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19.03.2026 | 05:15

JinkoSolar und Elon Musk?! First Majestic Silver und Silver Viper nach Bohrergebnissen und Übernahme wieder kaufen?

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Bildquelle: pixabay.com

Was läuft da zwischen Elon Musk und JinkoSolar? Ein Team des reichsten Menschen der Welt ist bei einem Besuch von JinkoSolar beobachtet worden. Dies hat die Fantasie von Anlegern angeregt. Positive Impulse wären dringend nötig. Der CEO der operativen Tochter hat sich verabschiedet und das Unternehmen leidet unter den Verwerfungen des subventionierten Marktes. Dagegen könnte bei First Majestic Silver und Silver Viper die Korrektur zu Ende sein. Silver Viper hat eine wichtige Übernahme abgeschlossen und damit einen potenziellen Käufer im eigenen Aktionärskreis. Der CEO hat ein ambitioniertes Ziel. Die Aktie von First Majestic Silver hat sehr schwache Tage hinter sich. Bringen Bohrergebnisse die Wende?

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: JINKOSOLAR ADR/4 DL-00002 | US47759T1007 , SILVER VIPER MINER. CORP. | CA8283344098 , FIRST MAJESTIC SILVER | CA32076V1031

Inhaltsverzeichnis:


    Silver Viper: Gold und Silber in einer Aktie

    Gold und Silber scheinen ihre Korrektur beendet zu haben. Um von der Hausse bei Edelmetallen zu profitieren, bietet sich die Aktie von Silver Viper Minerals an. Sie wird in Deutschland unter anderem auf Tradegate gehandelt und notiert derzeit bei rund 0,66 EUR. Zum Jahreswechsel waren es noch über 1,60 EUR. Mit der abgeschlossenen Übernahme des
    Silber-Gold-Projekts Coneto sollte die Aktie wieder in Richtung ihrer alten Hochs marschieren.

    Denn mit der Transaktion setzt Silver Viper ein starkes Signal für den nächsten Wachstumsschritt. Das Unternehmen sichert sich ein Projekt in Durango, einer der bedeutendsten Edelmetallregionen Mexikos, und erweitert sein Portfolio auf einen Schlag erheblich. Bezahlt wird der Kaufpreis von 15 Mio. USD in Aktien, was die Liquidität schont und zugleich die Interessen der bisherigen Eigentümer mit denen von Silver Viper verknüpft. Besonders bemerkenswert ist, dass mit Fresnillo, dem größten Silberproduzenten der Welt, einer der renommiertesten Namen der Branche auch nach Abschluss als Aktionär an Bord bleibt. Das spricht für die Qualität des Projekts und unterstreicht das Vertrauen in das weitere Entwicklungspotenzial.

    Insgesamt wirkt die Transaktion wie ein Transformationsschritt, der Silver Viper eine neue Größenordnung verschaffen könnte – mit mehr Ressourcenpotenzial, starken Partnern und einer klaren Perspektive auf eine beschleunigte Weiterentwicklung. Dies passt zu dem ambitionierten Ziel, das CEO Steve Cope zuletzt formuliert hatte. So soll Silver Viper als einer der führenden – wenn nicht der größte – Explorer im Land positioniert werden. Und Exploration ist im engen Silbermarkt dringend nötig, um die steigende Nachfrage zu bedienen.

    Mit der Übernahme ist Silver Viper jetzt ein echter Multi-Asset-Explorer. Das Flaggschiff-Projekt ist derzeit La Virginia in der mexikanischen Provinz Sonora. Dort liegt die angezeigte Ressource bereits bei 154.000 Unzen Gold und 6,92 Mio. Unzen Silber. Zusätzlich wurden weitere 260.000 Unzen Gold und 12,94 Mio. Unzen Silber abgeleitet. Bei dem dritten Projekt handelt es sich um das Gold-Kupfer-Vorkommen Cimarron.

    https://youtu.be/Ia9DA86ksGg?si=KF6nHMJHUZTfjcc8

    First Majestic Silver: Können Bohrergebnisse die Korrektur stoppen?

