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13.05.2026 | 05:15

100 %-Rally gestartet? MP Materials, Standard Lithium, Power Metallic Mines Aktie!

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Bildquelle: KI

Ist bei Power Metallic Mines die 100 %-Rally gestartet? So viel Kurspotenzial sehen jedenfalls Analysten. Der Kupfer-Explorer berichtet regelmäßig über starke Bohrergebnisse seines Megaprojekts in Kanada. Und so langsam kommt auch die Aktie in Schwung. Wer dem CEO zuhört, merkt, dass die Aktie noch viel Potenzial haben könnte. Potenzial hat auch MP Materials als einziger Produzent und Weiterverarbeiter Seltener Erden in den USA. Doch inzwischen bringt das Unternehmen eben auch 12 Mrd. USD auf die Börsenwaage. Zuletzt gab es Quartalszahlen. Setzt sich der Aufwärtstrend fort? Einen solchen hat zuletzt auch bei Standard Lithium begonnen. Und es wurde auch über die Entwicklung im ersten Quartal 2026 berichtet. Anleger warten mit Spannung auf die Investitionsentscheidung beim South-West-Arkansas-Projekt (SWA). Wann kommt es?

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 | TSXV: PNPN , OTCBB: PNPNF , MP MATERIALS CORP | US5533681012 | NYSE: MP , STANDARD LITHIUM LTD | CA8536061010

Inhaltsverzeichnis:


    Power Metallic Mines: Ist die 100-%-Rally gestartet?

    Die Analysten von Roth Capital trauen der Aktie von Power Metallic Mines einen Kurs von 3 CAD zu. Die Aktie ist zuletzt angesprungen und notiert nach einem Kurssprung von über 10 % jetzt bei 1,48 CAD. Damit ist nach Ansicht von Roth Capital immer noch eine Rendite von 100 % möglich. Für die Analysten ist der Kupfer-Explorer sogar ein Übernahmekandidat. Einer der großen Rohstoffkonzerne müsste dafür allerdings wohl deutlich mehr zahlen als 3 CAD. Denn aus Sicht von CEO Terry Lynch ist die Bewertung deutlich zu niedrig.

    Im Rahmen der Münchner Kapitalmarktkonferenz MKK äußerte sich Lynch im Gespräch mit Lyndsay Malchuk vom IIF sehr optimistisch bezüglich der Perspektiven von Power Metallic Mines. Im Mittelpunkt standen die jüngsten Bohrergebnisse des Unternehmens, darunter Abschnitte mit bis zu 19 % Kupfer. Lynch betonte, dass der Markt die außergewöhnlich hohen Gehalte bislang unterschätze. Weltweit liege der durchschnittliche Kupfergehalt vieler Minen bei lediglich 0,4 %, während Power Metallic ein Vielfaches davon erreiche. Zudem verwies er auf metallurgische Tests mit Rückgewinnungsraten von rund 95 %, was die Wirtschaftlichkeit des Projekts erheblich verbessern könne.

    Nach Ansicht von Lynch herrscht bei vielen Investoren weiterhin Skepsis, da polymetallische Lagerstätten oft als komplex und kapitalintensiv gelten. Der CEO widersprach diesem Eindruck deutlich. Aufgrund der hohen Erzgehalte seien geringere Fördermengen nötig, wodurch Investitionskosten, Energieverbrauch und Umweltbelastung sinken würden. Power Metallic wolle die Wirtschaftlichkeit des Projekts nun mit einer vorgezogenen Ressourcenschätzung (MRE) im Sommer 2026 sowie einer Preliminary Economic Assessment (PEA) bis Jahresende untermauern.

    Darüber hinaus zeichnete Lynch ein bullisches Bild für den Kupfermarkt insgesamt. Die Kombination aus globalem Infrastrukturbedarf, Wiederaufbau nach Kriegen sowie dem steigenden Strombedarf durch KI und Elektrifizierung werde die Nachfrage nach Kupfer massiv antreiben. Das Projekt von Power Metallic profitiere zusätzlich von seinem Standort in der kanadischen Provinz Québec, die Lynch als eine der besten Bergbauregionen weltweit bezeichnete. Hervorgehoben wurden die vorhandene Infrastruktur, schnelle Genehmigungsverfahren sowie die Unterstützung durch namhafte Investoren wie Robert Friedland.

    https://youtu.be/jpf05nGtB3s?si=Jj_N3GsUUGIZHJws

    MP Materials: Profiteur des Rüstungsbooms?

    Inmitten der geopolitischen Eskalation im Nahen Osten avanciert MP Materials zum zentralen Profiteur einer technologischen Zeitenwende, die CEO James Litinsky als massiven „Nachfragebeschleuniger“ für die Seltenerd-Industrie bezeichnet. Der Krieg im Iran habe laut Litinsky schmerzhaft verdeutlicht, dass die moderne Kriegsführung künftig von Millionen autonomer Drohnen und Robotersystemen dominiert werde – Systeme, die ohne leistungsstarke Neodym-Magneten nicht funktionsfähig sind. Diese Entwicklung führt laut dem CEO des einzigen US-Produzenten Seltener Erden zu einer dramatischen Kompression der Zeitpläne. Während die Nachfrage früher primär durch die zivile Elektromobilität getrieben wurde, sorgt nun der militärische Bedarf für einen massiven Umsatzsprung von 49 % im ersten Quartal 2026. Vor diesem Hintergrund forciert das Unternehmen nicht nur den Kapazitätsausbau, sondern bricht konsequent mit der Abhängigkeit von chinesischer Produktionstechnik, um Seltenerdmagnete als „Munition der Zukunft“ in einer vollständig westlichen Lieferkette zu sichern.

