19.05.2026 | 04:30
KAUFKURSE bei Renk und Desert Gold! SCHOCK bei der Evotec Aktie!
Während der Goldpreis schwächelt, befindet sich die Aktie von Desert Gold in einem sauberen Aufwärtstrend. Und geht es nach Analysten, ist eine Vervielfachung möglich. Denn Desert Gold wird in wenigen Monaten zum Goldproduzenten aufsteigen und starke Cashflows erzielen. Und dabei spielt es keine Rolle, ob Gold bei 4.000 USD oder 6.000 USD je Unze notiert. Die Renk-Aktie wird auf "Kaufen" hochgestuft. Nicht weil sich die Zukunftsaussichten verbessert haben, sondern weil der Kurs abgestürzt ist. Damit bietet die Bewertung wieder Aufwärtspotenzial. Die Wachstumsperspektiven sind durchaus positiv. Wachstumsperspektiven haben Analysten zuletzt bei Evotec vermisst. Das „Project Horizon" fokussiert sich für viele zu stark auf die Kostenreduzierung. Doch von einem Biotechunternehmen erwartet man eben Wachstum. Und jetzt sollen die Kosten für die Restrukturierung auch noch durch eine Wandelanleihe finanziert werden.
Lesezeit: ca. 5 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
DESERT GOLD VENTURES | CA25039N4084 | TSXV: DAU , OTCQB: DAUGF , RENK AG O.N. | DE000RENK730 , EVOTEC SE INH O.N. | DE0005664809
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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Desert Gold: In 2 Monaten wird Gold produziert
Die Aktie von Desert Gold überzeugt derzeit durch relative Stärke. Während der Goldpreis konsolidiert, befindet sich das Wertpapier des Explorationsunternehmens im Aufwärtstrend und notiert mit 0,15 CAD auf einem Mehrjahreshoch. Und es gibt gute Gründe für weiter steigende Kurse. So hat GBC Research die Kaufempfehlung zuletzt bekräftigt. Die Analysten trauen der Aktie eine Vervielfachung auf 0,93 CAD zu.
Denn Desert Gold mache bei ihrer Barani-East-Zone in Mali operative Fortschritte. So nähert man sich dem Übergang vom Explorer zum Goldproduzenten. Inzwischen laufe die Vorbereitung für den Start der Produktion. Dafür wurden bereits rund 52.000 Quadratmeter für Prozessanlage, Werkstatt und Haldenflächen vorbereitet. Zudem laufen erste Fundamentarbeiten sowie Infrastrukturmaßnahmen. Das geophysikalische Zielprogramm sei abgeschlossen und 13 priorisierte Bohrziele wurden identifiziert. Die technische Abnahme der 200-Tonnen-pro-Tag-Schwerkraftanlage und des 650-kVA-Generators wurde in China erfolgreich abgeschlossen. Die Ausrüstung wurde inzwischen verschifft und soll bis Ende Juni am Standort eintreffen. Ab Mitte Juli soll dann Gold produziert werden.
Barani-East ist Teil des riesigen SMSZ-Projekts. Desert Gold will in dem Teilbereich mit einer effizienten Produktionsanlage starten. Dies wäre ein echter Meilenstein für das Unternehmen, würde Cashflows ermöglichen und potenzielle Partner aufmerksam machen. Gleichzeitig wird die Ressource des gesamten Projekts erweitert. Dafür läuft ein 4.250 Meter umfassendes RC-Bohrprogramm. Dabei sollen bestehende Mineralisierungen erweitert und zusätzliche oberflächennahe Oxidressourcen identifiziert werden. Insbesondere die Ziele Barani Gap und Kolon Soa gelten als potenziell wichtige zusätzliche Beschickungsquellen für die geplante Verarbeitung.
Insgesamt sieht GBC den Investment Case von Desert Gold durch die jüngsten Fortschritte deutlich gestärkt. Die Analysten erwarten, dass Desert Gold die Produktion bis zum vierten Quartal auf einen Durchsatz von rund 1.200 Tonnen pro Tag hochfahren könnte. Die Betriebskosten je Unze schätzen die Analysten auf rund 1.110 USD. Bei einem sehr konservativen Verkaufspreis von 2.850 USD je Unze könnte Desert in 2027 bereits 33,06 Mio. USD umsetzen. Das EBITDA könnte dann bei starken 20,19 Mio. USD liegen. Kumuliert über die modellierte Lebensdauer könnte Desert Gold einen freien Cashflow von mehr als 155,9 Mio. USD generieren. Das gesamte Unternehmen wird an der Börse derzeit nur mit rund 50 Mio. CAD bewertet. Und die Produktion auf Barani-East ist eben nur ein kleiner Teil des gesamten SMSZ-Projekts.
Terminhinweis: Der Desert-CEO wird am 20. Mai 2026 auf dem International Investment Forum präsentieren. Die Teilnahme ist für Anleger kostenlos.

Renk: Kaufempfehlung nach Abverkauf
Seit dem Allzeithoch im Oktober 2025 hat sich die Aktie von Renk halbiert. Dabei sind die geopolitischen Spannungen alles andere als weniger geworden. Aber die Wachstumserwartungen der Anleger waren offenbar einfach zu hoch. Nach dem Kursrutsch der Branche scheinen die Bewertungen wieder auf ein interessantes Niveau zu kommen.
