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19.01.2026 | 04:30

Unentdeckte Energie-Aktie für den KI-Boom! Char Technologies mit Durchbruch in 2026!

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Bildquelle: KI

Investoren stürzen sich in 2026 wieder auf Energie-Aktien, die vom KI-Boom in den USA profitieren. Beispielsweise ist Bloom Energy im noch jungen Jahr bereits um über 50 % explodiert. Mit einem Wert von 35 Mrd. USD ist das Unternehmen allerdings alles andere als ein Schnäppchen. Eine noch unentdeckte Perle in diesem Bereich ist Char Technologies. Die Kanadier produzieren Kohle- und Gasersatz aus Reststoffen. Dabei wird nicht mehr geforscht, sondern im laufenden Jahr im industriellen Maßstab produziert. Die Aktie erscheint viel zu günstig und sollte in 2026 durchstarten.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: CHAR Technologies Ltd. | CA15957L1040

Inhaltsverzeichnis:


    Energie entscheidet über KI-Gewinner

    Der KI-Boom in den USA wirkt zunehmend wie ein Stresstest für das gesamte Energiesystem. Immer mehr Experten sind überzeugt, dass nicht die Leistungsfähigkeit von Halbleitern, sondern die Frage nach „sicheren und günstigen Kilowattstunden“ darüber entscheiden wird, wer im KI-Rennen Tempo macht und es als Sieger beendet – in den USA und gegenüber China. Kraftwerke, Netze und Umspannwerke können kaum schnell genug errichtet werden. Alles, was kurz-, mittel- und langfristig Strom liefern kann, boomt: Erneuerbare werden ausgebaut, Kernkraft erlebt ein Revival, Gas gilt als flexible Option und selbst auf Kohle wird gesetzt, weil jede verfügbare Megawattstunde zählt. In dieser Logik wird Energie zur neuen Währung der digitalen Vorherrschaft.

    Kohle- und Gasersatz aus Reststoffen

    Dass die fossilen Quellen Kohle und Gas nicht die langfristige Lösung sein können, dürfte den meisten klar sein. Gleichzeitig ist die Technologie bewährt sowie Infrastruktur vorhanden. Der Königsweg ist also, Kohle und Gas aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen. Und genau dies macht Char Technologies. Der Kern des Geschäftsmodells ist die Umwandlung von forstwirtschaftlichen Reststoffen – davon gibt es in Nordamerika mehr als genug – in marktfähige Produkte wie Bio-Kohle und Bio-Gas. Wichtig für Anleger: Das Unternehmen ist der Labor- und Testphase bereits entwachsen. Die erste Hochtemperatur-Pyrolyseanlage im kanadischen Thorold ist kürzlich in Betrieb gegangen. Damit werden aus Testläufen mit Industriekunden nun Umsätze und Cashflows. Bei der jetzt anstehenden Skalierung hat man finanzkräftige Partner wie den Stahlgiganten ArcelorMittal und die kanadische BMI Group ins Boot geholt.

    https://youtu.be/NM6RiILMS-k?si=rApnE63U6xUIu7lu

    Kommerzialisierung startet jetzt

    Das Jahr 2026 startet für Char Technologies gleich mit einem Meilenstein. Mit der Inbetriebnahme der Thorold Renewable Energy Facility sollen in der ersten Phase jährlich 5.000 Tonnen Bio-Kohle produziert werden. Damit sind die geplanten Produktionsziele bestätigt. Darüber hinaus sollen in 2026 bereits die wesentlichen Erweiterungsarbeiten der Phase 2 erfolgen, um künftig auch erneuerbares Erdgas zu produzieren.

    Derzeit läuft zudem die Auswertung eines Demonstrationsprojekt in Baltimore. Dort wurde über sechs Monate hinweg in einer Char-Anlage Klärschlamm zur Energiegewinnung genutzt. Bisher wurde nichts gemeldet, was gegen die künftige Kommerzialisierung spricht.

    Partner finanziert Millionen-Projekt

    Auch mit der BMI Group gibt man Vollgas. Zuletzt hat die BMI Group 10 Mio. CAD zur Verfügung gestellt, um das große Projekt für die Produktion von Bio-Kohle im kanadischen Ontario voranzutreiben. Noch im ersten Quartal soll eine Machbarkeitsstudie abgeschlossen werden.

    Ziel ist eine Anlage, die lokal verfügbare Holzabfälle in CO₂-arme Bio-Kohle und Synthesegas umwandelt. Die geplante Kapazität liegt bei bis zu 50.000 Tonnen Bio-Kohle pro Jahr und damit deutlich über der von Thorold. Das Synthesegas soll entweder direkt am Standort genutzt oder in einer späteren Ausbaustufe als Erdgas-Ersatz vermarktet werden. Beide Partner betonen die strategische Logik des Vorhabens: Char kann die Technologie massiv skalieren und BMI kann seine Reststoffe nutzen und den Standort dank sauberer Energie reindustrialisieren.

    Fazit

    Unternehmen in der Entwicklungsphase tun sich an der Börse oft schwer. Dies gilt auch für Char Technologies. Doch mit der im laufenden Jahr beginnenden Kommerzialisierung steht bei der Aktie eine Neubewertung an. Die Marktkapitalisierung von unter 50 Mio. CAD erscheint jedenfalls viel zu niedrig zu sein. Insbesondere weil sich die Technologie hervorragend zur Energieversorgung von Rechenzentren eignet. Doch auch weltweit braucht es grundlastfähige Alternativen zu Kohle und Gas. Char bietet genau dies nur eben aus Reststoffen. Mit den starken Partnern an Bord werden Risiken reduziert und es gibt Übernahmefantasie.

    Die Char-Aktie erscheint günstig und nimmt langsam Fahrt auf

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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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