05.03.2026 | 05:15
USA mit „unbegrenzter“ Munition? Wohl kaum! Antimony Resources ist der nächste Rohstoff-Highflyer!
Verfügen die USA über „unbegrenzte“ Munition? Dies haben US-Präsident Donald Trump und sein Verteidigungsminister Pete Hegseth gestern in den Raum gestellt. Damit dürften sie jedoch an der physischen Realität scheitern. Selbst wenn die US-Waffenschmieden Munition so schnell produzieren könnten, wie sie verbraucht werden, dürfte es an den Rohstoffen scheitern. Denn beispielsweise wird die Versorgung mit Antimon praktisch von China und Russland beherrscht. Die USA arbeiten mit Hochdruck daran, die Versorgung in den eigenen Händen zu haben, aber dies braucht noch Zeit. Gefragt sind Unternehmen wie Antimony Resources. Das Unternehmen entwickelt derzeit das vielleicht spannendste Antimon-Projekt in Nordamerika. Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die Aktie neue Höchstkurse markiert. Denn der Newsflow ist vielversprechend.
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014
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Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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USA mit „unbegrenzter“ Munition? Wohl kaum.
Der Krieg im Iran dürfte die Nachfrage nach Antimon und anderen kritischen Rohstoffen weiter anheizen – und zwar nicht nur wegen des Munitionsverbrauchs, sondern wegen der gesamten technologischen Breite moderner Streitkräfte. Zünd- und Antriebskomponenten, Schutz- und Kommunikationssysteme, Sensorik, Elektronik, Drohnen und Abwehrtechnik. In solchen Konflikten steigt der Materialverbrauch typischerweise sprunghaft, während Beschaffung und Produktion gleichzeitig stärker auf „sichere“ Lieferketten achten müssen. Das Problem: Aus westlichen Quellen war das Angebot schon zuvor eng, weil der Westen zu lange den schmutzigen Bergbau nur zu gerne nach China und Russland ausgelagert hat. Jetzt können alternative Förder- und Raffineriekapazitäten nur langsam hochgefahren werden. In dieser Gemengelage wirken geopolitische Schocks wie ein Multiplikator – mehr Bedarf trifft auf ein System, das bereits unter Spannung steht.
Vor diesem Hintergrund sind die gestrigen Aussagen aus Washington, man verfüge über „unbegrenzte“ Munition, eher als Rhetorik, denn als belastbare Bestands- oder Produktionsrealität zu lesen. Daran ist man von US-Präsident Donald Trump und seinem Verteidigungsminister Pete Hegseth durchaus gewöhnt. Moderne Munitions- und Waffensysteme hängen jedenfalls an industriellen Lieferketten, Vorprodukten und qualifizierten Kapazitäten – und die lassen sich nicht beliebig schnell skalieren. Schon gar nicht, wenn kritische Rohstoffe knapp sind und dazu aus geopolitisch sensiblen Regionen kommen. Kurz: Wer von unbegrenzter Verfügbarkeit spricht, übersieht die physische Realität der Industrie. Genau deshalb bekommen Rohstoffe wie Antimon in einem eskalierenden Konfliktumfeld zusätzlichen Rückenwind und Aktien wie Antimony Resources haussieren.
CEO im Analysteninterview optimistisch
Das wahrscheinlich spannendste Unternehmen im Antimon-Bereich ist Antimony Resources. Mit dem Bald-Hill-Projekt in Kanada verfügt man über einen der wenigen potenziell relevanten westlichen Hebel auf Antimon. Kürzlich machte CEO Jim Atkinson im Gespräch mit den Analysten von GBC Research klar, dass man nicht mehr über eine bloße Idee spricht, sondern über ein systematisch wachsendes Projekt. Man hat das Landpaket nach Westen, Süden und Osten erweitert und sich damit die strategische Kontrolle über ein größeres Gebiet gesichert. Atkinson betont zugleich die sicherheitspolitische Relevanz. Antimon sei ein unterschätztes, aber zentrales „kritisches“ Metall – unter anderem für Munition und Spezialelektronik wie Nachtsichttechnik, darüber hinaus auch für Flammschutzanwendungen.
Operativ verweist Atkinson auf die Fortschritte aus 2025. Über 5.000 Meter Bohrungen hätten die Lagerstätte erweitert und die Datenbasis für eine potenzielle Ressourcenschätzung deutlich verbessert. Ein NI-43-101-Report schätze das Projektpotenzial auf rund 2,7 Mio. Tonnen mit 3 % bis 4 % Antimongehalt. Damit dürfte das Vorkommen Milliarden wert sein. Aktuell läuft ein 10.000-Meter-Definitionsprogramm, von dem bereits etwa 4.000 Meter gebohrt wurden. Der Abschluss der Bohrungen sei für April avisiert. Anfang Juni könnte dann bereits eine erste Ressource verkündet werden. Zusätzlich sieht Atkinson Upside durch neu identifizierte Zonen. Es seien bereits weitere, parallel verlaufende Mineralisierungsbereiche bestätigt worden. Damit könnte das System deutlich größer sein als bisher angenommen. Wichtig für Anleger: Das laufende Explorationsprogramm ist vollständig finanziert. Mit über 7 Mio. CAD in der Kasse seien die nächsten Schritte von Ressourcenschätzung über Genehmigungsantrag bis zur technischen Lückenanalyse abgesichert (zum GBC-Interview).
Update zum 10.000-Meter-Bohrprogramm
Am Dienstag hat Antimony Resources ein Update zum laufenden 10.000-Meter-Bohrprogramm veröffentlicht. Aufgrund der günstigen Lage kann auf dem Gebiet ganzjährig gearbeitet werden. Dies ist in Kanada alles andere als üblich. So wurden bereits 4.000 Bohrmeter absolviert.
Das Unternehmen wird immer zuversichtlicher, dass es sich bei der Mineralisierung im Gebiet von Bald Hill um ein großes und ausgedehntes System handelt. Denn es wurden inzwischen in vier voneinander getrennten Bereichen massive antimonhaltige Stibnitmineralisierung nachgewiesen. Eine der drei Bohranlagen vor Ort soll nun Bereiche außerhalb der Main Zone untersuchen, wo bereits antimonführender Stibnit entdeckt wurde.
Fazit: Neue Höchstkurse eigentlich nur Frage der Zeit
Bei dem anhaltend positiven Newsflow können neue Höchstkurse der Aktie von Antimony Resources eigentlich nur eine Frage der Zeit sein. Die Aktie wird auch in Deutschland auf Tradegate rege gehandelt und die Marktkapitalisierung liegt bei überschaubaren rund 56 Mio. EUR. Dies erscheint mit Blick auf die operative Entwicklung und das Branchenumfeld nicht zu teuer. Immerhin scheinen Milliarden im Boden zu schlummern.

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