Menü schließen




21.01.2026 | 04:30

Kritische Rohstoff-Aktie vor Neubewertung! Antimony Resources profitiert von geopolitischen Attacken!

  • Rüstung
  • halbleiter
  • kritischerohstoffe
Bildquelle: pixabay.com

Geht diese Aktie bald durch die Decke? Die jüngste Eskalation rund um Grönland zeigt erneut: Kritische Rohstoffe stehen im Zentrum massiver geopolitischer Spannungen. Bei der Sicherung strategischer Ressourcen gehen die USA und China besonders konsequent vor. Dabei ist Antimon ein Rohstoff, der in der öffentlichen Debatte oft vergessen wird, aber umso wichtiger ist. Davon können Anleger mit Antimony Resources profitieren. Das Explorationsprojekt in Nordamerika entwickelt sich zu einem echten Volltreffer. Eine strategische Partnerschaft mit einem Unternehmen oder sogar einer Regierung wäre der nächste logische Schritt. Die fällige Neubewertung der Aktie von Antimony Resources würde sich dann nochmals beschleunigen.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014

Inhaltsverzeichnis:


    Antimon: Die geopolitische Waffe

    Antimon steht im Spannungsfeld von Geopolitik, Industrie und Technologie. Der kritische Rohstoff ist essenziell für Militärtechnik und Halbleiter. Als Flammschutz in Kunststoffen, Textilien und Elektronik wird er dringend benötigt. Das Problem: 70 % der Weltproduktion kommt aus China und bei den Verarbeitungskapazitäten dürfte die Abhängigkeit des Westens noch größer sein. Die chinesische Regierung setzt Antimonprodukte spätestens seit 2024 durch Exportkontrollen immer wieder als geopolitisches Druckmittel ein. Übrigens kommen die restlichen 30 % häufig aus Russland oder anderen eher unzuverlässigen Handelspartnern.

    Australien priorisiert Antimon

    Der Westen reagiert und versucht verlässliche Lieferketten aufzubauen. Vergangene Woche hat Australien angekündigt, dass Antimon zu den priorisierten Rohstoffen innerhalb seiner strategischen Reserve im Wert von rund 800 Mio. USD gehören wird. Außerdem fand in der gleichen Woche in der US-Hauptstadt Washington ein Treffen der Finanzminister der Gruppe der sieben führenden Industrienationen (G7) zum Thema kritische Rohstoffe statt. Thema war der problematische Zugang und unsichere Lieferketten. Es wurden unter anderem Mindestpreise diskutiert, um künftig staatlich gestützte Dumpingpreise zu verhindern. Dumpingpreise waren in den vergangenen Jahrzehnten ein zentrales Mittel Chinas, um weltweit Rohstoffproduzenten aus dem Markt zu drängen. So gelang es China, in vielen Segmenten heute eine fast monopolistische Stellung einzunehmen. Mindestpreise könnten die nötigen Milliardeninvestitionen in Produktion und Verarbeitung forcieren und das Monopol brechen.

    Greift die US-Regierung zu?

    Die US-Regierung geht bei der Sicherung von kritischen Rohstoffen sehr aktiv vor. Dies muss nicht immer so aggressiv sein wie die aktuellen Begehrlichkeiten rund um Grönland. Im vergangenen Jahr haben sich die USA an zahlreichen Projekten oder Unternehmen beteiligt. So stieg man nicht nur bei heimischen Unternehmen ein, sondern auch bei kanadischen. Es ist ein durchaus realistisches Szenario, dass dies künftig auch bei Antimony Resources erfolgen könnte. Denn Verarbeitungskapazitäten will man in den USA aufbauen und diese muss man dann natürlich auch mit Material füllen. Beispielsweise aus dem Bald-Hill-Projekt von Antimony Resources. Denn dieses hat sich im vergangenen Jahr mehr und mehr als äußerst spannend herauskristallisiert. Insgesamt wurden in 2025 34 Löcher mit über 8.000 Metern gebohrt. Die daraus regelmäßig berichteten Daten überzeugten ein ums andere Mal. Zudem wurden zwei noch unerforschte Zonen mit antimonführender Stibnitmineralisierung südlich (Bald Hill South) und westlich (Zone Marcus) der Hauptzone identifiziert. Diese Entdeckungen lassen auf ein deutlich größeres Mineralisierungssystem von Bald Hill schließen. Seit Herbst hat sich die Aktie mehr als verdoppelt, erscheint aber mit einer Marktkapitalisierung von unter 50 Mio. EUR weiterhin nicht teuer zu sein.

    Antimony Resources gibt bei der Erschließung Vollgas

    Das in der vergangenen Woche bekannt gegebene Bohrprogramm für 2026 soll den endgültigen Durchbruch bringen. Allein in der ersten Hälfte des laufenden Jahres will Antimony Resources ein 10.000-Meter-Programm umsetzen. Aufgrund der Kapitalerhöhung im vergangenen November ist es bereits durchfinanziert. Die Definitionsbohrungen sollen die Hauptzone in Richtung Norden und Süden sowie in die Tiefe bestimmen. Außerdem sollen Bald Hill South und die Zone Marcus anhand von Grabungen und Bohrungen exploriert und weiter erschlossen werden. Ende 2026 oder Anfang 2027 soll dann eine Ressourcenberechnung veröffentlicht werden können. Auch eine Roadmap für das Genehmigungsverfahren einschließlich einer Umweltverträglichkeitsprüfung will man bereits erarbeiten.

