12.06.2026 | 05:30
Rüstungsfiasko in Europa! Chance für Airbus, Hensoldt und MTU Aero Engines? Vervielfachungspotenzial bei der Antimony Resources Aktie!
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp. Während die USA, Russland und China aufrüsten und sich Rohstoffe sichern, hinkt Europa weiterhin hinterher. Zuletzt konnten sich Deutschland und Frankreich nicht auf die Entwicklung eines gemeinsamen Kampfflugzeugs der sechsten Generation einigen. Das Vorhaben endete als eines der größten Rüstungsfiaskos Europas. Mehrere deutsche Rüstungs- und Technologiekonzerne wollen jetzt ein eigenes Konzept entwickeln. Neben Airbus sind auch die börsennotierten Hensoldt und MTU dabei. Bringt dies neuen Schwung in den Rüstungssektor? Neuen Schwung hätte auch die Aktie von Antimony Resources verdient. Vor wenigen Monaten notierte die Aktie noch bei rund 1 EUR. Derzeit sind es 0,39 EUR. Dabei sind die jüngsten Bohrergebnisse des Antimon-Explorers erneut positiv. Analysten sehen jedenfalls Vervielfachungspotenzial.
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
AIRBUS | NL0000235190 , HENSOLDT AG INH O.N. | DE000HAG0005 , MTU AERO ENGINES NA O.N. | DE000A0D9PT0 , ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 | CSE: ATMY , OTCQB: ATMYF
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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Erneutes Rüstungsfiasko in Europa
Während die USA, Russland und China aufrüsten und sich Rohstoffe sichern, hinkt Europa weiterhin hinterher. Das jüngste Beispiel für die Uneinigkeit der Europäer, wenn es konkret wird, ist das Kampfjetprojekt FCAS (Future Combat Air System). Nach Jahren des Streits ist das milliardenschwere Projekt endgültig gescheitert. Deutschland und Frankreich haben die Entwicklung eines gemeinsamen Kampfflugzeugs der sechsten Generation beendet. Denn man konnte sich nicht darauf einigen, welcher der beteiligten Industriekonzerne Airbus und Dassault die Führungsrollen übernimmt. Auch bei Technologiezugängen, Patentrechten und der Aufteilung der Arbeiten kam man wohl auf keinen gemeinsamen Nenner. Das ursprünglich als europäisches Vorzeigeprojekt gestartete Programm sollte ab 2040 die heutigen Eurofighter- und Rafale-Flotten ablösen. Stattdessen endet das Vorhaben als eines der größten Rüstungsfiaskos Europas.
Jetzt werden Deutschland und Frankreich eigene Modelle entwickeln und begeben sich auf Partnersuche. Auch Airbus richtet den Blick bereits nach vorne. Gemeinsam mit mehreren deutschen Rüstungs- und Technologiekonzernen wurde die Initiative „Team Gen 6“ ins Leben gerufen, die ein eigenes Konzept für einen Kampfjet der nächsten Generation entwickeln will.
Das Airbus-geführte Bündnis will sich auf der derzeit stattfindenden Luftfahrtmesse ILA in Berlin offiziell vorstellen und eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnen. Die Bundesregierung wurde vorab bereits informiert.
Schwung für die Aktien von Hensoldt und MTU Aero Engines?
Zu „Team Gen 6“ gehören neben Airbus unter anderem die börsennotierten Hensoldt und MTU Aero Engines sowie Diehl Defence, MBDA sowie Rohde & Schwarz. Für Hensoldt könnte dies eine große Chance darstellen. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern von Sensorik-, Radar- und Elektroniksystemen für moderne Luftkampfsysteme. Sollte das Airbus-Konsortium den Zuschlag für ein neues europäisches Kampfjetprogramm erhalten, könnte Hensoldt bei Radar-, Aufklärungs- und Vernetzungstechnologien eine Schlüsselrolle übernehmen und damit langfristig von milliardenschweren Entwicklungs- und Produktionsaufträgen profitieren.
