18.05.2026 | 04:30
Rheinmetall, Plug Power, Antimony Resources: Aktien kaufen oder verkaufen?
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.
Plug Power Aktie kaufen oder verkaufen? Darüber sind sich die Analysten derzeit uneins. Klar ist, dass eine Konsolidierung durchaus gesund wäre. Eine solche haben wir bei Antimony Resources in den vergangenen Wochen gesehen. Damit bietet sich eine interessante Kaufchance. Denn allein im Mai haben drei positive Updates den Eindruck verstärkt, dass das Unternehmen auf einem echten Rohstoffschatz sitzt. Analysten sehen über 200 % Kurspotenzial. 45 % hat die Aktie von Rheinmetall vom Allzeithoch verloren. Doch es ist nicht alles schlecht. Analysten sehen wieder ein interessantes Bewertungsniveau. Zudem zeigte sich in den vergangenen Monaten immer wieder, dass Rheinmetall weit mehr als ein Lieferant von schwerem, "altem" Kriegsgerät ist.
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 | CSE: ATMY , OTCQB: ATMYF , RHEINMETALL AG | DE0007030009 , PLUG POWER INC. DL-_01 | US72919P2020
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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Antimony Resources: Aktie mit über 200 % Potenzial?
Eine interessante Kaufchance ergibt sich derzeit bei Antimony Resources. Wie zahlreiche weitere Rohstoffaktien hat das Wertpapier des Explorationsunternehmens in den vergangenen Wochen konsolidiert. Gleichzeitig wurden allein im Mai drei positive Meldungen veröffentlicht, die das Potenzial des kanadischen Antimonprojekts Bald Hill verdeutlichen.
Und auch das Umfeld für Antimon bleibt sehr attraktiv. Das Metall gilt als strategisch kritisch und wird unter anderem in der Rüstungsindustrie, bei Flammschutzmitteln, Batterietechnologien und Halbleitern benötigt. Gleichzeitig wird das globale Angebot von China beherrscht. Projekte in Nordamerika sind daher strategisch bedeutend und das Unternehmen spricht inzwischen selbst von einer möglicherweise höchstgradigen Antimonlagerstätte Nordamerikas.
Anfang Mai kündigte Antimony Resources die nächste große Explorationsphase auf Bald Hill an. Geplant sind insgesamt rund 19.000 Meter zusätzliche Bohrungen – davon 13.000 Meter in der Main Zone sowie weitere 6.000 Meter in neu entdeckten Zielgebieten. Parallel dazu laufen umfangreiche Bodenproben, Kartierungen und Schürfgrabungen auf dem inzwischen auf 37 km² erweiterten Konzessionsgebiet.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten dann die ersten Analyseergebnisse aus dem Winterbohrprogramm. Am 12. Mai meldete das Unternehmen hochgradige Antimonvererzungen mit Gehalten von bis zu 13,9 % Antimon sowie mineralisierte Zonen von bis zu 6,2 Metern Mächtigkeit. Die Bohrungen zielten auf die Tiefenerweiterung der Main Zone ab und bestätigten die Mineralisierung in Tiefen von nahezu 500 Metern.
Nur einen Tag später folgte bereits die nächste starke Meldung. Weitere Bohrergebnisse lieferten erneut außergewöhnlich hohe Gehalte. Besonders hervor stach Bohrloch BH-26-10 mit zwei mächtigen Mineralisierungszonen über mehr als 13 Meter Länge, die hochgradige Abschnitte mit bis zu 26,7 % Antimon enthielten. Entscheidend ist dabei nicht nur der hohe Gehalt, sondern auch die Tiefe der Mineralisierung von über 350 Metern. Das deutet auf erhebliches Tiefenpotenzial hin. Gleichzeitig bleibt die Lagerstätte in alle Richtungen offen. Laut dem aktuellen NI-43-101-Bericht liegt das konzeptionelle Explorationsziel bereits bei rund 2,7 Millionen Tonnen mit Gehalten von 3 % bis 4 % Antimon – und das noch ohne die jüngsten Erweiterungszonen.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Kursziel von GBC Research durchaus realistisch ist. Die Analysten sehen den fairen Wert der Aktie von Antimony Resources bei 3,00 CAD (1,90 EUR). Die auch in Deutschland rege gehandelte Aktie notiert derzeit knapp über 0,50 EUR. Im März notierte das Wertpapier noch über 0,90 EUR. Dabei hat sich das Unternehmen fundamental weiterentwickelt.
