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03.06.2021 | 05:00

JinkoSolar, BYD, SunMirror: Reich dank Klimaschutz

  • Klimaschutz
Bildquelle: pixabay.com

Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein Buzzword. Das ehemalige Kernthema der Grünen hat inzwischen sämtliche Parteien erreicht. Klar scheint heute, dass Ressourcen intelligent eingesetzt werden sollten. Dabei kommt es auch darauf an, regenerative Energie zu nutzen. Doch um Solarpanels herstellen zu können und den so gewonnenen grünen Strom auch zu speichern, sind Rohstoffe nötig. Wer sich diese gesichert hat, kann auf gute Geschäfte hoffen.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Nico Popp
ISIN: CH0396131929 , US47759T1007 , CNE100000296



 

Der Autor

Nico Popp

In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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JinkoSolar: Qualität setzt sich durch

Gute Geschäfte stehen auch dem chinesischen Solarmodulhersteller JinkoSolar ins Haus. Das Unternehmen vermeldete kürzlich für eines seiner Module einen Gewinnungsgrad von 25% - das ist Weltrekord. Auch hinsichtlich der Langlebigkeit kann JinkoSolar punkten. Die deutsche Prüfgesellschaft DEKRA hat dem Doppelglasmodul Tiger Pro ein Zertifikat ausgestellt, das dem Modul Langlebigkeit selbst bei schwierigen Bedingungen attestiert. Mit hoher Leistung und Qualität stehen die Zeichen gut, dass JinkoSolar seine bereits heute sehr gute Marktstellung wird behaupten und ausbauen können.

Eine solche Perspektive macht sich auch am Markt bemerkbar: Allein in den vergangenen fünf Handelstagen kletterte die Aktie von JinkoSolar um knapp 20%. Zwar steht auf Sicht von drei Monaten noch immer ein Verlust von rund 30% zu Buche, doch muss man diesen Im Kontext des langfristigen Aufwärtstrends sehen. In einem Jahr hat die Aktie um mehr als 120% zugelegt. JinkoSolar gilt als Weltmarktführer bei Solarmodulen. Da auch in den kommenden Jahren viele Investitionen in erneuerbare Energien zu erwarten sind - unter anderem steht in Deutschland eine Solarpflicht für Neubauten im Raum - dürfte das Geschäft der Chinesen noch lange brummen.

Die Aktie schickt sich an, den mittelfristigen Abwärtstrend zu verlassen. Wohin die Reise aber konkret geht, ist heute noch nicht absehbar.

BYD: Wohin geht die Reise?

Etwas undurchsichtig ist auch die Perspektive für BYD. Die Chinesen sind rund um die Herstellung von Akkus für Elektroautos und deren Fertigung bereits sehr gut aufgestellt. Auch verfügt BYD über eine eigene Halbleiter-Sparte, was dem Unternehmen kurzfristig hilft – schließlich sind Chips gerade knapp. Langfristig weckt die eigene Chip-Sparte von BYD Fantasie, gerade im Hinblick auf Themen wie autonomes Fahren und die wachsende Bedeutung von Sensorik und Vernetzung in der Autobranche. Doch was macht die Aktie?

In den letzten fünf Tagen konnte der Wert zweistellig zulegen. BYD schickt sich damit an, die Schwächephase der vergangenen Monate hinter sich zu lassen. Das Unternehmen verkündete den Börsengang der Chip-Sparte, gab aber gleichzeitig bekannt, dass man die Kontrolle im Unternehmen behalten will. Dieses Vorgehen wurde vom Markt sehr positiv aufgenommen, da BYD auf diese Weise Kapital aufnimmt, ohne die Vorteile rund um die eigene Chipfertigung aufzugeben. Das Unternehmen ist langfristig gut positioniert. Einen Wehrmutstropfen gibt es aber doch: Selbst Chinesen finden Marken, wie etwa Volkswagen, attraktiver. Ob BYD langfristig und weltweit ein großer Autobauer wird, ist noch nicht klar.

SunMirrror: Viele Kritische Metalle in nur einem Unternehmen

Egal wie es mit BYD oder JinkoSolar langfristig weitergeht: Das Schweizer Unternehmen SunMirror ist bestens positioniert, um von der Entwicklung rund um regenerative Energie und Elektromobilität zu profitieren. SunMirror hat sich auf die Entwicklung von Rohstoffprojekten fokussiert, die für diese Zukunftstechnologien essenziell sind: Lithium, Zinn, Nickel, Eisenerz und auch Gold. SunMirror agiert in Australien und treibt seine drei Projekte dort Schritt für Schritt voran. Die Analysten von Sphene Capital attestieren der Aktie ein Potenzial bis 174,30 EUR.

Langfristig könnte es für die Aktie sogar noch weiter nach oben gehen: SunMirror nahm zuletzt erfolgreich 10 Mio. EUR mittels einer Wandelanleihe auf. Dieses Kapital könnte auch in neue Projekte fließen. Die Stoßrichtung der Schweizer ist vielversprechend: Kritische Metalle sind gefragt und die Nachfrage nach diesem Metallen dürfte in den kommenden Jahren sogar noch eher steigen. Weltweit wird der Klimaschutz groß geschrieben und mit den USA ist inzwischen ein mächtiger Akteur sogar zur Speerspitze im Kampf gegen den Klimawandel geworden. Konsequentere Klimaziele sind daher sehr wahrscheinlich. Profiteure davon sind innovative Unternehmen mit guten Produkten und Rohstoff-Gesellschaften, wie etwa SunMirror.


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