30.04.2026 | 05:15
CleanTech-Aktie startet durch! Energiekrise treibt dynaCERT an!
Startet diese CleanTech-Aktie jetzt richtig durch? Im April ist die dynaCERT jedenfalls angesprungen. Dies könnte erst der Anfang einer Neubewertung sein. Geht es nach Analysten, ist eine Vervielfachung möglich. Denn das Unternehmen profitiert spürbar vom neuen deutschen Management und jetzt auch von der Energiekrise. Vorhandene Dieselmotoren mit geringem Aufwand umweltfreundlicher und effizienter machen – das ist der Ansatz von dynaCERT. Damit profitiert man eindeutig vom aktuellen Marktumfeld. Sehr interessante Erfolge feiert das Unternehmen derzeit in Asien – wo die Energiekrise besonders zu spüren ist. Spannend dürfte die Präsentation des Managements auf der kommenden Investorenkonferenz werden.
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
DYNACERT INC. | CA26780A1084 | TSX: DYA , OTCQB: DYFSF
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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Energiekrise treibt Nachfrage nach Energieeffizienz
Die globale Energiekrise trifft viele Volkswirtschaften mit unterschiedlicher Intensität. Während in Deutschland über die Sinnhaftigkeit des Tankrabatts diskutiert wird, ist die Lage in Teilen Asiens deutlich ernster. Rasch wachsende Industrien, steigender Strombedarf und eine hohe Abhängigkeit von Energieimporten haben für eine strukturelle Verwundbarkeit gesorgt. Und diese macht sich jetzt schmerzhaft bemerkbar. In Vietnam kam es zuletzt immer wieder zu regionalen Stromengpässen, da das Netz mit dem starken Wirtschaftswachstum nicht Schritt hält und wetterbedingte Schwankungen bei der Wasserkraft zusätzlich belasten. Gleichzeitig treiben volatile Preise für importierte Energieträger die Kosten für Unternehmen und Bevölkerung nach oben. Auch Thailand steht unter Druck. Das Land ist stark von Erdgasimporten abhängig und sieht sich mit steigenden Strompreisen konfrontiert, was Industrie und Verbraucher gleichermaßen belastet. Beide Länder reagieren mit Investitionen in erneuerbare Energien und Effizienztechnologien. Und da kommt dynaCERT ins Spiel.
Deutsches Management gibt Vollgas!
Vorhandene Dieselmotoren mit geringem Aufwand umweltfreundlicher und effizienter machen – das ist der Ansatz von dynaCERT. Dafür hat das Cleantech-Unternehmen die HydraGEN-Technologie entwickelt. Dabei handelt es sich um Nachrüstmodule, die aus destilliertem Wasser per Elektrolyse kleine Mengen Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt und diese in die Ansaugluft des Motors einspeisen. Dadurch läuft die Verbrennung vollständiger, der Motor liefert bei gleicher Dieselmenge mehr Leistung und stößt weniger CO₂, Rußpartikel und auch weniger Stickstoffoxide aus. Die Technologie lässt sich innerhalb weniger Stunden nachrüsten und ist auf verschiedenste Anwendungen ausgelegt. Im Vertriebsfokus stehen dabei Schwerlast-Straßentransporte, der Offroad-Bergbau, das Bauwesen, die Öl- und Gas-Branche sowie die stationäre Stromerzeugung. All diese Bereiche sind von hohem Dieselverbrauch geprägt.
Die Technologie ist in der Praxis erprobt und Pilotprojekte wurden erfolgreich umgesetzt. Doch der kommerzielle Durchbruch blieb aus. Bisher jedenfalls. Denn unter neuem deutschen Management scheint der Durchbruch zu gelingen. President Bernd Krüper und CEO Kevin Unrath sind seit etwas mehr als einem Jahr bei dynaCERT an Bord und haben das Unternehmen neu ausgerichtet – auf Serienproduktion und Vertriebserfolg. Dabei profitieren beide von jahrzehntelanger Industrieerfahrung in international erfolgreichen Unternehmen wie MAN Truck & Bus, Rolls-Royce Power Systems und der Motorenfabrik Hatz.
