03.03.2026 | 05:15
Drohnen über Dubai! NEO Battery Materials ist der Geheimtipp für den Drohnen-Superzyklus und mehr!
Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten führen der Welt in bedrückender Klarheit vor Augen, wie sehr sich die Kriegsführung verändert hat. Die Bilder vom Wochenende aus Dubai, Katar und anderen Metropolen zeigen, welche zerstörerische Wirkung Drohnen entfalten können – präzise, schwer abzuwehren und oft mit vergleichsweise geringem Mitteleinsatz. Klar ist, Drohnen werden in Zukunft nicht nur die Schlachtfelder beherrschen, sondern auch im zivilen Bereich viele Aufgaben übernehmen. Noch ein Geheimtipp für den Drohnen-Superzyklus ist Neo Battery Materials. In Südkorea produziert das Unternehmen Hochleistungsbatterien für Drohnen, Roboter und Elektromobilität. Dabei schlägt man die chinesische Konkurrenz in Sachen Leistungsfähigkeit deutlich.
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Autor:
Fabian Lorenz
ISIN:
NEO BATTERY MATERIALS LTD | CA62908A1003
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Fabian Lorenz
Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.
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NEO-Batterien schlagen chinesische Konkurrenz deutlich
NEO Battery Materials positioniert sich derzeit erfolgreich als Anbieter für die nächste Generation von Drohnenbatterien – und lieferte dafür kürzlich den Praxisbeweis. In einem Live-Flugtest mit einer kommerziellen Überwachungsdrohne eines südkoreanischen OEM-Kunden erreichten die neu entwickelten NBM Drone Cells von NEO im Schnitt nahezu eine doppelt so lange Flugzeit gegenüber einer gängigen chinesischen Vergleichsbatterie. Statt rund 30 Minuten waren unter gleichen Bedingungen im Mittel knapp 60 Minuten Flugzeit möglich. Und das bei Temperaturen von -3 bis -5 °C.
Der Leistungssprung basiert auf einer deutlich höheren Energiekapazität und Energiedichte der Neo-Batterien von 755 Wh und 260 Wh/kg. Außerdem zeichnen sich diese durch eine stabilere Spannungscharakteristik aus, die auch im Niedrigspannungsbereich Betriebssicherheit und Schutz vor Leistungseinbrüchen gewährleistet. Gleichzeitig konnten die Packs bei Entladerate und Stromabgabe mit der Benchmark mithalten – also gleiche Schub-/Lift-Anforderungen bedienen – nur eben deutlich länger. Ergänzend meldete NEO Effizienzfortschritte wie bessere Flugzeit pro Kapazität und pro Gewicht sowie ein spürbar höheres Ladetempo durch Silizium-Anoden, was in der Praxis vor allem schnellere Umläufe und kürzere Standzeiten bedeutet.
https://youtu.be/PLNIP9FtK58?si=wWN43z0fUa2ksjDn
Auch die deutsche Helsing könnte NEO-Batterien bald nutzen
Nach der erfolgreichen Demonstration arbeitet das Unternehmen an der Integration eines Batteriemanagement-Systems und an Materialoptimierungen, um die Zellen zügig in Richtung Serienreife und Evaluierungen bei Kunden sowie Behörden zu bringen. Das Ziel ist klar: die Etablierung als nicht-chinesischer Anbieter von Drohnenbatterien in einem stark wachsenden Markt.
Vielleicht wird ja auch bald der deutsche Drohnenspezialist Helsing ein Kunde von NEO. Die Drohnen der Münchner werden bereits in der Ukraine eingesetzt. Helsings HX-2 ist elektrisch angetrieben und damit grundsätzlich auf leistungsfähige Batteriesysteme angewiesen. Zuletzt hat Helsing Rückenwind aus Berlin erhalten. Der Haushaltsausschuss genehmigte einen ersten Bundeswehr-Auftrag im Umfang von rund 540 Mio. EUR den sich wohl Helsing und Stark teilen.
Kursfantasie auch durch Robotik-Bereich
Neben Drohnen sind auch Roboter auf leistungsstarke Batterien angewiesen. Und auch hier positioniert sich NEO Battery Materials. Kürzlich wurde eine strategische Technologiepartnerschaft mit dem südkoreanischen KI-Logistikrobotik-Unternehmen Zio Robot gemeldet. Der neue Partner arbeitet eng mit Samsung Electronics zusammen. Ziel ist es, hochenergetische Lithium-Ionen-Zellen für Zios „Mobile Worker“-AMR-Plattformen zu optimieren. Der Roboter soll in der Industrie schwere Lasten von bis zu 6.000 kg bewegen. Neo will durch eine höhere Energiedichte und bessere Hochstromfähigkeit gegenüber bislang eingesetzten, chinesisch gefertigten Batterien längere Laufzeiten und mehr Nutzlast ermöglichen. Gemeinsam wollen beide Partner integrierte Prototypen entwickeln und bei Ankerkunden – darunter Samsung – in realen Produktions- und Logistikprozessen testen.
Fazit:
Der Westen braucht nicht nur bei Rohstoffen, sondern auch bei Schlüsseltechnologien wie Batterien Alternativen zu China. Genau diese bietet NEO Battery Materials und lässt dabei den Wettbewerb auch in Sachen Technologie alt aussehen. Gleichzeitig bringt man erst rund 115 Mio. CAD auf die Börsenwaage. Dies erscheint vor dem Hintergrund des riesigen Potenzials alles andere als teuer zu sein. Das Unternehmen verfügt über starke Partner und konkrete Aufträge. Beispielsweise wird ein asiatischer Drohnenhersteller die NEO-Batterien für seine Lastdrohnen nutzen. Ende 2025 wurden die Aufträge eines nordamerikanischen Fortune-500-Automobilherstellers und eines südkoreanischen Fortune-500-Automobilzulieferers gemeldet. Außerdem arbeitet NEO mit dem Korea Institute for Defense Industry (KOIDI) zusammen und ist damit Teil des Verteidigungsindustrie-Ökosystems des Landes. Daher kann es eigentlich nur eine Frage der Zeit sein, bis die Neo-Aktie deutlich anzieht.

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