Die Hensoldt-Aktie konnte davon noch nicht profitieren. Dabei könnte das Unternehmen neue Wachstumsfantasie gut gebrauchen. Im laufenden Jahr hat das Wertpapier rund 15 % an Wert verloren. Zuletzt hatte die Deutsche Bank ihre Kaufempfehlung bestätigt. Das Kursziel der Analysten liegt bei 101 EUR. Gestern notierte die Hensoldt-Aktie knapp über 78 EUR.
Die Aktie von MTU Aero Engines musste in 2026 bislang einen Rückgang von mehr als 18 % verzeichnen. Analysten zeigten sich zuletzt eher zurückhaltend. Für RBC, Berenberg und Warburg ist die MTU-Aktie derzeit nur eine Halteposition.
Antimony Resources: Mehr als 100 % Kurschance bis zum Jahreshoch
Die Eskalation im Iran zeigt, dass Rohstoffversorgung und -sicherheit ein kritisches Thema bleiben werden. Die USA haben dies erkannt und bauen seit 2025 eine strategische Rohstoffreserve auf. Dazu gehört auch das kritische Metall Antimon. Es ist nicht nur für die Rüstungsindustrie essenziell, sondern beispielsweise auch für Halbleiter und Flammschutz.
Im März 2026 hat die US-Regierung Fördermittel für die Ausweitung von Gewinnung, Verarbeitung und Raffination von Antimon bereitgestellt, um die Abhängigkeit von China zu reduzieren. Davon könnte bald auch Antimony Resources profitieren.
Der Antimon-Explorer hat mit den jüngsten Ergebnissen seines Winter-Schürfgrabungsprogramms auf dem Bald-Hill-Projekt in New Brunswick einen weiteren Beleg für das große Potenzial seiner Lagerstätte geliefert. In der neu definierten South Zone, rund 900 Meter südlich der Main Zone gelegen, wurden 38 Gesteinsproben entlang eines über 200 Meter langen Abschnitts entnommen. Die Analysen ergaben durchschnittlich 19,5 % Antimon, während Spitzenwerte sogar 44,2 % Antimon erreichten. Die South Zone verläuft ähnlich wie die Hauptzone in Nordwest-Südost-Richtung und scheint eine eigenständige, parallel verlaufende Mineralisierungsstruktur darzustellen. Damit erweitert sich das Explorationspotenzial des Projekts deutlich über die bisher bekannten Bereiche hinaus.
Für das Management bestätigen die Ergebnisse die Vermutung, dass Bald Hill wesentlich größer sein könnte als bislang angenommen. CEO James Atkinson betonte, dass die hochgradigen Funde das Potenzial der neu identifizierten Zonen eindrucksvoll unterstreichen. Bereits gestartete Bohrungen sollen nun die Ausdehnung und Kontinuität der Mineralisierung überprüfen. Parallel dazu plant das Unternehmen umfangreiche weitere Explorationsmaßnahmen, darunter geophysikalische Flugvermessungen, Bodenprobenprogramme sowie zusätzliche Kartierungen und Schürfgräben. Angesichts eines Konzessionsgebiets von mehr als 3.700 Hektar, von dem bislang nur ein Teil systematisch untersucht wurde, sieht sich Antimony Resources in einer aussichtsreichen Position, die Ressourcengrundlage des Bald-Hill-Projekts in den kommenden Monaten deutlich auszubauen.
Derzeit könnte sich für Anleger eine spannende Kaufchance ergeben. Vor wenigen Monaten stand die Aktie noch bei 1 EUR. Gestern notierte das Wertpapier bei 0,39 EUR. Die Marktkapitalisierung liegt bei überschaubaren 65 Mio. CAD. Dabei ist der Newsflow weiterhin positiv. Die Analysten von GBC Research sehen den fairen Wert der Aktie von Antimony Resources bei 3 CAD.
Fazit
Antimony Resources befindet sich operativ weiterhin auf Kurs. Liefern die Bohrprogramme weiterhin überzeugende Daten, sollte auch die Aktie wieder anspringen. Bei Rüstungsaktien fehlt es derzeit an Momentum. Sollten sich die Pläne für einen Milliardenauftrag für „Team Gen 6“ konkretisieren, könnte dies den Aktien von MTU Aero Engines und Hensoldt neue Impulse geben. Die Entwicklung der Airbus-Aktie hängt im Wesentlichen von der Entwicklung der kommerziellen Sparte ab.
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