    Fazit: Aktie erscheint zu günstig

    Kritische Rohstoffe werden einer der interessantesten Investmenttrends bleiben – in 2026 und darüber hinaus. Dabei scheint die Bedeutung von Antimon immer noch von vielen Investoren unterschätzt zu werden. Wenn Antimony Resources nur annähernd an den positiven Newsflow des Vorjahres anknüpfen kann, erscheint die Aktie derzeit viel zu günstig zu sein. Eine Neubewertung ist sehr wahrscheinlich. Und wenn tatsächlich ein Konzern oder eine Regierung als strategischer Partner einsteigen sollte, könnte die Aktie ganz schnell auf einem anderen Kursniveau stehen.

    Die Neubewertung steht bei Antimony Resources wohl erst ganz am Anfang. Quelle: LSEG

    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) derzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen hält bzw. halten und auf deren Kursentwicklungen spekulieren. Sie beabsichtigen insofern Aktien oder andere Finanzinstrumente der Unternehmen zu veräußern bzw. zu erwerben (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.
    Es besteht insofern ein konkreter Interessenkonflikt bei der Berichterstattung zu den Unternehmen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.
    Es besteht auch aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.
    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.esg-aktien.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 25.09.2026 | 05:00

    Hensoldt verkaufen? Kupfer auf Rekordniveau! Power Metallic Mines profitiert! Nordex mit Newsflow!

    • ESG
    • Kupfer
    • Rohstoffe
    • Windenergie
    • Rüstung

    Sorgen um das Angebot treffen auf einen wachsenden Bedarf durch Stromnetze, Elektrifizierung und den Ausbau der KI-Infrastruktur. Das treibt den Kupferpreis auf Rekordniveau. Ein Profiteur mit Nachholpotenzial ist Power Metallic Mines. Die Kanadier entwickeln ein Weltklasseprojekt mit großem Kupferanteil. Aus Sicht von Analysten und des CEOs notiert die Aktie zu niedrig. Die jüngste Ressourcenschätzung überzeugte und das Potenzial dürfte noch größer sein. Kein Kurspotenzial hat Hensoldt. Dieser Meinung sind jedenfalls Analysten. Sie zweifeln am langfristigen Wachstum und halten den Bewertungsaufschlag zu Renk und Rheinmetall für nicht gerechtfertigt. Als ambitioniert bewertet gilt auch Nordex. Doch die Norddeutschen sorgen durch kontinuierlichen Newsflow immer wieder für neue Kursimpulse.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 21.09.2026 | 04:30

    SpaceX braucht Rohstoffe! MP Materials, Standard Lithium und Strategic Resources wollen Angebote schaffen!

    • Rohstoffe
    • kritischerohstoffe
    • Stahl
    • Lithium
    • selteneerden

    Der Rohstoffhunger von SpaceX ist riesig. Für Raketen, Satelliten und Batteriesysteme benötigt das Unternehmen von Elon Musk große Mengen unterschiedlichster strategischer Materialien. Dazu zählen Seltene Erden für Hochleistungsmagnete, Lithium für Batteriesysteme sowie Titan und Eisen für hochbelastbare Komponenten und Stahlkonstruktionen. Dabei steht SpaceX exemplarisch für die weltweite Nachfrage. Für das Angebot wollen Unternehmen wie Strategic Resources, MP Materials und Standard Lithium sorgen. Sie entwickeln Rohstoffvorkommen, die für zentrale Anwendungen der Raumfahrtindustrie und zahlreiche weitere Schlüsselbranchen benötigt werden. Strategic Resources setzt auf Eisen, Titan und Vanadium, MP Materials auf Seltene Erden und Standard Lithium auf Lithium. Günstig erscheint nur eine Aktie.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 18.09.2026 | 04:30

    Panik oder Kaufchance? SFC Energy, TeamViewer, Almonty Industries

    • Rüstung
    • Rohstoffe
    • Energie
    • software
    • Technologie

    Panik bei Almonty? Die Aktie ist innerhalb weniger Tage von 16 EUR auf 12 EUR abgesackt. Doch Anleger sollten die Ruhe behalten. Wie in der Vergangenheit könnte es sogar eine Kaufchance sein. Die Kursziele der Analysten reichen bis 33 USD. Außerdem ist die Story voll intakt. Wolfram ist weltweit knapp und immer mehr Länder beschränken den Export. Gleichzeitig erweitert Almonty seine Wolfram-Produktion und verdient auf dem aktuellen Preisniveau prächtig. Überzeugend waren auch die Halbjahreszahlen bei SFC Energy. Dennoch läuft die Aktie seitwärts. Doch Analysten sind optimistisch. Optimismus ist auch bei TeamViewer zurück. Mehr und mehr Anleger sehen das deutsche Softwareunternehmen als KI-Gewinner statt als KI-Verlierer. Die Aktie feiert ein Comeback.

    Zum Kommentar