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17.02.2026 | 05:30

JETZT diese AKTIEN kaufen?! Gerresheimer, TUI und Silver Viper Minerals!

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Bildquelle: TUI AG

Wer die Silber-Rally verpasst hat, für den ergibt sich in der aktuellen Konsolidierung eine interessante Einstiegschance – zum Nachkaufen natürlich auch. Eine spannende Aktie aus der zweiten Reihe dafür ist Silver Viper Minerals. In einem interessanten Interview erläutert der CEO die Stärken des Unternehmens. Wird man bald der größte Explorer in Mexiko? Auf den ersten Blick könnte der Absturz der Gerresheimer-Aktie für den Kauf sprechen. Doch es gibt große Probleme. Die Bilanzierung muss weiterhin hinterfragt werden und jetzt schwächelt auch noch das operative Geschäft. Dagegen läuft es bei TUI durchaus solide. Der Touristikkonzern zahlt wieder Dividende und ist stark in der neue Jahr gestartet. Während die Aktie leicht sinkt, kaufen Insider.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: GERRESHEIMER AG | DE000A0LD6E6 , SILVER VIPER MINER. CORP. | CA8283344098 , TUI AG NA O.N. | DE000TUAG505

Inhaltsverzeichnis:


    Silver Viper kombiniert Gold-Stabilität mit Silber-Hebel

    Wer die Silber-Rally verpasst hat, für den ergibt sich in der aktuellen Konsolidierung eine interessante Einstiegschance – zum Nachkaufen natürlich auch. Eine spannende Aktie aus der zweiten Reihe dafür ist Silver Viper Minerals. Sie wird in Deutschland unter anderem auf Tradegate gehandelt und ist derzeit rund 30 % günstiger zu haben, als noch vor einigen Wochen. Nachdem sich zuvor bereits die Experten von researchanalyst.com positiv zum Unternehmen geäußert hatten, hat jetzt der CEO im Interview spannende Einblicke gegeben.

    Silver Viper Minerals präsentiert sich im Interview als Explorer, der den nächsten Wachstumsschritt in Mexiko nicht dem Zufall überlässt. Stattdessen geht man sehr strukturiert vor. CEO Steve Cope sagt im Gespräch mit Lyndsay Malchuk vom International Investment Forum, das Ziel des Unternehmens sei es, sich als einer der führenden – wenn nicht der größte – Explorer im Land zu positionieren. Und Exploration ist in dem kleinen Silbermarkt dringend nötig. Dafür verfolgt das Unternehmen eine Doppelstrategie: die Ressourcen an beiden bestehenden Projekten ausbauen und zugleich neue Vorkommen entdecken. Genau diese Kombination aus "Ressourcenwachstum" und "Entdeckungs-Upside" soll zeigen, dass man mehr kann als einzelne Bohrerfolge zu melden.

    Ein zentraler Hebel ist laut Cope die strategische Coneto-Akquisition, mit der Silver Viper den Schritt vom Single-Asset-Risiko hin zu einem Multi-Asset-Profil geht. Coneto werde zum „Flaggschiff Nummer zwei“ neben La Virginia und ermögliche mehrere Bohrprogramme, mehr Newsflow und mehr Diversifikation. Letzteres sogar geologisch. Denn Coneto bringe eine untertägige Ressource ins Portfolio, während La Virginia zunächst eher Open-Pit-Charakter habe. Strategisch sieht er Silver Viper damit ideal im Makrotrend positioniert: Beide Projekte kombinieren Gold-Stabilität mit Silber-Hebel (La Virginia etwa 60/40, Coneto 50/50). Cope betont zudem, man wolle weiter opportunistisch zukaufen, wenn sich hochwertige Assets ergeben. Dabei habe man selbstverständlich den Anspruch, dass Akquisitionen für Aktionäre wertsteigernd sind. Rückenwind sieht er auch von der Jurisdiktion. Mexiko rücke mit dem politischen Kurswechsel wieder stärker in den Fokus der Investoren. Genehmigungen – insbesondere für Tagebau – wirkten wieder realistischer und schneller erreichbar als in manchen etablierten Bergbauländern.

    In einem Umfeld, in dem Investoren nach qualitativen Silber-Unternehmen suchen und die Industrie den Silbermarkt anspannt, will Silver Viper als seltene Adresse für skalierbare, hochwertige Silber-/Gold-Assets wahrgenommen werden.

