15.09.2026 | 04:30
Analysten raten zum Kauf! Nordex, 2G Energy und Zefiro Methane! Energieaktien mit Potenzial!
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Zefiro Methane.
US-Präsident Donald Trump ist ein bekennender Gegner der Windkraft. Dennoch hat die Branche viel Rückenwind in den USA. Davon profitiert auch Nordex und Analysten raten zum Kauf. Eine neue Kaufempfehlung hat auch Zefiro Methane erhalten. Analysten sehen über 100 % Kurspotenzial bei dem Spezialisten zur Stilllegung und Sanierung ausgedienter sowie verwaister Öl- und Gasbohrungen in Nordamerika. Umsatz und Ergebnis sollen in den kommenden Jahren stark steigen, so die Analysten. Wachstumspotenzial in den USA treibt auch die Aktie von 2G Energy. Ein Großauftrag über mehr als 100 Mio. EUR sowie weitere Bestellungen aus dem Rechenzentrumsbereich hat man bereits erhalten. Analysten sehen eine „ready for take-off“-Situation.
Lesezeit: ca. 5 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
NORDEX SE O.N. | DE000A0D6554 , ZEFIRO METHANE CORP | CA98926D1069 | NEO: ZEFI , 2G ENERGY AG | DE000A0HL8N9
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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Zefiro Methane: Analysten mit Kursziel von 1,00 CAD
Neue Kaufempfehlung für Zefiro Methane. ATB Capital Markets nimmt die Coverage des Unternehmens mit einem Outperform-Rating und einem Kursziel von 1,00 CAD auf. Das Unternehmen ist auf Dienstleistungen zur Stilllegung und Sanierung ausgedienter sowie verwaister Öl- und Gasbohrungen in Nordamerika spezialisiert.
Die Analysten sehen hier einen strukturellen Wachstumsmarkt. Allein in den USA gibt es rund 140.000 identifizierte verwaiste Bohrlöcher, deren Sanierung nach ATB-Schätzung etwa 21 Mrd. USD kosten dürfte. Für die gesamte Zahl noch nicht ordnungsgemäß verschlossener Bohrungen wird der langfristige Kapitalbedarf sogar auf mehr als 1 Bio. USD geschätzt. Zefiro profitiere dabei sowohl von planbaren Aufträgen privater Energieunternehmen als auch von umfangreichen staatlichen Programmen zur Sanierung verlassener Bohrstellen.
Als wichtigen Wettbewerbsvorteil hebt ATB die langjährige operative Erfahrung und die starke Position von Zefiro im Nordosten der USA hervor. Das Geschäft sei stark von Kundenbeziehungen, regionaler Expertise und technischem Know-how geprägt, insbesondere bei älteren und komplexen Bohrungen. Dies verschaffe dem Unternehmen gute Chancen bei öffentlichen Ausschreibungen und ermögliche weitere Marktanteilsgewinne. Zugleich sieht ATB Potenzial durch operative Verbesserungen und Konsolidierung im regionalen Servicegeschäft.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Researchhaus einen Umsatz von 41,6 Mio. USD und ein bereinigtes EBITDA von 1,4 Mio. USD. Bis 2028 sollen die Erlöse auf 62,0 Mio. USD und das EBITDA auf 12,2 Mio. USD steigen. Den Gewinn je Aktie sehen die Analysten 2028 bei 0,04 USD. Zuletzt notierte die Aktie zwischen 0,45 USD und 0,50 USD. Die Bewertung der Aktie – sie wird in Deutschland unter anderem auf Tradegate gehandelt – sei günstig.
Zusätzliche Fantasie bietet laut ATB das Geschäft mit CO₂-Zertifikaten aus der Vermeidung von Methanemissionen. Dieses Segment befinde sich zwar noch in einer frühen Phase, die Qualität der von Zefiro erzeugten Credits werde jedoch als außergewöhnlich hoch eingeschätzt. Insbesondere US-Rechenzentren und andere große Stromverbraucher könnten künftig verstärkt nach heimischen Emissionszertifikaten suchen. ATB sieht darin erhebliches zusätzliches Kurspotenzial, das derzeit noch kaum im Aktienkurs berücksichtigt sei.
Noch optimistischer sind übrigens die Analysten von GBC Research. Sie sehen den fairen Wert der Zefiro-Aktie bei 1,50 USD.
https://youtu.be/3MrjCUk5_QU?si=KhPn6b8DOL0F7S8n
Nordex: Rückenwind in den USA
Mit einem bekennenden Gegner der Windkraft als Präsidenten würde man dieses Land wohl nicht direkt als Wachstumstreiber für Nordex einstufen. Doch genau das sind die USA derzeit für das deutsche Unternehmen. Denn während Donald Trump immer wieder verbal gegen die Windbranche schießt, ist der Energiebedarf einfach zu groß, um auf Energie aus Wind zu verzichten. So sieht mwb Research für Nordex in den USA zunehmend bessere Perspektiven. Der erwartete Aufschwung des US-Windmarktes nehme inzwischen Gestalt an und könnte stärker ausfallen als bislang angenommen. Neben Nachholeffekten nach den Verzögerungen rund um den Inflation Reduction Act komme mit dem stark steigenden Strombedarf durch KI, Rechenzentren und die industrielle Expansion ein zusätzlicher struktureller Wachstumstreiber hinzu. Für Nordex könnte der US-Markt damit gerade dann wichtiger werden, wenn sich das Wachstum in Europa und insbesondere in Deutschland einem möglichen Höhepunkt nähert.
