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24.06.2026 | 04:30

Alarm bei BMW! Ausverkauf bei BioNTech! Unterbewertung bei Desert Gold Aktie!

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Bildquelle: KI

Alarm bei BMW. Erst hat man Aktionäre mit einer Gewinnwarnung schockiert. Das Geschäft in China ist eingebrochen. Jetzt ziehen Analysten ihre Konsequenzen. Die Schätzungen und Kursziele werden reduziert. Jetzt kaufen? Ein Kauf ist aus Sicht von GBC Research die Aktie von Desert Gold. Das Unternehmen wird in diesem Sommer von Explorer zum Goldproduzenten. Die Analysten sehen den inneren Wert des Unternehmens deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Und was macht BioNTech? Die Aktie läuft seit Monaten seitwärts. Die Ankündigung, Standorte zu schließen, hat für viel Kritik gesorgt. Auch Aktionäre sind ernüchtert. Sorgt jetzt ausgerechnet Konkurrent Moderna für Hoffnung bei den Arbeitnehmern?

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: BIONTECH SE SPON. ADRS 1 | US09075V1026 , BAY.MOTOREN WERKE VZO | DE0005190037 , DESERT GOLD VENTURES | CA25039N4084 | TSXV: DAU , OTCQB: DAUGF

Inhaltsverzeichnis:


    Desert Gold deutlich unterbewertet

    Während der Goldpreis die Marke von 4.000 USD je Unze verteidigt, ergeben sich bei Goldaktien spannende Kaufchancen. Denn an den fundamentalen Gründen für steigende Preise beim Edelmetall hat sich wenig geändert. Die Verschuldung der Industrieländer steigt in immer neue Höhen, die geopolitischen Unsicherheiten setzen sich fort und Notenbanken sind weiterhin auf der Käuferseite. Hinzu kommt, dass der geldpolitische Spielraum für dauerhaft hohe Zinsen begrenzt bleibt. Neben diesen fundamentalen Entwicklungen spricht für den Kauf der Aktie von Desert Gold, dass die kommenden Monate für das Unternehmen besonders spannend werden.

    Desert Gold steht kurz davor, mit einer kleinen Schwerkraftanlage auf dem SMSZ-Projekt in Mali erstmals selbst Gold zu produzieren. Mit dem Produktionsstart im Bereich Barani East würde Desert Gold den entscheidenden Schritt vom reinen Explorer zum potenziellen Cashflow-Generator machen.

    Der Start der Produktion über eine vergleichsweise kleine Mine erscheint dabei strategisch klug. Statt sofort ein kapitalintensives Großprojekt entwickeln zu müssen, kann Desert Gold zunächst praktische Erfahrungen bei Abbau, Verarbeitung, Logistik und Kostenkontrolle sammeln. Gleichzeitig bleibt das finanzielle Risiko überschaubar. Die geplante Produktion kann künftig Mittel liefern, um Bohrprogramme und Ressourcenerweiterungen stärker aus eigener Kraft zu finanzieren.

    Außerdem könnte man sich mit dem Produktionsstart für eine mögliche Übernahme "hübsch" machen. Denn mit einer Ressource von rund 1,2 Mio. Unzen Gold hat das SMSZ-Projekt bereits die kritische Größe, um für Goldkonzerne attraktiv zu sein. Und an Goldkonzernen mangelt es in der Region nicht. Allied Gold, Endeavour Mining, Barrick Mining und B2Gold sind in der Nachbarschaft aktiv. Übrigens ist die Ressource bei SMSZ in alle Richtungen offen. Eine Erhöhung ist also durchaus möglich.

    Vor dem Hintergrund des Produktionsstarts empfiehlt GBC Research die Aktie von Desert Gold zum Kauf. Das Kursziel liegt bei 0,93 CAD. Derzeit notiert das Wertpapier bei 0,12 CAD. Das Kurspotenzial ist aus Sicht der Analysten also erheblich. Denn das Unternehmen wird derzeit mit weniger als 50 Mio. CAD bewertet. Dabei bewerten die Analysten allein den Bereich Barani East mit 89,6 Mio. USD. Insgesamt sehen sie den inneren Wert von Desert Gold bei 244,8 Mio. USD.

    https://youtu.be/MK7Gjlfn0jg?si=TP5wJJQq2lK5tWGz

    Alarm bei BMW

    Alarm bei BMW. In den vergangenen vier Wochen hat die Aktie rund 20 % an Wert verloren. Zuletzt sorgte eine Gewinnwarnung für einen Abverkauf um über 10 %. Der Konzern rechnet im laufenden Jahr mit einem stärkeren Rückgang beim Vorsteuergewinn als bislang angenommen. Auch die Rendite im Automobilgeschäft soll deutlich niedriger ausfallen und nur noch zwischen 1 % und 3 % liegen. Zuvor lag die Spanne zwischen 4 % und 6 %. Belastend wirken vor allem das schwierige Marktumfeld in China, hoher Preisdruck sowie zusätzliche Kosten durch die angespannte Lage im Nahen Osten und beschleunigte Sparmaßnahmen im Konzern.

