28.01.2026 | 04:30
KURSWAHNSINN bei OHB! Rheinmetall gegen Airbus und Elon Musk? D-Wave mit Übernahme! Finexity Aktie zieht an!
Macht Rheinmetall gemeinsam mit OHB Starlink von Elon Musk und Airbus bald Konkurrenz? Die OHB-Aktie reagiert jedenfalls mit einem Kurssprung von über 50 %. Angesprungen ist die Aktie von Finexity. Nach dem Pilotprojekt mit einer Sparkasse hat man einen weiteren spannenden Partner für seinen Handelsplatz für tokenisierte Vermögenswerte ins Boot geholt. Der Kurssprung dürfte erst der Anfang gewesen sein. Die Marktkapitalisierung ist weiterhin niedrig. Dagegen nimmt sich die Aktie von D-Wave derzeit keine Auszeit. Dabei hat man eine wichtige Übernahme erfolgreich abgeschlossen. Es soll ein Meilenstein sein, um die führende Position im Quantum-Bereich zu festigen.
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
FINEXITY AG | DE000A40ET88 , RHEINMETALL AG | DE0007030009 , D-WAVE QUANTUM INC | US26740W1099 , OHB SE O.N. | DE0005936124
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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Finexity: Starke Partner sorgen für Kursfantasie
Die Finexity-Aktie ist 2026 endlich angesprungen. Manchmal braucht es eben etwas länger, sich als Börsenneuling mit einem revolutionären Geschäftsmodell bei Anlegern zu etablieren. Die Hamburger sind mit ihrer Plattform auf dem Weg zum Marktführer für tokenisierte Private-Market-Investments in Europa. Auf dieser können Immobilien, Infrastrukturprojekte oder Luxusgüter als handelbare Wertpapiere emittiert werden – mit mehr Transparenz und geringeren Kosten. Anleger haben so die Möglichkeit, ihr Anlageportfolio zu diversifizieren.
Nachdem im Dezember bereits ein Pilotprojekt mit der Sparkasse Bremen gemeldet wurde, ist Finexity mit zwei positiven Nachrichten in das noch junge Jahr gestartet. Um potenzielle Kunden über die Chancen des privaten Kapitalmarktes zu informieren und konkrete Anlagemöglichkeiten zu bieten, kooperiert man mit der EGRO Mediengruppe. Dabei handelt es sich um einen der größten Wochenzeitungsverlage Deutschlands mit rund 70 Publikationen und bis zu zehn Millionen wöchentlichen Lesern.
Künftig werden regelmäßig Private-Market-Experten sowie unabhängige Analysten Anlagewissen vermitteln, Marktentwicklungen erläutern und Investmentideen aufzeigen. Über die gemeinsame Plattform können Anleger investieren. Gestartet wird mit Investments im Bereich der Erneuerbaren Energien.
Neben dem Handelsplatz für tokenisierte Investments ist Finexity auch als Strukturierungs- und Finanzierungspartner aktiv. In diesem Bereich werden die Hamburger das WEISSENHAUS Private Nature Luxury Resort langfristig als exklusiver Lead Investment Manager begleiten. Das historische Schlossgut auf einem 75 Hektar großen Gelände an der Ostseeküste zählt zu den renommiertesten Luxusresorts Deutschlands.
Die Emission einer tokenisierten, grundschuld-besicherten Anleihe mit einem Volumen von 1,5 Mio. EUR läuft auf dem Finexity-Handelsplatz bereits. Die Transaktion verzeichnet bereits im Vorfeld eine substanzielle Nachfrage von institutionellen Investoren. Die Emission ist Teil der Finanzierung von Investitionen in die Erweiterung und Modernisierung des Resorts.
Hinweis: Wer mehr über die spannende Entwicklung bei Finexity aus erster Hand erfahren möchte, sollte sich für das International Investment Forum (ii-forum.com) am 25. Februar 2026 anmelden. Dort wird CEO Paul Huelsmann präsentieren.
Rheinmetall: Wettbewerb mit Airbus und Elon Musk?
Paukenschlag bei Rheinmetall. Der größte deutsche Rüstungskonzern will sein Geschäftsmodell offenbar um eine Weltraum-Komponente erweitern. Dabei würde er in ein Feld vorstoßen, das bislang von etablierten europäischen Playern wie Airbus und global vor allem von Elon Musk mit seinem Unternehmen Starlink beherrscht wird. Nach übereinstimmenden Medienberichten führen die Düsseldorfer Gespräche mit dem Bremer Satellitenspezialisten OHB über eine Kooperation bis hin zu einem Joint Venture. Gemeinsam will man sich an anstehenden öffentlichen Ausschreibungen beteiligen. Im Zentrum steht demnach ein „Starlink-ähnliches“ Projekt für die Bundeswehr. Ein satellitenbasiertes Kommunikationsnetz (Low Earth Orbit/LEO) soll militärische Einheiten wie Fahrzeuge, Schiffe und Soldaten sicher vernetzen. Die Dimensionen des Projektes sind erheblich. So wird von bis zu rund 200 Satelliten und einem Auftragsvolumen im Milliardenbereich berichtet.
