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19.06.2026 | 05:30

Goldpreis-Rally durch fallenden Ölpreis? Experte bullisch! Lahontan Gold Aktie für Outperformance!

  • Gold
  • Edelmetalle
Bildquelle: KI

Erweist sich der fallende Ölpreis als Treibstoff für eine neue Rally bei Gold? Immerhin waren in den vergangenen Wochen Inflationsängste und die damit verbundene Sorge vor steigenden Zinsen einer der wesentlichen Belastungsfaktoren für Edelmetalle. Durch das absehbare Ende des Irankonflikts nimmt genau dieser Druck ab. Energie wird günstiger, die Inflationserwartungen könnten zurückkommen und damit auch die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen sinken. Der Goldpreis hat zuletzt die Marke von 4.000 USD je Feinunze verteidigt und lag am Mittwoch zwischenzeitlich sogar über 4.300 USD. Goldexperte Markus Bußler ist bullisch. Damit sollten auch Goldaktien wieder in die Spur finden. In einem spannenden Stadium befindet sich Lahontan Gold. Das Unternehmen macht derzeit den Schritt vom Explorer zum Produzenten. Nicht irgendwo, sondern in einer der interessantesten Goldregionen der Welt. Während man den Minenbau vorbereitet, meldet man positive Bohrergebnisse.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF

Inhaltsverzeichnis:


    Goldexperte sieht interessant Ausgangslage

    Goldexperte Markus Bußler sieht bei Gold, Silber und Minen derzeit eine interessante Ausgangslage. Die Sorge vor kriegsbedingt höherer Inflation und möglichen Zinserhöhungen sei zuletzt ein wesentlicher Belastungsfaktor gewesen. So hätten sich Edelmetalle seit Beginn des Iran-Konflikts deutlich schwächer entwickelt als viele andere Anlageklassen. Gold habe rund 20 % und Silber rund 27 % verloren, während viele Aktienindizes und vor allem Tech-Werte deutlich besser liefen. Das mache eine mögliche Entspannung im Mittleren Osten für Edelmetalle besonders relevant. Gleichzeitig verweist Bußler darauf, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September zuletzt bereits spürbar gesunken ist. Sollte der Goldpreis wieder ansteigen, könnten vor allem Minenaktien wieder neue Allzeithochs erreichen.

    Noch am Anfang eines neuen Zyklus

    Darüber, dass sich der Goldmarkt noch am Anfang eines neuen Zyklus befindet, waren sich die Panelteilnehmer bei Top Shelf Partners einig. Kimberly Ann von Lahontan Gold sieht die Bewegung bisher vor allem bei den großen Produzenten, während das Kapital im Junior-Segment noch nicht breit angekommen sei. Damit beschreibt sie den Markt als frühe Phase eines möglichen „Trickle-down“-Zyklus. Erst profitieren Seniors und Mid-Tiers, anschließend könnten Entwickler und Explorer stärker in den Fokus rücken. Entscheidend sei dabei weniger der einzelne spektakuläre Bohrtreffer, sondern ob ein Projekt systematisch in Richtung Produktion getrieben wird.

    Für Lahontan Gold stellt Kimberly Ann genau diesen Punkt in den Vordergrund. Das Unternehmen arbeite in Nevada, aus ihrer Sicht einer der besten Bergbaujurisdiktionen der Welt, und konzentriere sich darauf, das Santa-Fe-Projekt über Genehmigungen, technische Studien, Metallurgie und Projektfinanzierung Schritt für Schritt voranzutreiben. Sie betont, dass Genehmigungsprozesse für viele Investoren zwar langweilig wirken, aber für die Bewertung eines Entwicklers zentral sind. Erst mit Genehmigung, belastbarer Wirtschaftlichkeit und klarer Finanzierung werde aus einer Ressource ein potenzieller Produzent. Laut Kimberly Ann will das Unternehmen die Genehmigung bald erreichen und schon im kommenden Jahr eine Goldmine aufbauen.

