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07.10.2025 | 05:30

NATO-Schock treibt DroneShield und Volatus Aerospace! Großauftrag und Kaufempfehlung bei Nordex!

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Bildquelle: KI

Die Drohnen-Pure-Plays DroneShield und Volatus Aerospace haben ihre Konsolidierung mit Kursexplosionen beendet. In wenigen Tagen ging es für beide um mehr als 50 % nach oben. Volatus glänzt zudem mit einem Folgeauftrag aus der NATO. Bevor der letzte Auftrag vollständig ausgeliefert wurde, wurde bereits nachbestellt. Zudem hat man auch im zivilen Bereich einen Millionenauftrag an Land gezogen. Die Drohnenabwehr scheint sich in Deutschland schwierig zu gestalten. Woran liegt das? Wie punktet DroneShield? Auch Nordex gehört zu den Kursgewinnern des Jahres. Zuletzt hat man einen wichtigen Großauftrag an Land gezogen. Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: VOLATUS AEROSPACE INC | CA92865M1023 , DRONESHIELD LTD | AU000000DRO2 , NORDEX SE O.N. | DE000A0D6554

Inhaltsverzeichnis:


    Volatus Aerospace: Militärische und zivile Aufträge beflügeln

    Drohnen-Highflyer Volatus Aerospace hat die Konsolidierung eindrucksvoll beendet. Seit Russland die Verwundbarkeit der NATO bei einfachen Drohnen aufgezeigt hat, ist die Volatus-Aktie um über 50 % nach oben geschossen. Dabei überzeugt das Unternehmen auch durch operative Erfolge wie einen weiteren NATO-Auftrag und Entwicklung von Drohnen der nächsten Generation.

    Nachdem man im August einen Auftrag innerhalb der NATO über taktische Aufklärungs-, Überwachungs- und Erkundungsdrohnen (ISR) im Wert von rund 1 Mio. CAD erhalten hatte, wurde dieser inzwischen um weitere 700.000 CAD erhöht. Die Auslieferung der Drohnensysteme hat bereits begonnen und wird voraussichtlich im September 2025 abgeschlossen. Die ISR-Drohnensysteme von Volatus sind für den schnellen Einsatz, den Tag- und Nachtbetrieb und die robuste Datenerfassung ausgelegt.

    Und auch bei Drohnen der nächsten Generation mischt Volatus mit. So will man von Voltaxplore Lithium-Ionen-Batteriezellen für die Stromversorgung einer neuen Drohnengeneration beziehen. Die Hochleistungszellen bieten eine höhere Ausdauer, schnellere Ladezeiten und eine verbesserte Leistung bei kalten Wetterbedingungen für die UAV-Plattformen (unbemannte Luftfahrzeuge) von Volatus. Beide Unternehmen positionieren sich für Wachstum in den Bereichen Zivil-, Verteidigungs- und Arktisüberwachung.

    Neben militärischen Kunden punktet Volatus auch im zivilen Bereich. So hat man einen mehrjährigen Vertrag mit einem der größten Stromübertragungs- und -verteilungsunternehmen Nordamerikas abgeschlossen. Volatus wird für das rund 100.000 Meilen große Übertragungs- und Verteilungsnetz Inspektions-, Kartierungs- und Datendienste erbringen. Dies erfolgt durch ein ferngesteuertes Flugsystemen („RPAS“). Die Vereinbarung gilt bis August 2028 und kann um zwei Jahre verlängert werden. Das Umsatzvolumen für Volatus über die gesamte Vertragslaufzeit liegt bei 15 Mio. CAD.

    Lyndsay Malchuk im Gespräch mit Volatus Aerospace CEO Glen Lynch:
    https://www.youtube.com/watch?v=Igcw3-bkTAo

