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31.08.2026 | 05:30

Schock bei BioNTech! Insiderkauf bei Nordex! Chance bei dynaCERT!

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Bildquelle: ChatGPT KI generiert

Wird dynaCERT die Comeback-Story des Jahres? Die Analysten von GBC Research trauen der Cleantechaktie jedenfalls einen Anstieg auf 0,48 EUR zu. Derzeit notiert die Aktie bei 0,06 EUR. Das deutsche Management arbeitet mit Hochdruck am Comeback des Unternehmens. Insbesondere in Vietnam und Mexiko hat man zuletzt Erfolge bei der Kommerzialisierung gefeiert. In den kommenden Monaten sollte es weitere positive News geben. BioNTech hat mit der Meldung am Freitag seine Aktionäre hingegen geschockt. Die Phase-2-Studie mit dem Krebsimmuntherapie-Kandidaten bei Darmkrebs wird abgebrochen. Geht damit das mRNA-Rennen gegen Moderna verloren? An Dynamik verloren hat zuletzt die Aktie von Nordex. Seit Februar geht es seitwärts. Doch jetzt sorgt ein Insiderkauf für Aufsehen. Doch nicht alle Analysten teilen den Optimismus.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: NORDEX SE O.N. | DE000A0D6554 , DYNACERT INC. | CA26780A1084 | TSX: DYA , OTCQB: DYFSF , BIONTECH SE SPON. ADRS 1 | US09075V1026

Inhaltsverzeichnis:


    dynaCERT gibt im Vertrieb Gas

    Wird dynaCERT die Comebackstory des Jahres? Die Analysten von GBC Research trauen der Cleantechaktie jedenfalls einen Anstieg auf 0,48 EUR zu. Derzeit notiert die Aktie bei 0,060 EUR. Das deutsche Management arbeitet mit Hochdruck an einem Comeback des Unternehmens. Insbesondere in Vietnam und Mexiko hat man zuletzt Erfolge bei der Kommerzialisierung seiner HydraGEN-Technologie zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen bestehender Dieselmotoren gefeiert. Doch darauf ruht sich das Team um die beiden erfahrenen Automotive-Manager Kevin Unrath und Bernd Krüper nicht aus.

    dynaCERT startet im zweiten Halbjahr 2026 eine breit angelegte internationale Initiative zur kommerziellen Expansion und konzentriert sich dabei auf die drei Kernmärkte Schwerlastverkehr, Hafenbetrieb und stationäre Stromerzeugung. Ziel ist es, die Marktpräsenz der HydraGEN-Technologie auszubauen, neue Kundenkontakte zu gewinnen und bestehende Vertriebsbeziehungen gezielt weiterzuentwickeln. Im Schwerlastbereich setzt das Unternehmen insbesondere auf Europa. Geplant sind unter anderem Aktivitäten rund um die IAA Transportation in Hannover sowie das Truck-Racing-Event 24 Heures Camions in Le Mans. Auf Letzterem will man gemeinsam mit NRS Racing, dem Dakar Team und dem französischen Vertriebspartner IPMD auftreten. Im Mittelpunkt steht die Demonstration der Technologie unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen. Außerdem will man direkte Gespräche mit Flottenbetreibern, potenziellen Kunden und Branchenpartnern führen.

    Parallel dazu intensiviert dynaCERT seine Aktivitäten im Bereich Hafen-, Terminal- und Logistikanwendungen. Mit Präsenzen bei der TOC Americas in Cartagena, der Breakbulk Americas in Houston und der Breakbulk Asia in Singapur adressiert das Unternehmen wichtige internationale Märkte in Nord- und Südamerika sowie Asien. Gerade Hafenbetrieb, Projektlogistik und schwere industrielle Anwendungen gelten als attraktive Einsatzfelder für HydraGEN, weil dort große Dieselmotoren häufig über lange Betriebszeiten laufen und Einsparungen bei Kraftstoffverbrauch und Emissionen entsprechend hohe wirtschaftliche Effekte haben können.

    Die internationale Kampagne dauert bis Anfang 2027 und reicht mit der Teilnahme an der POWERGEN International in Salt Lake City bis in die USA. Dort will dynaCERT gezielt Energieversorger, unabhängige Stromproduzenten, EPC-Unternehmen und OEMs ansprechen und damit den Markt für stationäre Stromerzeugung stärker erschließen. Gerade in den USA könnte dies interessant werden. Der enorme zusätzliche Strombedarf durch KI-Rechenzentren zwingt die Branche zu einem massiven Ausbau der Erzeugungskapazitäten. Dabei steht derzeit die Ausbaugeschwindigkeit im Fokus. Umwelt- sowie Effizienzgesichtspunkte sind eher sekundär. Hier könnte die HydraGEN-Technologie von dynaCERT punkten, da bestehende Dieselgeneratoren und andere Verbrennungsmotoren vergleichsweise kostengünstig nachgerüstet werden können.

