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09.02.2026 | 05:30

1.000 % Rally verpasst? Antimony Resources mit Vervielfachungspotenzial! Auf den Spuren von MP Materials und Almonty!

  • Rüstung
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Bildquelle: KI

Über 1.000 % hat Almonty Industries in den vergangenen Monaten zulegen können. Bei MP Materials sind es immerhin über 500 %. Beide Unternehmen produzieren mit Wolfram und Seltenen Erden kritische Metalle. Beide verfügen über weiteres Kurspotenzial, werden aber eben auch mit Milliarden bewertet. Bei Antimony Resources sind es erst rund 50 Mio. EUR. Das Unternehmen ist natürlich noch nicht so weit bei der Erschließung seines Antimonvorkommens in Nordamerika. Aber der Bereich wird von den USA und Kanada inzwischen stark gepusht und damit könnte die Produktion schneller starten, als es bisher möglich war. Gelingt dies, sollte auch bei Antimony Resources eine Vervielfachung möglich sein.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 , ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 , MP MATERIALS CORP | US5533681012

Inhaltsverzeichnis:


    Kritische Rohstoffe und die Trump-Milliarden!

    Die Erpressbarkeit durch die Versorgung mit kritischen Rohstoffen durch China wird westliche Länder kurzfristig nicht ändern können. Dafür haben sie dieses strategisch wichtige Thema zu lange vernachlässigt. Doch in den USA scheint man den Ernst der Lage nicht nur erkannt zu haben, sondern gibt auch Vollgas, um dies zu ändern. Seit dem vergangenen Jahr haben immer wieder direkte Beteiligungen an Rohstoffunternehmen oder die Unterstützung von Projekten für Aufsehen und Kurssprünge gesorgt. Anfang Februar dann der nächste Paukenschlag. US-Präsident Donald Trump verkündete den Plan zum Aufbau einer strategischen US-Reserve für kritische Mineralien. Das Projekt "Vault" soll mit 12 Mrd. USD starten. Über die Export-Import-Bank will die US-Regierung 10 Mrd. USD zur Verfügung stellen. Die übrigen 2 Mrd. USD sollen aus der Wirtschaft kommen. So soll ein Puffer geschaffen werden, der Unternehmen im Krisenfall Zugriff auf wichtige Rohstoffe gibt und die Abhängigkeit von chinesisch dominierten Lieferketten reduziert. Zu den Metallen dürfte auch das weniger bekannte Antimon gehören. Es gilt nicht nur in den USA ganz offiziell als kritisches Mineral. Damit dürfte Antimony Resources vor einer sehr spannenden Zukunft stehen.

    Vom Nischenmetall zum strategischen Faktor

    Antimony Resources erschließt derzeit das wahrscheinlich größte Antimonvorkommen in Nordamerika. Das Projekt Bald Hill befindet sich im kanadischen New Brunswick. Wie die USA hat auch Kanada die Dringlichkeit und Chancen für das eigene Land erkannt und gibt der Rohstoff- und insbesondere der Critical-Minerals-Branche derzeit spürbaren Rückenwind. Die Regierung sieht darin einen Hebel für Wettbewerbsfähigkeit, Energiesouveränität und Wirtschaftswachstum. Konkret passiert das über finanzielle Anreize (u. a. die Ausweitung des Clean-Technology-Manufacturing-Investment-Tax-Credit auf zusätzliche kritische Metalle) sowie über zielgerichtete Förderprogramme und Infrastruktur-Finanzierung entlang der Wertschöpfungskette. Parallel unterstützt man Projekte dabei, schneller „durch die Genehmigungsmaschine“ zu kommen.

    Hochgradiges Vorkommen für effizienten Abbau

    Antimony Resources will das positive Umfeld konsequent nutzen und gibt beim Projekt Bald Hill Vollgas. Kürzlich berichtete CEO Atkinson vom Bohrprogramm der Phase 2 in 2025 mit über 8.000 Metern. Dadurch ist die kumulierte Bohrleistung im Konzessionsgebiet auf mehr als 13.800 Meter angestiegen. Wie bei den ersten Bohrungen hätten erneut 75 % bis 80 % hochgradige Treffer ergeben. Aufgrund der Hochgradigkeit plant man den Start der Produktion mit schlanken Strukturen und damit einem geringeren Kapitalbedarf im Vergleich zum Wettbewerb. Im nächsten Schritt soll ein 10.000-Meter-Bohrprogramm umgesetzt werden, um eine belastbare Ressourcenschätzung zu erstellen.

    https://youtu.be/6bjeA5Be2F0?si=tSxilHEv5C6Vvt04

    Neues Antimonvorkommen entdeckt

    Kurz nachdem Donald Trump seine Pläne zum Projekt Vault veröffentlicht hatte, gab Antimony Resources den Fund weiterer massiver Antimonvorkommen (Stibnitmineralisierung) bekannt. In der Marcus Zone (West) hat man die Ressource weiter abgegrenzt und die Mineralisierung im Festgestein auf einer Länge von 25 Metern freigelegt. Das Vorkommen wurde entdeckt, während man eine Bohrstraße für das Explorationsprogramm 2026 in der Hauptzone vorbereitet hat. Die Marcus Zone soll jetzt durch Schürfgrabungen und Probenahmen weiter erforscht werden.

    Zudem wurde über den Start des Bohrprogramms in der Hauptzone berichtet. Um das Gebiet besser zu definieren, ist man bereits mit zwei Bohrgeräten aktiv. In Kürze soll ein drittes Bohrgerät hinzukommen. Die Bohrungen sollen über eine Länge von 600 Metern und bis in eine Tiefe von mindestens 300 Metern durchgeführt werden. Mit diesen Daten soll dann eine erste Ressource berechnet werden können.

    Fazit: Mit 50 Mio. EUR bewertet und mit Vervielfachungspotenzial

    Bis zu 1.000 % haben Almonty und MP Materials zulegen können. Beide verfügen über weiteres Kurspotenzial, sind aber eben inzwischen auch Milliardenunternehmen. Antimony Resources wird derzeit mit rund 50 Mio. EUR bewertet. Man steht natürlich noch am Anfang und hat entsprechend ein anderes Risikoprofil, aber dafür besteht eben auch die Chance auf eine Vervielfachung.

    MP Materials ist am höchsten bewertet, aber Antimony Resources und Almonty holen auf. Quelle: LSEG

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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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