02.11.2026 | 05:22
Siemens Energy mit Fehler! Standard Lithium bald Pennystock? Power Metallic Mines mit Kaufempfehlung!
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Power Metallic Mines
Lange Gesichter bei Siemens Energy. Konkurrent GE Vernova will die Trench Group für rund 9 Mrd. USD schlucken. Was das mit dem DAX-Konzern zu tun hat? Dieser hatte die Trench Group erst vor wenigen Jahren verkauft. Und zwar für einen Bruchteil des heutigen Preises. Dagegen ist die Stimmung bei Power Metallic Mines positiv. Der Kupferpreis hält sich auf hohem Niveau und man kann in Ruhe das Multi-Metall-Projekt mit Weltklassepotenzial in Richtung Produktion entwickeln. Analysten sehen erhebliches Kurspotenzial und raten zum Kauf der Aktie. Dagegen rutscht die Aktie von Standard Lithium weiter ab und könnte in USD schon bald zum Pennystock werden. Der schwache Lithiumpreis im Oktober belastete. Eine positive vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) ließ Anleger zuletzt kalt. Wie geht es weiter?
Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: Power Metallic Mines Inc | CA73929R1055 , SIEMENS ENERGY AG NA | DE000ENER6Y0 , CA8536061010 , US36828A1016
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Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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Power Metallic Mines: Weltklasse Kupferprojekt nimmt Form an
Der Kupferpreis hat sich in den jüngsten Kapitalmarktturbulenzen gut behauptet. An der London Metal Exchange (LME) kostete eine Tonne des Industriemetalls am Freitag rund 14.450 USD. Die Nachfrage nach dem Industriemetall steigt, während das Angebot nur langsam ausgeweitet werden kann. Davon will Power Metallic Mines profitieren. Der kanadische Explorer entwickelt in Québec ein Multi-Metall-Projekt mit hochgradigen Kupfervorkommen. Die Analysten von GBC Research empfehlen die Aktie mit einem Kursziel von 3,00 CAD beziehungsweise 1,86 EUR zum Kauf. Derzeit notiert die Aktie bei 0,53 EUR.
Im jüngsten Interview mit dem International Investment Forum (IIF) erläutert CEO Terry Lynch die Fortschritte und die nächsten Schritte auf dem Weg zur möglichen Produktion. Im Mittelpunkt steht die Ressourcenschätzung für die hochgradige Lion-Zone. Zudem hat das Unternehmen bei weiteren Bohrungen in einer vertikalen Tiefe von fast 800 Metern einen Abschnitt von 5,7 Metern mit einem Gehalt von 14 % Kupferäquivalent entdeckt. Lynch geht davon aus, dass der Abbau zunächst im Tagebau beginnen könnte. Erst nach mehreren Jahren soll eine unterirdische Förderung hinzukommen. Parallel zur weiteren Exploration arbeitet das Unternehmen an einer vorläufigen Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA).
Zudem spricht Lynch über metallurgische Tests, bei denen schwefelreiches Erz aus der Lion-Zone mit Nickelerz aus der Nisk-Lagerstätte kombiniert wird. Dies könnte die Metallausbeute verbessern und die Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts erhöhen. Bei der weiteren Exploration setzt Power Metallic auch auf die sogenannte Muon-Technologie. Sie könnte helfen, bislang unbekannte Verbindungen zwischen Erzkörpern aufzuspüren und zusätzliche Bohrziele zu identifizieren.
Darüber hinaus geht Lynch auf die internationalen Explorationsaktivitäten ein. Dazu zählt das Explorationsprogramm von Chilean Metals. Es notiert seit 2026 eigenständig an der TSX Venture Exchange. Power Metallic hält weiterhin 50 % der Anteile. Chilean Metals verfügt über das Gold- und Kupferprojekt Golden Ivan im kanadischen British Columbia sowie fünf Explorationsprojekte in Nordchile. Durch die Ausgliederung kann sich Power Metallic auf die Entwicklung des Nisk-Projekts konzentrieren, während Chilean Metals die übrigen Explorationsgebiete eigenständig vorantreibt. Außerdem verfügt Power Metallic über ein Projekt in Saudi-Arabien.
Das vollständige Interview:
Standard Lithium bald Pennystock?
Während der Kupferpreis auf hohem Niveau liegt und damit die Aktie von Power Metallic Mines stützt, sieht das Bild bei Lithium und Standard Lithium ganz anders aus. Der Preis für den Batterierohstoff ist im Oktober um mehr als 20 % eingebrochen und die Aktie von Standard Lithium nähert sich dem Pennystock-Niveau.
