Menü schließen




29.01.2026 | 04:30

Puma-Übernahme wird konkreter! Als nächstes Evotec und Silver Viper Aktien kaufen?

  • konsumaktien
  • silber
  • Edelmetalle
  • biotechnologie
Bildquelle: Puma SE

Schon länger gibt es Übernahmespekulationen rund um Puma. Jetzt hat sich Anta 29 % am deutschen Sportartikelkonzern gesichert. Dafür zahlen die Chinesen 35 EUR je Aktie. An der Börse hält sich die Euphorie jedoch in Grenzen. Gibt es bessere Gelegenheiten für Anleger, von Übernahmespekulationen zu profitieren? Ein Kandidat im heißen Silbermarkt ist Silver Viper. Das Unternehmen treibt spannende Projekte in Mexiko voran. Die jüngste Kapitalerhöhung traf auf großes Interesse und ein finanzstarker potenzieller Käufer hat bereits einen Fuß in der Tür. Und was macht Evotec? Der ewige Übernahmekandidat nimmt nicht Fahrt auf. Allerdings profitiert das Biotechunternehmen von der Übernahme einer eigenen Beteiligung. Dies dürfte rund 160 Mio. USD in die Kasse spülen.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: EVOTEC SE INH O.N. | DE0005664809 , SILVER VIPER MINER. CORP. | CA8283344098 , PUMA SE | DE0006969603

Inhaltsverzeichnis:


    Silver Viper: Käufer hat bereits Fuß in der Tür

    Der Silberpreis ist einfach nicht zu stoppen. Inzwischen muss für die Feinunze über 115 USD bezahlt werden. Anfang 2026 waren es noch knapp über 70 USD. Auch wenn eine Verschnaufpause kommen wird, bleiben die übergeordneten Trends positiv. Silber ist nicht nur Edelmetall, sondern ein kritisches Metall. Ohne Silber stehen Elektromobilität, Photovoltaik und andere Bereiche vor großen Problemen. Dass gleichzeitig das Angebot strukturell limitiert ist, wurde lange von Investoren ausgeblendet. Umso interessanter sind Explorer mit spannenden Projekten. Zu diesen gehört Silver Viper Minerals.

    Die Experten von researchanalyst.com haben sich intensiver mit dem Unternehmen beschäftigt und kommen zu einem klaren Ergebnis: Silver Viper Minerals ist mehr als eine klassische Explorationswette. Denn die Kombination aus hochwertigen Projekten, industrieller Validierung durch Fresnillo und erfahrenem Management sei außergewöhnlich. Die Marktkapitalisierung von unter 180 Mio. CAD biete Investoren bei erfolgreicher Exploration und anhaltender Stärke des Edelmetallmarktes ein erhebliches Upside-Potenzial.

    Die drei Kernprojekte von Silver Viper befinden sich allesamt in produktiven und historisch belegten Edelmetallregionen Mexikos. Operative Effizienz, regulatorische Erfahrung und Zugriff auf bestehende Infrastruktur werden durch die regionale Fokussierung ermöglicht. Geologisch adressiert Silver Viper primär epithermale Gold-Silber-Systeme sowie polymetallische Strukturen. Diese sind in Mexiko für zahlreiche Tier-1-Lagerstätten verantwortlich. Und Mexiko dominiert mit rund 6.300 Tonnen jährlicher Förderung den weltweiten Silbermarkt. Auf dem Flaggschiffprojekt La Virginia wurden bereits rund 52.000 Bohrmeter absolviert. Damit hat man eine solide Basis für gezielte Folgeprogramme geschaffen.

    Dass Investoren von den Perspektiven von Silver Viper überzeugt sind, zeigte die jüngste Kapitalmaßnahme. Innerhalb kurzer Zeit konnten rund 17 Mio. CAD eingesammelt werden. Damit kann man bei der Exploration weiter Gas geben. Ankeraktionär ist übrigens der weltweit größte Silberproduzent Fresnillo. Damit hat ein potenzieller Käufer bereits einen Fuß in der Tür. Auch das Management ist mit rund 15 % signifikant beteiligt und dürfte starkes Interesse an einem steigenden Aktienkurs haben.

    Hinweis: Wer mehr über die spannende Entwicklung bei Silver Viper aus erster Hand erfahren möchte, sollte sich für das International Investment Forum (ii-forum.com) am 25. Februar 2026 anmelden. Dort wird CEO Stephen Cope präsentieren.

