Menü schließen




13.08.2026 | 04:30

Frisst KI SAP, Salesforce & Co? Was macht TeamViewer? Geheimtipp Miivo AI startet!

  • Technologie
  • KI
  • software
  • MITTELSTAND
Bildquelle: ChatGPT KI generiert

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Miivo AI.

Frisst Künstliche Intelligenz die Geschäftsmodelle der Softwareriesen SAP, Salesforce und Co. auf? Dieser Worst Case wird von Investoren seit einigen Monaten jedenfalls durchgespielt. Die jüngsten Quartalszahlen haben bei SAP erst einmal für Erleichterung gesorgt. Dennoch fordern junge KI-Spezialisten die Softwarekonzerne heraus. Ein Beispiel dafür ist Miivo AI. Das Unternehmen positioniert sich als Anbieter KI-gestützter Analysewerkzeuge für kleine und mittelständische Unternehmen. Das Unternehmen ist am deutschen Kapitalmarkt noch weitgehend unbekannt, dies dürfte sich jedoch in den kommenden Monaten ändern. Die Aktie erscheint günstig. Ob die Aktie von TeamViewer günstig ist, ist noch nicht ganz klar. Allerdings werden Analysten bullischer.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: MIIVO AI INC | CA59863J1003 | TSXV: MIVO , SAP SE O.N. | DE0007164600 , SALESFORCE.COM DL-_001 | US79466L3024 , TEAMVIEWER AG INH O.N. | DE000A2YN900

Inhaltsverzeichnis:


    SAP, Salesforce & Co. wird herausgefordert

    Frisst Künstliche Intelligenz die Geschäftsmodelle der Softwareriesen SAP, Salesforce und Co. auf? Dieser Worst Case wird von Investoren seit einigen Monaten jedenfalls durchgespielt. Natürlich investieren auch SAP, Salesforce und Co. Milliarden in KI und integrieren die Technologie in ihre bestehenden Produkte. Doch der Umbau großer Organisationen mit Zehntausenden Mitarbeitern, gewachsenen Strukturen und komplexen Produktwelten ist naturgemäß schwieriger, als ein kleines Team von Beginn an konsequent KI-nativ aufzustellen. Genau darin liegt die Chance neuer Anbieter. Sie müssen nicht den gesamten Softwaremarkt erobern, sondern können sich mit schlanken, hochautomatisierten Lösungen gezielt einzelne Stücke aus dem riesigen Softwarekuchen herausschneiden. Ein Beispiel dafür ist Miivo AI. Das Unternehmen ist am deutschen Kapitalmarkt noch weitgehend unbekannt. Das dürfte sich jedoch in den kommenden Monaten ändern.

    Miivo AI: Geheimtipp mit viel Potenzial

    Miivo AI positioniert sich als Anbieter KI-gestützter Analysewerkzeuge für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Plattform soll Unternehmen dabei helfen, operative Daten sowie Finanz- und Vertriebsinformationen automatisiert auszuwerten und daraus konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten. Dabei setzt Miivo auf einfach nutzbare Lösungen, die ohne aufwendige Implementierung eingesetzt werden können. Mit dem Ausbau des Produktportfolios adressiert das Unternehmen zunehmend weitere Bereiche des Geschäftsalltags und erschließt damit zusätzliche Anwendungsfelder für seine KI-Technologie.

    Mit dem neuen Customer-Insights-Tool erweitert Miivo seine Plattform nun um das Kunden- und Reputationsmanagement. Die Self-Service-Lösung überwacht Bewertungen und Äußerungen auf Plattformen wie Google Reviews, Instagram und Reddit in Echtzeit. Die KI erkennt Trends und Stimmungsmuster und erstellt daraus konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der Kundenerfahrung und Kundenbindung. Gleichzeitig können Unternehmen auf Rückmeldungen mit markenspezifischen, KI-generierten Antwortvorschlägen reagieren. Gerade für kleinere Unternehmen, die keine eigenen Mitarbeiter ausschließlich für Social Media und Reputationsmanagement beschäftigen können, könnte die Automatisierung Zeit und Kosten sparen.

    Für Miivo ist die Markteinführung zugleich ein wichtiger Schritt bei der Verbreiterung des Geschäftsmodells. Bisher lag der Schwerpunkt unter anderem auf der Analyse von Betriebs-, Finanz- und Verkaufsdaten, künftig soll die Plattform stärker auch das Kundenerlebnis und Markenmanagement abdecken. Positiv ist zudem, dass das neue Produkt eigenständig und ohne aufwendiges Onboarding genutzt werden kann. Damit sinkt die Einstiegshürde für potenzielle Kunden. Weitere Produkte befinden sich nach Angaben des Unternehmens bereits in der Testphase und sollen in den kommenden Monaten folgen. Gelingt es Miivo, mit den neuen Anwendungen zusätzliche Kunden zu gewinnen und bestehende Nutzer stärker an die Plattform zu binden, dürfte sich das adressierbare Marktpotenzial weiter vergrößern.

