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30.07.2026 | 04:30

Analysten bullisch! VERVIELFACHUNG möglich! TeamViewer, Atoss Software, MustGrow!

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  • Technologie
Bildquelle: KI

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

Bei MustGrow mit seiner senfbasierten Biologika-Plattform sieht GBC Research erhebliches Potenzial für eine Neubewertung. Die Analysten trauen der Aktie einen Anstieg auf 1,66 EUR zu. Derzeit notiert das Wertpapier bei 0,19 EUR. Im Jahr 2028 schätzen die Analysten den Gewinn je Aktie auf 0,11 CAD. Dabei sind mögliche Gewinne aus der Kooperation mit Bayer noch nicht enthalten. Bei TeamViewer sehen Analysten im zweiten Quartal 2026 erste operative Fortschritte. Insbesondere das Geschäft mit Großkunden habe Potenzial. Doch es gibt auch kritischere Stimmen zum deutschen Softwareunternehmen. Bei Atoss Software sind Analysten bullisch. Kann die Aktie auf 135 EUR steigen?

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: MUSTGROW BIOLOGICS CORP. | CA62822A1030 | TSXV: MGRO , OTCQB: MGROF , TEAMVIEWER AG INH O.N. | DE000A2YN900 , ATOSS SOFTWARE AG | DE0005104400

Inhaltsverzeichnis:


    MustGrow: Erhebliches Potenzial für eine Neubewertung

    GBC Research sieht für MustGrow ein beträchtliches Potenzial für eine Neubewertung. Das Unternehmen hat ein Kursziel von 1,66 EUR festgelegt, während die Aktie derzeit bei rund 0,19 EUR gehandelt wird. MustGrow kombiniert den Verkauf eigener landwirtschaftlicher Produkte, die auf seiner aus Senf gewonnenen Saatguttechnologie basieren, mit der Lizenzierung seiner Plattform an bedeutende Industriepartner. Im Mittelpunkt der kurzfristigen Wachstumsstrategie des Unternehmens steht TerraSante™, ein zugelassenes Biofertilitätsprodukt, das in den USA bereits für hochwertige Kulturen wie Obst, Gemüse, Trauben, Nüsse und Kartoffeln vermarktet wird. Die strategische Partnerschaft von MustGrow mit Bayer, die sich auf das vorregistrierte, aus Senf gewonnene Biokontrollprodukt TerraMG™ konzentriert, bestätigt die Technologieplattform des Unternehmens und könnte einen langfristigen Zugang zu internationalen Märkten ermöglichen, ohne dass MustGrow eine eigene umfangreiche Vertriebs- und Zulassungsinfrastruktur aufbauen muss.

    GBC Research prognostiziert einen Umsatzanstieg von 4,50 Mio. CAD im Jahr 2026 auf 14,05 Mio. CAD im Jahr 2027 und 31,56 Mio. CAD im Jahr 2028. Das Wachstum soll durch eine breitere Marktdurchdringung, Nachbestellungen, ein expandierendes Händlernetz und zusätzliche Anbauflächen vorangetrieben werden. Gleichzeitig wird eine Verbesserung der Bruttomargen prognostiziert, da sich der Umsatzmix in Richtung margenstärkerer eigener Produkte verlagert und das Unternehmen von einer effizienteren Produktion sowie Skaleneffekten profitiert. Für 2028 erwartet GBC ein EBITDA von 8,46 Mio. CAD und einen Gewinn je Aktie von 0,11 CAD. Die Partnerschaft mit Bayer ist in diesem Basisszenario noch nicht berücksichtigt und bietet somit zusätzliches Aufwärtspotenzial.

    Der Investment-Case von GBC Research für MustGrow basiert auf einer aus Senf gewonnenen Biologika-Plattform, die weit über ein einzelnes Produkt hinausgeht und Anwendungen in mehreren attraktiven Bereichen der Landwirtschaft ermöglicht. Dazu gehören Biofertilität, biologischer Pflanzenschutz und regenerative Landwirtschaft. Dieser diversifizierte Ansatz verringert die Abhängigkeit von einem einzelnen Produkt oder Endmarkt und bietet gleichzeitig vielfältige Möglichkeiten für die zukünftige Vermarktung.

    Das „Asset-Light“-Geschäftsmodell des Unternehmens bietet zudem einen erheblichen operativen Hebel bei steigenden Umsätzen. In Verbindung mit der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen landwirtschaftlichen Betriebsmitteln und verschärften Vorschriften für synthetische Pflanzenschutzmittel scheint MustGrow für langfristiges Wachstum gut positioniert zu sein. Sollte es dem Unternehmen gelingen, die Akzeptanz von TerraSante™ auszuweiten und weitere Produkte zu vermarkten, sieht GBC in der aktuellen Bewertung erheblichen Spielraum für eine Neubewertung.

    https://youtu.be/XFGCBf1w8mg?si=E1pvtix0buQcpoN7

    TeamViewer: Zahlen überzeugen nicht alle

    Die Analysten von mwb sehen bei TeamViewer im zweiten Quartal 2026 erste operative Fortschritte, obwohl die Umsatzentwicklung weiterhin schwach ausfiel. Der Umsatz sank währungsbereinigt um 1,4 % auf 183 Mio. EUR, während der jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) mit 737 Mio. EUR weitgehend stabil blieb. Positiv wertet mwb vor allem das währungsbereinigte Wachstum des Enterprise-ARR um 8,3 % sowie die beginnende Stabilisierung der Kündigungsquote im Geschäft mit kleinen und mittleren Kunden. Das bereinigte EBITDA erreichte 78,9 Mio. EUR, was einer hohen Marge von 43,2 % entspricht.

