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09.09.2026 | 05:00

Alarm bei Evotec! Analysten sehen Vervielfachungspotenzial! Bayer und MustGrow mit News!

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Bildquelle: ChatGPT KI generiert

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

Alarm bei Evotec. Die Aktie droht unter die Marke von 3 EUR zu rutschen. Auch auf dem optisch niedrigen Kursniveau halten sich Analysten mit Kaufempfehlungen auffällig zurück. Immerhin gibt Evotec eine Forschungskooperation zur Entwicklung neuer T-Zell-aktivierender Therapieansätze bei soliden Tumoren bekannt. Die MustGrow-Story nimmt jetzt spürbar Fahrt auf. Das kanadische AgTech-Unternehmen hat im ersten Halbjahr die Gewinnzone erreicht und erwartet steigende Umsätze in der zweiten Jahreshälfte. Zudem gibt es die erste Meilensteinzahlung von Bayer. Weitere Millionenzahlungen könnten in den kommenden Jahren folgen und die aktuelle Marktkapitalisierung von MustGrow übersteigen. Analysten sehen Vervielfachungspotenzial. Bayer selbst hat für den Bereich Crop Science eine intensive Phase neuer Produkteinführungen angekündigt. Analysten raten zum Kauf der Aktie.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: MUSTGROW BIOLOGICS CORP. | CA62822A1030 | TSXV: MGRO , OTCQB: MGROF , BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017 , EVOTEC SE INH O.N. | DE0005664809

Inhaltsverzeichnis:


    MustGrow-Story nimmt Fahrt auf!

    Die MustGrow-Story nimmt jetzt spürbar Fahrt auf. MustGrow ist ein kanadisches AgTech-Unternehmen, das auf natürliche, aus Senfkörnern gewonnene Wirkstoffe für den Einsatz in der Landwirtschaft setzt. TerraSante™ soll vor allem die Bodenbiologie und das Mikrobiom unterstützen. TerraMG™ zielt auf den Schutz vor Krankheitserregern ab. Nachdem sich das Unternehmen konsequent vom Vertrieb margenschwacher Drittprodukte getrennt und den Fokus auf die eigenen biologischen Lösungen gelegt hat, zeigt sich bereits die Qualität des neuen Geschäftsmodells. Trotz des erwarteten Umsatzrückgangs im ersten Halbjahr 2026 hat MustGrow den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Gleichzeitig wird der Vertrieb von TerraSante™ hochgefahren und die Produktionskapazitäten, MustGrow lässt von Dritten produzieren, werden erweitert.

    Im August sorgte dann auch noch die erste Meilensteinzahlung von Bayer für Aufmerksamkeit. MustGrow scheint also vom Umbau in die Skalierungsphase überzugehen. Damit rückt auch das Kursziel von GBC Research wieder in den Fokus. Die Analysten trauen der MustGrow-Aktie einen Kurs von 1,66 EUR zu. Derzeit notiert die Aktie bei 0,23 EUR. Nach der Meilensteinmeldung im August waren es kurzzeitig schon 0,34 EUR. Damit könnte sich derzeit eine Chance zum Einstieg bieten.

    Das zweite Halbjahr sollte weiter überzeugen. Die Nachfrage nach TerraSante lag nach Unternehmensangaben bereits in der ersten Jahreshälfte über den ausgelieferten Mengen, da die Auftragsfertiger zunächst neue Produktionslinien in Betrieb nehmen mussten. Gleichzeitig soll der Wechsel von teurer Luftfracht auf deutlich günstigere Seefracht die Margen künftig verbessern. Mit 4,4 Mio. CAD an liquiden Mitteln verfügt MustGrow zudem über eine solide finanzielle Ausgangslage. Einen Hinweis auf eine starke Entwicklung im zweiten Halbjahr hat das Unternehmen bereits gegeben. Bis zum 15. August lagen die TerraSante-Umsätze 2026 bereits bei 0,9 Mio. CAD und damit mehr als 46 % über dem gesamten TerraSante-Umsatz des Geschäftsjahres 2025.

    Und dann ist da noch die Partnerschaft mit Bayer. Der deutsche Agrar- und Pharmakonzern hat im August die erste Meilensteinzahlung aus der Ende 2023 geschlossenen Lizenz- und Kooperationsvereinbarung geleistet. Die Zahlung war an technische Entwicklungsfortschritte gekoppelt und unterstreicht, dass die gemeinsame Entwicklung der senfbasierten Biocontrol-Technologie von MustGrow vorankommt. MustGrow schätzt den potenziellen Wert aus Vorauszahlungen, Meilensteinzahlungen und Entwicklungsarbeiten über die kommenden fünf bis sieben Jahre auf rund 35 bis 40 Mio. USD. Hinzu könnten im Falle einer erfolgreichen Kommerzialisierung Lizenzgebühren sowie Umsätze aus der Produktion kommen. MustGrow wird an der Börse derzeit mit rund 30 Mio. CAD bewertet.

    Die Vereinbarung umfasst Europa, den Nahen Osten und Afrika. Bayer übernimmt im Lizenzgebiet wesentliche Aufgaben wie Produktentwicklung, regulatorische Studien, Zulassungsanträge, Registrierung sowie später Marketing und Vertrieb. MustGrow selbst muss dafür nur begrenzte zusätzliche Kosten tragen.