Auch die gemeinsam mit dem Partner Equinor veröffentlichte positive vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) für das Franklin-Projekt im US-Bundesstaat Texas hat am Negativtrend nichts geändert. Laut PEA könnten dort jährlich bis zu 70.000 Tonnen Lithiumcarbonat in Batteriequalität produziert werden. Über die zugrunde gelegte Betriebsdauer von 20 Jahren ergibt sich eine Gesamtproduktion von rund 1,29 Mio. Tonnen. Der Kapitalwert vor Steuern (NPV8) liegt bei 5,9 Mrd. USD und die interne Verzinsung (IRR) bei 25,7 %. Die Amortisationszeit wird mit drei Jahren angegeben. Die durchschnittlichen operativen Produktionskosten sollen bei 4.226 USD je Tonne liegen. Die Projektfläche wurde gegenüber der ersten Ressourcenschätzung um 37 % auf rund 44.500 Hektar erweitert. Mit durchschnittlich 515 Milligramm Lithium pro Liter weist die Sole vergleichsweise hohe Lithiumkonzentrationen auf. Der Produktionsstart könnte Anfang der 2030er-Jahre erfolgen.
Standard Lithium und Equinor wollen das Franklin-Projekt nun in die nächste Entwicklungsphase überführen und eine vorläufige Machbarkeitsstudie (PFS) erstellen. Parallel sollen weitere Tests zur direkten Lithiumextraktion (DLE) durchgeführt werden. Dabei kann Standard Lithium auf Erfahrungen aus seiner Demonstrationsanlage und dem South-West-Arkansas-Projekt zurückgreifen. Zusätzlich prüft das Unternehmen die wirtschaftliche Nutzung weiterer Rohstoffe. So berücksichtigt die PEA ein Szenario mit einer angeschlossenen Bromproduktion von jährlich 50.000 Tonnen. Auch die Gewinnung von Kali könnte künftig eine Rolle spielen. Langfristig streben die Partner in Texas eine Lithiumproduktion von mehr als 100.000 Tonnen jährlich aus mehreren Projekten an. Standard Lithium hält einen wirtschaftlichen Anteil von 55 % am Franklin-Projekt.
Siemens Energy mit strategischem Fehler?
Milliardendeal im US-Energiemarkt. Für rund 9 Mrd. USD beziehungsweise gut 8 Mrd. EUR will GE Vernova die Trench Group schlucken. Verkäufer ist der Finanzinvestor Triton Partners. Trench ist auf Hochspannungskomponenten für Stromnetze spezialisiert und profitiert vom weltweit steigenden Strombedarf. Unter der Führung von Triton hat sich der Umsatz auf mehr als 1 Mrd. EUR verdoppelt. Der Auftragsbestand einschließlich Rahmenvereinbarungen liegt bei rund 5 Mrd. USD. GE Vernova erwartet für 2028 bereits einen Umsatz von rund 1,9 Mrd. USD und eine bereinigte EBITDA-Marge von 36 %. Mit der Übernahme will GE Vernova sein Geschäft mit Stromnetzinfrastruktur deutlich ausbauen.
Über den milliardenschweren Deal dürfte man sich bei Siemens Energy etwas ärgern. Denn noch 2023 gehörte Trench zum deutschen Energietechnikkonzern. Damals verkaufte Siemens Energy das Unternehmen für einen Betrag im dreistelligen Millionenbereich an Triton. Nur drei Jahre später ist Trench ein Vielfaches wert. Zwar hat der Finanzinvestor kräftig in das Unternehmen investiert und das Geschäft durch Zukäufe erweitert. Dennoch stellt sich die Frage, ob Siemens Energy das Potenzial des Hochspannungsspezialisten damals unterschätzt hat. Schließlich profitiert der Konzern inzwischen selbst vom weltweiten Ausbau der Stromnetze. Rückblickend kann der Verkauf wohl als teurer strategischer Fehler bezeichnet werden.
Fazit
Auf die aktuelle Entwicklung von Siemens Energy hat der Zukauf durch GE Vernova wohl keine Auswirkungen. Dennoch dürfte der Kaufpreis für lange Gesichter beim DAX-Konzern sorgen. Bei Power Metallic spricht viel für eine steigende Aktie. Dieser Meinung sind jedenfalls die GBC-Analysten. Der Kupferpreis ist stark und der Markt dürfte weiter von hoher Nachfrage getrieben werden. Die Aktie von Power Metallic scheint noch nicht ausreichend auf die positive Ressourcenschätzung reagiert zu haben. Dagegen drängt sich ein Kauf der Aktie von Standard Lithium nicht auf. Anleger warten weiter auf die finale Investitionsentscheidung für das wichtige South-West-Arkansas-Projekt.
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