    Miivo AI bringt derzeit rund 18 Mio. CAD aufs Parkett und kann noch als Geheimtipp eingestuft werden. Dies dürfte sich in den kommenden Monaten ändern. Wer die Story interessant findet, kann jetzt noch frühzeitig dabei sein.

    SAP-Aktie: +26 % in wenigen Wochen

    Während Miivo versucht, einen Teil der klassischen Unternehmenssoftware durch günstige, KI-basierte Anwendungen überflüssig zu machen, entwickelt sich natürlich auch SAP weiter. Die Aktie hat sich zuletzt wieder positiv entwickelt. In den vergangenen vier Wochen konnte das Wertpapier immerhin rund 26 % zulegen. Dennoch liegt die Kursentwicklung für das laufende Jahr bei minus 12 %. Mit 178 EUR notiert die Aktie des größten deutschen Softwareunternehmens deutlich unter dem Allzeithoch von Anfang 2025 bei rund 280 EUR. Analysten sind optimistisch. Laut marketscreener.com empfehlen 24 von 28 Analysten die Aktie zum Kauf. Die Kursziele reichen bis 290 EUR. Im Durchschnitt trauen die Experten der SAP-Aktie einen Kurs von 201 EUR zu.

    TeamViewer auf dem Weg zum KI-Gewinner?

    TeamViewer galt lange ebenfalls als ein KI-Verlierer. Die Aktie notiert derzeit bei 6,40 EUR. Im Jahr 2021 waren es mal rund 30 EUR. Doch inzwischen mehren sich die Stimmen, dass das Unternehmen die Neuausrichtung schaffen könnte. Im Anschluss an den Bericht zur Entwicklung im zweiten Quartal gab es einige positive Analystenkommentare. So hat beispielsweise die DZ Bank das Kursziel von 6,70 EUR auf 9 EUR angehoben. Es gibt zwar auch kritischere Stimmen, aber insgesamt wird die Zukunft des deutschen Softwareunternehmens mit einer Marktkapitalisierung von immerhin 1 Mrd. EUR positiver eingeschätzt als noch vor einigen Monaten.

    TeamViewer verweist darauf, dass die operativen Frühindikatoren klar nach oben zeigen. Der Umsatz sank währungsbereinigt noch um 1,4 % auf 182,7 Mio. EUR, doch der ARR blieb währungsbereinigt immerhin stabil. Die Profitabilität blieb mit einem bereinigten EBITDA von 78,9 Mio. EUR und einer Marge von 43,2 % auf hohem Niveau. Positiv entwickelte sich das Enterprise-Geschäft. Der ARR legte dort währungsbereinigt um 8,3 % zu. Zudem stabilisierte sich die Kündigungsrate im SMB-Bereich zum Quartalsende, sodass das Management weiterhin mit einer Wachstumsbeschleunigung im zweiten Halbjahr rechnet und die Jahresprognose von 0 bis 3 % währungsbereinigtem Umsatzwachstum sowie einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 43 % bestätigte.

    Wesentliche Wachstumstreiber sind der Turnaround im DEX-Geschäft und die zunehmende Verbreitung von TeamViewer ONE. Mehrere große Unternehmenskunden haben ihre Verträge langfristig verlängert und teilweise ausgeweitet. Gleichzeitig gewinnt die integrierte Plattform TeamViewer ONE deutlich an Dynamik. TeamViewer ONE bündelt verschiedene IT-Werkzeuge von TeamViewer in einer einzigen Plattform. Unternehmen können damit Computer und andere Geräte aus der Ferne verwalten, Probleme erkennen und mithilfe von KI teilweise automatisch beheben.

    Auch die KI-Nutzung wächst bei TeamViewer spürbar. Bis zum 25. Juli hatten rund 49.000 Kunden mindestens eine KI-Funktion genutzt. Im ersten Quartal waren es 26.000. Insgesamt wurden bereits mehr als 2,8 Mio. Remote-Support-Sitzungen mithilfe von KI verarbeitet. TeamViewer arbeitet zudem an agentischen KI-Funktionen, mit denen IT-Probleme künftig zunehmend automatisch erkannt und behoben werden sollen.

