30.04.2026 | 04:30
Kaufempfehlungen für Rheinmetall und Antimony Resources! Was ist bei Bayer los
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.
Geht es bei der Aktie von Rheinmetall wieder in Richtung 2.000 EUR? Vielleicht sogar darüber hinaus? Davon sind Analysten überzeugt. Negative Szenarien seien im Kurs eingepreist. Der jüngste Auftrag zeigt, dass es beim größten deutschen Rüstungskonzern operativ läuft. Starke News auch bei Antimony Resources. Bohrergebnisse überzeugen erneut. Damit wird das Kursziel der Analysten immer plausibler. Sie trauen der Aktie über 150 % zu. Schwer hatte es in den vergangenen Wochen die Aktie von Bayer. Der Glyphosat-Stress ist zurück. Das Thema wurde monatelang ausgeblendet und die Aktie kannte nur die Richtung nach oben. Ab Mitte Februar dann der heftige Abverkauf. Was sagen Analysten?
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 | CSE: ATMY , OTCQB: ATMYF , BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017 , RHEINMETALL AG | DE0007030009
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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Antimony Resources: Über 150 % Kurspotenzial
Dass bei Rohstoffen für die Rüstungsindustrie eine Abhängigkeit von China besteht, ist bekannt. Dies trifft auch stark auf Antimon zu. Da verwundert es nicht, dass die Analysten von GBC bei der Aktie von Antimony Resources mehr als 150 % Kurspotenzial sehen. Sie empfehlen das Wertpapier des kanadischen Explorationsunternehmens mit einem Kursziel von 1,90 EUR zum Kauf. Derzeit notiert die Aktie knapp über 0,70 EUR.
Antimony Resources verfügt mit Bald-Hill über ein sehr spannendes Projekt. Bisher haben Bohrungen in der Main Zone eine Antimonlagerstätte mit einer Länge von über 700 Metern und einer Tiefe von mindestens 400 Metern definiert, die in alle Richtungen offen ist. Die Mächtigkeit der Mineralisation beträgt durchschnittlich 3 bis 4 Meter und der Gehalt durchschnittlich 3 % bis 4 % Antimon. In der Spitze liegen hochgradige Abschnitte sogar bei über 30 %.
Die jüngsten Bohrergebnisse sind erneut überzeugend und sprechen für das Kursziel von GBC. So hat das Bohrloch BH-25-34 mit 4,38 % Antimon über 7,05 Meter, inklusive einer besonders hochgradigen Zone von 9,76 % über 3,15 Meter, die Qualität der Lagerstätte bestätigt. Zudem konnte die Mineralisierung sowohl in nördlicher Richtung als auch in die Tiefe ausgeweitet werden. Die aktuellen Ergebnisse sind ein Zwischenstand des Definitionsbohrprogramms mit über 12.500 Metern. Dieses steht kurz vor dem Abschluss. Alles andere als starke Ergebnisse wäre eine Überraschung.
Im Mai soll bereits das nächste – bereits voll finanzierte – Bohrprogramm über 11.000 Meter starten. Der Fokus verschiebt sich dabei gezielt über die Main Zone hinaus. Mit der Marcus Zone sowie der Central und South Zone nimmt Antimony Resources neue Zielgebiete ins Visier, die historisch identifiziert, aber bislang kaum systematisch erkundet wurden. Das eröffnet zusätzliches Upside-Potenzial.
Rheinmetall: Mehr als 2.000 EUR möglich
Wie bei Antimony Resources sehen Analysten auch bei der Aktie von Rheinmetall Upside-Potenzial. JPMorgan sieht den fairen Wert für den größten deutschen Rüstungskonzern weiterhin bei 2.130 EUR. Derzeit notiert die Aktie bei rund 1.360 EUR. Entsprechend raten die US-Analysten zu "Overweight". Aus Sicht der Analysten ergibt sich nach der starken Kurskorrektur eine spannende Kaufchance. Risiken für die Rheinmetall-Aktie wie ein Waffenstillstand in der Ukraine, ein langsameres Umsatzwachstum und die Verschiebung der Nachfrage hin zu Drohnen seien eingepreist. Die Rheinmetall-Aktie hat schwierige Monate hinter sich. Mitte Januar stand sie noch bei 1.900 EUR.
