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08.05.2026 | 05:00

Goldsektor im Preis-, Übernahme- und IPO-Fieber! Lahontan Gold wird zur Gelddruckmaschine!

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Bildquelle: KI

Im Goldsektor tut sich wieder etwas. Der Preis je Unze marschiert in Richtung 4.700 USD. Experten halten einen Jahresendpreis um die 6.000 USD für möglich – Tendenz weiter steigend. Auch das Übernahmekarussell dreht sich wieder. In Australien steht eine Milliardenfusion an. Es könnte sogar zu einem Bieterkampf kommen. Und Barrick Mining will seine US-Aktivitäten an die Börse bringen, weil man sich als unterbewertet empfindet. Das Herzstück von „North American Barrick“ ist Nevada Gold Mines und damit ein wesentlicher Grund für die voraussichtliche Bewertung von über 60 Mrd. USD. Das IPO richtet den Fokus der globalen Gold-Investoren auf den Weltklasse-Bergbaustandort Nevada. Dort befindet sich Lahontan Gold in der wahrscheinlich werttreibendsten Phase des gesamten Unternehmenszyklus: vom Explorer zum Produzenten. Schon im kommenden Jahr will man bei 1.200 USD Kosten Gold produzieren und "Geld drucken".

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF

Inhaltsverzeichnis:


    Preis steigt, IPO in Vorbereitung, Fusion geplant

    Im Goldsektor tut sich wieder etwas. Nachdem der Markt eine gesunde Konsolidierungsphase durchlaufen hat und die Unterstützung bei 4.500 USD getestet hat, ist nun Aufwärtsdynamik spürbar. Der Goldpreis hat in den vergangenen Tagen wieder die Marke von 4.700 USD ins Visier genommen. Geht es nach J.P. Morgan könnten wir in diesem Jahr noch die 6.300 USD sehen. Auch Goldman Sachs ist mit einem Kursziel von 5.400 USD je Feinunze bullish.

    Dazu scheint auch das Übernahmekarussell wieder in Gang zu kommen. Zuletzt haben Regis Resources und Vault Minerals einen Zusammenschluss im Wert von 10,7 Mrd. AUD angekündigt. Dadurch würde einer der größten börsennotierten Goldproduzenten in Down Under entstehen. Falls ein Wettbewerber nicht noch mit einem Gegenangebot dazwischen grätscht. Dies halten Experten durchaus für möglich.

    Parallel dazu treibt der Branchenriese Barrick Mining unter dem Namen „North American Barrick“ den Börsengang seiner erstklassigen US-Assets für Ende 2026 voran, um den vollen Wert dieser Tier-1-Anlagen sichtbar zu machen. Das Herzstück von „North American Barrick“ ist Nevada Gold Mines und damit der wesentliche Grund für die voraussichtliche IPO-Bewertung von über 60 Mrd. USD.

    Barrick-IPO eine Chance für Lahontan

    Der geplante Börsengang der Barrick-Tochter kommt für Lahontan Gold zu einem günstigen Zeitpunkt. Während der Branchenriese durch den IPO den Fokus der globalen Investoren verstärkt auf den Weltklasse-Bergbaustandort Nevada lenkt, befindet sich Lahontan Gold selbst in der wahrscheinlich werttreibendsten Phase des gesamten Unternehmenszyklus: vom Explorer zum Produzenten.

    Bereits im kommenden Jahr soll die Goldproduktion auf dem Santa-Fe-Projekt im Herzen Nevadas anlaufen. Diese Transformation markiert historisch gesehen oft den Punkt der stärksten Wertsteigerung für Aktionäre, da das operative Risiko sinkt und erste Cashflows generiert werden. In Kombination mit der erhöhten Aufmerksamkeit für die Region durch den Barrick-IPO und dem hohen Goldpreis ergibt sich für Anleger derzeit ein außergewöhnliches Renditepotenzial. Und Lahontan wird derzeit erst mit überschaubaren 100 Mio. EUR bewertet.

    Dabei ist es auch nicht auszuschließen, dass das „North American Barrick“ nach dem IPO selbst aktiv wird und auf der Übernahmekarrussell aufspringt. Ein interessantes Target wäre Lahontan ohne Zweifel.

    Gelddruckmaschine mit 1.200 USD Produktionskosten

    Doch es braucht gar keine Übernahmefantasie. Es gibt genug gute Gründe für den Kauf der Lahontan-Gold-Aktie. Angefangen beim Management. Das jüngste Interview mit Kimberly Ann hat bestätigt, dass die Gründerin und CEO von Lahontan für ihr Unternehmen brennt.

    Im Gespräch mit Lyndsay Malchuk vom IIF äußerte sie sich besonders optimistisch mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit der geplanten Produktion. Die aktuellen Kosten lägen laut der jüngsten Kalkulation bei rund 1.200 USD je Unze Gold. Im weiteren Projektverlauf könnten sie sogar noch sinken. Wörtlich sagte Ann: „We’re going to print money, i.e. gold bars.“ Bei einem aktuellen Goldpreis von über 4.500 USD und Prognosen von deutlich über 6.000 USD für die kommenden Jahre, erscheint dies alles andere als unrealistisch.