    Puma: Anta steigt ein, aber...

    Nach monatelangen Spekulationen sind hier die Fakten. Anta Sports Products Limited steigt mit 29,06 % bei Puma ein, vorbehaltlich der entsprechenden behördlichen Genehmigungen und der üblichen Abschlussbedingungen. Der chinesische Anta-Konzern ist Eigentümer diverser Sportmarken wie Fila und Jack Wolfskin und weltweit aktiv. Verkäufer der Puma-Aktien ist die Groupe Artémis, die Investmentgesellschaft der Milliardärsfamilie Pinault. Der Wert der Beteiligung beläuft sich auf 1,5 Mrd. EUR. Damit will der chinesische Konzern 35 EUR je Puma-Aktie bezahlen. Während Puma sich bisher nicht zur Transaktion geäußert hat, hat Anta eine ausführliche Pressemitteilung veröffentlicht.

    Anta Sports sieht in der Beteiligung eine Möglichkeit, die Globalisierung zu beschleunigen. Man wolle damit das nächste Kapitel des Wachstums für die globalen Sportmärkte einschließlich China einläuten und dauerhaften Wert für die Verbraucher und Aktionäre beider Unternehmen weltweit schaffen. Anta freue sich darauf, gemeinsam mit Puma das volle Potenzial der Marke auszuschöpfen.

    Zu den strategischen Gründen für die Transaktion erklärte Anta-Chairman Ding Shizhong: „Anta hat den langfristigen Markenwert und das Potenzial von Puma schon immer bewundert. Eine so starke Marken-DNA und eine solche Wertetradition sind selten zu finden. Wir glauben, dass der Aktienkurs von Puma in den letzten Monaten das langfristige Potenzial der Marke nicht vollständig widerspiegelt. Wir haben Vertrauen in das Managementteam und die strategische Transformation. Für die Zukunft hoffen wir, ein starkes Vertrauensverhältnis aufzubauen, auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten und unsere komplementären Stärken zu nutzen, ohne die Unabhängigkeit zu beeinträchtigen. Wir freuen uns darauf, die anhaltende Wiederbelebung der Marke zu unterstützen.“

    Anta Sports strebe eine angemessene Vertretung im Aufsichtsrat von Puma an. Möglichkeiten einer weiteren Vertiefung der Partnerschaft würden geprüft, Pläne für ein Übernahmeangebot gebe es derzeit jedoch nicht. Dies ist wohl auch der Grund, warum die Puma-Aktie am Dienstag bei 26 EUR eröffnete, aber schnell auf 22 EUR nachgab. Geschlossen hat das Wertpapier dann bei 23,58 EUR und damit deutlich unter dem Preis, den Anta bezahlt hat.

    Kostenlos für das International Investment Forum am 25. Februar anmelden

    Evotec: Der ewige Übernahmekandidat

    Wenn es um Übernahmekandidaten geht, fällt auch immer wieder der Name Evotec. Doch seit der dubiosen Offerte Ende 2024 ist es rund um das Thema beim Biotechunternehmen ruhig geworden. Dabei wird Evotecs Plattform immer wieder als interessant für mögliche Käufer beschrieben. Das Daten- und Screening-Ökosystem gilt als schwer kopierbar und lässt sich gut in KI-gestützte Forschung integrieren.

    Und Evotec ist auch selbst im Bereich KI aktiv. Dies zeigt die jüngste Meldung. Demnach erhält die Tochter Just – Evotec Biologics eine Förderung für die KI-gestützte Optimierung der Entwicklungsfähigkeit monoklonaler Antikörper zur Verbesserung des bezahlbaren Zugangs. Die Fördermittel stammen von der Gates Foundation. Evotec will die Entwicklungsfähigkeit monoklonaler Antikörper verbessern und die Kosten senken. Ziel ist es, Infektionskrankheiten in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen verhindern zu können. Die neuen Fördermittel werden in den nächsten drei Jahren zehn neue J.MD™-Projekte zur Entwicklung von Biotherapeutika für diverse weltweit relevante Gesundheitsindikationen ermöglichen.

