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17.02.2026 | 04:30

Hier geht 2026 die Post ab! Steyr Motors, TeamViewer, dynaCERT Aktie!

  • Nachhaltigkeit
  • ESG
  • Rüstung
  • software
Bildquelle: pixabay.com

Abwärts geht es bei TeamViewer im Jahr 2026. Die Aktie des Softwareunternehmens notiert auf einem Allzeittief und droht unter die Marke von 5 EUR zu rutschen. Jetzt also einsteigen? Dagegen könnte die Aktie von dynaCERT vor einer Vervielfachung stehen. Dazu müsste allerdings der operative Durchbruch gelingen. Gemäß dem Ausblick auf 2026 des Unternehmens ist dies absolut möglich und damit auch die Neubewertung. Eine Neubewertung hat die Aktie von Steyr Motors im vergangenen Jahr aufs Parkett gelegt. Dies gilt es im laufenden Jahr mit deutlich steigenden Umsätzen und Gewinnen zu unterfüttern. Analysten sind bullish für die Rüstungsaktie.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: DYNACERT INC. | CA26780A1084 , STEYR MOTORS AG | AT0000A3FW25 , TEAMVIEWER AG INH O.N. | DE000A2YN900

Inhaltsverzeichnis:


    dynaCERT-Aktie: Spannender Ausblick auf 2026

    Das Cleantech-Unternehmen dynaCERT hat einen Ausblick auf 2026 veröffentlicht. Der Spezialist für Emissions- und Kraftstoffreduzierung bei bestehenden Verbrennungsmotoren – insbesondere im Dieselbereich – wird sich stärker auf aussichtsreiche Länder und Sektoren fokussieren.

    Für seine HydraGEN-Technologie sieht das Unternehmen insbesondere in folgenden Branchen messbare wirtschaftliche und ökologische Mehrwerte: Schwerlast-Straßentransporte, Offroad-Bergbau und -Bauwesen, Öl und Gas sowie stationäre Stromerzeugung. All diese Bereiche sind von hohem Dieselverbrauch und von Druck zur Reduzierung von Emissionen geprägt.

    Die Monetarisierung von Emissionszertifikaten beim Einsatz von HydraGEN-Produkten ist für dynaCERT und deren Kunden wichtig. Der Durchbruch ist dabei noch nicht gelungen, da sich unter anderem Verifizierungsstandards, Rechtsvorschriften und Genehmigungszeiträume auf den globalen CO2-Märkten verändern. dynaCERT passt seine Telematikplattform HydraLytica daher den neuen Rahmenbedingungen an.

    Im laufenden Jahr will dynaCERT den Durchbruch in vorrangigen Regionen und Branchen schaffen und aktive Geschäftsverhandlungen in strukturierte Abkommen wandeln. Zudem will man aktiver mit Aktionären kommunizieren. Unter anderem werden die beiden deutschen dynaCERT-Manager Bernd Krüper und Kevin Unrath in der kommenden Woche am International Investment Forum (25. Februar 2026) teilnehmen. Hier kostenlos anmelden.

    Sollte dynaCERT im laufenden Jahr tatsächlich der Durchbruch gelingen, können sich Aktionäre auf eine Neubewertung der Aktie freuen. Die Analysten von GBC Research trauen dem Wertpapier dann eine Vervielfachung auf 0,48 EUR zu. Derzeit steht die Aktie bei 0,048 EUR.

    Steyr Motors: Analysten bullish

    Während dynaCERT an der Neubewertung der Aktie arbeitet, hat Steyr Motors diese im vergangenen Jahr vollzogen. Der Anbieter von Spezialmotoren hatte sich durch mehrere Aufträge in die Liga der Rüstungsplays katapultiert. Für die Aktie ging es von 13 EUR kräftig nach oben und derzeit hat sie sich über 40 EUR etabliert. Die Analysten von NuWays trauen dem Wertpapier sogar 59 EUR zu.

    Nachdem Steyr Motors vorläufige Zahlen für 2025 veröffentlicht hat, haben die Analysten ihre Kaufempfehlung bekräftigt. Den Umsatz haben die Österreicher im vergangenen Jahr um 16 % auf 48,5 Mio. EUR gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten erfüllt. Im laufenden Jahr will Steyr das Wachstum deutlich beschleunigen und 75 Mio. bis 95 Mio. EUR umsetzen. Basis dafür ist der Auftragsbestand von immerhin rund 45 Mio. EUR. Außerdem werden zusätzliche Rahmenverträge erwartet, wie beispielsweise einen mit einem Bezug zum Leopard 2. Zudem glauben die Analysten, dass die Prognose, die eine oder andere Übernahme beinhaltet. Organisch schätzt NuWays den Umsatz von Steyr in 2026 auf 71 Mio. EUR. Aufgrund des aktuellen Newsflows sei dies eher konservativ – wenngleich Verzögerungen bei Verteidigungsbeschaffungen oder Abrufe aus Rahmenverträgen in der Branche keine Seltenheit sind. Die EBIT-Marge erwarten die Analysten bei 15,5 %.

    Kostenlos für das International Investment Forum am 25. Februar anmelden

    TeamViewer: Geht es unter 5 EUR?

    Während es bei dynaCERT und Steyr Motors aufwärtsgeht, steht TeamViewer am Abgrund – jedenfalls mit Blick auf den Aktienkurs. Seit Oktober hat das Wertpapier des deutschen Softwareunternehmens rund 40 % an Wert verloren. Allein im laufenden Jahr liegt das Minus bei über 11 %. Das Wertpapier notiert auf einem Allzeittief und droht unter die 5 EUR zu fallen. Der Grund ist die Sorge der Börse, dass KI die Software-Branche mindestens disruptieren, wenn nicht sogar vernichten wird. Insbesondere Cloud-Unternehmen wie TeamViewer sollen es in Zukunft schwer haben, profitable Geschäfte betreiben zu können.

    Auch Analysten sind eher zurückhaltend. Zuletzt hat die Deutsche Bank das Kursziel für die deutsche Softwareaktie von 7,50 EUR auf 6,50 EUR reduziert. Als Grund nannten die Experten den zurückhaltenden Ausblick des Unternehmens auf das laufende Jahr. Die Analysten von Berenberg trauen der TeamViewer-Aktie immerhin einen Kurs von 11 EUR zu. Allerdings ist die Aktie für sie dennoch nur eine Halteposition. Nach dem Abverkauf aufgrund der KI-Sorgen gebe es im Softwarebereich einige Kaufkandidaten. TeamViewer gehört für die Experten allerdings nicht dazu.

    Unter den letzten Analystenkommentaren war lediglich eine Kaufempfehlung. Die RBC sieht den fairen Wert der TeamViewer-Aktie bei 16 EUR. Und dies, obwohl der Ausblick auf das laufende Jahr schwächer ausgefallen sei als erwartet.


    Fazit

    2026 könnte das Jahr der dynaCERT-Aktie werden. Die Produktionskapazitäten sind vorhanden und die Produkte haben sich im vergangenen Jahr bei verschiedenen Kunden bewährt. Jetzt braucht es den einen oder anderen größeren Auftrag. Steyr Motors ist ein spannendes Rüstungs-Play aus der zweiten Reihe. Gerade die Entwicklungen in Asien erscheinen spannend. Der Kauf der TeamViewer-Aktie ist wohl nur etwas für Zocker.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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