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01.07.2026 | 04:30

Paukenschlag, Kaufempfehlung und Kurschance! Renk, Bayer, Antimony Resources Aktie!

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Bildquelle: KI

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.

Paukenschlag bei Antimony Resources. Basis für den Investmentcase war bisher die Chance, dass das Unternehmen in Kanada ein Weltklasse-Antimonprojekt entwickeln könnte. Und jetzt kommt auch noch Gold hinzu. Die Auswertung von rund 190 Probenabschnitten ergab ernstzunehmende Goldgehalte. Damit ergibt sich ein weiteres Kaufargument für die Aktie. Analysten sehen Vervielfachungspotenzial. Bei Renk sehen Experten ebenfalls eine Einstiegschance. Die jüngste Kursschwäche der Renk-Aktie aufgrund des Rheinmetall-Fiaskos sei übertrieben. Beim Auftragseingang könnte das Unternehmen sogar einen neuen Rekord melden. Die rekordverdächtigen Gerichtsprozesse bei Bayer könnten in Zukunft überschaubarer werden. Dafür hat das Urteil des US Supreme Court gesorgt. Die Aktie konnte kräftig zulegen. Analysten sind optimistisch. Doch Vorsicht, nicht alle Klagen sind vom Tisch.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: RENK AG O.N. | DE000RENK730 , BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017 , ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 | CSE: ATMY , OTCQB: ATMYF

Inhaltsverzeichnis:


    Antimony Resources: Kritisches Metall und Gold

    Paukenschlag bei Antimony Resources. Basis für den Investmentcase war bisher die Chance, dass das Unternehmen in Kanada ein Weltklasse-Antimonprojekt entwickeln könnte. Und jetzt kommt auch noch Gold hinzu. Damit könnte Antimony Resources künftig nicht nur von der strategischen Bedeutung von Antimon für Verteidigung, Elektronik und Flammschutzmittel profitieren, sondern auch von einem möglichen Edelmetallbeitrag. Und dabei dürfte es unerheblich sein, ob der Goldpreis bei 3.000, 4.000 oder 5.000 USD je Feinunze liegt. Bei diesen Preisen dürfte die Goldproduktion profitabel sein und einen Extraertrag für das Unternehmen bedeuten.

    Neben der bereits bekannten hochgradigen Antimonmineralisierung hat das Unternehmen nun in mehr als 45 Bohrlöchern der Main Zone relevante Goldgehalte identifiziert. Die Auswertung von rund 190 Probenabschnitten ergab durchschnittlich 1,14 g/t Gold über 2,56 Meter. Der beste gemeldete Abschnitt enthielt 1,88 g/t Gold über 4,85 Meter. Interessant ist, dass sich die Goldmineralisierung nicht ausschließlich mit den hochgradigen Antimonzonen überschneidet. Teilweise wurde Gold auch in angrenzenden Bereichen festgestellt. Dies deutet auf ein breiteres mineralisiertes System hin und erhöht das Explorationspotenzial der Main Zone. Diese ist weiterhin nach Norden und Süden offen. Zudem reichen die bisherigen Goldnachweise über mehr als 600 Meter Bohrlänge. In der benachbarten Central Zone wurden an der Oberfläche bereits Stibnit- und Goldmineralisierungen beobachtet. Erste Bohrkerne zeigen dort antimonhaltige Brekzien über Mächtigkeiten von bis zu 37 Metern. Die Analyseergebnisse aus diesem Gebiet werden in den kommenden Wochen erwartet.

    Der Fokus bleibt klar auf Antimon. Bald Hill gilt nach Unternehmensangaben als eine der hochgradigsten Antimonlagerstätten Nordamerikas. In der Main Zone wurde die Mineralisierung bislang über mehr als 600 Meter Länge und bis in mindestens 350 Meter Tiefe verfolgt. Die durchschnittliche Mächtigkeit liegt bei etwa vier bis fünf Metern, bei durchschnittlichen Antimongehalten von 3 % bis 4 %. Das Projekt umfasst inzwischen mehr als 3.700 Hektar und bietet damit erhebliches Erweiterungspotenzial. Neue Bodenanomalien südlich der Main Zone sowie geplante geophysikalische Untersuchungen, Kartierungen und weitere Bohrungen könnten in den kommenden Monaten zusätzliche Kurstreiber liefern. Mit den zusätzlichen Goldfunden könnte das Bald-Hill-Projekt wirtschaftlich noch attraktiver werden.

    Die Antimony-Aktie hat seit Anfang April eine schmerzhafte Korrektur vollzogen. Der Kurs hat sich seitdem mehr als halbiert. Die Bohrergebnisse sind weiterhin positiv, Antimony ist ein kritisches Metall und jetzt kommt auch noch Goldfantasie dazu. Daher erscheint die Aktie bei 0,35 EUR interessant. Die Analysten von GBC Research sehen den fairen Wert bei 1,90 EUR. Und dies noch vor der Goldfantasie.

    Renk: Chance durch Rheinmetall-Fiasko?

