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18.03.2026 | 04:30

Gold auf 10.000 USD? Analysten sehen bei Desert Gold über 500 % Kurspotenzial!

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Bildquelle: pixabay.com

Sehen wir den Goldpreis in einigen Jahren bei 10.000 USD je Unze? Nachdem J.P. Morgan-Chef Jamie Dimon bereits im Vorjahr mit einer solchen Prognose für Aufsehen gesorgt hatte, ziehen inzwischen weitere prominente Experten nach. So halten unter anderem Ed Yardeni, Präsident von Yardeni Research, Peter Schiff, Chefstratege von Euro Pacific Asset Management, und Jefferies-Stratege Chris Wood fünfstellige Kurse beim Edelmetall in den kommenden Jahren ebenfalls für möglich. Gold verspricht Anleger also weiterhin glänzende Gewinne. Dabei könnte Desert Gold bereits in diesem Jahr zum Outperformer im Depot werden. Analysten sehen über 500 % Kurspotenzial.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: DESERT GOLD VENTURES | CA25039N4084

Inhaltsverzeichnis:


    Gleich mehrere Kurstreiber

    Unabhängig der möglichen 10.000 USD je Feinunze könnten Anleger schon bald bei Desert Gold goldene Zeiten erleben. Das Unternehmen gehört zu den spannendsten Gold-Aktien und könnte 2026 richtig durchstarten. Denn es gibt gleich mehrere Kurstreiber: den Übergang in die Produktion, gleichzeitig erhebliches Explorationspotenzial und frisches Kapital in der Kasse. Zuletzt betonte CEO Jared Scharf im Interview mit Lyndsay Malchuk vom International Investment Forum, dass man mit der jüngst abgeschlossenen Finanzierung über 7,2 Mio. CAD gleich an mehreren Stellen Gas geben kann. Das Geld soll die erste Phase einer Gravitationsanlage im Mali-Projekt in Betrieb bringen. Dies könnte schon bis Juni erfolgen. Gleichzeitig finanziert Desert Gold damit weitere Bohrungen in Mali sowie erste Arbeiten auf dem Projekt in der Elfenbeinküste.

    Schneller, kostengünstiger Einstieg in die Produktion

    Besonders interessant ist dabei die Strategie in Mali. Scharf machte klar, dass die bisherige wirtschaftliche Bewertung nur einen kleinen Teil des Gesamtpotenzials erfasst. Die PEA bezieht sich im Wesentlichen auf oberflächennahe Oxidmineralisierung und damit nur auf rund 10 % der derzeit bekannten Ressource von etwa 1,3 Mio. Unzen. Selbst bei einem Goldpreis von nur 3.000 USD je Unze beträgt der interne Zinsfuß (IRR) der ersten PEA bei 57 %. Der Kapitalwert (NPV 10 %) nach Steuern liegt bei über 61 Mio. USD. Aktuell dürfte der Wert also deutlich höher liegen. Aus Sicht des Managements handelt es sich also eher um den schnellen, kostengünstigen Einstieg. Die Idee dahinter ist überzeugend. Mit einem vergleichsweise einfachen Start in die Produktion sollen Cashflows erzeugt werden, um die weitere Exploration möglichst ohne übermäßige Verwässerung der Aktionäre zu finanzieren. Außerdem könnte der Start der Produktion neue finanzkräftige Partner anlocken, um gemeinsam die Produktion schneller zu erhöhen. Genau dieses Zusammenspiel aus kurzfristiger Monetarisierung und langfristigem Hebel auf zusätzliche Entdeckungen macht die Story so spannend.

    Tiegba-Projekt könnte positiv überraschen

    Zusätzliche Kursfantasie bringt das zweite Standbein in der Elfenbeinküste. Dort sieht Scharf im Tiegba-Projekt einen möglichen Überraschungsfaktor für den Markt. Das Areal liegt auf einem aussichtsreichen Trend, umfasst rund 300 Quadratkilometer und enthält eine mehrere Kilometer lange geochemische Anomalie, die früher zwar abgegrenzt, aber nie systematisch angebohrt wurde. Desert Gold hat die Anomalie bestätigt und will sie nach einer Drohnenmessung gezielt testen. Damit eröffnet sich neben dem fortgeschrittenen Mali-Projekt eine zweite Chance auf eine bedeutende Neuentdeckung. Genau diese Mischung aus Finanzierungssicherheit, operativem Fortschritt, Produktionsperspektive und zusätzlichem Explorationshebel könnte Desert Gold zu DER Gold-Aktie 2026 machen.

    https://youtu.be/dd2rbdGuZDo?si=XHECivSVJKODatxg

    Knoten bei der Aktie endlich geplatzt

    Dass die Story inzwischen Hand und Fuß hat, zeigt der Kursverlauf der vergangenen Wochen. So ist die Aktie von 0,050 EUR auf 0,080 EUR gesprungen. Damit wurde die Neubewertung allerdings höchstens eingeleitet. Denn auf diesem Niveau stand die Aktie von im Jahr 2022. Damals war der Goldpreis ein ganz anderer und das Projekt in der Elfenbeinküste gab es noch nicht. Die Analysten von GBC Research empfehlen die Aktie von Desert Gold weiterhin zum Kauf. Sie sehen den fairen Wert der Aktie bei 0,59 EUR und trauen ihr damit eine Vervielfachung zu.


    Fazit: Über 500 % Kurspotenzial und Übernahmefantasie

    Aus Sicht der GBC-Analysten hat die Aktie von Desert Gold also über 500 % Kurspotenzial. Dafür, dass das Wertpapier dieses Niveau erreichen kann, gibt es wie beschrieben gute Gründe. Und dann ist da noch Übernahmefantasie. Denn mit einer Reserve von 1,3 Mio. Unzen und weiterem Potenzial hat man die nötige Größe, um für einen größeren Produzenten interessant zu sein.

    Die Aktie von Desert Gold hat die Neubewertung erst begonnen. Quelle: LSEG

    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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