Menü schließen




09.03.2026 | 05:30

Insiderkauf! Positiver Ausblick! Renk, Adidas, Silver North Resources Aktie.

  • Rüstung
  • konsumaktien
  • Silber
  • Edelmetalle
Bildquelle: Adidas

Ist die Adidas-Aktie jetzt ein Kauf? Der CEO hat den Kursverfall jedenfalls genutzt. Zuvor wurde sein Vertrag vorzeitig verlängert. Beim Ausblick auf 2026 ist das Unternehmen spürbar zurückhaltend, trotz Fußballweltmeisterschaft. Daher reduzieren Analysten ihre Schätzungen und Kursziele. Eine interessante Kaufgelegenheit scheint sich derzeit bei Silver North Resources zu bieten. Der Preis für Silber hat sich bei 80 USD bis 90 USD je Unze eingependelt. Damit steht er mehr als 100 % höher als vor einem Jahr und bietet den Silber-Produzenten und -Explorern eine hervorragende Basis. Nach den starken Bohrergebnissen im Vorjahr hat das Unternehmen ambitionierte Ziele für 2026. Auch Renk will im laufenden Jahr weiter wachsen. Die Aktie reagierte auf die Zahlen für 2025 und den Ausblick mit einem Kurssprung. Damit konnte allerdings bisher nur der Wochenverlust ausgeglichen werden.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: RENK AG O.N. | DE000RENK730 , ADIDAS AG NA O.N. | DE000A1EWWW0 , SILVER NORTH RESOURCES LTD | CA8280611010

Inhaltsverzeichnis:


    Silver North Resources will 2026 Vollgas geben

    Silver North Resources hat nicht nur ambitionierte Ziele für das laufende Jahr, sondern auch eine volle Kasse. Dass man für zwei Jahre durchfinanziert ist, ist bei Explorationsunternehmen alles andere als selbstverständlich und gibt Aktionären Sicherheit.

    Silver North Resources ist im berühmten Yukon-Gebiet in Kanada aktiv. Im vergangenen Jahr hat man mit hochgradigen Funden wie 818 g/t Silber auf 13,15 m auf sich aufmerksam gemacht. Für 2026 plant man das umfangreichste Bohrprogramm. Es startet in diesem Monat mit luftgestützten geophysikalischen Vermessungen.

    Im Fokus wird das Haldane-Projekt stehen. Es befindet sich neben der Keno Hill Mine von Hecla Mining und dem Projekt Tim, für das Coeur Mining eine Option besitzt. Damit hat man zwei potenzielle Käufer praktisch schon vor der Haustür. Im laufenden Jahr will Silver North Resources den Main Fault weiter erkunden. Mit zwei Bohrgeräten will man innerhalb von vier bis fünf Monaten bis zu 7.000 m bohren. Sobald es das Wetter zulässt, soll mit den Bohrungen begonnen werden. Im Sommer sollen auch Explorationsarbeiten in der Region Silvertip umgesetzt werden. Hier ist Coeur Mining als Earn-in-Partner und Betreiber des unternehmenseigenen Projekts Tim mit im Boot. Das Projekt im Süden des Yukon wird auf Silber, Blei und Zink untersucht. Nach den äußerst erfolgreichen Untersuchungen im Jahr 2025 will man auch das Konzessionsgebiet Veronica weiter erschließen. Dort sind unter anderem Schürfgrabungen geplant, um Bohrziele für nachfolgende Programme abzugrenzen.

    Wie erwähnt, all diese Maßnahmen sind durchfinanziert. Da erscheint die aktuelle Marktkapitalisierung von unter 40 Mio. CAD nicht hoch zu sein.

    Auch die Perspektiven des gesamten Silber-Sektors sprechen für den Kauf der Aktie von Silver North Resources. Dass Silber derzeit eine der spannendsten Anlageklassen ist, beschreibt Lyndsay Malchuk vom International Investment Forum in ihrem Bericht eindrucksvoll. Die Nachfrage steigt nicht mehr nur zyklisch, sondern ist strukturell in Zukunftsbranchen wie Solaranlagen, Stromnetzen, Elektrofahrzeugen, Verteidigung und Hochleistungsrechnern verankert. Gleichzeitig ist das Angebot erstaunlich unflexibel, weil rund zwei Drittel der weltweiten Silberproduktion nur als Nebenprodukt bei der Förderung von Kupfer, Blei und Zink anfallen. Steigende Preise führen daher nicht automatisch zu mehr Silber auf dem Markt. Hinzu kommt ein wachsendes geopolitisches Risiko, weil Staaten Metalle zunehmend als strategische Ressource für die eigene Industrie und Energieversorgung betrachten. Damit wirkt Silber immer weniger wie ein klassisches Edelmetall und immer mehr wie ein knappes Industriemetall mit monetärem Zusatzcharakter – genau diese Mischung macht es für Anleger derzeit so attraktiv.

