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24.01.2022 | 06:00

Mini-KGV, dynamisches Wachstum und ESG-Profil: Varta, Saturn Oil + Gas, Gazprom

  • Zukunftsinvestments
Bildquelle: pixabay.com

Seit Jahren verbinden wir mit Zukunftsinvestments moderne Energieträger, wie Batterien oder auch Wasserstoff. Tatsächlich ist es äußerst reizvoll, mit regenerativen Energien sowohl die Stromnetze als auch die Motoren von Schiffen oder LKW zu speisen. Doch diese Transformation ist eine Herkules-Aufgabe. Warum in diesem Umstand für Anleger große Chancen liegen und welche Aktien sich besonders anbieten.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: Saturn Oil + Gas Inc. | CA80412L8832 , VARTA AG O.N. | DE000A0TGJ55 , GAZPROM ADR SP./2 RL 5L 5 | US3682872078

Inhaltsverzeichnis:


    Varta: Warum die Aktie enteilt ist und was das bedeutet

    Die Aktie von Varta ist bei deutschen Privatanlegern sehr beliebt. Tatsächlich klingt die Kombination aus deutscher Qualitätsmarke und moderner Technologie äußerst überzeugend. Doch wie viel Potenzial steckt noch in der Aktie? Nach vielen Vorschusslorbeeren ist der Wert zur Ruhe gekommen. Selbst Analysten sehen Kursziele eher in der Nähe der Marke von 100 EUR, während der Kurs zeitweise bereits die Marke von 200 EUR in den Fokus nahm. Bei der Batterietechnologie zeigt sich, dass das alte Bild vom Spaziergänger mit einem Hund an der Leine als Analogie auf die Börse prima passt. Der Spaziergänger repräsentiert die Realwirtschaft, der Hund die Börsenkurse. Wie wir regelmäßig im Park beobachten können, neigen Hunde dazu, entweder ihrem Frauchen oder Herrchen zu entwischen und an der Leine zu zerren oder sie bewegen sich kaum vom Fleck, sodass der Mensch auf den Hund warten muss. Was bedeutet das nun für die Börse?

    Die Kurse verhalten sich bei bestimmten Zukunftstechnologien wie ein Hund, der in weiter Entfernung eine Wurst wittert – sie eilen der Realwirtschaft voraus. Da die Gesetzgeber rund um den Erdball in den vergangenen Jahren alles dafür getan haben, regenerative Energien und zugehörige Technologien zu fördern, sind die Bewertungen bei etablierten Playern in diesen Bereichen bereits hoch. Das zeigen auch Statistiken, wonach die erfolgreichsten Aktien des vergangenen Jahres teilweise deutlich unterhalb ihrer Höchststände notieren.

    Saturn Oil & Gas als spannender Geheimtipp

    Das Gegenteil ist in Branchen der Fall, die vermeintlich zu den Verlierern der Klimawende gehören, wie etwa der klassische Energiesektor. Unternehmen wie Saturn Oil & Gas , verzeichnen aktuell ein äußerst dynamisches Wachstum, fahren stabile Erträge ein und sind nur rund mit dem zweifachen ihres Gewinns bewertet. Zum Vergleich: Bei Varta liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis rund 25 Mal höher bei 50. Findige Anleger, die auf Fundamentaldaten achten, können sich das zu Nutze machen und gezielt bei qualitativ hochwertigen Titeln aus klassischen Branchen investieren. Saturn Oil & Gas vervielfachte seine Produktion im vergangenen Jahr, nachdem es gelang, bereits zu Ölpreisen unter 50 USD Verhandlungen über den Kauf eines Ölfelds aufzunehmen und ein Finanzierungspaket aufzustellen, das weitgehend aus Fremdkapital besteht. Innerhalb der kommenden 2,5 Jahre will Saturn die Kredite getilgt haben. Das soll auch deswegen gelingen, weil Saturns Öl-Produktion in Kanada weitgehend gegen Kursschwankungen abgesichert ist.

    Vorzüge gegenüber Gazprom & Co.

    Neben der Wachstumsstory und der niedrigen Bewertung überzeugt Saturn Oil & Gas auch mit dem ESG-Profil. Das Unternehmen aus Kanada hält sich an die dortigen hohen Umweltstandards und geht in vielen Bereichen darüber hinaus. So gibt es bereits Pläne, genutzte Ölquellen nach ihrer Ausbeutung umfangreich zu renaturieren. Um mehr Frauen für einen Job in der kanadischen Öl- und Gasindustrie zu begeistern, bietet Saturn zudem Praktika für junge Frauen an. Dass es bei Saturn Oil & Gas anders läuft, als etwa bei Branchengrößen wie Gazprom, zeigt bereits der Blick auf das überaus junge Team. Am 17. Februar haben interessierte Anleger im Rahmen des International Investment Forum (IIF) die Chance, CEO John Jeffrey kennenzulernen und Fragen zu stellen. Angesichts der Perspektive des Unternehmens und den sonstigen Rahmenbedingungen, dürfte der Wert auf den Zetteln vieler Anleger stehen, die in diesen Zeiten auf Substanz mit Perspektive setzen wollen.


    Während Varta bereits teuer ist, leiden Energiekonzerne wie Gazprom unter anderen Problemen – beim Konzern aus St. Petersburg sind das etwa der Ukraine-Konflikt sowie die latente Gefahr von Sanktionen. Saturn Oil & Gas ist bei alledem fein raus: Das Unternehmen ist sogar niedriger bewertet, als ein klassischer Energiekonzern, hat aber zugleich ein deutlich sichtbares ESG-Profil.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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