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13.05.2026 | 04:30

Übernahme bei Bayer! Schock bei Rheinmetall! Chance bei MustGrow Aktie!

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Bildquelle: KI

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

Die Blockade in der Straße von Hormus ist ein Stresstest für die globale Ernährungssicherheit. Die Lieferketten der Düngemittelindustrie sind gestört. Dies ist die Chance für MustGrow Biologics. Der ökologische Dünger des Unternehmens wird in immer mehr US-Bundesstaaten zugelassen. Und bei einem ökologischen Schädlingsbekämpfer arbeitet man mit Bayer zusammen. Die Leverkusener haben gerade eine Übernahme im Pharmabereich angekündigt und kommen auch als Käufer von MustGrow in Frage. Dagegen kämpft Rheinmetall derzeit gegen enttäuschte Erwartungen. Die Umsätze des Rüstungskonzerns wachsen einfach nicht schnell genug. Immerhin arbeitet man weiter an der Modernisierung des Produktportfolios.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: RHEINMETALL AG | DE0007030009 , BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017 , MUSTGROW BIOLOGICS CORP. | CA62822A1030 | TSXV: MGRO , OTCQB: MGROF

Inhaltsverzeichnis:


    MustGrow: Bayer-Partner will 2026 durchstarten

    Die Blockade in der Straße von Hormus ist weit mehr als eine reine Energiekrise. Sie ist auch ein Stresstest für die globale Ernährungssicherheit. Denn die Region am Persischen Golf ist auch einer der weltweit bedeutendsten Exporteure von Schwefel und Harnstoff – beides essenzielle Rohstoffe für die Herstellung von Düngemitteln. Die Folgen von Lieferengpässen können von zu geringeren Ernteerträgen bis hin zu existenziellen Versorgungskrisen reichen. Damit wird der Dünger TerraSante von MustGrow Biologics noch interessanter.

    TerraSante basiert auf Senfpflanzen und adressiert einen der größten Trends der modernen Landwirtschaft: nachhaltigere und effizientere Bodennutzung. Das ökologische Pulver soll die Bodenqualität und das Bodenmikrobiom verbessern, die Nährstoff- und Wassereffizienz steigern sowie langfristig höhere Erträge ermöglichen. Besonders interessant: Das Produkt kommt ohne künstliche Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel aus und erfüllt die strengen OMRI-Standards für organische Landwirtschaft.

    Nachdem im vergangenen Jahr erste Umsätze – es hätten mehr sein können, wenn man zwischenzeitlich nicht ausverkauft gewesen wäre – erzielt wurden, soll in diesem Jahr der große Durchbruch gelingen. Dafür fokussiert sich MustGrow derzeit auf die USA. Der wohl interessanteste Düngemittelmarkt der Welt hat ein Volumen von rund 3,5 Mrd. USD. MustGrow hat sich zunächst einen Marktanteil von 3 % zum Ziel gesetzt. Dies wären 100 Mio. USD. Das Unternehmen wird derzeit mit rund 35 Mio. CAD bewertet.

    Zuletzt wurde die Vertriebszulassung von TerraSante in Georgia gemeldet. Für MustGrow ist dies ein bedeutender Schritt, denn Georgia zählt zu den wichtigsten Agrarregionen der USA – insbesondere bei Erdnüssen, Pekannüssen und Blaubeeren. Neben Georgia ist TerraSante inzwischen auch in Kalifornien, Arizona, Idaho, Oregon, Washington und Florida registriert.

    Spannend dürfte es am 20. Mai 2026 werden. Da präsentiert MustGrow-CEO Corey Giasson auf der virtuellen Investorenkonferenz IIF. Dann dürfte es News zur Entwicklung geben. Auch Privatanleger können sich für das IIF kostenlos anmelden.

    Kostenlos für das International Investment Forum am 20. Mai 2026 anmelden

    Auf internationaler Ebene arbeitet MustGrow mit lokalen Unternehmen zusammen, um die Präsenz von TerraSante auszubauen. Und bei einem ökologischen Schädlingsbekämpfer arbeitet man mit Bayer zusammen. Das Produkt hat den Namen TerraMG und befindet sich in der Zulassungsphase.