    Strategischen Rückenwind erhält TeamViewer außerdem durch die mehrjährige Partnerschaft mit ServiceNow. Dabei sollen TeamViewers DEX- und Remote-Connectivity-Lösungen in die ServiceNow AI Platform integriert und weltweit als Zusatzangebot vermarktet werden. Für TeamViewer eröffnet dies den Zugang zur großen Enterprise-Kundenbasis von ServiceNow und stärkt die Position im Zukunftsmarkt autonomer IT-Prozesse. Für das zweite Halbjahr kommt es nun darauf an, dass sich die verbesserten operativen Kennzahlen wie erwartet auch wieder deutlicher im Umsatzwachstum widerspiegeln.


    Fazit

    Lange wurde TeamViewer die Überlebensfähigkeit abgesprochen. Doch das Unternehmen scheint die Kurve zu bekommen. Miivo AI ist ein echter Newcomer. Das Potenzial ist riesig und die Bewertung erscheint nicht hoch. SAP, Salesforce und Co. werden auch künftig Geschäft machen. Doch die Margen könnten leiden und so etwas mag die Börse nicht.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.esg-aktien.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 13.08.2026 | 04:30

    Plug Power mit Licht und Schatten! Siemens Energy Aktie wieder über 200 EUR? Drohnen-Fantasie bei HPQ Silicon!

    • Technologie
    • Drohnen
    • Batterietechnologie
    • Energie
    • Wasserstoff

    Die USA stehen bei militärischen Drohnen zunehmend unter Zugzwang. China und der Iran legen den Nachholbedarf schonungslos offen. Washington macht Druck, um eigene Lieferketten aufzubauen. Davon könnte HPQ Silicon profitieren. Mehrere potenzielle Kunden aus dem Drohnen- und Verteidigungssektor testen bereits die fortschrittliche Batterietechnologie. Die Aktie steht noch nicht im Fokus. Ein Dauerläufer im KI-Boom ist Siemens Energy. Im letzten Quartal konnte der Konzern erneut überzeugen. Analysten trauen der Aktie den Sprung über die 200-EUR-Marke zu. Positive Signale gibt es auch im Quartalsbericht von Plug Power. Doch die große Frage bleibt, wie die Liquidität bis zum Erreichen der Gewinnzone gesichert werden soll.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 10.08.2026 | 05:30

    Wolframknappheit sorgt für Schlagzeilen und 100 % Kurspotenzial! Almonty, Indus Holding, Lockheed Martin

    • Rüstung
    • Rohstoffe
    • Wolfram
    • Technologie

    China dominiert den Wolframmarkt und der Westen bekommt die Folgen immer stärker zu spüren. Die NZZ warnt vor einer gefährlichen Rohstoffabhängigkeit, während Exportkontrollen und fehlende Alternativen die Versorgung zusätzlich verschärfen. Genau in dieses Umfeld stößt Almonty Industries. Das Unternehmen betreibt bereits Wolframminen in Portugal, Südkorea und bald auch in den USA. Gleichzeitig explodieren die Preise. Wolframcarbid hat sich seit Jahresbeginn laut Indus-Chef Johannes Schmidt etwa verdreifacht. Davon profitiert nicht nur Almonty, sondern auch die Beteiligungsgesellschaft Indus, die ihre Jahresprognose bereits zweimal angehoben hat. Zusätzliche Nachfrage bringt die Aufrüstung der USA. Aufgrund der leeren Munitionslager macht die Trump-Regierung Druck auf Lockheed Martin und Co. Für Anleger könnte der Wolfram-Boom damit gerade erst begonnen haben.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Fabian Lorenz vom 07.08.2026 | 05:30

    Rheinmetall greift TKMS an! Renk-Aktie +20 %! Volatus Aerospace mit neuer Drohnenanwendung!

    • Rüstung
    • Drohnen
    • Technologie

    Die Renk-Aktie hat in wenigen Tagen rund 20 % an Wert gewinnen können. Gestern kamen dann die Halbjahreszahlen. Diese hatten Licht und Schatten. Kann die Aktie ihre Rally fortsetzen? Um fast 30 % ist die Aktie von DroneShield zuletzt explodiert. Dennoch hat sich das Wertpapier von Volatus Aerospace in 2026 bisher besser entwickelt. Die Aktie des Drohnenspezialisten hat Nachholpotenzial. Die jüngste Meldung zeigt, dass die Wachstumschancen der Kanadier nicht nur im militärischen Bereich stark sind, sondern auch im zivilen. Künftig will man autonome Schwerlastflugzeuge zur Waldbrandbekämpfung, den Katastrophenschutz und weitere staatliche Anwendungen in Kanada etablieren.

    Zum Kommentar