Terminhinweis: Beide Manager werden am 20. Mai 2026 auf dem International Investment Forum (IIF) über die aktuelle Entwicklung berichten. Die Anmeldung zur virtuellen Investorenkonferenz ist kostenlos.

Der jüngste Paukenschlag zeigt das Potenzial
Die am Montag veröffentlichte Meldung ist ein erneuter Paukenschlag. Es wird deutlich, dass dynaCERT beim internationalen Roll-out seiner Technologie Tempo macht. Dabei scheint sich Vietnam – das, wie beschrieben, in einer echten Energiekrise steckt – zu einem Schlüsselmarkt zu entwickeln. Das Technologieunternehmen berichtete über strategische Partnerschaften mit staatlichen Institutionen sowie erfolgreich gestartete Pilotprojekte. Angesichts eines riesigen Bestands an dieselbetriebenen Nutzfahrzeugen und wachsendem Druck zur Energieeffizienz und Emissionsreduktion trifft dynaCERT dort auf einen Markt, der sowohl ökonomisch als auch regulatorisch reif für effiziente Dekarbonisierungslösungen ist.
Besonders überzeugend ist die Kombination aus politischer Unterstützung, industrieller Nachfrage und wissenschaftlicher Validierung. Kooperationen mit führenden Universitäten und einem bedeutenden Öl- und Gasunternehmen schaffen eine belastbare Grundlage für die Skalierung. Mit bereits laufenden Pilotanlagen in wichtigen Logistikzentren geht dynaCERT nun in die praktische Umsetzung. Diese Referenzprojekte liefern nicht nur Leistungsdaten, sondern fungieren auch als Türöffner für eine breitere Marktdurchdringung. Der regulatorische Rückenwind – etwa durch geplante Emissionshandelssysteme – dürfte die Nachfrage zusätzlich beschleunigen. Vietnam könnte sich damit als strategischer Brückenkopf für die Expansion in ganz Südostasien erweisen. Für dynaCERT eröffnet sich hier die Chance, seine Technologie frühzeitig als Industriestandard für sauberere Dieselanwendungen in wachstumsstarken Märkten zu etablieren.
Analysten sehen Potenzial für eine Vervielfachung der Aktie
Mit der neuen Ausrichtung auf Vertrieb und Skalierung wird auch das Kursziel von Analysten wieder plausibler. So traut GBC Research der Aktie von dynaCERT eine Vervielfachung zu. Aus ihrer Sicht liegt der faire Wert der Aktie bei 0,48 EUR. Derzeit notiert das Wertpapier des Cleantech-Unternehmens bei 0,098 EUR. Die Analysten verweisen auch auf Erfolge in Mexiko. Der Auftrag von Hydrofuel Technologies über 100 HydraGEN-Einheiten sei ein gelungener Markteintritt in Mexiko gewesen, einem der größten Märkte für Diesel-Lkw weltweit. Die Strategie, über Vertriebsrechte lokale Partner ins Boot zu holen, sei richtig. Außerdem habe dynaCERT auch für den europäischen Markt bereits ein wichtiges Ausrufezeichen gesetzt. Dabei verweisen sie darauf, dass der französische Hafen Rochefort Tonnay Charente die HydraGEN-Technologie in seinen Kränen erfolgreich einsetzt. Dort habe sich die dynaCERT-Technologie zur Reduzierung der Treibhausgasbilanz etabliert.
Fazit: Comeback hat begonnen
Das Comeback der dynaCERT-Aktie hat begonnen. Das aktuelle Umfeld spielt dem Cleantech-Unternehmen dabei ganz klar in die Karten. Sollte sich der positive Newsflow fortsetzen, dürften die Kurssteigerungen der vergangenen Wochen erst der Anfang gewesen sein. Bei weiteren Vertriebserfolgen hat die Aktie das Potenzial für eine Vervielfachung.

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