    Während Silver Viper im laufenden Jahr stark korrigiert hat, markierte die Aktie von First Majestic Silver Anfang März ein neues Allzeithoch. Trotz der heftigen Korrektur der vergangenen Tage hat die Aktie des Anlegerlieblings im laufenden Jahr noch über 30 % an Wert gewonnen.

    Zuletzt hatte First Majestic Silver über das Explorationsprogramm 2025 auf der Goldmine Jerritt Canyon in Nevada berichtet. Im Fokus standen die Ziele Mahala, Javelin und Saval im Gebiet Smith-SSX-Saval. Nach Angaben des Unternehmens deuten die Resultate darauf hin, dass sich die Goldmineralressourcen am Standort ausweiten lassen könnten. Dabei sieht First Majestic Potenzial sowohl für zusätzliche Ressourcen im Untertagebau als auch für oberflächennahe Bereiche, die sich für einen Tagebau eignen könnten.

    Im Rahmen des Programms wurden 2025 insgesamt rund 18.300 Meter in 57 Bohrungen niedergebracht. Ziel war es, neue mineralisierte Zonen unter Deckgestein zu identifizieren und die bekannte Mineralisierung über die bisherigen angenommenen Ressourcengrenzen hinaus entlang bestehender geologischer Strukturen zu verfolgen. Zu den wichtigsten gemeldeten Abschnitten zählen im Bereich Mahala/Javelin unter anderem 24,4 Meter mit 3,43 g/t Gold in Bohrloch MA-25-017, 7,6 Meter mit 9,43 g/t Gold sowie 18,3 Meter mit 2,19 g/t Gold in MA-25-008 und 18,3 Meter mit 2,23 g/t Gold in MA-25-009. Im Zielgebiet Saval meldete das Unternehmen zudem 51,8 Meter mit 1,48 g/t Gold in Bohrloch SC-25-003. Insgesamt verweist First Majestic damit auf Hinweise, dass Jerritt Canyon grundsätzlich weiteres Potenzial für beide Abbaumethoden bietet.

    JinkoSolar: Was läuft da mit Elon Musk?

    Weiterhin keine Freude bereitet die Aktie von JinkoSolar. Mit rund 22 EUR notiert das Wertpapier auf dem Niveau von Anfang 2024. Dies zeigt, dass auch der Marktführer in einer Boombranche nicht automatisch ein gutes Investment ist. Ähnlich wie bei Elektroautos und BYD zeigt sich auch in der Solarindustrie, dass die chinesische Subventionsstrategie für Verbraucher vielleicht von Vorteil sein mag, aber für das Unternehmen und dessen Aktionäre eher nicht.

    Bei JinkoSolar gab es zuletzt einige interessante Meldungen, allerdings wenig Positives. So ist Kangping Chen als CEO der operativen Haupttochter Jiangxi Jinko zurückgetreten. Für einen kurzzeitigen Kurssprung hatten Berichte über Besuche einer von Elon Musk entsandten Delegation gesorgt. Dies befeuerte die Fantasie der Anleger, allerdings hatte JinkoSolar wenig später erklärt, dass daraus keine Kooperation abzuleiten sei.

    Gleichzeitig zeigt der Blick auf die Branche, warum bei der Aktie weiterhin kein nachhaltiger Aufwärtstrend zu erwarten ist. Der massive Preisverfall bei Solarmodulen, anhaltender Überkapazitätsdruck und rote Zahlen bei großen Herstellern belasten die Margen weiter. Für einen dauerhaften Impuls braucht es eine spürbare Verbesserung des Marktumfelds mit stabileren Modulpreisen und steigender Nachfrage.


    Fazit

    Der Abverkauf bei Silver Viper Minerals scheint überzogen zu sein. Mit dem Abschluss der Übernahme sollte sich die Aktie wieder in Richtung der Hochs zum Jahreswechsel orientieren. First Majestic bleibt ein Basisinvestment im Sektor. Der Kauf der JinkoSolar-Aktie drängt sich weiterhin nicht auf.


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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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