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13.11.2025 | 04:30

CHAOS bei DroneShield! RAUS aus Hensoldt? Neues Kursziel bei Almonty?

  • Rüstung
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Bildquelle: KI

Erreicht die Almonty-Aktie bald ein neues Allzeithoch? Zuletzt hatten Analysten die Aktie der Wolfram-Perle mit rund 20 % Potenzial zum Kauf empfohlen. Schon in wenigen Jahren sollen mehr als 600 Mio. CAD umgesetzt werden. Mit der jüngsten Akquisition sollte dies schneller gelingen. Daher dürften die Analysten ihre Prognosen bald erhöhen. Dagegen sorgte Hensoldt für Enttäuschung. Die Prognose für die kommenden Jahre fällt ernüchternd aus und zieht auch die Aktien der anderen Rüstungskonzerne nach unten. Der Superzyklus lässt weiter auf sich warten. Und was ist nur bei DroneShield los? Das Management sorgt für Chaos und die Aktie rauscht mehr als 50 % nach unten.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 , HENSOLDT AG INH O.N. | DE000HAG0005 , DRONESHIELD LTD | AU000000DRO2

Inhaltsverzeichnis:


    Almonty Industries: Bald neues Allzeithoch?

    Die Analysten von Oppenheimer sehen bei der Aktie von Almonty gleich mehrere Katalysatoren für steigende Kurse. In ihrem jüngsten Update empfehlen sie das Wertpapier des Wolfram-Produzenten zum Kauf. Das Kursziel liegt bei 12 CAD. Damit besteht rund 20 % Kurspotenzial. Dies dürfte nur ein Zwischenstopp sein, denn vieles spricht für weiter steigende Kurse.

    Wolfram ist ein kritisches Metall, welches auch nach dem Waffenstillstand im Zollkrieg zwischen den USA und China mit Exportkontrollen belegt sein wird. Der Export aus China in die Welt ist nur unter strengen Auflagen möglich. Zu wichtig ist das Metall für Rüstung und Hightech.

    Almonty betreibt bereits in Portugal eine Wolfram-Mine. Mit dieser hat man im dritten Quartal rund 9 Mio. CAD umgesetzt. Dies lag im Rahmen der Analystenerwartungen. Für die kommenden Jahre erwarten die Experten ein massives Wachstum. So soll im kommenden Jahr die Marke von 100 Mio. CAD locker übersprungen werden. Im Jahr 2028 sollen es dann sogar über 600 Mio. CAD sein.

    Die Basis für dieses brachiale Wachstum hat Almonty bereits gelegt. In Südkorea hat man sich vor Jahren die Sangdong-Mine gesichert und reaktiviert. Derzeit werden alle Abschnitte intensiv getestet, bevor die Produktion schrittweise hochgefahren wird. So soll Sangdong Almonty schon bald zum größten Wolfram-Produzenten außerhalb von China und Russland machen. Dort wurde übrigens auch ein Molybdänvorkommen entdeckt. Gleichzeitig betont CEO Lewis Black immer wieder, dass die Produktion hochmodern ist und damit deutlich effizienter als beispielsweise in China. Gleichzeitig soll auch in der portugiesischen Mine ein neuer Abschnitt in Betrieb genommen werden. Und dann ist da noch der jüngste Paukenschlag: Die Übernahme eines Wolfram-Projekts in den USA. Über die Dimension des im US-Bundesstaat Montana gelegenen Gentung-Browns-Lake-Projekts ist noch wenig bekannt, aber die Produktion soll schon Ende kommenden Jahres starten. Damit dürfte Almonty in der Poleposition sein, um die USA mit dem kritischen Rohstoff zu versorgen.

    https://youtu.be/O-T9OTg8vLU?si=qHDRtCCEUWX9f6mP

    Hensoldt enttäuscht

    Während Analysten sich positiv zu Almonty äußern, hat Hensoldt Experten auf seinem Kapitalmarkttag enttäuscht. Denn vom Superzyklus der deutschen Rüstungsindustrie fehlt weiterhin jede Spur.

    Jefferies bleibt bei Hensoldt auf „Hold“ mit einem unveränderten Kursziel von 92 EUR. Dies war das Ergebnis des jüngsten Kapitalmarkttags des Sensorspezialisten für militärische Anwendungen. Im Rahmen der Veranstaltung hatte das Hensoldt-Management seine mittelfristige Strategie erläutert. Die Analysten bewerten die Ziele für 2026 jedoch als unter den gängigen Markterwartungen – insbesondere bei Umsatzdynamik, Profitabilität und Cash-Effizienz. Das bremst aus ihrer Sicht das kurzfristige Chance-Risiko-Verhältnis. Langfristig zeichnet sich ein freundlicheres Bild: Die Strategie bis 2030 liegt näher an den Konsensprognosen und könnte das Vertrauen in den strukturellen Wachstumspfad stärken.

    Es zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei Rheinmetall. Bei den Quartalszahlen des größten deutschen Rüstungskonzerns überzeugte der Auftragseingang nicht. Jedenfalls fällt der Superzyklus bisher kleiner aus, als Börsianer erwartet haben, und als in den Marktkapitalisierungen der Branche eingepreist ist.

    DroneShield sorgt für Chaos

    Großaufträge sind auch bei DroneShield eingepreist. Die Aktie hat im laufenden Jahr über 300 % zulegen können und die Marktkapitalisierung liegt bei stolzen 2,9 Mrd. AUD. Und dies, obwohl sich die Aktie in den vergangenen Wochen mehr als halbiert hat.

    Allein in den vergangenen beiden Tagen ging es um über 10 % in den Keller. Grund dafür ist nicht nur das Marktumfeld, sondern das Unternehmen selbst. So hatte der Spezialist für Drohnenabwehr am Montag einen vermeintlichen Auftrag mit einem Volumen von 7,6 Mio. AUD von der US-Regierung gemeldet. Die Börse reagierte sofort und die Aktie schoss um 10 % nach oben. Doch kurze Zeit später wurde die Aktie vom Handel ausgesetzt. Der Grund: Das Unternehmen musste zurückrudern. So teilte man mit, dass es sich um eine bereits bestehende Order handelte. Der Auftrag wurde lediglich bestätigt. Peinlich.

    Solche Ereignisse erschüttern das Vertrauen in ein Management. Insbesondere bei einem Unternehmen, das viele Vorschusslorbeeren erhalten hat. Da darf man sich so etwas eigentlich nicht erlauben.

    Fazit

    Bei Almonty könnten die offizielle Inbetriebnahme der Sangdong-Mine und Details zur Größe der US-Mine den Kurs in Richtung Allzeithoch treiben. Die mittelfristigen Perspektiven sind sowieso exzellent, denn das Thema Wolfram-Knappheit dürfte die Wirtschaft und die Börse noch lange beschäftigen. Hensoldt, Rheinmetall und Co. sind sportlich bewertet. Um dies zu rechtfertigen, braucht es endlich echte Großaufträge. Dies gilt auch für DroneShield.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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