvidia-Chips gekauft.

    Das Thema Energieversorgung ist in der gesamten KI-Industrie zentral. Meta geht bei Atomenergie in die Offensive und setzt für den KI-Ausbau auf einen Mix aus neuen Reaktorkonzepten und bestehender Kernkraft. Dabei geht man sogar soweit, Strom im Voraus zu bezahlen. Beispielsweise für ein 1,2-GW-Projekt von Oklo und für ein 2,8-GW-Vorhaben von TerraPower. Parallel hat sich der Konzern von Gründer Mark Zuckerberg 2,1 GW aus bereits laufenden Kernkraftwerken von Vistra gesichert. Bereits im Juni 2025 hatte Meta einen Deal mit einem von Constellation betriebenen Atomkraftwerk in Illinois abgeschlossen. Meta fungiert damit immer mehr als finanzstarker „Ankerkunde“ für kapitalintensive, teils noch in der Entwicklung befindliche Small-Reactor-Ideen und beschleunigt so die Industrialisierung neuer Kapazitäten. Dies zeigt, dass Energieversorgung zur Kernkompetenz im KI-Wettlauf wird und Meta bereit ist, den Ausbau aktiv mitzufinanzieren. Ähnliche Konzepte dürften auch die anderen Hyperscaler verfolgen.

    Wie können Anleger von dem Atom-Boom profitieren? Unternehmen wie Vistra, Oklo und Constellation sind bereits gut gelaufen. Zudem gibt es große Entwicklungsrisiken. Da erscheint es interessant, auf einen Bereich zu setzen, der profitiert, egal wer die Atomkraftwerke baut und betreibt: Uran-Unternehmen.

    Eine interessante Uran-Aktie ist die von American Atomics. Das kanadische Unternehmen entwickelt derzeit das Uran-Projekt Big-Indian im US-Bundesstaat Utah. Im Osten des traditionsreichen Lisbon-Valley-Distrikts hat man sich ein bislang kaum erkundetes Areal gesichert. Die Chancen für substanzielle Funde sind hoch. Denn auf der Westseite wurden in der Vergangenheit bereits rund 78 Mio. Pfund Triurandioxid (U₃O₈) gefördert. American Atomics will künftig nicht nur Uran abbauen, sondern auch die Aufbereitung und Anreicherung übernehmen. Die geplante Aufbereitungsanlage soll neue Maßstäbe in Sachen umweltschonende Metallveredelung setzen.

    Das Unternehmen steht noch am Anfang, wird aber eben auch nur mit weniger als 15 Mio. CAD bewertet. Anleger haben so die Chance, frühzeitig dabei zu sein. Wer mehr über American Atomics und die aktuelle Unternehmensentwicklung erfahren möchte, sollte sich für das International Investment Forum (ii-forum.com) am 25. Februar 2026 anmelden. Dort wird Gründer Conor Lynch präsentieren.

    Plug Power kämpft ums Überleben

    Es ist eigentlich unverständlich, warum American Atomics auf dem aktuellen Niveau notiert, wenn sogar Wasserstoff-Unternehmen vom KI-Energie-Boom erfasst werden. Beispielsweise hat es Plug Power seit Jahren versäumt, ein profitables Geschäftsmodell aufzubauen. Stattdessen muss man darum kämpfen, von Aktionären die Zustimmung zu einer massiven Kapitalerhöhung zu erhalten.

    Während von Großaufträgen zuletzt nicht berichtet werden konnte, wurde immerhin ein Meilensteinprojekt abgeschlossen. Im portugiesischen Sines wurde die Installation von 100 MW PEM GenEco™-Elektrolyseuren abgeschlossen. Seit Beginn des Projekts im Oktober 2025 wurden zehn 10-MW-GenEco-Elektrolyseurmodule in der Raffinerie des Galp-Konzerns errichtet. Die Anlage wird derzeit hochgefahren und soll künftig bis zu 15.000 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff pro Jahr produzieren. Damit sollen die Treibhausgasemissionen der Raffinerie um 110.000 Tonnen pro Jahr reduziert werden.

    Plug-CRO Luis Crespo: „Diese Installation zeigt, dass grüner Wasserstoff in großem Maßstab nicht nur möglich ist, sondern bereits heute Realität ist, und Plug spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die Fertigstellung des Sines-Raffinerieprojekts ist ein entscheidender Moment für die Energiewende in Europa und ein Vorbild für die Dekarbonisierung schwer zu elektrifizierender Industriezweige.“

    Kostenlos für das International Investment Forum am 25. Februar anmelden

    DroneShield: -20 % in wenigen Tagen, warum?

    Und was ist eigentlich bei DroneShield los? Seit einer Woche hat die Aktie des Spezialisten für Drohnenabwehr der Rückwärtsgang eingelegt. Innerhalb der wenigen Handelstage ging es um knapp über 20 % nach unten.

    Dabei profitierte das Wertpapier vergangenen Woche noch von einem positiven Analystenkommentar. So hatten die Analysten von Bell Potter ihre Kaufempfehlung für die DroneShield-Aktie bestätigt. Denn die Analysten erwarten in den kommenden Monaten bedeutende Aufträge für das Unternehmen. DroneShield ist ein klaren Profiteur wachsender Sicherheitsbudgets. Drohnenabwehr sei nicht nur grundsätzlich ein wichtiges Thema, sondern würde in 2026 zusätzlich von Großereignissen profitieren. So erwarten die Analysten, dass DroneShield beim Schutz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika und der "America 250"-Feierlichkeiten zum Zuge kommen wird. In den USA dürften neue umfassende Befugnisse von Behörden bei der Drohnenabwehr zu einem Nachfrageschub führen. Daher wurde das Kursziel für die Aktie von DroneShield von 4,40 AUD auf 5 AUD angehoben. Derzeit notiert das Wertpapier um die 3,60 AUD.

    Am 27. Januar hat DroneShield dann über das vierte Quartal 2025 und das Gesamtjahr berichtet. In den letzten drei Monaten des Jahres wurden 63,5 Mio. AUD umgesetzt. Im Jahr 2025 waren es insgesamt 201,6 Mio. AUD. Dies könnte bei dem einen oder anderen für Enttäuschung gesorgt haben, denn im dritten Quartal 2025 waren es 92,9 Mio. AUD und damit deutlich mehr. Insgesamt fiel der Bericht auffällig "leise" aus. So wäre eine ausführliche Pressemitteilung oder ein Aktionärsbrief wünschenswert gewesen.

    Fazit

    Der Umsatzrückgang bei DroneShield im Vergleich zum Vorquartal sollte nicht überbewertet, aber beobachtet werden. Wenn es tatsächlich zu größeren Aufträgen kommt, sollte die Aktie wieder anziehen. Eine Kursrally erscheint bei American Atomics überfällig. Der Bedarf an Uran wird in den kommenden Jahren steigen, und dafür erschließt das Unternehmen drei Projekte direkt in den USA. Plug Power bleibt etwas für Zocker. Eine nachhaltige Trendwende der Aktie ist nicht in Sicht.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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