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09.08.2022 | 06:00

Investieren, wo das Geld ist: Deutsche Bank, Aspermont, Commerzbank

  • Banken
Bildquelle: pixabay.com

Wie das Handelsblatt jüngst berichtete, könnte die Inflation ihren Höhepunkt erreicht haben: Sowohl beim Ölpreis, als auch bei Frachtraten zeigen die Kurven inzwischen wieder nach unten. Die Getreide-Exporte aus der Ukraine haben auch die Lebensmittelpreise wieder sinken lassen. Für die Wirtschaft ist das ein Hoffnungsschimmer. Vor allem Finanztitel könnten sich in wenigen Monaten schon über ein attraktives Marktumfeld freuen. Wir beleuchten die beiden deutschen Großbanken Deutsche Bank und Commerzbank sowie das australische Medienunternehmen und Fintech Aspermont für Sie.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: ASPERMONT LTD | AU000000ASP3 , DEUTSCHE BANK AG NA O.N. | DE0005140008 , COMMERZBANK AG | DE000CBK1001

Inhaltsverzeichnis:


    Deutsche Bank und Commerzbank: Es geht aufwärts, Probleme bleiben aber

    Beide deutschen Großbanken haben zuletzt Zahlen vorgelegt. Die Geldhäuser haben nicht enttäuscht und die Erwartungen der Analysten sogar übertroffen. Lediglich bei den Kosten unterscheiden sich Deutsche Bank und Commerzbank deutlich. Während die Blaubank ihre Kostenziele in den vergangenen Quartalen immer mehr eingedampft hat, blieb die Commerzbank zuletzt rund 2% unter den Analystenerwartungen. Folglich entwickelte sich die kleinere Commerzbank auch am Markt besser : Rund 15,5% Rendite in einem Monat stehen ca. 9% Kurssteigerung bei der Deutschen Bank gegenüber.

    Dass selbst die Deutsche Bank aktuell Höhenluft schnuppert, liegt an der Zinswende. Die steigenden Leitzinsen haben dafür gesorgt, dass die Deutsche Bank wieder mehr verdient. Der Zinsüberschuss , also die Differenz aus Zinsertrag und Zinsaufwendungen, kletterte bei der Deutschen Bank zuletzt um satte 27% zum Vorjahresquartal. Auch zum Vorquartal war der Anstieg deutlich zweistellig. Damit haben die Banken ihr „Brot-und-Butter-Geschäft" zurück und die zu erwartenden weiteren Zinsschritte dürften den Spielraum erhöhen. Da zugleich die Inflation weniger Dynamik zeigt, könnte es den Währungshütern gelingen, die Rezession trotz Zinswende abzuwenden.

    Aspermont: Einstieg in den Finanzierungsmarkt als Chance

    Ein weiterhin freundliches ökonomisches Umfeld ist Voraussetzung für gute Geschäfte der Banken – schließlich verdienen diese an Finanzierungen und Übernahmen. Mittelfristig könnte es für die Deutsche Bank und die Commerzbank also wieder nach oben gehen, aktuell haben die Aktien aber noch einige charttechnische Hürden vor sich. Etwas anders sieht das beim australischen Medienhaus und Neu-Fintech Aspermont aus: Nach Monaten des Seitwärtstrends kommt zuletzt ein wenig Dynamik in die Aktie. Schon jenseits der Marke von 0,016 EUR könnte der Wert wieder Fahrt aufnehmen. Einige Anleger werden angesichts des Kurses überrascht sein und hinter Aspermont ein windiges Unternehmen vermuten – schließlich sieht der Kurs klar nach Pennystock aus. Doch in Australien sind derart niedrige Notierungen in Folge hoher Aktienzahlen nichts Ungewöhnliches.

    Aspermont ist ein digitales Medienunternehmen, das sich schon vor Jahren neu aufgestellt hat und neben seiner Eigenschaft als Herausgeber renommierter Magazine rund um Rohstoffe und Bergbau (Mining Magazine, Mining Magazine oder GeoDrilling International) auch Webinare zur Schulung und andere Publikationen anbietet. Mit Blu Horseshoe hat Aspermont eine Plattform gestartet, um Investoren Zugang zu Kapitalmaßnahmen börsennotierter Unternehmen zu bieten. Innerhalb der vergangenen drei Jahre machte dieser Markt in Australien im Vergleich zu IPOs die klare Mehrheit aus.

    Neue Geschäftsbereiche profitieren synergistisch

    Aspermont will sich mit digitalen Lösungen ein Stück vom Finanzierungs-Kuchen abschneiden und sowohl für Unternehmen als auch Investoren Vorzüge schaffen. Gerade Kapitalerhöhungen wirken auf Anleger oftmals intransparent und kompliziert. Blu Horseshoe will hier ansetzen und für Unternehmen neues Investoren-Potenzial erschließen. Weltweit ist dieser Markt sogar noch viel größer. Eine Expansion von Aspermont könnte das Potenzial deutlich vergrößern.


    In Zeiten, in denen Banken in der Gunst der Anleger wieder steigen, sollten Investoren auch Fintechs nicht außer Acht lassen. Diese Unternehmen sind schlanker aufgestellt und haben weniger Altlasten. Bei Aspermont kommen zusätzlich das Mediengeschäft und viele Kundenkontakte hinzu, die dem Neugeschäft der Australier zuträglich sein könnten. Für spekulativ orientierte Investoren ist Aspermont eine Überlegung wert. Der Kurs nimmt langsam Fahrt auf.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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