    Bayer: Übernahme im Pharmabereich

    Bayer hat den ökologischen Schädlingsbekämpfer TerraMG von MustGrow für Europa, Afrika und den Nahen Osten lizenziert. Und die Leverkusener übernehmen sogar die Kosten für die dortigen Zulassungen. Diese liegen wohl im zweistelligen Millionenbetrag. Dass Bayer über das nötige Kapital verfügt, Partner manchmal vollständig zu übernehmen, wurde gerade wieder deutlich.

    So wollen die Leverkusener Perfuse Therapeutics für bis zu 2,45 Mrd. USD schlucken. Bayer zahlt 300 Mio. USD sofort. Weitere Zahlungen sind an Entwicklungs-, Zulassungs- und kommerzielle Meilensteine gekoppelt. Perfuse ist ein US-Biotech-Unternehmen mit Fokus auf Augenkrankheiten und entwickelt mit PER-001 einen neuartigen Wirkstoff gegen Glaukom und diabetische Retinopathie. Das Medikament befindet sich bereits in der klinischen Phase II und soll nicht nur Symptome behandeln, sondern möglicherweise direkt den Krankheitsverlauf beeinflussen.

    Die Bayer-Aktie arbeitet derzeit an einer Bodenbildung bei rund 37 EUR. Mitte Februar hatte das Wertpapier bei 50 EUR ein Mehrjahreshoch erreicht, konnte dieses Niveau allerdings nicht halten. Vergangenen Freitag hatten die Analysten ihre Kaufempfehlung für die Bayer-Aktie bekräftigt und sehen den fairen Wert bei 52 EUR. Sie verweisen auf für Bayer positive Expertenkommentare mit Blick auf die bevorstehende Entscheidung des US Supreme Court in Sachen Glyphosat.

    Rheinmetall: Kampf gegen die Enttäuschung

    Ein Trauerspiel ist in diesem Jahr die Aktie von Rheinmetall. Das Wertpapier von Deutschlands größtem Rüstungskonzern hat in 2026 rund 30 % an Wert verloren. Den jüngsten Rücksetzer gab es vergangenen Freitag, als die Aktie rund 9 % verlor und bei knapp über 1.200 EUR schloss. Auslöser war J.P. Morgan. Die Analysten hatten ihr Kursziel von 2.130 EUR auf 1.500 EUR rasiert. Die Empfehlung wurde von "Overweight" auf "Neutral" reduziert. Aus Sicht der Analysten bekommt der DAX-Konzern den hohen Auftragsbestand nicht operativ umgesetzt. So habe man in den vergangenen Quartalen immer wieder die Erwartungen verfehlt. Daher reduzierten die Analysten ihre Schätzungen für die kommenden Jahre.

    Zudem gibt es immer mehr Stimmen, die das Produktportfolio der Düsseldorfer kritisieren. Es sei zu stark auf die "alte" Kriegsführung ausgerichtet. Ein Schritt in die moderne Welt ist die jüngste Ankündigung. So will Rheinmetall künftig Marschflugkörper produzieren. Dies ist besonders interessant, da sich die Bundesregierung bisher erfolgslos bemüht, "Tomahawk" Marschflugkörper in den USA zu kaufen. Rheinmetall will an seinem Standort in Unterlüß noch in diesem Jahr mit der Produktion der „Ruta 2″ beginnen. Der Marschflugkörper wurde gemeinsam mit der niederländischen Rüstungsfirma Destinus entwickelt und hat eine Reichweite von rund 700 Kilometern.


    Fazit

    Das Umfeld für eine steigende Nachfrage bei MustGrow ist hervorragend. Wenn der Umsatz in den kommenden Monaten anspringt, sollte die Aktie eine Neubewertung einleiten. Bei Bayer warten alle auf die Entscheidung der US-Richter. Dies wird die Aktie in die eine oder andere Richtung treiben. Bei Rheinmetall ist das Sentiment derzeit stark negativ. Allerdings erscheint die Aktie langsam überverkauft.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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