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21.08.2026 | 04:30

Gold auf 5.200 USD und Minenaktien vor Allzeithochs! Barrick Mining, Pan American Silver, Endeavour Silver, Newmont, Desert Gold!

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Bildquelle: ChatGPT KI generiert

Gold auf 5.200 USD je Unze und Minenaktien auf ein neues Allzeithoch? Unterstützung erhält das positive Bild auch von Morgan Stanley. Die US-Investmentbank bleibt trotz der zwischenzeitlich hohen Volatilität konstruktiv für Gold und sieht den Preis zum Jahresende 2026 bei 5.200 USD je Unze. Gegenüber dem aktuellen Niveau würde dies noch deutliches Aufwärtspotenzial bedeuten. Ein deutscher Edelmetallexperte sieht neue Allzeithochs bei Minenaktien. Dies dürfte auch für Barrick Mining gelten. Der Konzern hat sich mit Newmont geeinigt, erhält eine Milliardenzahlung und macht einen Schritt in Richtung Börsengang seiner US-Aktivitäten. Für Desert Gold könnte das Timing nicht besser sein. Das Unternehmen scheint die Goldproduktion genau in die neue Goldrally hineinzustarten.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: DESERT GOLD VENTURES | CA25039N4084 | TSXV: DAU , OTCQB: DAUGF , BARRICK MINING CORPORATION | CA06849F1080 | NYSE: B , TSX: ABX , NEWMONT CORP. DL 1_60 | US6516391066 , PAN AMERICAN SILVER CORP | CA6979001089 | NYSE: PAAS , TSX: PAAS

Inhaltsverzeichnis:


    Neue Allzeithochs bei Minenaktien

    Während Morgan Stanley den Goldpreis bis Jahresende bei 5.200 USD sieht, ist Experte Markus Bußler nicht nur für das Edelmetall bullisch. Er ruft neue Allzeithochs bei Minenaktien aus. Nach dem schnellen Anstieg von rund 4.000 auf etwa 4.400 USD hält er kurzfristig zwar eine Konsolidierung für möglich. Ein Rücksetzer von mehreren Prozent wäre für ihn jedoch kein Warnsignal, sondern eine Kaufchance. Er rechnet im weiteren Jahresverlauf mit deutlich höheren Kursen und sieht die aktuelle Bewegung eher als Auftakt einer neuen Aufwärtsphase denn als kurzfristiges Strohfeuer.

    Auch bei Silber erwartet Bußler weitere Kurssteigerungen. Der Preis war zuletzt von etwa 55 bis 56 USD auf 66 bis 67 USD gestiegen und damit prozentual noch stärker als Gold. Eine Korrektur zurück in Richtung 60 USD hält er durchaus für möglich, würde diese aber ebenfalls zum Einstieg nutzen. Aus seiner Sicht steht der Silbersektor vor einer Renaissance. Selbst Anleger, die bereits auf dem aktuellen Niveau kaufen, könnten seiner Einschätzung nach in einigen Monaten deutlich höhere Kurse sehen.

    Besonders optimistisch ist Bußler für Gold- und Silberminen. Rücksetzer seien Kaufgelegenheiten. Bußler erwartet, dass zahlreiche Produzenten und auch Explorationsunternehmen mit aussichtsreichen Projekten neue Allzeithochs erreichen können. Viele Aktien hätten von früheren Hochs rund 50 % verloren und damit im Erfolgsfall rechnerisch mehr als 100 % Kurspotenzial. Operative Probleme einzelner Unternehmen wie Pan American Silver oder Endeavour Silver ändern für ihn nichts am grundsätzlich positiven Bild des Sektors. Bei Aya Gold & Silver wertet er die jüngsten Gewinnmitnahmen sogar lediglich als Verschnaufpause nach einer starken operativen Entwicklung.

    Desert Gold: Timing für Kursrally passt

    Während Gold eine neue Rally startet, startet Desert Gold in Kürze mit der Goldproduktion. Das Timing könnte also kaum besser sein, damit auch die Aktie wieder durchstartet. Im Mai stand das Wertpapier noch bei 0,095 EUR. Derzeit notiert es bei 0,067 EUR.

    Gespannt warten Anleger auf den Start der Goldproduktion im Teilbereich Barani East des riesigen SMSZ-Projekts im Westen Malis. Die Lieferung der Schwerkraftanlage verzögert sich um einige Wochen. Dies sollte aufgrund der weltweiten Lieferkettenprobleme nicht überbewertet werden. Außerdem hat sich inzwischen das Sentiment in der Branche deutlich verbessert, entsprechend dürfte sich die Meldung des Produktionsstarts in diesem Umfeld positiver auf die Aktie auswirken.