So hat beispielsweise mwb research kürzlich die Renk-Aktie von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft. Das Kursziel bleibt unverändert bei 53 EUR. Doch inzwischen notiert das Wertpapier eben unter 44 EUR. Im Oktober 2025 waren es noch rund 90 EUR. So ist für die Analysten der Kurssturz um 20 % in den vergangenen Wochen der Hauptgrund für die Kaufentscheidung. Aus Sicht der Analysten wurde der Ausverkauf durch eine Telefonkonferenz von Rheinmetall ausgelöst, bei der dem Markt zu wenige optimistische Argumente für die Zukunft traditioneller Landsysteme präsentiert wurden. Für mwb research ist die negative Marktreaktion mit Blick auf Renk jedoch übertrieben. Das Unternehmen habe im ersten Quartal solide Zahlen vorgelegt. Zudem habe das Management signalisiert, das obere Ende der eigenen Jahresprognose zu erreichen.
Die Analysten betonen zudem, dass potenzielle zyklische Risiken im Rüstungssektor nun deutlich besser im Aktienkurs eingepreist sind. mwb research ordnet die Entwicklung weiterhin als zyklisch und nicht als strukturelle Wachstumsstory ein und hat in ihrem Bewertungsmodell bereits eine vorsorgliche Umsatzkorrektur von etwa 10 % berücksichtigt. Doch Renk verfüge eben auch über ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. Das stark wachsende Aftermarket-Geschäft (Ersatzteile und Service), das in den 2030er Jahren schätzungsweise rund 50 % des Gesamtumsatzes ausmachen soll, bietet dem Unternehmen eine stabile Ertragsbasis, die vielen Konkurrenten fehlt. Zudem ist das Unternehmen durch seinen Rekordauftragsbestand von 6,9 Mrd. EUR langfristig gut abgesichert.
So erwarten die Analysten für die kommenden Jahre ein kontinuierliches und stabiles Wachstum bei Umsatz und Profitabilität. Im laufenden Jahr soll Renk 1,54 Mrd. EUR umsetzen und ein EBITDA von 350 Mio. EUR erzielen. In den Folgejahren soll sich diese Dynamik fortsetzen. Für 2027 prognostiziert mwb research einen Umsatzanstieg auf 1,82 Mrd. EUR und ein EBITDA von 406 Mio. EUR. In 2028 soll Renk dann einen Umsatz von 2,14 Mrd. EUR erzielen und dabei ein EBITDA von 481 Mio. EUR erwirtschaften.
Evotec: Wie reagieren die Analysten?
Evotec hat den Markt vergangene Woche mit einer Kapitalmaßnahme geschockt. Analysten haben sich dazu noch nicht geäußert, doch die Verwässerung für die Aktionäre sollte bald in den Modellen berücksichtigt werden.
So hat das Biotechunternehmen vergangenen Dienstag eine Wandelanleihe angekündigt und noch am gleichen Tag platziert. Unter Ausschluss des Bezugsrechts wurden so 116,1 Mio. EUR platziert. Die Wandelanleihe hat eine Laufzeit bis 2030 und ist mit 2,625 % verzinst. Die Rückzahlung bei Fälligkeit erfolgt zum aufgezinsten Rückzahlungsbetrag von 110 % des Nennbetrags. Unter Berücksichtigung des aufgezinsten Rückzahlungsbetrags beträgt der effektive Wandlungspreis der Schuldverschreibungen bei Fälligkeit ca. 7,1844 EUR. Immerhin liegt der Wandlungspreis damit deutlich über dem aktuellen Kursniveau der Aktie. Diese notierte vor der Ankündigung der Transaktion bei rund 5,20 EUR. Dennoch erwischte die Emission Anleger wohl auf dem falschen Fuß. So rutschte der Kurs der Evotec-Aktie auf rund 4,60 EUR ab.
Vielleicht liegt es an der Mittelverwendung. Denn der Nettoemissionserlös dient der Finanzierung des Liquiditätsbedarfs für das Transformationsprogramm – manche nennen es auch Sanierungsprogramm – „Project Horizon". Evotec reagiert mit dem Horizon-Programm auf die Nachfrageschwäche im Kerngeschäft. Durch radikale Einsparungen und die Reduzierung auf 10 globale Kompetenzzentren soll die Rentabilität nachhaltig gesichert werden. Doch zunächst kostet es Geld. So sind von 2026 bis 2028 100 Mio. EUR eingeplant. Analysten hatten immer wieder moniert, dass bei Horizon die Wachstumsperspektiven fehlen.
Fazit
Rüstungsaktien kommen derzeit auf den Boden der Tatsachen zurück. Mit den sinkenden Kursen wird die Bewertung bei Renk wieder interessanter. Allerdings fehlt im Segment das Momentum. Ganz anders bei Desert Gold. Die Aktie hat Momentum und relative Stärke. Denn das Unternehmen wird in wenigen Monaten zum Goldproduzenten. Bei Evotec scheint derzeit die Luft raus zu sein.
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