25.03.2026 | 04:30
Wolfram-Krise!? "Reuters" über Knappheit in den USA! Almonty Industries profitiert und Analysten bestätigen Kaufempfehlung!
Fast plus 20 % beim Wolframpreis innerhalb nur einer Woche. Die Lage bei dem nicht nur für die Produktion von Munition kritischem Metall spitzt sich weiter zu. "Reuters" berichtete zuletzt von spürbar niedrigen Lagerbeständen in den USA. Bei "Bloomberg" spricht ein Experte von einer fast beispiellosen Marktentwicklung. Der ganz große Profiteur ist Almonty Industries. Analysten sehen über 50 % Kurspotenzial. Gemäß ihren Schätzungen liegt das KGV für 2027 bei rund 5. Bereits im laufenden Jahr soll Almonty 267.537 mtu produzieren. Die Kosten sollen bei 266 USD je mtu liegen. An der Börse in Rotterdam werden derzeit 2.800 USD je mtu bezahlt.
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 | TSX: AII , NASDAQ: ALM , ASX: AII
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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USA geht das Wolfram aus? Preis fast +20 % in einer Woche
Am Wolframmarkt spitzt sich die Lage weiter zu. "Reuters" berichtete zuletzt, dass die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine die US-Bestände des strategischen Metalls immer schneller aufzehren. Wolfram ist nicht nur für Munition und andere Rüstungsgüter unverzichtbar, sondern auch für die Luft- und Raumfahrt, die Elektronikindustrie sowie den Maschinenbau, etwa bei Hochleistungswerkzeugen, Halbleitern und hitzebeständigen Spezialbauteilen. Zusätzlich verschärfen chinesische Exportkontrollen den Engpass auf dem Weltmarkt. Am vergangenen Freitag wurde für die metrische Tonne (mtu) – dies entspricht 10 kg – des seltenen Rohstoffs am Handelsplatz Rotterdam bis zu 2.800 USD bezahlt. Dies waren fast 20 % mehr als eine Woche zuvor und rund 700 % mehr als Anfang 2025.
"Noch nie einen so angespannten Markt erlebt wie derzeit bei Wolfram"
Auch "Bloomberg" zeichnet das Bild eines extrem angespannten Marktes. Käufer suchen weltweit nach alternativen Bezugsquellen, während Lagerbestände abschmelzen und die militärische Nachfrage weiter steigt. „In meinen zwölf Jahren in der Rohstoffbranche, in denen ich mit vielen seltsamen und faszinierenden Metallen zu tun hatte, habe ich noch nie einen so angespannten Markt erlebt wie derzeit bei Wolfram – abgesehen vielleicht von Lithium im Jahr 2021“, sagte George Heppel, Vizepräsident für Rohstoffforschung bei BMO Capital Markets, gegenüber "Bloomberg". „Das ist nicht wie bei Lithium, wo es eine riesige Pipeline an Projekten gab, die in Betrieb gehen konnten.“
Auch "Bloomberg" verweist darauf, dass die USA seit 2015 kein Wolfram mehr kommerziell fördern und damit strukturell verwundbar sind. Genau in diesem Umfeld rückt Almonty als westlicher Produzent immer stärker in den Fokus. Almonty-CEO Lewis Black erklärte laut "Bloomberg", dass US-Behörden Almonty bereits wegen kurzfristig verfügbarer Mengen kontaktiert hätten. Fast die Hälfte der südkoreanischen Produktion gehe nach Pennsylvania, wo das Material weiterverarbeitet wird. Mit Blick auf die Preisentwicklung wies der Almonty-CEO darauf hin, dass niemand wirklich wisse, bis wohin der Preis steigen könnte, da es bisher keinen freien Markt gab. Zum Hintergrund: China hat die heimischen Wolframproduzenten über Jahrzehnte hinweg subventioniert, um westliche Produzenten aus dem Markt zu drängen und quasi ein Monopol zu schaffen. Dies ändert sich derzeit.
Almonty-Aktie: Analysten bestätigen Kursziel 25,80 USD
Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Cantor Fitzgerald kürzlich die Kaufempfehlung für die Almonty-Aktie bestätigt hat. Den fairen Wert sehen die Analysten bei 25,80 USD beziehungsweise 36,00 CAD. Derzeit notiert die Aktie an der NASDAQ bei rund 16 USD. Die Analysten argumentieren, dass Almonty als China-freier Wolframproduzent Seltenheitswert besitzt und in einem Markt mit strukturellem Angebotsdefizit zu einem strategisch immer wichtigeren Lieferanten für den Westen aufsteigen kann. Almonty betreibt derzeit eine Wolfram-Mine in Portugal, fährt die bald größte Mine außerhalb Chinas hoch und will noch in diesem Jahr eine Mine im US-Bundesstaat Montana in Betrieb nehmen.
Die Analysten sehen in der abgeschlossenen Phase-1-Inbetriebnahme der Sangdong-Mine in Südkorea den entscheidenden Wendepunkt. Almonty wechselt vom Projektentwickler zum Produzenten mit massivem Skalierungspotenzial. Während mit der kleineren Panasqueira-Mine – die übrigens ausgebaut wird – in Portugal 2025 noch 32,5 Mio. CAD umgesetzt wurden, soll der Umsatz 2026 mit dem Hochlauf von Sangdong auf 747,7 Mio. CAD explodieren. Beim EBITDA erwarten die Analysten stolze 488,1 Mio. CAD. Also eine EBITDA-Marge von über 50 %. So soll die Wolframproduktion von 58.000 mtu auf 267.537 mtu anspringen, während die All-in Sustaining Costs von 345 USD auf 266 USD je mtu sinken. Denn die Mine in Südkorea wurde gebaut, als die Preise bei 300 USD oder 400 USD je mtu lagen und man damit Geld verdienen musste. Heute liegen die Preise wie erwähnt über 2.500 USD.
Und in den kommenden Jahren soll es bei Almonty mit Umsatz und Gewinn kräftig weiter nach oben gehen. Für 2027 kalkuliert Cantor bereits mit 1,3 Mrd. CAD Umsatz und 844,3 Mio. CAD EBITDA. Der Nettogewinn soll bei 832,4 Mio. CAD liegen und der Gewinn je Aktie bei 4 CAD. In CAD notiert die Aktie derzeit bei rund 20. Damit liegt das KGV 2027 gemäß den Analystenschätzungen bei 5. Dies erscheint alles andere als teuer.
Ab 2028 sieht Cantor Almonty bei annähernd 800.000 mtu Jahresproduktion. Zusätzliche Margenfantasie könnte aus einer Nano-Wolframoxid-Anlage in Korea sowie aus dem benachbarten Molybdän-Vorkommen kommen.
https://youtu.be/yKWEA8oMgKQ?si=85DcJ3tJHg-rlPx4
Fazit: Aktie erscheint nicht zu teuer
Der Wolframmarkt befindet sich in einem historischen Wandel. Und Almonty scheint der ganz große Gewinner zu sein. Bei einem erwarteten Gewinn von 4 CAD je Aktie im kommenden Jahr erscheint die Aktie weiterhin günstig. Gleichzeitig lässt sich keine Korrektur beim Wolframpreis erkennen.

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