    DroneShield: Abfangen von Drohnen in Deutschland nicht so einfach

    Neben Volatus ist DroneShield das zweite Drohnen-Pure-Play und Anlegerliebling. Allein gestern konnte die Aktie des australischen Spezialisten für Drohnenabwehr um über 10 % zulegen.
    Das Abfangen von Drohnen gilt in Deutschland als ein ungelöstes Sicherheitsproblem – nicht wegen fehlender Technologie, sondern wegen komplexer Rahmenbedingungen. Während militärische Konflikte in Europa zeigen, wie effektiv Drohnen eingesetzt werden können, bleibt der Schutz kritischer Infrastruktur hierzulande lückenhaft. Die Gründe liegen in der schwierigen Erkennung kleiner, tieffliegender Geräte und in der rechtlichen Unsicherheit: Der Einsatz von Störsendern oder Abwehrdrohnen ist in Deutschland stark reglementiert. Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern, Polizei und Bundeswehr sind nicht eindeutig verteilt, wodurch im Ernstfall wertvolle Zeit verloren geht. Gleichzeitig wächst der Markt für Drohnenabwehr rasant. Laut Branchenanalysten wird das Segment „Counter-UAS“ in den nächsten Jahren zweistellig wachsen – angetrieben durch die zunehmende Bedrohung ziviler Einrichtungen und Großveranstaltungen. Hier positionieren sich spezialisierte Anbieter wie DroneShield aus Australien mit ausgereiften technischen Lösungen. Das Unternehmen bietet modulare Systeme zur Detektion, Identifizierung und Neutralisierung von Drohnen an – darunter Radarsensoren, Funkpeiler, optische Kameras und Jamming-Systeme. Die Softwareplattform DroneSentry-C2 integriert alle Sensordaten in ein Lagebild und ermöglicht die koordinierte Reaktion in Echtzeit.

    In Deutschland könnte die Nachfrage für DroneShield erst richtig einsetzen, wenn der Gesetzgeber die rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz solcher Systeme anpasst. Bis dahin bleibt die Drohnenabwehr hierzulande ein Feld, das technologisch reif, regulatorisch aber noch ausgebremst ist – und genau hier liegt die Chance für agile Technologieanbieter mit internationaler Erfahrung.

    Nordex: Großauftrag und Analystenlob

    Und was treibt die Nordex-Aktie an? Das Unternehmen hatte zuletzt einen Großauftrag aus der Türkei erhalten und damit die Stärke auf den internationalen Onshore-Märkten unter Beweis gestellt. Der Windkraftanlagenbauer soll für ein regionales Energieunternehmen mehrere Windparks ausstatten. Damit baut Nordex seine führende Position in einem der dynamischsten Windmärkte Europas weiter aus. Die Türkei gilt als strategisch wichtiger Standort, da sie über konstant gute Windbedingungen verfügt und zunehmend auf lokale Produktion und erneuerbare Energien setzt. Für Nordex ist der Auftrag ein weiterer Beleg dafür, dass das Unternehmen nach schwierigen Jahren wieder voll auf Wachstumskurs ist.

    Auch die aktuelle Studie von mwb research unterstreicht diese Entwicklung. Die Analysten bestätigten die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 26 EUR. Nordex habe sich von einer Phase niedriger Profitabilität zu einem soliden margenstarken Player entwickelt. Das EBITDA lag im ersten Halbjahr 2025 bereits bei knapp 6 %, mittelfristig peilt das Unternehmen 8 % an. Die Analysten loben insbesondere die Disziplin beim Kostenmanagement, Fortschritte in der Lieferkette und die wachsende Ertragskraft aus dem Servicegeschäft. Europa bleibt laut mwb research der wichtigste Absatzmarkt für Nordex – vor allem in Deutschland, Skandinavien, Spanien und der Türkei sorgt der Boom bei Repowering-Projekten und der Ausbau von KI-gestützter Energieinfrastruktur für kräftige Nachfrage. Die US-Aktivitäten sieht mwb research als zusätzlichen Wachstumstreiber, aber nicht als Voraussetzung für die Zielerreichung. Fazit der Studie: Nordex ist auf einem klaren Weg zu nachhaltiger Profitabilität. Zudem bestehe das Potenzial, dass das Unternehmen sein EBITDA-Ziel von 8 % früher als erwartet erreichen könnte.

    Fazit

    Drohnen-Aktien sind mehr als ein Hype. Die jüngsten Vorfälle in Europa sowie die Aufträge aus dem zivilen und militärischen Bereich bei Volatus zeigen, dass die Branche boomt. Bei DroneShield braucht es mit Blick auf die Milliardenbewertung allerdings langsam den einen oder anderen Großauftrag. Nordex scheint im schwierigen Windenergiemarkt seine Nische gefunden zu haben.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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