    Hinweis: Wer CEO Stephen Cope live erleben und mehr über die spannende Entwicklung bei Silver Viper aus erster Hand erfahren möchte, sollte sich für das International Investment Forum (ii-forum.com) am 25. Februar 2026 anmelden.

    https://youtu.be/Ia9DA86ksGg?si=KF6nHMJHUZTfjcc8

    Gerresheimer: Jetzt ein Kauf?

    Während es bei Silver Viper für den Kursrückgang keinen operativen Grund gibt und viel für steigende Kurse spricht, ist der Fall bei Gerresheimer ganz anders. Bisher kann sich kein Analyst zu einer Kaufempfehlung durchringen. Und dies, obwohl die Aktie innerhalb von 12 Monaten rund 75 % an Wert verloren hat. Allein in der vergangenen Woche waren es Minus 25 %.

    Doch dafür gibt es gute Gründe. Der Verpackungshersteller hat die Börse mit der Verschiebung der Veröffentlichung des Geschäftsberichts und weiteren Bilanzierungsproblemen geschockt. Eine Prüfung sowie regulatorische Untersuchungen hätten Hinweise auf mögliche Rechnungslegungsverstöße einzelner Mitarbeiter ergeben, teilte das Unternehmen mit. Mit knapp unter 20 EUR notiert die Aktie inzwischen auf dem Niveau von 2009.

    Während die meisten Analysten versuchen, mit einer Halteempfehlung über die Zeit zu kommen, sind nur wenige Experten konsequent und raten zum Verkauf. So macht es beispielsweise Bernstein. Solange keine testierte Bilanz vorliegt, sollten Anleger einen Bogen um die Aktie machen. Das Kursziel der Analysten liegt mit 18,90 EUR sogar noch knapp unter dem aktuellen Ausverkaufsniveau. Für die DZ Bank sollte eine Gerresheimer-Aktie sogar nur 16 EUR wert sein. Das Vertrauen in die Bilanzqualität sei erneut erheblich belastet worden. Doch auch operativ scheint es schlechter zu laufen, als angenommen. So liege der Ausblick des Unternehmens auf 2026 nochmals unter den bereits niedrigen Erwartungen der Experten.

    Kostenlos für das International Investment Forum am 25. Februar anmelden

    TUI zahlt wieder Dividende und Insider kaufen

    TUI startet wieder mit der Dividendenzahlung. Dies war das große Thema der Hauptversammlung. So stimmten Aktionäre der neuen Dividendenpolitik des Touristikkonzerns zu. Für das Geschäftsjahr 2024/25 wird eine Starter-Dividende von 0,10 EUR je Aktie ausgeschüttet. Ab dem kommenden Jahr sollen dann 10 bis 20 % des bereinigten Gewinns je Aktie ausgeschüttet werden.

    Mathias Kiep, Finanzvorstand der TUI Group: „Die vertikale Integration unseres Geschäftsmodells steigert die Auslastungen und sorgt für attraktive Margen trotz eines herausfordernden Umfelds. Mit dem besten ersten Quartal unserer Unternehmensgeschichte haben wir eine solide Basis für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2026 geschaffen. Neben den operativen Verbesserungen konnten wir auch unser Finanzprofil stärken und die Nettoverschuldung weiter senken. TUI ist finanziell resilient aufgestellt und auf Kurs für ein nachhaltiges Wachstum des bereinigten EBITs von ca. 7-10 % CAGR.”

    Während die Aktie nach der Hauptversammlung und den Quartalzahlen leicht negativ reagierte, sehen Insider der Perspektiven des Konzerns offenbar positiv. So haben mehrere Vorstandmitglieder in den vergangenen Tagen zusammen immerhin TUI-Aktien im Wert von rund 147.000 EUR gekauft.


    Fazit

    Silver Viper Minerals ist eine spannende Aktie, um von einem Silberboom überproportional zu profitieren. Das Management scheint eine klare Strategie zu haben und bei weiterem Wachstum könnte man auch zum Übernahmekandidaten werden. TUI ist solide, aber mehr auch nicht. Ein Kauf der Aktie drängt sich nicht auf. Möglich, dass bei Gerresheimer schon alles negative eingepreist ist, aber will man dieses Risiko eingehen?


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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