    MP Materials hat im ersten Quartal 2026 seinen Umsatz deutlich gesteigert und gleichzeitig die Verluste reduziert. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 49 % auf 90,6 Mio. USD. Hintergrund waren vor allem höhere Verkaufsvolumina und gestiegene Preise bei Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr), das unter anderem für Permanentmagnete verwendet wird. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich auf 36,6 Mio. USD nach einem negativen Vorjahreswert. Der Nettoverlust verringerte sich auf 8,0 Mio. USD. Zudem erzielte das Unternehmen erstmals wieder einen positiven bereinigten Gewinn.

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    Gleichzeitig treibt MP Materials den Ausbau seiner vertikal integrierten Wertschöpfungskette weiter voran. Im texanischen Werk „Independence“ wurden die Aktivitäten ausgebaut, während mit dem Bau des Projekts „10X“ begonnen wurde. Zudem sollen am Standort Mountain Pass in Kürze die Inbetriebnahmeaktivitäten für die Trennung schwerer Seltener Erden starten.

    Die Aktie von MP Materials befindet sich seit einigen Monaten im Aufwärtstrend. Seit Ende März ging es von rund 46 USD auf inzwischen über 67 USD nach oben. Das 52-Wochen-Hoch aus dem Oktober 2025 liegt bei 100 USD. Damit bringt das Unternehmen derzeit stolze 12 Mrd. USD auf die Börsenwaage.

    Standard Lithium: Was passiert in Arkansas?

    Auch die Aktie von Standard Lithium tendierte in den vergangenen Wochen positiv. Inzwischen notiert das Wertpapier immerhin wieder über der Marke von 4 USD und ist damit rund 1 Mrd. USD wert.

    Am Montag hat der Lithium-Explorer über die Entwicklung im ersten Quartal 2026 berichtet. Im Fokus standen die Fortschritte bei dem South-West-Arkansas-Projekt (SWA). So wurde mit Trafigura der erste verbindliche Abnahmevertrag unterzeichnet. Demnach sollen ab dem Produktionsstart jährlich 8.000 Tonnen batteriefähiges Lithiumcarbonat über einen Zeitraum von zehn Jahren geliefert werden. Laut Unternehmen deckt die Vereinbarung mehr als 40 % der angestrebten Abnahmemengen des Projekts ab. Zudem verfügte Standard Lithium zum Quartalsende über liquide Mittel und Working Capital von rund 141 Mio. USD und weist weiterhin keine Finanzschulden aus.

    Operativ erreichte das Demonstrationsprojekt in Arkansas mehrere Meilensteine. So wurden nach Unternehmensangaben inzwischen mehr als eine Million Barrel Sole aus der Smackover-Formation verarbeitet sowie über 15.000 Zyklen der Direkt-Lithium-Extraktion (DLE) abgeschlossen. Die Anlage soll weiterhin zur Optimierung der Prozesse, zur Datensammlung und zur Vorbereitung des späteren kommerziellen Betriebs dienen. Darüber hinaus verstärkte Standard Lithium seine Aktivitäten im Bereich strategischer Rohstoffe und nationale Versorgungssicherheit durch die Verpflichtung externer Berater mit Erfahrung im Verteidigungs- und Rohstoffsektor.

    Worauf Anleger besonders warten, ist die finale Investitionsentscheidung (FID) beim SWA-Projekt. Diese soll noch im laufenden Jahr erfolgen. Voraussetzung dafür sind unter anderem der Abschluss von EPC-Verträgen für die Errichtung der Anlage, die Umweltgenehmigung nach dem NEPA-Verfahren, weitere Abnahmevereinbarungen sowie die Projektfinanzierung. Nach aktuellem Zeitplan sollen die Vergabe der Bauaufträge und die Umweltprüfung im zweiten Quartal abgeschlossen werden, während die verbleibenden Offtake-Verhandlungen bis zum dritten Quartal finalisiert werden sollen. Standard Lithium plant anschließend den Baustart noch 2026, die erste kommerzielle Produktion wird derzeit für 2029 erwartet.

    Fazit

    Aussichtsreich erscheint die Aktie von Power Metallic Mines. Regelmäßig werden überzeugende Bohrergebnisse gemeldet. Mit etwas Geduld könnten hier deutlich Kursgewinne erzielt werden. MP Materials profitiert davon, dass man der einzige Produzent und Weiterverarbeiter von Seltenen Erden in den USA ist. Außerdem ist die US-Regierung beteiligt und es gibt eine Partnerschaft mit Apple. Die Bewertung erscheint allerdings sehr ambitioniert. Standard Lithium ist eher eine Aktie für einen kurzfristigen Zock. Für ein langfristiges Investment erscheint der Produktionsstart einfach zu weit in der Ferne. Wobei ja noch die finale Investitionsentscheidung fehlt.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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