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09.06.2026 | 05:15

Übernahme- und Fusionsfieber im Goldsektor! Lahontan Gold Aktie gehört ins Depot!

  • Gold
  • Edelmetalle
Bildquelle: KI

Während der Goldpreis konsolidiert, baut sich im Sektor eine Übernahmewelle auf.
Historisch startet dies bei den größeren Produzenten. So auch derzeit. Orla Mining, Equinox Gold, Coeur Mining, New Gold, Endeavour Mining und natürlich Branchenschwergewicht Barrick Mining sind bereits aktiv. Für Anleger könnte sich deshalb ein genauer Blick auf Unternehmen aus der zweiten Reihe lohnen, die bereits über fortgeschrittene Projekte verfügen. Ein heißer Übernahmekandidat ist Lahontan Gold. Denn die CEO hatte zuletzt gesagt: „Wir werden nächstes Jahr eine Mine haben.“ Das Unternehmen verfügt über eine Ressource von knapp 2 Mio. Unzen Goldäquivalent, befindet sich in einer der besten Bergbauregionen Nordamerikas und hat einen klar erkennbaren Weg in Richtung Produktion. Dazu wirkt die Marktkapitalisierung alles andere als teuer.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF

Inhaltsverzeichnis:


    Übernahmewelle startet

    Im Goldsektor häufen sich die Anzeichen für eine neue Übernahmewelle. Zu den größten Transaktionen der vergangenen Wochen zählt die Übernahme von Orla Mining durch Equinox Gold. Dadurch soll ein Produzent mit einer jährlichen Goldproduktion von mehr als 1 Mio. Unzen entstehen. Bereits zuvor hatte Coeur Mining die Übernahme von New Gold abgeschlossen. Damit entsteht ein neuer großer Player im nordamerikanischen Goldmarkt mit Projekten von Mexiko bis Alaska. Außerdem sorgt ein Bericht von "Reuters" für Aufmerksamkeit: Demnach prüft Barrick Mining verschiedene strategische Optionen für seine Afrika-Aktivitäten und befindet sich in Gesprächen mit Endeavour Mining. Bemerkenswert ist dabei, dass Barrick parallel bereits seit Längerem an Plänen arbeitet, das nordamerikanische Geschäft in einer eigenständigen Gesellschaft an die Börse zu bringen. Allerdings scheint dieses Vorhaben komplizierter zu werden als ursprünglich erwartet, da der Joint-Venture-Partner Newmont Corporation bislang offenbar keine Unterstützung für eine solche Transaktion signalisiert hat.

    Werden als nächstes Explorer erfasst?

    Historisch starten Übernahmewellen im Goldsektor bei den größeren Produzenten. Genau dieses Muster zeichnet sich nun erneut ab. Die großen Produzenten verfügen in Phasen hoher Goldpreise über starke Cashflows und suchen nach Möglichkeiten, ihre Reservenbasis auszubauen und die Produktionspipeline für die kommenden Jahre zu sichern. Mit fortschreitender Konsolidierung geraten dann zunehmend Explorationsunternehmen in den Blickpunkt, die über aussichtsreiche Lagerstätten verfügen. Je näher sie dem Schritt zur Produktion sind, desto interessanter werden sie für potenzielle Käufer. Besonders begehrt sind Unternehmen mit Ressourcen von mehreren Millionen Unzen, positiven Wirtschaftlichkeitsstudien und Projekten in bergbaufreundlichen Regionen wie Nevada oder Kanada.

    Für Anleger könnte sich deshalb ein genauer Blick auf Unternehmen lohnen, die bereits über fortgeschrittene Projekte verfügen und als potenzielle Übernahmekandidaten in Frage kommen. Ein heißer Übernahmekandidat ist Lahontan Gold.

    Mehr als ein Übernahmekandidat

    Lahontan Gold ist in Nevada und damit in einer der attraktivsten Bergbauregionen der Welt aktiv. Große Produzenten wie Barrick Mining, Kinross Gold oder Newmont sind vor Ort und könnten sich schon bald nach neuen Zielen umsehen. Aktuell ist Lahontan mit einer Ressource von knapp 2 Mio. Unzen noch etwas klein, aber das könnte sich schon bald ändern, und jemand könnte auf die Idee kommen, mehrere kleinere Projekte zu konsolidieren und dann an einen Großen zu verkaufen. Doch der Reihe nach.

    Für Lahontan Gold steht die Entwicklung des Santa-Fe-Projekts in Nevada im Mittelpunkt. Das Unternehmen arbeitet an der Wiederinbetriebnahme einer historischen Goldmine, die bereits zwischen 1988 und 1994 produziert hat. Damals wurde die Mine auf Basis von Goldpreisen von rund 340 USD pro Unze aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen. Heute sind die Preise mehr als 10x höher.

