Menü schließen




26.02.2026 | 05:30

Wolframpreis geht durch die Decke! "Handelsblatt" und "Fox Business" berichten! Almonty Industries Aktie nicht zu bremsen!

  • Rüstung
  • Rohstoffe
  • kritischerohstoffe
  • Technologie
Bildquelle: Rheinmetall AG

Im Rohstoffbereich vollzieht sich derzeit eine Neubewertung. Wolfram stellt Seltene Erden, Silber und Gold in den Schatten. Seit Jahresanfang 2026 hat sich der Preis fast verdoppelt. Der kritische Rohstoff wird nicht nur von mehr und mehr Anlegern entdeckt, sondern auch von den Medien. Zuletzt haben das "Handelsblatt" und "Fox Business" berichtet. Mit dabei ist immer Lewis Black. Der CEO von Almonty Industries ist derzeit ein gefragter Mann – bei Regierungen, Unternehmen, Investoren und Medien. Zum einen ist Almonty der einzige ernst zu nehmende westliche Produzent des für Rüstung, Elektronik, Raumfahrt und viele weitere Branchen so wichtigen Rohstoffes. Außerdem kann Black Marktentwicklungen sehr plausibel beschreiben. Demnach dürften die Preise kaum sinken.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072

Inhaltsverzeichnis:


    Wolframpreis von unter 400 USD auf über 1.700 USD

    Was für eine Rally bei Wolfram. Inzwischen wird für die metrische Tonne (mtu) des seltenen Rohstoffs am Handelsplatz Rotterdam über 1.700 USD bezahlt. Vor einem Jahr lag der Preis noch bei deutlich unter 400 USD. Das besonders harte Metall ist für Schlüsselindustrien wie Rüstung, Raumfahrt und Technologie kritisch. Immerhin verweist der Almonty-CEO darauf hin, dass in der Regel nur eine kleine Menge Wolfram in den Produkten benötigt wird. Entsprechend macht sich die Preisexplosion bei den Endkunden nur begrenzt bemerkbar. Bei Almonty dafür umso mehr. Denn während Almonty seine Sangdong-Mine in Südkorea in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, lag der Preis eher bei 300 USD je mtu. Und auch auf dem Niveau hätte man Geld verdient. Derzeit wird die Produktion in der größten Wolfram-Mine des Westens hochgefahren. Genau zur richtigen Zeit. Im Gespräch mit "Fox Business" hat Lewis Black angekündigt, nach Ende des ersten Quartals ein Update zu den Fortschritten zu geben. Im Interview klang er jedenfalls sehr optimistisch (hier zum Interview).

    "Hersteller brauchen Wolfram, doch die Preise steigen rasant"

    Wie gefragt Lewis Black weltweit derzeit ist, zeigte sich nur wenige Tage nach dem Interview bei "Fox Business" in den USA. Da erschien der Artikel "Hersteller brauchen Wolfram, doch die Preise steigen rasant" im deutschen "Handelsblatt" (hier zum Artikel). Dort beschreibt Lewis Black die Zeitenwende im Wolframmarkt. "Wir erleben nach 20 Jahren durch Subventionen künstlich niedrig gehaltener Preise eine Neubewertung der Stückkosten“, sagt Black gegenüber der Wirtschaftszeitung. Denn während der Westen über viele Jahre naiv war und sich auf stabile Lieferketten verließ, baute China bei vielen kritischen Rohstoffen eine monopolartige Stellung auf. Durch subventionierte Preise wurden westliche Anbieter aus dem Markt gedrängt und Minen mussten schließen. So ist es zu erklären, dass die USA bei dem strategisch so wichtigen Rohstoff Wolfram zu 100 % auf Importe angewiesen ist. Dies zu ändern, braucht Zeit und Geld. Dabei will übrigens auch Almonty unterstützen. Noch im laufenden Jahr will man ein in 2025 übernommenes Vorkommen in Produktion bringen.

    Mit den Minen in Portugal, Südkorea und bald eben auch in den USA wird Almonty zum strategisch wichtigen Unternehmen und dürfte gleichzeitig hochprofitabel sein. Denn der Wolframpreis dürfte hoch bleiben. Der Grund liegt nicht an spekulativen Entwicklungen an der Börse, sondern im physischen Markt. So hat China die Subventionen für seine Wolframproduzenten gestrichen. Nach Jahrzehnten, in denen Effizienz keine Rolle gespielt hat, trifft das die dortige Branche hart. Mehrere Minen mussten schließen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage. Ein Treiber ist die weltweite Aufrüstung. Doch bei weitem nicht der einzige. So wird Wolfram unter anderem auch in Rechenzentren benötigt und die schießen aufgrund des KI-Booms bekanntlich wie Pilze aus dem Boden.