Trotz des politischen Gegenwinds aus Washington hält mwb die wirtschaftlichen Argumente für Windkraft für überzeugend. Die USA benötigen kurzfristig erhebliche zusätzliche Stromerzeugungskapazitäten, während neue Gas- und Kernkraftwerke lange Vorlaufzeiten haben und auch der Netzausbau nur langsam vorankommt. Gleichzeitig wurden bereits im ersten Halbjahr 2026 rund 6,4 GW neue Onshore-Windleistung installiert – mehr als im gesamten Jahr 2024. Mit Stromgestehungskosten von etwa 37 bis 99 USD je MWh zählt Onshore-Wind laut mwb weiterhin zu den günstigsten neuen Erzeugungsformen und ist damit gegenüber Gas und insbesondere Kernkraft wettbewerbsfähig. Gerade in der Nähe großer Verbraucher wie Rechenzentren könne Windkraft zusätzlich Vorteile bieten.
Für die Nordex-Aktie bleibt mwb dennoch vorsichtig, da ein großer Teil der operativen Verbesserungen bereits im Kurs eingepreist sei. Die Analysten bestätigen ihre Kaufempfehlung. Das Kursziel von 44 EUR liegt allerdings nur rund 10 % über dem aktuellen Kursniveau. Für eine deutlich positivere Einschätzung wollen die Analysten weitere Signale abwarten, dass sich der US-Aufschwung tatsächlich nachhaltig und stärker als erwartet entwickelt.
2G Energy: Analysten sagen „ready for take-off“
First Berlin sieht 2G Energy nach einem soliden Geschäftsjahr 2025 vor einer deutlich stärkeren Wachstumsphase. Der Umsatz stieg 2025 um 6 % auf 398 Mio. EUR, die EBIT-Marge lag mit 6,6 % am unteren Ende der Prognosespanne. Für 2026 und 2027 bestätigte das Unternehmen jedoch seine ambitionierte Guidance. 2026 soll der Umsatz auf rund 490 Mio. EUR steigen, bei einer EBIT-Marge von 9,5 bis 10,5 %. Für 2027 stellt 2G 570 bis 620 Mio. EUR Umsatz und eine EBIT-Marge von mehr als 11 % in Aussicht. First Berlin hält diese Ziele angesichts des Rekordauftragseingangs von mehr als 400 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2026 für gut abgesichert und spricht von einer „ready for take-off“-Situation.
Getrieben wird die Nachfrage vor allem von Rechenzentren, Industrieprojekten und der strukturell steigenden Stromnachfrage bei gleichzeitig schleppendem Netzausbau. Besonders in den USA profitiert 2G davon, dass Gasturbinen und große Motoren weitgehend ausverkauft sind und modulare Lösungen aus mehreren 1- bis 2,5-MW-Aggregaten eine Alternative bieten. Ein Großauftrag aus den USA über mehr als 100 Mio. EUR sowie weitere Bestellungen aus dem Rechenzentrumsbereich unterstreichen diese Entwicklung. Zusätzliche Impulse erwartet First Berlin aus dem deutschen Biogasmarkt, dem Großwärmepumpengeschäft und den geplanten Ausschreibungen für Reservekraftwerke mit insgesamt 11 GW. Langfristig könnte 2G auch vom Wiederaufbau der ukrainischen Energieinfrastruktur profitieren.
Für 2026 rechnet First Berlin mit 490 Mio. EUR Umsatz, 48,3 Mio. EUR EBIT, einer EBIT-Marge von 9,9 % und einem Gewinn je Aktie von 1,82 EUR. 2027 sollen die Erlöse auf 620 Mio. EUR steigen, bei 71,3 Mio. EUR EBIT und einem Gewinn je Aktie von 2,70 EUR. Für 2028 werden dann 744 Mio. EUR Umsatz, 93 Mio. EUR EBIT und ein Gewinn je Aktie von 3,59 EUR prognostiziert. Das Kursziel bleibt bei 73 EUR, die Empfehlung lautet weiterhin „Hinzufügen“. Derzeit notiert die Aktie von 2G Energy bei rund 55 EUR.
Das Fazit
Zefiro Methane ist in einer Nische mit riesigem Potenzial aktiv und auf einem guten Weg, Marktführer zu werden. Analysten erwarten in den kommenden Jahren erhebliche Steigerungen von Umsatz und Ergebnis. Die Nordex-Aktie hat in den vergangenen Monaten kräftig korrigiert. Die Zukunftsperspektiven sind positiv, aber die Aktie weiterhin nicht günstig. Sollten die Umsätze aus den USA tatsächlich so kommen, dann dürfte die Aktie von 2G Energy noch einiges an Aufwärtspotenzial haben.
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