Was derzeit außerdem bekannt ist: "Reuters" berichtet unter Verweis auf eine mit der Sache vertraute Quelle von laufenden Gesprächen. Diese sollen sich noch in einem frühen Stadium befinden. Entscheidend wird wohl das konkrete Vergabedesign der Bundeswehr sein. Eine Kooperation der beiden Unternehmen erscheint grundsätzlich logisch. Die Bremer OHB bringt jahrelange Satelliten- und Systemkompetenz ein. Rheinmetall als größter deutscher Rüstungskonzern hat den Zugang zu militärischen Kunden und die nötige Finanz-, Integrations- und Skalierungskompetenz. Die "Financial Times" verweist auf Deutschlands Ambition, Abhängigkeiten zu reduzieren und zusätzliche Budgets für militärische Raumfahrttechnologien zu mobilisieren. Ob daraus tatsächlich „Konkurrenz“ zu Airbus und Starlink entsteht, bleibt abzuwarten.

Die Rheinmetall-Aktie hat zum Wochenbeginn nicht positiv auf die Berichte reagiert. Im laufenden Jahr hat die Aktie bisher immerhin rund 17 % zulegen können. Die nach dem offiziellen Delisting nur noch an der Börse Hamburg gehandelte Aktie von OHB schoss am Montag über 30 % und gestern nochmal über 10 % nach oben. Damit hat sich das Wertpapier allein im Januar 2026 fast verdoppelt.
D-Wave: Festigt Marktführerschaft
Dagegen schwächelt die D-Wave-Aktie im Januar 2026. In den vergangenen Handelstagen ging es mit dem Wertpapier um über 10 % nach unten. Während Quantum-Aktien derzeit eher nicht im Fokus von Anlegern stehen, geht es bei D-Wave Quantum strategisch weiter.
So hat der Spezialist für Quantum-Computing die Übernahme von Quantum Circuits erfolgreich abgeschlossen. Circuits ist ein führender Entwickler von fehlerkorrigierten supraleitenden Gate-Modell-Quantencomputersystemen. D-Wave geht davon aus, dass die Übernahme die Entwicklung eines skalierbaren, fehlerkorrigierten Gate-Modell-Quantencomputers neben und ergänzend zu seinen kommerziellen Annealing-Quantencomputersystemen erheblich beschleunigen wird.
Aus Sicht von D-Wave ist die Übernahme ein Meilenstein, mit dem man sich endgültig als weltweit führendes Quantencomputing-Unternehmen etabliert. Man sei das weltweit erste und einzige Quantencomputing-Unternehmen mit zwei Plattformen, das Annealing- und Gate-Modell-Quantencomputersysteme entwickelt, um die gesamte Bandbreite komplexer Rechenprobleme seiner Kunden zu lösen. Die Advantage2TM-Annealing-Quantensysteme von D-Wave werden bereits von Kunden eingesetzt und haben ihre Überlegenheit gegenüber klassischen Computern bewiesen.
Für das Gate-Modell-Programm von D-Wave bringt Quantum Circuits branchenführende Dual-Rail-Qubits mit, die die Fehlerkorrektur erheblich vereinfachen und verbessern, was für die Bereitstellung kommerziell nutzbarer Gate-Modell-Quantencomputer von entscheidender Bedeutung ist. Die Dual-Rail-Qubits von Quantum Circuits verbinden die Geschwindigkeit supraleitender Gate-Modell-Qubits mit der Genauigkeit von Ionenfallen- und neutralen Atom-Qubits – ein bedeutender Durchbruch in der Branche, der derzeit von keinem anderen Anbieter von Quantencomputern erreicht wird.
Fazit
Rüstung, Quantencomputer und tokenisierte Investments sind Megatrends. Rheinmetall, D-Wave und Finexity sind in ihren Branchen jeweils ganz vorne mit dabei. Dabei steht Finexity noch am Anfang und verfügt über entsprechend viel Potenzial. Die Aktie ist endlich angesprungen und scheint bei einer Marktkapitalisierung noch Luft nach oben zu haben.
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