Rheinmetall: Nicht alles schlecht
Über 25 % hat die Aktie von Rheinmetall in den vergangenen vier Wochen verloren und seit dem Allzeithoch im Herbst vergangenen Jahres, als das Wertpapier kurzzeitig über die Marke von 2.000 EUR sprang, sind es sogar rund 45 %. Die Marktkapitalisierung ist auf 52 Mrd. EUR abgeschmolzen. Mit Blick auf die Analystenschätzungen der kommenden Jahre, ist damit auch die Bewertung zurückgekommen. mwb research erwartet beispielsweise, dass der größte deutsche Rüstungskonzern im Jahr 2028 rund 25 Mrd. EUR umsetzen und einen Nettogewinn von 3,2 Mrd. EUR erzielen wird.
Zudem zeigte sich in den vergangenen Monaten immer wieder, dass Rheinmetall weit mehr als ein Lieferant von schwerem, "altem" Kriegsgerät ist. Zuletzt wurde auf der Fachmesse AFCEA in Bonn eine Strategie für sogenannte Multi-Domain-Operationen vorgestellt. Dabei geht es um die Vernetzung militärischer Systeme über verschiedene Einsatzbereiche hinweg – darunter Land, Luft, See, Weltraum sowie der Cyber- und Informationsraum. Rheinmetall versteht sich dabei als „All Domain System House“ und will Plattformen, Sensoren und Effektoren über eine gemeinsame digitale Architektur miteinander verbinden. Grundlage dafür ist eine softwaredefinierte „Battlesuite“, die unterschiedliche Systeme interoperabel vernetzen und koordinieren soll.
Nach Angaben des Unternehmens beginnt die Sensor-Effektor-Kette bereits im Weltraum, etwa durch Satelliten zur Erstellung umfassender Lagebilder. Diese Informationen sollen anschließend in Echtzeit an verschiedene militärische Systeme weitergegeben werden – von Drohnen bis hin zu gepanzerten Fahrzeugen. Die Battlesuite basiert auf einem standardisierten „Tactical Core“, der als Middleware fungiert und neue Funktionen oder KI-gestützte Anwendungen integrieren kann. Rheinmetall betont dabei insbesondere Offenheit, Interoperabilität und Zukunftssicherheit der Architektur, um herstellerübergreifende Kommunikation und eine schnellere Reaktionsfähigkeit in komplexen Einsatzszenarien zu ermöglichen.
Plug Power: Kaufen oder verkaufen?
Nicht zu bremsen, scheint derzeit die Aktie von Plug Power zu sein. Seit Anfang März hat sich das Wertpapier etwa verdoppelt. Da fällt das Minus von 3 % am Freitag kaum ins Gewicht. Das Brennstoffzellen-Unternehmen wird derzeit auch als Gewinner des von KI getriebenen Energiebooms gehandelt.
Obwohl die Quartalszahlen unterm Strich tief rot waren, wurden sie von Anlegern und sogar einigen Analysten gefeiert. Zu den Plug-Bullen gehört klar B. Riley. Die Analysten haben das Kursziel nach den Quartalszahlen von 3 USD auf 5 USD erhöht und raten zum Kauf. Grund für ihren Optimismus seien die deutlich besser als erwarteten Umsätze und die verbesserte Bruttomarge. Nach Einschätzung der Analysten profitiert Plug zunehmend von der Nachfrage in den Kernmärkten Elektrolyseure und Wasserstoffproduktion. Zudem traut B. Riley dem Unternehmen zu, in der zweiten Jahreshälfte das Wachstum weiter zu beschleunigen. Plug selbst erwartet, dass rund 60 % des Jahresumsatzes in 2026 von Juli bis Dezember generiert werden.
Auf die Euphoriebremse treten dagegen die Analysten von RBC Capital. Sie halten den ehemaligen Anlegerliebling bei 2,75 USD für fair bewertet und damit aktuell deutlich zu teuer. Derzeit notiert die Aktie bei 3,70 USD. Die Analysten verwiesen insbesondere auf die deutlichen Fortschritte bei den Margen und sehen Plug Power operativ inzwischen vor den eigenen Erwartungen. Positiv hervorgehoben wurden zudem die Fortschritte des Restrukturierungsprogramms „Project Quantum Leap“. Gleichzeitig bleibt RBC vorsichtig, da der Konzern trotz verbesserter Kennzahlen weiterhin mit hohen Verlusten und einem anspruchsvollen Weg zur nachhaltigen Profitabilität kämpft.
Fazit
Bei Rheinmetall überwiegt derzeit die Enttäuschung. Nach der Euphorie muss die Börse erst verarbeiten, dass die vollen Auftragsbücher nicht so schnell abgearbeitet werden können, wie erhofft. Ein Kauf drängt sich derzeit noch nicht auf. Dagegen scheint Antimony Resources reif für einen Turnaround zu sein. Mit jeder Meldung wird deutlicher, dass das Unternehmen auf einem echten Rohstoffschatz sitzen könnte. Bei Plug Power geben die Bullen derzeit Gas. Allerdings ist ein größerer Rückschlag jederzeit möglich.
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