    Zusätzliche Fantasie liefern historische Heap-Leach-Halden auf dem Projektgelände. Lahontan Gold vermutet dort mehr als 200.000 Unzen Gold, die mit modernen Methoden erneut wirtschaftlich verarbeitet werden könnten. Bereits in Kürze soll ein Sonic-Drill-Programm mit 96 Bohrungen starten, um diese Ressourcen genauer zu definieren und später in den Minenplan aufzunehmen. Für die CEO handelt es sich dabei praktisch um „freies Geld“, da das Material bereits zerkleinert und aufbereitet auf den Halden liegt. Gleichzeitig gewinnt auch Silber als zweites Standbein an Bedeutung. West Santa Fe wurde bereits in den 1930er-Jahren für Silber abgebaut, und Ann sieht darin zusätzliches Potenzial angesichts der hohen Silberpreise.

    Ressource von 3 Mio. Unzen möglich

    Beim Flaggschiffprojekt Santa-Fe hat man bereits mächtige Oxid-Gold- und Silber-Abschnitte identifiziert. Das Management erwartet, dass die offizielle Ressource von rund 2 Mio. Unzen bald deutlich erhöht werden könnte. Eine Steigerung auf 3 Mio. Unzen wäre keine Überraschung. Denn die neuesten Bohrergebnisse des Satelliten West Santa Fe sind äußerst vielversprechend. Im Interview sieht Kimberly Ann bei West Santa Fe „massives Upside“ für das Unternehmen. Die Lagerstätte liege nur rund 13 Kilometer vom bestehenden Santa-Fe-Projekt entfernt. Jeder zusätzliche Fund könne damit unkompliziert per Lkw zur geplanten Anlage transportiert werden, ohne neue Infrastruktur errichten zu müssen. Laut Ann zeigen die jüngsten Bohrergebnisse nicht nur höhere Goldgehalte, sondern auch deutlich verbesserte metallurgische Ausbringungsraten von inzwischen rund 81 % bei Gold. Für Investoren sei dies ein entscheidender Hebel, da jede zusätzliche Unze den wirtschaftlichen Wert des Projekts unmittelbar steigere.

    https://youtu.be/QGRV7IfTWec?si=s2AZAmWHSwBzWXU8

    Minenkosten in 12 bis 18 Monaten amortisieren

    Auch bei den Themen Finanzierung und Genehmigungen vermittelt Kimberly Ann Zuversicht. Sie verweist auf Nevada als eine der weltweit besten Bergbaujurisdiktionen mit klaren regulatorischen Abläufen und planbaren Genehmigungsprozessen. Das Unternehmen strebt weiterhin eine Genehmigung im ersten Quartal 2027 an. Anschließend könnte die Mine in der Rekordzeit von etwa sechs Monaten gebaut werden. Die Investitionskosten von rund 135 Mio. USD seien im Branchenvergleich äußerst niedrig. Mit Blick auf die niedrigen Produktionskosten und hohen Goldpreis könnten sich die Kosten bereits innerhalb von 12 bis 18 Monaten amortisieren. Ann betonte zudem, dass Lahontan Gold möglichst stark auf Fremdkapital setzen wolle, um die Verwässerung der Aktionäre – zu denen auch sie selber gehört – gering zu halten.


    Fazit

    Lahontan Gold will in den kommenden Monaten Geschichte schreiben und zum Goldproduzenten in Nevada werden. Mit einem Ressourcenpotenzial von deutlich mehr als 2 Mio. Unzen, Produktionskosten von 1.200 USD je Unze, einem Goldpreis von über 4.500 USD und wenigen Monaten vor dem Produktionsstart, erscheint die Bewertung von rund 100 Mio. EUR alles andere als teuer zu sein.

    Die Lahontan-Aktie lockt zum Einstieg. Quelle: LSEG

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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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    Wer sich nicht vom schwächelnden Goldpreis nervös machen lässt, dem bietet sich derzeit eine interessante Einstiegschance im Sektor. So gibt es viele gute Gründe für den Kauf der Aktie von Lahontan Gold. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren darauf konzentriert, ein riesiges Goldvorkommen zu entwickeln. Bereits im kommenden Jahr soll die Produktion starten. Und zwar nicht irgendwo, sondern in der vielleicht besten Bergbauregion der Welt. Mit dem näher rückenden Produktionsstart intensiviert das Unternehmen die Investor Relations. Zuletzt hat die Lahontan-Gründerin und CEO Kimberly Ann auf der Münchner Kapitalmarkt Konferenz (MKK) präsentiert. Man merkt sofort, dass sie für das Unternehmen brennt. Ann zeigte eindrucksvoll auf, welche Werte man schon aufgebaut hat und worauf sich Aktionäre noch freuen können. Mit dem Produktionsstart will Lahontan übrigens auch an die Wall Street gehen. Die Aktie erscheint alles andere als teuer.

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