    Wie viel Potenzial die Aktie hat, zeigt die Studie von GBC Research auf. Die Investmentstory basiert aus Sicht von GBC nicht mehr allein auf zusätzlichem Explorationserfolg, sondern zunehmend auf der Monetarisierung der bestehenden Ressourcen und einem vergleichsweise kurzfristigen Produktionsstart. Die Analysten raten daher zum Kauf. Für die Lagerstätten Barani und Gourbassi unterstellt die aktualisierte PEA einen zehnjährigen Oxidtagebau. Bei einem Goldpreis von 2.850 USD je Unze ergibt sich ein Nachsteuer-NPV10 von 61 Mio. USD und ein IRR von 57 %. Bei 4.070 USD je Unze steigt der NPV10 auf 124 Mio. USD und der IRR auf 101 %.

    In ihrer Sum-of-the-Parts-Bewertung kommt GBC auf einen gesamten inneren Wert von 244,8 Mio. USD. Davon entfallen 89,6 Mio. USD auf die geplante Schwerkraftanlage bei Barani East, 124 Mio. USD auf das Mali-Oxidprojekt auf Basis der PEA, 21,7 Mio. USD auf weitere Ressourcen in Mali außerhalb der PEA und 9,5 Mio. USD auf das Tiegba-Projekt in der Elfenbeinküste. Bei rund 360,26 Mio. ausstehenden Aktien ergibt sich daraus ein innerer Wert von 0,68 USD beziehungsweise 0,93 CAD oder 0,59 EUR je Aktie. Wie gesagt, notiert die Aktie derzeit bei 0,067 EUR.

    Barrick Mining einigt sich mit Newmont

    Während Desert Gold in Kürze mit der Goldproduktion startet, kommt Barrick Mining bei der geplanten Neuordnung des Konzerns einen wichtigen Schritt voran. Gemeinsam mit Newmont hat der Goldriese eine Einigung über bislang ausgeklammerte Vermögenswerte im Nevada-Gold-Mines-Joint-Venture erzielt. Barrick bringt unter anderem Fourmile ein, Newmont steuert Fiberline und Mike bei. Gleichzeitig werden sämtliche offenen Streitigkeiten rund um das Gemeinschaftsunternehmen beigelegt. Wichtig für Barricks weitere Aufspaltungspläne ist, dass Newmont dem geplanten Börsengang der nordamerikanischen Goldaktivitäten zugestimmt hat. Im Zuge der Vereinbarung erhält Barrick zudem 1,95 Mrd. USD von Newmont als Ausgleich für die eingebrachten Vermögenswerte. Damit ist eine wesentliche Hürde für die eigenständigere Positionierung des Nordamerika-Geschäfts beseitigt.

    Parallel dazu schärft Barrick auch die Führungsstruktur für das Geschäft außerhalb Nordamerikas. Sebastiaan Bock wurde mit sofortiger Wirkung zum CEO „Rest of World“ ernannt und übernimmt damit die Verantwortung für die Gold- und Kupferaktivitäten in Afrika, dem Nahen Osten, Lateinamerika und der Region Asien-Pazifik. Dieses Portfolio produziert derzeit mehr als 2 Mio. Goldäquivalent-Unzen pro Jahr und soll in den kommenden drei Jahren um mehr als 20 % wachsen. Barrick betont dabei insbesondere die Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern bei Minenbeteiligungen, Investitionen, Technologie, Ausrüstung und Lieferketten. Die neue Führungsstruktur unterstreicht damit die zunehmende organisatorische Trennung zwischen dem nordamerikanischen Geschäft und den internationalen Aktivitäten. Das SMSZ-Projekt von Desert Gold in Mali befindet sich übrigens in der Nachbarschaft von Barrick. Es ist also ein potenzieller Übernahmekandidat, wenn der Goldriese seine Ressourcenbasis erweitern will.


    Fazit

    Gold scheint tatsächlich eine neue Rally zu starten. Daher könnte das Timing für den Produktionsstart bei Desert Gold kaum besser sein. Aus Sicht von GBC Research besteht Vervielfachungspotenzial. Barrick Mining kommt bei der Neuordnung des Konzerns voran. Allerdings ist die langfristige Strategie nicht ganz klar. Will sich das Unternehmen mehr auf Kupfer fokussieren?


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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    Während der Goldpreis die Marke von 4.000 USD verteidigt, kauft China kräftig zu. Nach Angaben der chinesischen Zentralbank hat das Reich der Mitte allein im Juni 15 Tonnen Gold gekauft. Dies ist so viel wie seit Oktober 2023 nicht mehr. Am Markt wird zudem seit Längerem vermutet, dass Chinas tatsächliche Goldkäufe erheblich über den offiziell ausgewiesenen Mengen liegen. Damit könnte Gold vor einer neuen Rally stehen. Für Anleger, die vom langfristig steigenden Goldpreis profitieren wollen, gelten Barrick Mining und Newmont als Basisinvestments im Goldsektor. Sie bieten einen vergleichsweise direkten Hebel auf den Goldpreis. Steigende Verkaufspreise können sich bei stabilen Förderkosten überproportional auf Cashflow und Gewinn auswirken. Gleichzeitig bleiben operative Risiken, Kostensteigerungen und politische Unsicherheiten in einzelnen Förderländern bestehen. Für einen zusätzlichen Hebel auf den Goldpreis bieten sich Explorationsunternehmen zur Depotbeimischung an.

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