    Für einen Paukenschlag in der Rüstungsbranche hat in der vergangenen Woche die Bundesregierung gesorgt. Der wahrscheinliche Stopp des milliardenschweren F126-Fregattenprogramms zeigt einmal mehr, wie abhängig die Branche von staatlichen Großaufträgen ist. Während TKMS als möglicher Profiteur eines Wechsels zur MEKO-A200-Klasse an der Börse kräftig zulegen konnte, wurde Rheinmetall wegen seiner bisherigen Rolle im F126-Programm deutlich abgestraft. Auch die Aktie von Renk geriet unter Druck und verlor zwischenzeitlich fast 20 %, obwohl die direkte wirtschaftliche Belastung durch das Projekt vergleichsweise begrenzt sein dürfte.

    mwb research sieht in der jüngsten Kursschwäche von Renk eine Kaufchance. Zwar sei Renk über Getriebelieferungen grundsätzlich in das Projekt eingebunden, das direkte Risiko sei jedoch begrenzt. Die Analysten gehen von einem möglichen Abschreibungsrisiko von rund 20 Mio. EUR auf bereits teilweise ausgelieferte Komponenten aus. Dieses könnte durch mögliche Entschädigungsansprüche zumindest teilweise kompensiert werden.

    Aus Sicht der mwb könnte ein Wechsel von der F126 zur MEKO-A200-Klasse für Renk strukturell sogar vorteilhaft sein. Die neue Fregattenklasse dürfte kürzere Lieferzyklen, möglicherweise höhere Stückzahlen und einen höheren Getriebeanteil je Schiff mit sich bringen. Daraus könnte sich ein zusätzliches Umsatzpotenzial von rund 30 Mio. EUR bis 40 Mio. EUR ergeben.

    Insgesamt sehen die Analysten Renk weiterhin auf Kurs. Im zweiten Quartal 2026 könnte der Auftragseingang die Marke von 500 Mio. EUR übersteigen und damit zu den stärksten Quartalen der Unternehmensgeschichte zählen. Allerdings könnten einzelne Aufträge zeitlich in das dritte Quartal rutschen. Während die Margen im Bereich Vehicle Mobility Solutions stabil bleiben dürften, erwartet mwb eine schrittweise Erholung im Segment Marine & Industry. Die strukturellen Treiber durch die Aufrüstung der NATO-Staaten und Renks starke Stellung bei Landsystemen bleiben unverändert intakt. Entsprechend wurde die Aktie von „Halten“ auf „Kaufen“ hochgestuft, auch wenn das Kursziel wegen vorsichtigerer Annahmen bei Boxer- und Leopard-Volumina von 53 EUR auf 50 EUR sinkt. Derzeit notiert die Renk-Aktie bei 42 EUR.

    Für die kommenden Jahre erwartet mwb bei Renk ein dynamisches Wachstum. Der Umsatz soll von 1,54 Mrd. EUR im Jahr 2026 über 1,82 Mrd. EUR im Jahr 2027 auf 2,13 Mrd. EUR im Jahr 2028 steigen. Parallel soll das EBITDA von 350 Mio. EUR auf 406 Mio. EUR und anschließend auf 479 Mio. EUR zulegen. Beim Ergebnis je Aktie rechnen die Analysten mit einem Anstieg von 1,85 EUR im Jahr 2026 auf 2,62 EUR im Jahr 2028.

    Bayer: Das sagen Analysten zum Befreiungsschlag

    Die Bezeichnung Paukenschlag für die Meldung in der vergangenen Woche ist bei Bayer wahrscheinlich untertrieben. Das Urteil des US Supreme Court ist für Bayer ein Befreiungsschlag in der unendlichen Glyphosat-Geschichte. Nach Darstellung der Leverkusener sind zahlreiche bestehende und künftige Roundup-Klagen, die auf angeblich unzureichenden Warnhinweisen nach einzelstaatlichem Recht beruhen, vom Tisch. Voraussetzung ist, dass die EPA die Produktsicherheit und Kennzeichnung bestätigt. Damit würde der rechtliche Flickenteppich in den USA deutlich eingegrenzt und die finanzielle Belastung durch die seit Jahren laufenden Verfahren sinken. Zusammen mit dem bereits vorläufig genehmigten Sammelvergleich aus Februar 2026 könnte das Urteil dazu beitragen, die Glyphosat-Rechtsrisiken nachhaltig zu begrenzen.

    Und wie reagierten Analysten? Insgesamt positiv. Bei der DZ Bank steigt das Kursziel für die Bayer-Aktie von 51 EUR auf 54 EUR. Das Urteil sei ein "fundamentaler Befreiungsschlag" für die Leverkusener, so die Analysten. Die UBS sieht den fairen Wert der Bayer-Aktie bei 52 EUR und Goldman Sachs sogar bei 55 EUR. Mit der Entscheidung könnte eine Dekade der rechtlichen Risiken abgeschlossen werden. All diese Researchhäuser empfehlen die Aktie von Bayer zum Kauf.

    Etwas zurückhaltender ist nur Jefferies. Die Analysten heben zwar das Kursziel von 40 EUR auf 46 EUR an, bleiben aber bei einer Halteempfehlung. Die Entscheidung des Supreme Court sei eindeutig und reduziere die Rechtsrisiken für fehlende Warnhinweise. Es gebe jedoch weitere Klagen, auf die die Entscheidung keinen Einfluss habe.

    Derzeit notiert die Bayer-Aktie bei 47 EUR.

    Fazit

    Antimony Resources erweitert mit den jüngsten Bohrergebnissen den Investmentcase um Gold. Dabei sahen Analysten auf Basis der Antimon-Story bereits Vervielfachungspotenzial für die Aktie. Jetzt kommt noch Edelmetall hinzu. Renk ist wahrscheinlich nicht teuer, aber aus dem Rüstungssektor ist derzeit das Momentum klar raus. Für Bayer ist das Urteil des US Supreme Court ein Befreiungsschlag.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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