Operativ werden immer wieder interessante Aufträge gemeldet. Zuletzt gab es wieder eine Milliarden-Order der Bundeswehr. So wird Rheinmetall zusätzliche Soldatensysteme „Infanterist der Zukunft – Erweitertes System“ (IdZ-ES) aus einem bestehenden Rahmenvertrag liefern. Der Auftrag umfasst sowohl die Modernisierung bestehender Systeme als auch die Lieferung von 237 neuen Zugsystemen. Der Auftragswert liegt bei rund 1 Mrd. EUR. Die Auslieferung der Systeme ist für den Zeitraum von Ende 2027 bis Ende 2029 geplant und soll rund 8.600 Soldaten ausstatten. Die Systeme sind zentral für die digitale Gefechtsführung, da sie Soldaten als vernetzte Einheiten in moderne Kommunikations- und Informationsstrukturen integrieren. Als Generalunternehmer verantwortet Rheinmetall die Koordination von über 30 Zulieferern und treibt mit der Modernisierung die Anbindung an das Programm „Digitalisierung Landbasierte Operationen“ (D-LBO) voran.
Bayer: Glyphosat-Stress kommt zurück
Und was ist bei Bayer los? Die Aktie der Leverkusener wurde im ersten Quartal des laufenden Jahres noch gefeiert. Seit dem Februar-Hoch bei rund 50 EUR hat das Wertpapier allerdings deutlich verloren und notiert derzeit unter 37 EUR. Nach der Rally von 27 EUR seit November 2025 war eine Konsolidierung durchaus zu erwarten. Das aktuelle Ausmaß ist allerdings schon heftiger.
Zuletzt wurden die Befürchtungen wieder größer, dass der Konzern das Thema Glyphosat eventuell noch nicht so schnell abschließen kann. Aktuell richtet sich die Aufmerksamkeit des Marktes auf den U.S. Supreme Court, der sich in dem Verfahren "Monsanto v. Durnell" mit einer grundlegenden Rechtsfrage befasst. Im Kern geht es darum, ob die bundesstaatliche Zulassung des Herbizids durch die Umweltschutzbehörde (EPA) Bayer vor Schadensersatzklagen auf staatlicher Ebene schützt, die auf fehlenden Warnhinweisen basieren. Das Gericht hat hierzu bereits am vergangenen Montag eine mündliche Verhandlung geführt. Ein Urteil, das für Ende Juni 2026 erwartet wird, könnte eine historische Weichenstellung bedeuten. Ein Sieg für Bayer könnte den Schutz vor weiteren Klagewellen deutlich stärken, während eine Niederlage das Risiko anhaltender, kostspieliger Prozesse verstetigen würde. Am Montag reagierte die Aktie schwächer.
Doch Analysten sehen den jüngsten Abverkauf eher als Chance. Besonders bullish ist die UBS. Diese sieht den fairen Wert der Bayer-Aktie bei 52 EUR und raten zum Kauf. In der Verhandlung sei deutlich geworden, dass es viele Fragen gebe und ein Ergebnis keineswegs eindeutig sei. Dennoch ändert man die Einstufung nicht. Auch weitere Analysten sehen die Perspektiven des Wertpapiers des deutschen Konzerns positiv. Barclays sieht das Kursziel bei 48 EUR. Bei JPMorgan traut man der Aktie 50 EUR zu. Beide Häuser raten zum Kauf.
Fazit
Antimony Resources liefert positive Nachrichten. Damit wird das Kursziel der GBC-Analysten immer plausibler. Klar ist, dass Antimon ein kritischer Rohstoff bleiben wird. Rheinmetall bleibt im europäischen Rüstungssektor ein Basisinvestment, auch wenn es in dem gesamten Sektor derzeit an Momentum fehlt. Die Perspektiven der Bayer-Aktie hängen weiterhin am Glyphosat-Thema. Dessen Ausgang ist reine Spekulation.
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