    https://youtu.be/R4IkatN1QzQ?si=RzeaZ9QpFkBg5PLo

    Renk: Anleger reagieren positiv

    Die Renk-Aktie konnte am vergangenen Freitag ein Ausrufezeichen setzen. So ging es mit dem Kurs um über 6 % nach oben. Anleger reagierten damit positiv auf die veröffentlichten Zahlen für das vergangene Jahr und den Ausblick auf 2026.

    Nicht überraschend hat Renk bei Umsatz, Auftragseingang und Auftragsbestand neue Rekorde gemeldet. Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um 19,8 % auf 1,37 Mrd. EUR. Das bereinigte EBIT legte um 21,7 % auf 230 Mio. EUR zu. Im Jahr 2025 hat Renk neue Aufträge im Volumen von 1,57 Mrd. EUR an Land gezogen. Der Gesamtauftragsbestand lag zum 31. Dezember 2025 mit 6,68 Mrd. EUR auf Allzeithoch und bietet eine gute Basis für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren. Die Dividende je Aktie soll von 0,42 EUR auf 0,58 EUR steigen. Im laufenden Jahr will Renk seinen Wachstumskurs fortsetzen. Der Umsatz soll auf über 1,5 Mrd. EUR gesteigert werden. Die Prognose für das bereinigte EBIT liegt bei 255 Mio. EUR bis 285 Mio. EUR.

    Renk-CEO Dr. Alexander Sagel: „Unsere Strategie, den Fokus konsequent auf Verteidigungstechnologien zu richten, zahlt sich aus: Wir verbuchen die höchsten Ergebnisse bei Umsatz, Auftragseingang und Auftragsbestand in unserer Unternehmensgeschichte. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Kurs sind, um unsere Wachstumsziele bis 2030 zu realisieren. In einem geopolitisch volatilen Umfeld ist klar: Operative Performance und Lieferfähigkeit sind entscheidend. Die Renk Group hat sich auf diese veränderten Rahmenbedingungen bereits frühzeitig eingestellt und konsequent die notwendige Geschwindigkeit aufgenommen.“

    Den Kurssprung vom Freitag auf 56 EUR konnte die Renk-Aktie gut gebrauchen. Anfang der Woche stand die Aktie noch bei 60 EUR. Als Reaktion auf den Krieg im Nahen Osten hätte man eigentlich steigende Kurse erwartet. Doch Anleger sind bei den deutschen Rüstungsunternehmen derzeit insgesamt spürbar zurückhaltend.

    Adidas: CEO kauft Aktien, aber Kursziele fallen

    Im Februar 2025 notierte die Adidas-Aktie bei über 250 EUR. Heute sind es knapp über 142 EUR. Ist das Wertpapier der deutschen Sportartikelikone jetzt ein Kauf? Dies scheint der Adidas-CEO für sich mit "Ja" beantwortet zu haben. So wurde am Donnerstag der Insiderkauf von Björn Gulden in Höhe von immerhin rund 500.000 EUR gemeldet. Am Mittwoch hatte Adidas Zahlen für 2025 gemeldet und dazu mitgeteilt, dass der Vertrag mit Gulden bis zum 31. Dezember 2030 vorzeitig verlängert wurde.

    Die Zahlen für 2025 lagen im Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz stieg auf das Rekordniveau von 24,8 Mrd. EUR. Den Gewinn hat der Sportartikelkonzern sogar um mehr als 50 % gesteigert. Der Ausblick fiel jedoch zurückhaltender aus. Im Jahr der Fußballweltmeisterschaft soll der Umsatz nur im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen. Das Betriebsergebnis soll zwischen 2,1 Mrd. und 2,2 Mrd. EUR (2025: 2,056 Mrd. EUR) liegen und der Nettogewinn zwischen 1,5 Mrd. und 1,6 Mrd. EUR (2025: 1,3 Mrd. EUR).

    Im Anschluss an die Veröffentlichung haben zahlreiche Analysten ihre Schätzungen und Kursziele reduziert. Bei Metzler sank der faire Wert der Adidas-Aktie von 272 EUR auf 245 EUR. Die Kaufempfehlung wurde aufrechterhalten. Dies gilt auch für die UBS. Deren Analysten haben ihr Kursziel für das Wertpapier von Adidas von 256 EUR auf 219 EUR reduziert. Die DZ Bank traut der Aktie von Adidas einen Kurs von 206 EUR zu. Bisher waren es 240 EUR.


