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10.10.2026 | 04:30

Deutz-Aktie unter Druck! Kaufempfehlungen für Bayer und Partner MustGrow.

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Bildquelle: ChatGPT KI generiert

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

Was ist bei Deutz los? Das Kölner Unternehmen hatte sich zu einem Favoriten unter Anlegern entwickelt, die vom Rüstungsboom profitieren wollten. Doch nachdem sich der Kurs innerhalb weniger Monate mehr als verdoppelt hatte, ist die Aktie zuletzt um rund 20 % gefallen. Es gibt klare Gründe für diesen Rückgang – aber sollten sich Anleger Sorgen machen? Bei MustGrow gibt es sicherlich Grund zum Optimismus. Die Vermarktung des Bodenverbesserungsmittels TerraSante™ in den USA hat begonnen, und die Nachfrage übersteigt das Angebot. Die Auftragsfertiger müssen nun die Produktion rasch hochfahren. Analysten erwarten für die kommenden Jahre einen starken Anstieg von Umsatz und Gewinn. Auch eine Partnerschaft mit Bayer dürfte zu diesem Wachstum beitragen. Bayer plant unterdessen, seine Präsenz in den USA mit einer Investition in Höhe von mehreren Milliarden USD auszubauen. Die Aktie profitiert derzeit noch nicht von dieser Entwicklung. Dennoch empfehlen Analysten die Aktie zum Kauf.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: DEUTZ AG O.N. | DE0006305006 , MUSTGROW BIOLOGICS CORP. | CA62822A1030 | TSXV: MGRO , OTCQB: MGROF , BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017

Inhaltsverzeichnis:


    MustGrow: Analysten erwarten stark steigende Umsätze und Erträge

    GBC Research sieht erhebliches Aufwärtspotenzial für MustGrow Biologics. In ihrem jüngsten Update behalten die Analysten ihre Kaufempfehlung für das kanadische AgTech-Unternehmen bei, das sich auf natürliche Wirkstoffe aus Senfkörnern für den landwirtschaftlichen Einsatz konzentriert. Das Kursziel liegt bei 2,51 CAD. Die Aktie notiert derzeit bei rund 0,42 CAD.

    Nach Ansicht der Analysten beruht das Investitionspotenzial auf der zunehmenden Vermarktung des Biofruchtbarkeitsmittels TerraSante™ und der Entwicklung des vorregistrierten biologischen Pflanzenschutzmittels TerraMG™. Bei Letzterem arbeitet das Unternehmen eng mit Bayer zusammen. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte MustGrow bereits Meilensteinumsätze in Höhe von 1,36 Millionen CAD aus der Partnerschaft mit Bayer. Weitere Meilensteinzahlungen und künftige Lizenzgebühren könnten folgen.

    TerraSante™ ist mittlerweile in dreizehn US-Bundesstaaten zum Verkauf zugelassen. Allein Ende Mai 2026 kamen drei weitere Agrarmärkte hinzu: Texas, Utah und Montana. MustGrow hat damit die Grundlage für weiteres Wachstum geschaffen.

    Zwar verläuft das Wachstum von MustGrow Biologics derzeit langsamer als ursprünglich erhofft, doch der Grund dafür ist durch und durch positiv. Die Nachfrage übersteigt derzeit die verfügbaren Produktionskapazitäten. Auftragsfertiger in Asien bauen ihre Anlagen nicht schnell genug aus. Dies dürfte sich jedoch in den kommenden Monaten ändern und das Wachstum ankurbeln. Bis Mitte August 2026 hatte MustGrow mit TerraSante™ bereits einen Umsatz von rund 0,90 Millionen CAD erzielt und damit den Gesamtumsatz des Jahres 2025 um 46 % übertroffen. Ein großer Teil des Umsatzes stammte von Bestandskunden, was auf eine starke Produktakzeptanz hindeutet. Nach Angaben des Unternehmens könnten die bestehenden Produktionsanlagen bei voller Auslastung einen Jahresumsatz von 15 bis 25 Millionen CAD erzielen.