    Zusätzlichen Rückenwind könnte der Goldsektor von mehr M&A-Aktivitäten bekommen. Kimberly Ann erwartet, dass Übernahmen und Zusammenschlüsse erst am Anfang stehen.

    https://youtu.be/oEvMNTYXiiQ?si=m18-hqejK6czkl-h

    Lahontan auf einen Blick

    Lahontan Gold entwickelt sich in Nevada zu einem spannenden Goldexplorer mit klarer Produktionsperspektive. Im Fokus steht der Neustart der 28,3 km² großen Santa-Fe-Mine im rohstofffreundlichen Walker-Lane-Trend, einer der besten Bergbauregionen der USA und damit auch der Welt. Heute weist das Projekt eine NI-43-101-konforme angezeigte Ressource von 1,54 Mio. Unzen Goldäquivalent sowie weitere 411.000 Unzen Goldäquivalent in der abgeleiteten Kategorie aus. Für 2026 stehen mehrere potenzielle Kurstreiber auf der Agenda. Dazu gehören eine aktualisierte Ressourcenschätzung, eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie, weitere Fortschritte im Genehmigungsprozess, Explorationsbohrungen zur Erweiterung der bekannten Gold- und Silbermineralisierung sowie die Prüfung historischer Heap-Leach-Pads. Das übergeordnete Ziel ist der Baubeginn einer Mine im kommenden Jahr und damit der Schritt vom Explorer zum Produzenten.

    Guter Start ins Bohrprogramm 2026

    Zuletzt gab es Rückenwind durch das Bohrprogramm 2026. Erste Ergebnisse im Zielgebiet Calvada innerhalb des Santa-Fe-Projekts waren positiv. Besonders interessant ist dabei, dass der Abschnitt nahe am unteren Rand beziehungsweise unterhalb der aktuellen Ressourcengrube liegt. Innerhalb dieses Intervalls wurde zudem eine höhergradige Zone mit 12,3 m und 1,22 g/t Goldäquivalent identifiziert. Für Lahontan ist dies ein wichtiger Hinweis darauf, dass auch in tieferen Bereichen weiterhin relevante Oxid-Goldmineralisierung vorhanden ist.

    Noch spannender ist die Entdeckung einer bislang unbekannten Goldzone westlich der Slab-Grube. Bei Slab West trafen vier von fünf RC-Bohrungen auf Goldmineralisierung. Zu den besten Ergebnissen zählen 35,0 m mit 0,34 g/t Goldäquivalent sowie 61,0 m mit 0,26 g/t Goldäquivalent. Da die neue Zone laut Unternehmen sowohl entlang des Streichens als auch auf- und abwärts noch nicht begrenzt ist, eröffnet sich zusätzliches Explorationspotenzial. Damit könnte Slab West perspektivisch einen wichtigen Beitrag zur Erweiterung der Goldressourcen auf dem Santa-Fe-Projekt leisten.

    CEO Kimberly Ann bezeichnete die Entdeckung bei Slab West entsprechend als wichtigen Fortschritt. Besonders bemerkenswert ist, dass das laufende RC-Bohrprogramm die erste echte Explorationskampagne seit der Übernahme von Santa Fe durch Lahontan darstellt und bereits zu Beginn relevante Ergebnisse liefert. Gleichzeitig brachte auch das geotechnische Bohrprogramm wichtige Erkenntnisse für das Genehmigungsverfahren. Es wurden keine wesentlichen Grundwasservorkommen angetroffen, was für die weitere Planung positiv zu werten ist. Zusammen mit der bestätigten Oxid-Goldmineralisierung bei Calvada stärkt dies das Vertrauen des Managements auf dem Weg in Richtung Minenbau im Jahr 2027.

    https://youtu.be/QGRV7IfTWec?si=caCOGyDs0CFJVZlO

    Aktie vor Ausbruch

    Die Lahontan-Aktie läuft seit März seitwärts. In den vergangenen Tagen konnte sie immerhin um rund 8 % zulegen und notiert bei 0,38 CAD. Sollte sich der Goldpreis wieder in Richtung 4.500 USD bewegen, ist die Lahontan-Aktie ein heißer Kandidat für eine überproportionale Kursrally. Für einen Goldexplorer kurz vor dem Minenbau liegt die Marktkapitalisierung bei überschaubaren 170 Mio. CAD.


    Fazit: Outperformance für das Depot

    Der Goldsektor scheint am Ende der Konsolidierung zu stehen. Jetzt gilt es, die richtigen Aktien für eine Outperformance auszuwählen. Lahontan Gold bringt dafür eine spannende Mischung mit. Nevada als Top-Jurisdiktion, eine historische Mine, eine relevante Ressource, Fortschritte im Genehmigungsprozess und zusätzliche Explorationserfolge.

    Wann bricht die Lahontan-Aktie nach oben aus? Quelle: LSEG

    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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