    Insgesamt sieht CEO Kevin Unrath insbesondere in den drei adressierten Segmenten erhebliches kommerzielles Potenzial. Damit können sich Anleger auf weiteren News-Flow freuen, von dem auch die Aktie profitieren sollte.

    https://youtu.be/hVNR4Ch5p0c?si=GPcRHxW_aaNFUicR

    BioNTech: Rückschlag im mRNA-Rennen mit Moderna

    In der Spitze über 10 % hat die BioNTech-Aktie am vergangenen Freitag verloren. Und es könnte weiter nach unten gehen, sollten Anleger Moderna im mRNA-Rennen als Gewinner identifizieren. Der Grund für den Kurssturz zum Wochenausklang war die Meldung, dass die deutsche Biotech-Hoffnung in Abstimmung mit Genentech die Phase-2-Studie BNT122-01 mit dem individualisierten mRNA-Krebsimmuntherapie-Kandidaten Autogene Cevumeran bei Hochrisiko-Darmkrebspatienten nach operativer Entfernung des Tumors beendet.

    Ausschlaggebend ist eine neue Empfehlung des unabhängigen Data Safety Monitoring Boards. Dieses stellte bei der jüngsten Datenprüfung ein numerisches Ungleichgewicht beim Gesamtüberleben zwischen den Behandlungsgruppen fest und kam zu dem Schluss, dass eine Fortführung der Studie das Wirksamkeitssignal voraussichtlich nicht mehr verändern würde. Neue Sicherheitssignale im Zusammenhang mit Autogene Cevumeran wurden nicht festgestellt.

    Die Studie sollte zeigen, ob die mRNA-Therapie als Monotherapie ein Wiederauftreten der Erkrankung verhindern kann. BioNTech betont, dass mRNA trotz des Rückschlags ein zentraler Bestandteil der Onkologie-Strategie bleibt. Die Daten sollen nun detailliert ausgewertet werden, um daraus Erkenntnisse für Patientenauswahl und künftige Entwicklungsprogramme abzuleiten. Die separate Phase-2-Studie IMcode003 bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, in der Autogene Cevumeran mit Checkpoint-Inhibition und Chemotherapie kombiniert wird, ist von der Entscheidung nicht betroffen und wird fortgeführt.

    Damit bleibt BioNTech im Schatten von Moderna. Der US-Wettbewerber hatte im August mit einem Durchbruch bei der Bekämpfung von Hautkrebs für Furore gesorgt.

    Nordex: Insider kauft

    Für Furore sorgt die Aktie von Nordex schon länger nicht mehr. Das Kursplus im laufenden Jahr liegt zwar bei ordentlichen 27 %, allerdings notiert das Wertpapier aktuell bei 38,50 EUR und damit auf dem Niveau von Ende Februar.

    Dieses Niveau hält Dr. Ilya Hartmann offenbar für attraktiv. Er ist CFO bei Nordex und hat im August Nordex-Aktien im Wert von immerhin rund 115.000 EUR gekauft. Der Durchschnittspreis lag knapp über 40 EUR.

    Seine bullische Haltung wird von der Mehrzahl der Analysten geteilt. Laut marketscreener.com empfehlen 9 von 15 Analysten die Nordex-Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 49 EUR. Besonders optimistisch ist Jefferies. Dort wird ein fairer Wert von 60 EUR gesehen. Die Nordex-Bären sind die Analysten von Barclays. Sie haben zwar zuletzt ihr Kursziel von zuvor 18,50 EUR angehoben, allerdings nur auf 35 EUR.


    Fazit

    dynaCERT arbeitet an der Comebackstory. Das deutsche Management scheint die richtige Strategie gefunden zu haben. Nach den Erfolgen in Mexiko und Vietnam in den vergangenen Monaten könnten weitere News die Aktie in Richtung des Analystenkursziels treiben. Bei BioNTech sieht es derzeit nicht nach steigenden Kursen aus. Es braucht dringend positive Studienergebnisse oder das Rennen gegen Moderna könnte tatsächlich verloren gehen. Bei Nordex hält die Konsolidierung der Aktie an. Dies ist keine Überraschung und könnte noch länger dauern.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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