11.02.2026 | 05:30
Zünden diese Aktien jetzt den Kursturbo? BYD, Hensoldt, NEO Battery Materials!
Während die Renk-Aktie in den vergangenen Tagen um über 10 % zulegen konnte, tritt Hensoldt auf der Stelle. Dabei glänzt der Sensorspezialist mit Großaufträgen. Zuletzt hat Partner KNDS Systeme für Boxer und Leopard 2 in dreistelliger Millionenhöhe geordert. Reif für eine Kursrally scheint auch NEO Battery Materials zu sein. Das Technologieunternehmen bietet Herstellern von Drohnen, Robotern und Elektrofahrzeugen genau das, was sie brauchen: individualisierbare Hochleistungsbatterien aus westlicher Produktion. Die Produktion ist angelaufen, Aufträge sind vorhanden und mit starken Partnern arbeitet man bereits an der nächsten Batteriegeneration. Und was macht BYD? Die Aktie befindet sich klar im Abwärtstrend. Dabei will man in Deutschland den Absatz verdoppeln und in den USA zieht man gegen Donald Trump vor Gericht.
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
NEO BATTERY MATERIALS LTD | CA62908A1003 , HENSOLDT AG INH O.N. | DE000HAG0005 , BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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NEO Battery Materials: Hochleistungsbatterien aus westlicher Produktion
Es kann eigentlich nur eine Frage der Zeit sein, wann die Aktie von NEO Battery Materials endlich durchstartet. Zu gut waren die Meldungen der vergangenen Wochen. Das Technologieunternehmen bietet Herstellern von Drohnen, Robotern und Elektrofahrzeugen genau das, was sie brauchen: individualisierbare Hochleistungsbatterien aus westlicher Produktion. Dabei setzt man aufgrund der revolutionären Technik Maßstäbe in Sachen Leistungsfähigkeit, Ladegeschwindigkeit und Preis. Das alles ist keine Zukunftsmusik, sondern befindet sich bereits in der Produktion. Denn statt eines teuren Neubaus hat man eine bereits betriebsbereite Fabrik mit einer Produktionskapazität im Megawattbereich geleast. Die Umrüstung ist abgeschlossen und die Kommerzialisierung kann beginnen.
Über starke Partner und konkrete Aufträge verfügt NEO Battery Materials ebenfalls bereits. So wird beispielsweise ein asiatischer Drohnenhersteller die NEO-Batterien für seine Lastdrohnen nutzen. Auch einen südkoreanischen Anbieter von Industrierobotiklösungen wird NEO beliefern. Der Partner stellt unter anderem Logistik- und Produktionsanwendungen sowie humanoide Robotik her. Auch in der Automobilindustrie konnte man bereits Fuß fassen. Ende 2025 wurden die Aufträge eines nordamerikanischen Fortune-500-Automobilherstellers und eines südkoreanischen Fortune-500-Zulieferers gemeldet. Und dann ist da noch die südkoreanische Verteidigungsindustrie. Durch die Zusammenarbeit mit dem Korea Institute for Defense Industry (KOIDI) ist NEO Teil des Verteidigungsindustrie-Ökosystems des Landes.
Und auch an den Batterien der nächsten Generation forscht NEO bereits. Dafür hat man zuletzt eine Partnerschaft mit dem Zinkgiganten Korea Zinc und dem Technologieunternehmen Taesung gemeldet. Gemeinsam will man bis Ende dieses Jahres marktreife Drohnen- und Mikromobilitätsbatterien präsentieren.