    Analysten erwarten, dass MustGrow im laufenden Jahr einen Umsatz von 3,50 Millionen CAD erzielen wird. Im nächsten Jahr soll der Umsatz 14,05 Millionen CAD erreichen, im Jahr 2028 31,56 Millionen CAD. Für 2028 prognostizieren Analysten ein positives EBITDA von 8,46 Millionen CAD. Der Gewinn pro Aktie soll 0,11 CAD erreichen. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 0,42 CAD beläuft sich die Marktkapitalisierung auf rund 29,58 Millionen CAD. Dies ist laut GBC Research zu niedrig.

    https://youtu.be/XFGCBf1w8mg?si=E1pvtix0buQcpoN7

    Bayer investiert Milliarden

    Während bei MustGrow die Kommerzialisierung in den USA gestartet hat, expandiert auch Partner Bayer dort. Die Leverkusener haben angekündigt, ihre Präsenz in den USA mit einer Milliardeninvestition auszubauen. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern plant, 2,2 Mrd. USD in einen neuen Produktionsstandort in New Albany im US-Bundesstaat Ohio zu investieren. Damit setzt Bayer seine Expansionsstrategie im weltweit größten Pharmamarkt fort. Bereits in den vergangenen fünf Jahren hat der Konzern mehr als 7 Mrd. USD in die pharmazeutische Forschung, Entwicklung und Produktion in den USA investiert. Am neuen Standort sollen rund 600 hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen. Während der Bauphase rechnet Bayer mit weiteren 1.500 Beschäftigten.

    Der neue Produktionskomplex soll mit modernen digitalen Technologien und einem hohen Automatisierungsgrad ausgestattet werden. Geplant ist die Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe und fertiger Arzneimittel, insbesondere für die Behandlung von Krebs sowie Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen. Die erste Produktionsanlage für Wirkstoffe soll 2031 in Betrieb gehen, eine zweite für Fertigarzneimittel ist für 2034 vorgesehen. Mit dem Ausbau will Bayer seine Lieferketten stärken und die steigende Nachfrage nach Medikamenten in den USA und anderen Märkten bedienen.

    Die Bayer-Aktie ist in den letzten Tagen von 50 EUR auf 43 EUR abgerutscht. Das Kursplus in 2026 liegt dennoch immerhin bei 14 % und auf Sicht eines Jahres sogar bei 58 %. Zuletzt haben sich die Analysten von JPMorgan positiv geäußert. Die empfehlen, die Bayer-Aktie mit einem Kursziel von 61 EUR überzugewichten.

    Deutz: Was ist da los?

    Deutz hat sich in den vergangenen Monaten zu einem neuen Anlegerliebling im Rüstungssektor entwickelt. Seit Ende Juni hatte sich die Aktie zwischenzeitlich mehr als verdoppelt. Doch zuletzt ist die Aktie deutlich unter Druck geraten. Innerhalb weniger Wochen hat sie rund 20 % an Wert verloren und notiert derzeit unter 11 EUR. Abgesehen davon, dass eine Korrektur durchaus gesund ist, gibt es auch konkrete Gründe für den Abverkauf.

    Ein Auslöser war die Kapitalerhöhung Mitte September. Deutz platzierte rund 15,3 Mio. neue Aktien zu einem Preis von 11,70 EUR und nahm damit rund 179 Mio. EUR ein. Der Platzierungsabschlag und die Verwässerung belasteten den Aktienkurs. Hinzu kommt die anhaltende Schwäche im traditionellen Motorengeschäft. Insbesondere die Nachfrage nach kleineren Motoren für Landmaschinen entwickelt sich schleppend. Medienberichten zufolge plant Deutz deshalb weitere Stellenstreichungen am Kölner Stammsitz. Bis Ende 2028 könnten rund 200 bis 300 Arbeitsplätze wegfallen. Die Probleme im klassischen Geschäft trüben damit die Fantasie rund um den Ausbau der Rüstungsaktivitäten.

    Die Analysten bleiben dennoch überwiegend optimistisch. Erst am 7. Oktober hat Berenberg das Kursziel für die Deutz-Aktie von 13 EUR auf 16,50 EUR angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt. Insbesondere die Übernahme des Flensburger Fahrzeugbauers FFG soll das Geschäft mit militärischen Anwendungen stärken und mittelfristig für höhere Margen sorgen. Noch optimistischer ist Warburg Research mit einem Kursziel von 19 EUR.


    Fazit

    Ein Grund zur Panik besteht bei Deutz derzeit nicht. Allerdings dürfen sich die Kölner beim Wachstum im Rüstungsbereich keine großen Fehler erlauben. MustGrow steht nach Meinung von Analysten vor einer massiven Wachstumsphase. Die Aktie hat darauf noch nicht reagiert. MustGrow-Partner Bayer macht derzeit eher im Pharmabereich Schlagzeilen. Analysten sehen auch bei der Aktie der Leverkusener Potenzial.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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