    Fazit

    Silver North Resources ist ein spannender Explorer, um vom Silber-Superzyklus zu profitieren. In 2026 sind viele Nachrichten zu erwarten. Fallen diese weiterhin positiv aus, erscheint die Aktie auf dem aktuellen Niveau günstig zu sein. Renk ist mit einer Marktkapitalisierung von 5,39 Mrd. EUR nicht günstig. Dafür müssten Umsatz und Ergebnis schneller wachsen. Bei Adidas könnte der Abverkauf übertrieben gewesen sein. Allerdings überrascht der konservative Ausblick im WM-Jahr.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.esg-aktien.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 09.09.2026 | 05:30

    Insideralarm bei Deutz! Kaufempfehlung für Renk! Drohnenfantasie bei HPQ Silicon!

    • Rüstung
    • Drohnen
    • Batterietechnologie

    Anfang des Jahres wäre die Aktie von HPQ Silicon wahrscheinlich durch die Decke gegangen. Damals liebte die Börse Drohnenaktien. Derzeit ist von dieser Euphorie wenig geblieben. Doch genau darin liegt die Chance bei HPQ. Denn der Newsflow ist stark. Gleich mehrere europäische Drohnenhersteller testen die Batterien der neuesten Generation und die französische Armee hat bereits bestellt. Der Star unter den Rüstungsaktien ist derzeit wohl Deutz. Ein Insider kauft weiter und der Newsflow ist ebenfalls positiv. Bei Renk halten Analysten den jüngsten Kursrutsch für überzogen. Sie stufen die Aktie hoch. Das Kurspotenzial ist allerdings überschaubar und es gibt Risiken im Auftragsbestand.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 07.09.2026 | 04:30

    Drohnenaktien jetzt kaufen? Rheinmetall, Steyr Motors, Volatus Aerospace spielen im Milliardenmarkt mit!

    • Drohnen
    • Rüstung
    • Technologie

    Der globale Markt rund um Drohnen und deren Abwehr soll laut Markets & Markets von 60,48 Mrd. USD im Jahr 2025 auf 155,13 Mrd. USD im Jahr 2030 wachsen. Trotz des avisierten Plus von rund 156 % tun sich Drohnenaktien an der Börse derzeit schwer. Damit könnte sich eine spannende antizyklische Kaufchance bieten. Volatus Aerospace hat zuletzt die Tür zum heimischen Markt in Kanada geöffnet. Allein 6,6 Mrd. CAD sollen innerhalb von fünf Jahren in die Stärkung der kanadischen Verteidigungsindustrie fließen. Zudem hat der Drohnen-Spezialist NATO-Aufträge avisiert. Auch Rheinmetall mischt im Drohnenmarkt mit. Zuletzt hat der Konzern auf seine Leistungsfähigkeit bei der hybriden Drohnenabwehr hingewiesen. Außerdem wird eine Überwachungsdrohne der Düsseldorfer von der Bundeswehr getestet. Unbemannte Seefahrzeuge könnten der Aktie von Steyr Motors neuen Auftrieb geben. Rahmenverträge liegen immerhin vor.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 04.09.2026 | 05:30

    Alarm bei DroneShield! Delivery Hero ausgebremst! Goldrally abgesagt? Desert Gold vor Kursexplosion?

    • Gold
    • Edelmetalle
    • Drohnen
    • Rüstung
    • Technologie

    Alarm bei DroneShield! Während Drohnen und deren Abwehr die Schlagzeilen beherrschen, gehört die Aktie zu den Enttäuschungen 2026. Im laufenden Jahr hat das Wertpapier fast 50 % an Wert verloren und der Abwärtstrend nimmt kein Ende. Zuletzt wurden Halbjahreszahlen veröffentlicht. Leider steigt nicht nur der Umsatz, sondern auch der Verlust. Trotzdem kaufen? Bei Gold und Goldminenaktien raten Experten zum Einstieg. Die Rally sei nicht vorbei, sondern mache eine gesunde Pause. Schon länger seitwärts läuft die Aktie von Desert Gold. Doch dies sollte bald vorbei sein. Anleger warten auf die Lieferung der Schwerkraftanlage, um mit der Goldproduktion starten zu können. Analysten erwarten eine Vervielfachung der Aktie. Mehr als verdoppelt hat sich zuletzt die Aktie von Delivery Hero. Dies lag weniger an einer starken operativen Entwicklung, sondern an dem Übernahmeangebot von Uber. Muss der Kaufpreis nach starken Zahlen vielleicht erhöht werden?

    Zum Kommentar