    Santa Fe befindet sich im renommierten Walker-Lane-Gürtel. Aktuell verfügt man über eine Ressource von rund 1,95 Mio. Unzen Goldäquivalent. Die Ressourcenschätzung könnte bereits kurzfristig erhöht werden. Zusätzliches Potenzial sieht das Management in historischen Heap-Leach-Halden des Projekts. Bei der früheren Produktion wurden auf Santa Fe insgesamt rund 359.000 Unzen Gold und 700.000 Unzen Silber gewonnen. Moderne Aufbereitungstechnologien könnten es ermöglichen, verbliebene Edelmetalle aus den alten Halden wirtschaftlich zurückzugewinnen. Sollte das aktuelle Bohrprogramm die Erwartungen bestätigen, könnte dies die Ressourcenbasis weiter vergrößern und den wirtschaftlichen Wert des Projekts zusätzlich steigern. Übrigens wird auch an der Wirtschaftlichkeitsstudie bereits gearbeitet. Diese könnte noch im Laufe dieses Jahres veröffentlicht werden.

    https://youtu.be/QGRV7IfTWec?si=caCOGyDs0CFJVZlO

    Und jetzt der vielleicht wichtigste Grund, warum Lahontan Gold ein Übernahmekandidat ist. Schon im kommenden Jahr will man zum Produzenten aufsteigen. Gründerin und CEO Kimberly Ann will die Genehmigungsverfahren in den kommenden Quartalen abschließen und anschließend zügig mit dem Bau der Mine beginnen. Dank vorhandener Infrastruktur und umfangreicher historischer Daten könnte die Bauphase vergleichsweise kurz ausfallen. Daher könnte Lahontan schon Ende 2027 ein Goldproduzent sein.

    Lizenz zum Geld drucken

    Für Aufmerksamkeit sorgt insbesondere die Wirtschaftlichkeit des Projekts. Die vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie weist Förderkosten von rund 1.200 USD je Unze Gold aus. Bei den aktuellen Goldpreisen würde dies erhebliche Margen ermöglichen. Und da überrascht es nicht, dass Kimberly Ann das Risiko als lächerlich gering bezeichnet hat. Für sie ergibt sich im Goldsektor derzeit die Lizenz zum Gelddrucken.

    Gleichzeitig bleiben die Investitionskosten mit rund 135 Mio. USD im Branchenvergleich überschaubar. Das Management sieht darin einen wichtigen Vorteil bei der Finanzierung des Minenbaus. Nach einer Kapitalaufnahme über 13,6 Mio. CAD im Frühjahr sowie zusätzlichen Einnahmen aus der Ausübung von Optionen sieht sich das Unternehmen nach eigenen Angaben bis ins Jahr 2027 finanziell ausreichend ausgestattet. Aktionäre dürfte es freuen, dass der Bau der Mine größtenteils durch Fremdkapital finanziert werden soll. Mit entsprechenden Kreditgebern befindet man sich bereits in Gesprächen. Eine große Kapitalerhöhung muss also nicht befürchtet werden.

    Aktie glänzt

    Auch die Kursentwicklung spricht derzeit für das wachsende Interesse der Anleger. Nach einer Rally von rund 150 % innerhalb weniger Monate wäre angesichts der jüngsten Korrektur beim Goldpreis eigentlich ein deutlicher Rücksetzer zu erwarten gewesen. Stattdessen zeigte die Aktie bemerkenswerte relative Stärke und konnte einen Großteil ihrer Gewinne verteidigen. Dies deutet darauf hin, dass der Markt die Fortschritte auf dem Santa-Fe-Projekt zunehmend honoriert. Mit einer Marktkapitalisierung von lediglich rund 150 Mio. CAD erscheint Lahontan Gold im Vergleich zu vielen anderen fortgeschrittenen Entwicklungsunternehmen weiterhin alles andere als teuer bewertet. Übrigens strebt das Unternehmen rund um den Start der Goldproduktion eine Notierung an der New Yorker Börse an. Dies sollte zu deutlich höheren Kursen erfolgen.


    Fazit

    Die laufende Übernahmewelle könnte die Fantasie bei Lahontan Gold anheizen. Doch auch ohne einen Käufer scheinen bei der Aktie von Lahontan Gold deutlich höhere Kurse möglich zu sein. Eine Ressource von knapp 2 Mio. Unzen Goldäquivalent im Herzen des US-Goldhotspots, Potenzial auf eine deutliche Ressourcenerhöhung und ein inzwischen gut sichtbarer Produktionsstart sprechen für den Kauf der Aktie.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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