    Inzwischen haben auch Analysten auf das Desaster reagiert. Gestern hat Bernstein Research das Kursziel für die BMW-Aktie von 108 EUR auf 85 EUR reduziert. Die Schätzungen für das laufende und die kommenden Jahre wurden reduziert. Immerhin blieb es bei der Empfehlung "Outperform", da die Aktie derzeit bei rund 60 EUR notiert.

    Kritischer sehen die UBS und Berenberg die Aktie des deutschen Premiumautoherstellers. Die UBS reduzierte das Kursziel von 88 EUR auf 70 EUR. Bei Berenberg sieht man den fairen Wert der BMW-Aktie bei 69 EUR.

    Ausverkauf bei BioNTech

    Beginnt bei BioNTech jetzt der Ausverkauf? "Reuters" berichtet, dass Moderna Investitionen in deutsche Produktionskapazitäten prüft. Dabei hat das US-Biotechunternehmen jene Standorte im Blick, die BioNTech im Zuge seiner Neuausrichtung schließen will. Moderna-Chef Stéphane Bancel stellte dabei klar, dass ein Erwerb oder eine Partnerschaft gegenüber einem kompletten Neubau Vorteile bieten könnte. Voraussetzung sei, dass eine passende Vereinbarung mit der Bundesregierung zustande kommt. Vermutlich spekuliert man auf Fördermittel oder Steuergeschenke.

    Für BioNTech wäre ein Verkauf der Anlagen grundsätzlich logisch. Das Mainzer Unternehmen fährt nach dem Ende des Pandemiebooms seine auf COVID-19-Impfstoffe ausgerichteten Produktionsstrukturen zurück und will sich stärker auf die Entwicklung neuer Krebsimmuntherapien sowie weiterer Pipeline-Projekte konzentrieren. Im Mai hatte BioNTech angekündigt, mehrere Standorte in Deutschland und Singapur aufzugeben. Davon könnten bis zu 1.860 Arbeitsplätze betroffen sein. Parallel will der Konzern bis zu 1 Mrd. USD in eigene Aktien zurückkaufen.

    Für die Pläne hatte BioNTech viel Kritik, insbesondere aus der Politik, einstecken müssen. Im Zentrum steht die Sorge, Deutschland könne nach den Erfahrungen der Pandemie wichtige Kapazitäten für die Impfstoffproduktion verlieren und im Krisenfall erneut von ausländischen Lieferketten abhängig werden. Zudem wird hinterfragt, ob ein Unternehmen, das während der Pandemie erheblich von öffentlicher Unterstützung und staatlichem Vertrauen profitiert hat, Produktionsstandorte und Arbeitsplätze nun so konsequent abbauen sollte. BioNTech verweist dagegen auf Überkapazitäten bei COVID-19-Impfstoffen und den strategischen Fokus auf die Onkologie.

    Die Transaktion könnte für alle Seiten positiv sein. BioNTech könnte ungenutzte Kapazitäten monetarisieren und den Imageschaden begrenzen. Moderna könnte schneller Produktionskapazitäten erhalten. Und es würden Arbeitsplätze erhalten bleiben.

    Die BioNTech-Aktie notierte in den vergangenen Wochen antriebslos seitwärts um die 80 EUR.


    Fazit

    Die Strategie von BioNTech ist in jedem Fall ein Warnsignal für den Standort Deutschland. Der Kauf der Aktie des größten deutschen Biotech-Konzerns drängt sich derzeit nicht auf. Dagegen lockt die günstige Bewertung von Desert Gold zum Einstieg. Die GBC-Studie zeigt eindrucksvoll, dass der innere Wert deutlich über dem aktuellen Kurs liegt. BMW führt derzeit zahlreiche neue Elektromodelle ein. Deren Erfolg dürfte starken Einfluss auf die Kursentwicklung haben.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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