https://youtu.be/PLNIP9FtK58?si=DP6xDr4a7ECKHOmq
BYD klagt gegen Trump
BYD gibt weiterhin Vollgas. Der Weltmarktführer bei Elektroautos expandiert international. Klar im Expansionsfokus steht Deutschland. Hierzulande will man die Zahl der Neuzulassungen im laufenden Jahr mindestens verdoppeln. Im "Handelsblatt" zeigte sich BYD-Deutschlandchef Lars Bialkowski angriffslustig und nannte ein Absatzziel von 50.000 Autos. Um diese Marke zu erreichen, soll insbesondere der Verkauf von Plug-in-Hybriden angekurbelt werden. Hier erwartet Bialkowski einen Marktanteil von 5 %. Bei Elektroautos will er immerhin einen Anteil von 4 % erreichen. In den vergangenen Jahren war BYD weit hinter seinen Absatzzielen im deutschen Markt zurückgeblieben. In 2025 setzte man ein erstes Ausrufezeichen und verkaufte rund 23.000 Fahrzeuge. Mit Blick auf die weltweit veräußerten 4,6 Mio. ist dies jedoch weiterhin sehr wenig.
In den USA ist BYD im Pkw-Segment noch gar nicht vertreten. Dies scheint man ändern zu wollen. Zunächst zieht man jedoch vor Gericht. Ende Januar hat der chinesische Autobauer laut "Reuters" eine Klage vor dem US-Gericht für internationalen Handel in New York eingereicht. Aus Sicht von BYD ist der US-Präsident Donald Trump nicht befugt, Zölle gemäß dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) zu erheben. Daher verlangt man eine Rückerstattung der seit April 2025 erhobenen Zölle. Mit der Klage ist BYD nicht alleine. So gehen eine Vielzahl von Unternehmen aus aller Welt gegen Trumps Zollkeule vor.
Während BYD in den vergangenen Monaten Platz 1 unter den größten Elektroautobauern erobert und damit Tesla vom Thron gestoßen hat, ist die Aktie der Chinesen ein Trauerspiel. In den vergangenen 12 Monaten hat das Wertpapier über 25 % an Wert verloren. Seit Mai 2025 befindet man sich im Abwärtstrend und bisher ist keine Trendumkehr in Sicht.
Hensoldt: Neuer Großauftrag
Während die Aktie von Renk in den vergangenen Tagen über 10 % zulegen konnte, tritt Hensoldt auf der Stelle. Dabei meldet der Sensorspezialist interessante Aufträge. Zuletzt hat Partner KNDS mehrere Großaufträge zur Ausstattung von Kampf- und Schützenpanzern mit digitaler Optronik erteilt. Das Gesamtvolumen liegt bei 400 Mio. EUR. Aus Sicht von Hensoldt markieren die Aufträge für digitale Sichtsysteme für den Radschützenpanzer Boxer und den Kampfpanzer Leopard 2 A8 Meilenstein. Denn bisher ist Hensoldt insbesondere für Aufträge aus der Luftfahrt bekannt.
Allein die Order für den Boxer hat ein Volumen von 290 Mio. EUR. Dafür wird Hensoldt insgesamt 288 Sätze digitaler Optronik inklusive Kommandantensichtgerät, digitalem Richtschützensichtgerät und dem Multifunctional Self-Protection System. Für den Leopard 2 wird Hensoldt 178 Sätzen im Wert von 110 Mio. EUR liefern. Die Hensoldt-Produkte sollen die digitale Optronik der Fahrzeuge stark weiterentwickeln. Mit der Auslieferung will man 2027 beginnen.
Fazit
Es kann eigentlich nur eine Frage der Zeit sein, wann die Aktie von NEO Battery Materials endlich durchstartet. Zu gut waren die Meldungen der vergangenen Wochen. Mit seinen Hochleistungsbatterien ist man bei Zukunftsthemen wie Drohnen und Robotik dabei. Dagegen drängt sich derzeit der Kauf der BYD-Aktie nicht auf. Die Aktie befindet sich im Abwärtstrend und die internationalen Aktivitäten können noch lange nicht die Probleme auf dem Heimatmarkt ausgleichen. Dagegen erscheint das Wertpapier von Hensoldt durchaus reif für einen Kurssprung zu sein.
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