    Auch ohne Übernahmefantasie sieht zumindest die RBC bei Evotec-Kurspotenzial. Die Analysten haben die Empfehlung "Outperform" bestätigt und sehen den fairen Wert bei 10 EUR. Derzeit notiert das Wertpapier knapp über 6 EUR. Kurzfristig profitiere Evotec durch die Übernahme von Dark Blue Therapeutics durch Amgen für 840 Mio. USD. In dem Rahmen könnten Evotec rund 160 Mio. USD für seine Beteiligung an Dark Blue zufließen. Mittelfristig entscheide natürlich die Entwicklung der Forschungspipeline über die Kursentwicklung.


    Fazit

    Silver Viper ist mehr als eine Übernahmestory. Mit der Aktie könnten Anleger überproportional von dem Silberboom profitieren. Dass Anta kein Übernahmeangebot an alle Puma-Aktionäre gemacht hat, dürfte einige Anleger auf dem falschen Fuß erwischt haben. Die Aktie erscheint jedoch nicht teuer zu sein. Evotec ist immer für eine Überraschung gut. Ein Kauf der Aktie drängt sich derzeit jedoch nicht auf.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.esg-aktien.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 29.04.2026 | 04:30

    Diese Gold-Aktie lockt zum Einstieg! Lahontan Gold vor Neubewertung!

    • Edelmetalle
    • Gold
    • Silber
    • Rohstoffe

    Wer sich nicht vom schwächelnden Goldpreis nervös machen lässt, dem bietet sich derzeit eine interessante Einstiegschance im Sektor. So gibt es viele gute Gründe für den Kauf der Aktie von Lahontan Gold. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren darauf konzentriert, ein riesiges Goldvorkommen zu entwickeln. Bereits im kommenden Jahr soll die Produktion starten. Und zwar nicht irgendwo, sondern in der vielleicht besten Bergbauregion der Welt. Mit dem näher rückenden Produktionsstart intensiviert das Unternehmen die Investor Relations. Zuletzt hat die Lahontan-Gründerin und CEO Kimberly Ann auf der Münchner Kapitalmarkt Konferenz (MKK) präsentiert. Man merkt sofort, dass sie für das Unternehmen brennt. Ann zeigte eindrucksvoll auf, welche Werte man schon aufgebaut hat und worauf sich Aktionäre noch freuen können. Mit dem Produktionsstart will Lahontan übrigens auch an die Wall Street gehen. Die Aktie erscheint alles andere als teuer.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 27.04.2026 | 05:15

    Gold und Silber in einer Aktie: Silver Viper reif für Comeback!

    • Silber
    • Gold
    • Edelmetalle
    • Wachstum

    Während der Silberpreis seine Korrektur beendet, ist die Zeit zum Einstieg in interessante Silberaktien gekommen. Denn der Silbermarkt ist eng. Die Nachfrage steigt stetig. Aber aufgrund des lange Zeit niedrigen Preises für das Edelmetall wurden nur wenig neue Projekte entwickelt. Dies macht die Aktie von Silver Viper Minerals umso interessanter. Der CEO will das Unternehmen zum größten Explorer in Mexiko weiterentwickeln und gibt dabei Vollgas. Eine spannende Übernahme wurde gerade abgeschlossen. Jetzt soll die Ressource kräftig steigen. Dass dies realistisch ist, zeigen die jüngsten Bohrergebnisse. Damit dürfte die Aktie von Silver Viper Minerals vor einem Comeback stehen. Während der letzten Silber-Rally war die Aktie zum Jahreswechsel auf über 1,60 EUR geschossen. Derzeit bekommt man das Wertpapier auf Tradegate für knapp über 0,50 EUR. Dies dürfte nicht lange so bleiben.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 20.04.2026 | 04:30

    Insiderverkäufe, Kaufempfehlungen und KI-Fantasie: BioNTech, Evotec, Vidac Pharma Aktie.

    • biotechnologie
    • Wachstum
    • forschung

    Insiderverkäufe bei Vidac Pharma. Dies ist jedoch kein Alarmsignal, sondern bietet eher eine Einstiegschance. Das Unternehmen arbeitet an einer revolutionären Krebstherapie. In 2026 sollen wichtige Meilensteine erreicht werden. Analysten sehen Vervielfachungspotenzial. Außerdem gibt es Übernahmefantasie. KI-Fantasie bringt der Evotec-Aktie neue Impulse. Analysten raten zum Kauf. Aber es gibt auch Gründe, vorsichtig zu bleiben. Bei BioNTech scheint die Börse den Schock des Rückzugs der Gründer verdaut zu haben. Analysten sehen nach positiven Studiendaten Kurspotenzial.

    Zum Kommentar