    Als zentralen Wachstumstreiber sieht mwb das Enterprise-Geschäft. Die zunehmende Bedeutung von TeamViewer ONE und der Plattform für Digital Employee Experience sei grundsätzlich erkennbar. Allerdings lag die Net Revenue Retention im Enterprise-Segment mit 94 % beziehungsweise bereinigt um Kundenneuzuordnungen mit 98 % weiterhin unter 100 %. Damit geben bestehende Großkunden unter dem Strich noch nicht mehr Geld für TeamViewer-Produkte aus. Kleinere Kundengruppen bleiben nach Einschätzung der Analysten ein struktureller Belastungsfaktor.

    Aufgrund der langsamen Erholung reduziert mwb die Umsatzprognosen für die Geschäftsjahre 2026 bis 2028 auf 758 Mio. EUR, 770 Mio. EUR und 786 Mio. EUR. Von TeamViewer ONE und der Partnerschaft mit ServiceNow werden erst schrittweise zusätzliche Erlöse erwartet, da Verkaufsprozesse bei Großkunden häufig lange dauern. Gleichzeitig erhöhen die Analysten wegen der Kostendisziplin und der hohen Bruttomarge ihre Ergebnisprognosen. Das Kursziel wird dennoch von 9,60 EUR auf 8,90 EUR gesenkt. Die Kaufempfehlung bleibt bestehen, da die Bewertung mit einem erwarteten KGV von 6,9 für 2027 nach Ansicht von mwb bereits einen großen Teil der operativen Risiken berücksichtigt.

    Nicht alle Analysten teilen den Optimismus. Berenberg hat das Kursziel für TeamViewer im Anschluss an die Zahlen von 11 EUR auf 6,70 EUR reduziert und sieht in der Aktie lediglich eine Halteposition. Die Analysten erwarten, dass das Technologieunternehmen lediglich das untere Ende der Jahresprognose erreichen wird. Derzeit notiert die Aktie bei rund 6 EUR.

    Atoss Software: Analysten bullisch

    Bei Atoss Software ist Berenberg bullisch. Die Analysten sehen den fairen Wert der Aktie bei 135 EUR und empfehlen sie zum Kauf. Insbesondere das Wachstum im Cloudbereich sei beeindruckend. Derzeit notiert das Wertpapier bei 88 EUR.

    Ähnlich optimistisch sind die Kollegen von NuWays. Sie trauen der Atoss-Aktie einen Anstieg auf 134 EUR zu. Die Analysten sehen Atoss als qualitativ hochwertigen Wachstumswert mit niedriger Kundenabwanderung, hoher Kapitalrendite und guter Visibilität durch den hohen Anteil wiederkehrender Erlöse.

    Die Zahlen von Atoss Software für das zweite Quartal 2026 werden positiv bewertet. Der Umsatz stieg um 13 % auf 51,8 Mio. EUR und lag damit leicht über der Schätzung. Wachstumstreiber blieb das Geschäft mit Cloud- und Abonnementlösungen, dessen Erlöse um 25,9 % auf 28,7 Mio. EUR zulegten. Dagegen gingen die Umsätze mit klassischen Dauerlizenzen im Zuge der strategischen Verlagerung in die Cloud um 21,9 % zurück. Diese machen inzwischen nur noch rund 2 % des Quartalsumsatzes aus. Der Anteil wiederkehrender Erlöse erhöhte sich auf knapp 74 %.

    Besonders überzeugend entwickelte sich laut NuWays der Auftragseingang. Der Auftragsbestand für Cloud- und Abonnementlösungen nahm im zweiten Quartal um 6,4 Mio. EUR zu und lag damit 56 % über dem Vorjahreswert. Nachdem das Neugeschäft im ersten Quartal noch stagnierte, sieht NuWays darin einen Wendepunkt. Die Abdeckung des Cloud-ARR durch den Auftragsbestand verbesserte sich auf 106 %, was für eine anhaltend starke Entwicklung der wiederkehrenden Erlöse spricht. Zudem gewann Atoss neue Kunden im In- und Ausland, insbesondere aus dem Gesundheitswesen und der Halbleiterindustrie.

    Auch bei der Profitabilität sieht NuWays weiteres Potenzial. Das EBIT stieg um 18,9 % auf 18,1 Mio. EUR, die Marge erreichte 34,9 %. Neben Skaleneffekten im Cloud-Geschäft trug die strikte Kostenkontrolle dazu bei. NuWays hält deshalb selbst das Margenziel von mindestens 34 % für 2026 für konservativ und sieht eine weitere Prognoseanhebung im Jahresverlauf als möglich an. Für 2027 hob Atoss das Margenziel bereits von mindestens 33 % auf mindestens 35 % an.


    Fazit

    Analysten trauen MustGrow ein kräftiges Umsatzwachstum und ab 2028 auch hohe Gewinne zu. Die Aktie scheint deutliches Potenzial zu haben und ist vielleicht sogar ein Übernahmekandidat. TeamViewer gilt schon länger als günstig. Doch die Bedenken bezüglich der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens bremsen den Kurs immer wieder aus. Bei Atoss Software sind gleich mehrere Analysten bullisch.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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