    Die erste Zahlung stellt eine weitere externe Validierung der eigenen Technologie TerraMG™ durch einen der weltweit führenden Agrarkonzerne dar. Zudem zeigt die Partnerschaft, dass biologische Pflanzenschutzlösungen bei großen Marktteilnehmern zunehmend strategische Bedeutung gewinnen. Gelingt es, weitere Entwicklungs- und Zulassungsmeilensteine zu erreichen, könnte Bayer für MustGrow zu einem bedeutenden Werttreiber werden.

    https://youtu.be/XFGCBf1w8mg?si=E1pvtix0buQcpoN7

    Bayer gibt bei Crop Science Gas

    Die Fortschritte bei MustGrow gewinnen zusätzlich an Bedeutung, weil Partner Bayer stark auf neue biologische und technologiebasierte Lösungen im künftigen Produktportfolio des Konzerns setzt.

    Bayer hat für den Bereich Crop Science eine intensive Phase neuer Produkteinführungen angekündigt. Mit dem Insektizid Plenexos™ und dem Preceon™ Smart Corn System befinden sich zwei potenzielle Blockbuster in der Kommerzialisierung. Weitere Produkte sollen in den kommenden Jahren folgen, darunter Vyconic™ im Sojabereich sowie Intacta 5+™ für Brasilien. Insgesamt will Bayer innerhalb von zehn Jahren zehn Blockbuster-Produkte mit einem jeweiligen Spitzenumsatzpotenzial von mindestens 500 Mio. EUR auf den Markt bringen. Besonders großes Potenzial sehen die Leverkusener im Sojabereich. Neue herbizidtolerante und insektengeschützte Eigenschaften sollen zusammen ein Spitzenumsatzpotenzial von mehr als 3 Mrd. EUR erreichen.

    Parallel baut Bayer seine Forschungs- und Entwicklungspipeline weiter aus. Ein Schwerpunkt liegt auf KI-gestützter Präzisionszüchtung, Genomeditierung und der CropKey-Plattform. Mit CropKey befinden sich derzeit mehr als 15 neuartige Wirkmechanismen in der Forschungsphase. Zudem entwickelt Bayer genomeditierte, standfestere Sojabohnen sowie eine neue Generation herbizidtoleranter Eigenschaften, die künftig auch eine Toleranz gegenüber dem neuen Herbizid Icafolin ermöglichen soll. Für Icafolin selbst erwartet Bayer Mitte der 2030er Jahre ein Spitzenumsatzpotenzial von rund 750 Mio. EUR.

    Auf der Kostenseite hat Bayer im Rahmen des 2025 gestarteten Fünfjahresprogramms bislang nahezu 400 Mio. EUR eingespart. Außerdem wurden fünf Wirkstoffe veräußert und mehr als 100 Pflanzenschutzformulierungen eingestellt. Bis Ende des Jahrzehnts soll das EBITDA vor Sondereinflüssen um 1 Mrd. EUR steigen. Bis 2029 soll der freie operative Cashflow auf mehr als 3 Mrd. EUR klettern. Gleichzeitig peilt Bayer bis zum Ende des Jahrzehnts währungsbereinigt mehr als 3,5 Mrd. EUR zusätzlichen Umsatz an. Wachstumstreiber sollen vor allem neue Produkte, Marktanteilsgewinne und die geografische Ausweitung bestehender Technologien sein.

    Die Bayer-Aktie hat im laufenden Jahr fast 29 % zulegen können und notiert derzeit bei rund 49 EUR. Vergangene Woche hat JPMorgan den Fünfjahresplan begrüßt und die Empfehlung "Overweight" bestätigt. Die Analysten sehen den fairen Wert der Bayer-Aktie bei 61 EUR.

    Evotec: Rutscht die Aktie unter 3 EUR?

    Schwer tut sich weiterhin die Aktie von Evotec. Allein im vergangenen Monat hat das Wertpapier des Biotechunternehmens mehr als 7 % an Wert verloren. Im laufenden Jahr liegt das Minus bei heftigen 42 %. Derzeit notiert die Aktie nur noch knapp über der Marke von 3 EUR und damit so niedrig wie seit Anfang 2026 nicht mehr. Auch auf dem optisch niedrigen Niveau halten sich Analysten mit Kaufempfehlungen auffällig zurück.

    Auch die letzte Unternehmensmeldung hat keine neuen Impulse gebracht. Evotec und Plectonic Biotech haben eine Forschungskooperation zur Entwicklung neuer T-Zell-aktivierender Therapieansätze bei soliden Tumoren vereinbart. Dabei soll Evotecs BiTco-Plattform mit der LOGIBODY-Technologie von Plectonic kombiniert werden. Ziel ist es, die Tumorerkennung präziser zu machen und gleichzeitig die Aktivierung und Persistenz von T-Zellen im Tumormikromilieu zu verbessern. Die Partner wollen untersuchen, ob sich dadurch zentrale Schwächen klassischer T-Zell-Engager bei soliden Tumoren überwinden lassen.

    Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen zunächst präklinische Proof-of-Concept-Daten erzeugt werden. Plectonics LOGIBODY-Technologie ist darauf ausgelegt, T-Zellen erst nach Erkennung einer definierten Kombination mehrerer Tumorantigene zu aktivieren, während Evotecs BiTco-Ansatz über CD2 ein zusätzliches kostimulatorisches Signal liefert. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht genannt. Beide Unternehmen verweisen darauf, dass ihre jeweiligen Plattformen bereits präklinisch untersucht wurden und nun erstmals in dieser Kombination getestet werden sollen.


    Fazit

    Die Fortschritte bei MustGrow sind klar erkennbar. Bereits mit weniger Umsatz hat man den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Auch die Partnerschaft mit Bayer fängt an, Früchte zu tragen. Das Kursziel der Analysten deutet auf viel Kurspotenzial hin. Bayer scheint sich wieder auf das operative Geschäft fokussieren zu können. Entsprechend positiv sind Analysten. Bei Evotec drängt sich derzeit kein Kauf der Aktie auf, auch wenn ein Rebound jederzeit möglich scheint.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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