    Analysten weiterhin zu konservativ

    Analysten laufen der Entwicklung bei Wolfram und Almonty hinterher. Ihre Prognosen für die Umsatz- und Gewinnentwicklung bei Almonty basieren häufig auf Wolframpreisen deutlich unter 1.000 USD. Am Dienstag hat Couloir Capital ein Update zu Almonty veröffentlicht. Aufgrund der fundamentalen Stärke des Marktes wurden die Preiserwartungen angepasst, wenn auch nur von 450 USD/mtu auf 800 USD/mtu. Auch bei diesem immer noch eher niedrigen Preis haben die Analysten ihr Kursziel von 7,69 CAD auf 19,30 CAD angehoben. Luft nach oben ist offensichtlich vorhanden. Zuvor hatte bereits DA Davidson ihr Kursziel für die Almonty-Aktie von 12 USD auf 18 USD angehoben. Weitere Kurszielerhöhungen sollten folgen.

    Fazit: Aktie zeigt keine Schwäche

    Almonty befindet sich im (positiven) perfekten Sturm. Der Westen braucht dringend eine zuverlässige Versorgung mit dem kritischen Wolfram. Gleichzeitig kämpft der Ex-Quasi-Monopolist China mit dem Übergang in den freien Markt. Während die weltweite Nachfrage steigt, sinkt das Angebot aus China. Almonty fährt die Produktion in Südkorea hoch, baut die Mine in Portugal aus und nimmt die Mine in den USA in Produktion. Und alles während die Preise durch die Decke gehen. Beim Blick auf den Kurschart fällt der Kauf der Almonty-Aktie nicht leicht, aber schwache Tage gibt es kaum und wenn, dann kommen sofort Käufe. An der Seitenlinie zu stehen, erscheint riskant. Der Wolframmarkt vollzieht eine Zeitenwende.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) derzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen hält bzw. halten und auf deren Kursentwicklungen spekulieren. Sie beabsichtigen insofern Aktien oder andere Finanzinstrumente der Unternehmen zu veräußern bzw. zu erwerben (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.
    Es besteht insofern ein konkreter Interessenkonflikt bei der Berichterstattung zu den Unternehmen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.
    Es besteht auch aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.
    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.esg-aktien.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 21.04.2026 | 04:30

    50 % Kursplus! Was ist da los bei D-Wave, Heidelberger Druckmaschinen und der Group Eleven Resources Aktie?

    • Rüstung
    • Rohstoffe
    • Technologie
    • Quantum

    Diese drei Aktien sorgen derzeit für Furore. Group Eleven Resources ist ein Überflieger aus dem Rohstoffsektor. Um rund 70 % ging es seit Ende Februar nach oben. Das Unternehmen erschließt derzeit ein Zink-, Blei- und Silberprojekt in Europa. Das jüngste Update spricht für eine Fortsetzung der Rally. D-Wave hat sich mit einer Kursexplosion von über 50 % zurückgemeldet. Nach einem Kursrückgang von rund 70 % war diese auch dringend nötig. Für Rückenwind hat dabei Nvidia und nicht das Unternehmen selbst gesorgt. Und was ist bei Heidelberger Druckmaschinen los? Nach der Euphorie über den Einstieg ins Drohnengeschäft, sorgte eine Gewinnwarnung für Ernüchterung. Das Kerngeschäft schwächelt, aber Analysten sehen eine Kaufchance.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 16.04.2026 | 05:15

    Gold-Aktie massiv unterbewertet? Desert Gold startet 500 %-Rally!

    • Gold
    • Edelmetalle
    • Rohstoffe

    Während Gold seine Korrektur beendet und sich der Blick auf die Rückeroberung der 5.000-USD-Marke richtet, startet eine Gold-Aktie bereits richtig durch. Analysten halten sogar eine Rally von mehr als 500 % für möglich. Denn Desert Gold will in diesem Sommer erstmals Gold produzieren. Dabei wird das Unternehmen immer noch mit weniger als 25 Mio. EUR bewertet. Dies erscheint den Analysten viel zu wenig zu sein. Denn neben dem Start der Produktion arbeitet das Unternehmen an der Erweiterung der Ressource. Außerdem gibt es Übernahmefantasie.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 16.04.2026 | 04:30

    Gewinner und Verlierer des Iran-Kriegs: Rheinmetall, TUI, A.H.T. Syngas Aktie!

    • Rüstung
    • Energie
    • erdgas
    • Wasserstoff
    • Touristik

    Fast 150 % Kurschance sehen Analysten bei der Aktie von A.H.T. Syngas. Das Unternehmen bietet einen sauberen Weg, um Erdgas zu ersetzen. Im Interview berichtet der Vorstand von einem "wahren Run" seit dem Krieg im Iran. Analysten erwarten deutlich steigende Umsätze und Gewinne. Diese könnten eventuell sogar zu konservativ sein? Niedrig bewertet ist Rheinmetall sicher nicht. Zudem erscheint der Rüstungskonzern mit seinem "schweren Kriegsgerät" aus der Zeit zu fallen. Doch mit Drohnen und Raketen will das Unternehmen mit der Zeit gehen und schließt dazu Partnerschaften ab. TUI kämpft dagegen mit den Folgen des Iran-Kriegs. Kreuzfahrtschiffe stecken fest, die Kerosinpreise steigen und Urlaubsziele im arabischen Raum werden nicht gebucht. Dennoch sind Analysten überraschend optimistisch.

    Zum Kommentar