13.03.2026 | 05:15
5,6 Mrd. USD in wenigen Tagen! Munitionsrohstoff Antimon haussiert! Antimony Resources Aktie startet durch!
Der Krieg gegen den Iran entwickelt sich für die USA immer stärker zu einer kostspieligen Abnutzungsschlacht. In der Trump-Regierung war offenbar die Überzeugung groß, dass massiver militärischer Druck das Regime in Teheran schnell auseinanderfallen lassen würde. Stattdessen zieht sich der Konflikt hin, der Gegner zeigt sich widerstandsfähiger als erwartet und das Kriegsziel der USA ist unklar. Die Rechnung steigt von Tag zu Tag. "Reuters" zufolge beliefen sich allein die Ausgaben für eingesetzte Munition in den ersten beiden Kriegstagen auf 5,6 Mrd. USD. Vor diesem Hintergrund wirkt die Größenordnung von rund 1 Mrd. USD pro Tag inzwischen fast schon günstig. Klar ist, Munition wird dringend gebraucht. Das macht kritische Rohstoffe noch kritischer. Für Anleger bietet dies Chancen.
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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Druck auf Rüstungskonzerne
Mit jedem weiteren Kriegstag rückt ein anderes Problem in den Vordergrund: die Belastung der amerikanischen Arsenale. Schon kurz nach Kriegsbeginn wurde in den USA darüber diskutiert, dass die Bestände an Raketen, Präzisionswaffen und weiterer Munition schneller schrumpfen als sie ersetzt werden können. "Reuters" berichtete, dass die Trump-Regierung deshalb Spitzenvertreter großer Rüstungskonzerne ins Weiße Haus gebeten hat, um die Produktion beschleunigen zu lassen. Nicht nur der laufende Einsatz kostet enorme Summen, auch die Industrie muss nun in kurzer Zeit die Kapazitäten hochfahren. Hinzu kommt, dass auch Israel und die Golfstaaten mehr Munition produzieren bzw. einkaufen müssen. Am 5. März 2026 erklärte Ukraine-Präsident Selenskyj, dass allein in drei Tagen Krieg im Nahen Osten über 800 Patriot-Raketen verbraucht wurden. Dies sei mehr, als die Ukraine seit 2022 insgesamt erhalten habe.
USA produzieren kein Antimon
Selbst wenn es genügend Fabriken gibt, dürfte das Hochfahren der Munitionsproduktion ein Lieferkettenalbtraum werden. Denn die Rohstoffe kommen viel zu häufig aus China und Russland. Dies gilt auch für Antimon. Der Rohstoff ist zwar weniger bekannt, steht aber bei westlichen Staaten längst weit oben auf der Liste der kritischen Metalle. Die Nachfrage nach Antimon dürfte in den kommenden Jahren weiter anziehen. Grand View Research rechnet damit, dass der Weltmarkt von 2,17 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 3,30 Mrd. USD bis 2030 wächst. Es wird geschätzt, dass fast 20 % der globalen Antimon-Nachfrage auf die Verteidigungsindustrie entfallen. Und Antimon wird nicht nur für Munition gebraucht, sondern auch für Spezialelektronik wie Nachtsichtgeräte und Sensoren. Es ist auch sehr wichtig, als Flammschutzmittel in unterschiedlichsten Produkten und wird sogar für Halbleiter benötigt.
Trotzdem wird beispielsweise in den USA kein Antimon produziert und man ist zu 100 % auf Importe angewiesen. Der Westen braucht also dringend heimische Quellen. Dazu will Antimony Resources beitragen.
Herausragendes Antimon-Vorkommen
Es kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass das Unternehmen mit dem Bald Hill Projekt in Kanada über ein herausragendes Antimon-Vorkommen verfügen könnte. Inzwischen wurden in vier voneinander getrennten Bereichen massive antimonhaltige Stibnitmineralisierung nachgewiesen. Derzeit läuft ein 10.000-Meter-Bohrprogramm. Nach den ersten 4.000 Metern hatte Antimony Resources kürzlich ein überzeugendes Update gegeben. Das gesamte Programm soll bereits im April beendet werden. Anfang Juni will man eine erste Ressource veröffentlichen. Der NI-43-101-Report schätzt das Projektpotenzial auf rund 2,7 Mio. Tonnen mit 3 % bis 4 % Antimongehalt. Bestätigen die aktuellen Bohrungen dies, dürfte das Vorkommen Milliarden wert sein. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich der Preis für Antimon weiter nach oben bewegen dürfte und weitere Gebiete erkunden werden. An der Börse wird das Unternehmen derzeit mit 100 Mio. CAD bewertet.
Fazit: Aktie für den Rohstoff-Superzyklus
Mit der Aktie von Antimony Resources profitieren Anleger von dem Rohstoff-Superzyklus. Antimon ist als kritisches Metall weniger bekannt, aber umso wichtiger. Die aktuellen Zonen des Bald Hill Projekts könnten bereits eine Ressource im Wert mehrere Milliarden beinhalten. Dazu kommen weitere potenzielle Lagerstätten. Dies spricht für weiter steigende Kurse.

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