13.01.2026 | 04:30
Diese Aktie explodiert! Antimony Resources stiehlt MP Materials und Standard Lithium die Show!
Während Anleger sich überwiegend auf Seltene Erden und Lithium fokussieren, geht bei Antimon eher die stille Post ab. Die US-Regierung versucht sich mit einem Milliarden-Deal aus der Abhängigkeit Chinas zu befreien. In China werden Antimon-Schmuggler zu langen Haftstrafen verurteilt. Und die Aktie von Antimony Resources explodierte am Freitag um 18 %. Damit stiehlt man Anlegerlieblingen aus dem Bereich der kritischen Rohstoffe wie Standard Lithium und MP Materials immer mehr die Show. Dies könnte sich im weiteren Jahresverlauf fortsetzen. Denn das Explorationsprojekt scheint ein echter Volltreffer zu sein und die Aktie von Antimony Resources erscheint alles andere als teuer zu sein.
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
MP MATERIALS CORP | US5533681012 , STANDARD LITHIUM LTD | CA8536061010 , ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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Antimon: Seit Herbst 2024 lässt China die Muskeln spielen
Der Antimonmarkt ist seit Herbst 2024 von einer geopolitisch getriebenen Angebotsverknappung und einer hohen Risikoprämie geprägt. Seitdem wurden immer wieder Antimonprodukte auf eine Exportkontrollliste gesetzt und die Durchsetzung weiter verschärft. Zuletzt sorgte ein hartes Urteil gegen ein Schmugglernetzwerk für weltweites Aufsehen. Die Gruppe hatte Antimonbarren ohne Exportlizenzen außer Landes gebracht. Die Täter wurden zu bis zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt. Diese Gangart verstärkt die Unsicherheit entlang der Lieferketten außerhalb Chinas. Käufer müssen nicht nur mit formalen Genehmigungsprozessen, sondern auch mit abrupten Vollzugsmaßnahmen rechnen, was Verfügbarkeiten und Preisbildung zusätzlich volatil macht.
Gleichzeitig zeigt sich, dass westliche Regierungen bei „kritischen Mineralien“ zunehmend bereit sind, industriepolitisch einzugreifen. Nicht nur über Förderprogramme, sondern auch über Beteiligungsstrukturen und Midstream-Investitionen. So wurde Mitte Dezember 2025 ein Joint Venture zwischen dem US-Verteidigungsministerium und Korea Zinc bekannt. Dieses soll den Bau einer integrierten Critical-Minerals-Schmelz- und Raffinerieanlage im Bundesstaat Tennessee finanzieren. Korea Zinc will dafür neue Aktien im Volumen von rund 1,9 Mrd. USD an ein Joint Venture veräußern, das von der US-Seite zusammen mit Strategieinvestoren kontrolliert wird und dadurch etwa 10 % an Korea Zinc halten würde. Auch Australien greift in den Antimon-Markt ein und will das Metall in seiner strategischen Rohstoffreserve priorisieren.
Was macht Antimon so interessant?
Antimon gehört zu den weniger bekannten kritischen Metallen. Dabei ist in der Praxis die Bedeutung umso wichtiger. Ohne Antimon stehen Militärtechnik und Halbleiter vor großen Problemen. Antimontrioxid wird vor allem häufig als Flammschutz in Kunststoffen, Textilien und Elektronik eingesetzt. Bedeutend ist es auch als Legierungsbestandteil beispielsweise zur Härtung von Blei. Mit dem Verweis auf Batterien und Flammschutz wird es in den USA auf der „2025 List of Critical Minerals“ geführt. Für Investoren ist das relevant, weil Antimon damit nicht nur ein „Chemie“-Rohstoff ist, sondern Teil der sicherheits- und industriepolitischen Debatten ist und als strategische Ressource gilt.
Antimony Resources: Aktie erst am Anfang der Rally?
Mit Antimony Resources können Anleger vom Antimon-Boom profitieren. Das Explorationsunternehmen scheint in Nordamerika etwas Großes zu erschließen. Regelmäßige positive Berichte über die Erschließung des Bald Hill-Projekts in Kanada brachten die Aktie auf den Radar von Investoren. Im November 2025 sorgte die Notierung am US-OTCQB-Markt für zusätzliche Aufmerksamkeit und auch in Deutschland wird das Wertpapier beispielsweise inzwischen rege gehandelt.
Der jüngste Kurssprung erfolgte am vergangenen Freitag. Da berichtete Antimony Resources über weitere hochgradige Analyseergebnisse aus dem erweiterten Herbstprogramm mit zusätzlichen 5.000 Metern Bohrleistung. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 34 Löcher mit über 8.000 Metern gebohrt. Dabei sei eine Mineralisierung über 700 Meter nachverfolgt und bis mindestens 400 Meter Tiefe nachgewiesen worden. Hervorgehoben werden mehrere Zonen stibnithaltiger Antimonmineralisierung bis zu Spitzenwerte von 11,4 % über 1,65 Meter und 8,48 % über 3 Meter.
Im laufenden Jahr dürfte der Newsflow andauern. Antimony Resources will weitere 10.000 Meter verproben. Anleger können sich zudem auf aktualisierte 3D-Modelle, fortgeschrittene metallurgische Tests sowie die Vorbereitung einer ersten Ressourcenschätzung freuen.

Fazit
Antimon ist ein kritisches Metall und tritt immer weiter aus dem Schatten der Seltenen Erden. Immer mehr Anleger verstehen, welche Chancen dies bietet. Antimony Resources scheint ein sehr spannendes Projekt zu entwickeln und die Nähe zu den im Markt sehr aggressiv vorgehenden USA ist sicher kein Nachteil. Die Aktie ist angesprungen, erscheint jedoch noch nicht zu teuer.
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