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09.02.2026 | 04:30

Bayer-Aktie auf der Überholspur! Partner MustGrow Biologics vor Neubewertung!

  • Wachstum
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Bildquelle: pixabay.com

Für Bayer läuft es derzeit hervorragend. Das Unternehmen bekommt seine Problemfelder in den Griff und meldet Erfolge im Pharmabereich. Im Schatten davon hat man sich die Lizenz für eine neue biologisch unbedenkliche Produktplattform rund um Düngemittel gesichert. Partner dabei ist MustGrow Biologics. Das Unternehmen ist auf dem Sprung von der Forschung in die Kommerzialisierung. Das Management will den Vertrieb in diesem Jahr ausrollen. In Asien wird die Produktion hochgefahren. Damit steht die Aktie vor einer Neubewertung und verfügt über Übernahmefantasie.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: MUSTGROW BIOLOGICS CORP. | CA62822A1030 , BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017

Inhaltsverzeichnis:


    Neubewertung durch Kommerzialisierung

    Unternehmen, die den Sprung von der Forschungsphase in die Kommerzialisierung schaffen, bieten Anlegern oft besonders hohe Chancen, weil sich in dieser Übergangsphase technologischer Fortschritt erstmals in skalierbare Umsätze übersetzt. An der Börse wird dies in der Regel mit einer Neubewertung honoriert. Genau in dieser Phase befindet sich derzeit MustGrow Biologics. Das Unternehmen hat einen natürlichen Dünger für die Landwirtschaft entwickelt. Den Proof of Concept hat man kürzlich veröffentlicht. In den vergangenen zwei Jahren hat man das Produkt TerraMG™ auf 40 Hektar (400.000 Quadratmeter) unter realen Bedingungen eingesetzt. Die Ergebnisse sind revolutionär. Der Ertrag konnte im feuchten Jahr 2024 und im trockenen Jahr 2025 gesteigert werden. Auch die Gesundheit von Boden und Pflanzen wurden verbessert.

    Management optimistisch und ambitioniert

    Optimistisch und ambitioniert zeigte sich der MustGrow-COO Colin Bletsky. Im Interview mit Lyndsay Malchuk vom International Investment Forum betonte er, dass viele „Biologicals“ seit Jahrzehnten an einem zentralen Problem scheitern: mangelnde Wirksamkeit unter realen Praxisbedingungen. MustGrow setze genau dort an, indem man natürliche Wirkstoffe aus Senf (dem gleichen Rohstoff, der bei uns auf dem Tisch landet) extrahiere und in eine Form bringe, die landwirtschaftlich praktisch anwendbar sei. Dies schließe die Kompatibilität mit vorhandener landwirtschaftlicher Hardware ein. Damit könne man in der Wirkung direkt mit synthetischen Lösungen konkurrieren, ohne dass Landwirte ihre Abläufe fundamental ändern oder in neues Equipment investieren müssten.

    Der schwierigste Teil der Kommerzialisierung sei laut Bletsky weniger intern als extern. Denn landwirtschaftliche Produkte seien stark reguliert. Entsprechend langwierig sei der Schritt vom Patent zur Skalierung. Der Erfolg hänge maßgeblich von Zulassungen und anschließender Marktadoption ab. MustGrow adressiere diese Adoption bewusst „hands-on“. Das Team arbeite direkt mit Landwirten und lokalen Retail-Strukturen, zeige wissenschaftlich sauber den Nutzen auf dem jeweiligen Betrieb und unterstütze die Anwendung in der Praxis – ein Ansatz, an dem viele Newcomer scheiterten. Als greifbaren Beleg nennt er TerraSante. Aufgrund der überzeugenden Feldperformance in verschiedenen Kulturen entlang der US-Westküste sei das Produkt seit Juni 2025 ausverkauft.

    https://youtu.be/QdRWwgygRbY?si=dLOe46EJIykHXiWw

    Bayer-Konzern vom Partner zum Käufer?

    Aus dem „Ausverkauft“-Moment leitet MustGrow eine klare Skalierungs- und Wachstumsstory ab. Nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung werde nun die Fertigung bei Auftragsherstellern in Asien auf kontinuierliche Prozesse hochgefahren, um die US-Saisonfenster zuverlässig zu bedienen. Parallel sieht das Unternehmen internationales Pull-Potenzial. Nach dem Fokus auf Nordamerika sollen Europa, Südamerika und Australien folgen. Dabei profitiere MustGrow von dem regulatorischen Druck auf synthetische Mittel. Ein weiterer Pluspunkt ist die Zusammenarbeit mit Bayer. Der deutsche Konzern lizenziert die TerraMG-Technologie für Europa, Nahost und Afrika und übernimmt dort die hohen Kosten für Zulassung und Markteinführung. Der Konzern dürfte nach dem Fiasko mit Glyphosat an biologisch unbedenklichen Mitteln stark interessiert sein. Nicht auszuschließen, dass die Leverkusener bald nicht nur Partner sind, sondern MustGrow schlucken. Am Preis sollte es bei einer Marktkapitalisierung von MustGrow in Höhe von 63 Mio. CAD und einer Übernahmeprämie sicher nicht scheitern.

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    Fazit: Neubewertung und Übernahmefantasie

    MustGrow ist dabei, einen Milliardenmarkt aufzurollen. Die Produkte funktionieren und kommen bei Landwirten gut an. Auch Wachstumskapital steht aufgrund der jüngsten Finanzierungsrunde zur Verfügung. Mit Bayer hat man nicht nur einen Weltkonzern als Partner im Boot, sondern auch einen potenziellen Käufer. Damit dürfte eine Neubewertung der Aktie bevorstehen.

    Die Wachstumsstory von Unternehmen und Aktie hat gerade erst begonnen. Quelle: LSEG

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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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