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20.05.2026 | 04:30

Ist diese Gold-Perle die Investmentchance des Jahres? Lahontan Gold wird zum Produzenten!

  • Gold
  • Edelmetalle
  • Wachstum
Bildquelle: KI

Während der Goldpreis weiter konsolidiert, ergibt sich bei dieser Gold-Perle vielleicht DIE Investmentchance des Jahres. Denn Lahontan Gold will in den kommenden Monaten Geschichte schreiben und zum Goldproduzenten in Nevada aufsteigen. In der jüngsten Investorenpräsentation bestätigt das Management, dass die Vorbereitungen für den Bau der Mine voll im Plan sind. Außerdem soll in wenigen Wochen eine neue Ressourcenschätzung veröffentlicht werden. Und geht es nach Goldman Sachs und anderen Banken, dürfte bald auch wieder der Goldpreis mitspielen. Schon Ende 2026 könnte der Preis wieder über 5.000 USD stehen. Denn die Zentralbanken kaufen offenbar mehr Gold als gedacht. Bei möglichen Produktionskosten von 1.200 USD dürfte Lahontan jedenfalls prächtig verdienen. Noch erscheint die Aktie ein Schnäppchen zu sein.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF

Inhaltsverzeichnis:


    Perfektes Umfeld

    Mit Nevada ist Lahontan Gold in einer der attraktivsten Bergbauregionen der Welt aktiv. Große Produzenten wie Barrick Mining, Kinross Gold oder Newmont setzen hier Milliarden um. Der US-Bundesstaat überzeugt durch eine einzigartige Kombination aus rohstoffreicher Geologie, politischer Stabilität und bergbaufreundlicher Regulierung. Vor allem der berühmte Walker-Lane-Trend und der Carlin-Trend zählen zu den produktivsten Goldregionen weltweit. Hinzu kommen schnelle Genehmigungsverfahren, eine ausgezeichnete Infrastruktur mit Straßen, Strom- und Wasserversorgung sowie jahrzehntelange Bergbauerfahrung. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist, dass Minenprojekte in der Regel in dünn besiedelten Wüstenregionen liegen. Entsprechend gibt es nur wenige Anwohner und die lokalen Gemeinden sind häufig wirtschaftlich eng mit dem Bergbau verbunden. Proteste oder langwierige gesellschaftliche Konflikte sind daher selten.

    Zudem ist die Region derzeit aufgrund des geplanten Börsengangs der US-Aktivitäten von Barrick Mining in den Schlagzeilen. Es kommt aber auch immer wieder zu Übernahmen von Explorationsunternehmen. Im April wurde beispielsweise die Übernahme von Golden Lake durch McEwen Mining abgeschlossen. Lahontan Gold ist also auch ein Übernahmekandidat. Wobei man nicht auf eine Übernahme spekulieren muss, um die Aktie zu kaufen.

    Zum Goldproduzenten im Walker-Lane-Gürtel

    Denn Lahontan Gold steht kurz davor, zum Goldproduzenten im Walker-Lane-Gürtel zu werden. Das Geschäftsmodell ist die Reaktivierung historischer Minen, die sich für einen kostengünstigen Tagebau eignen. Denn nach dem kräftigen Anstieg des Goldpreises in den vergangenen 10 Jahren und mit neuester Technologie lassen sich alte Minen heute hochprofitabel betreiben.

    Lahontan will schon in wenigen Monaten mit dem Bau der ersten Mine beginnen. Dies hat Gründerin und CEO Kimberly Ann kürzlich im Rahmen der "Emerging Growth Conference" bestätigt. Für das laufende Jahr kündigte sie eine Reihe von Treibern für die Aktie an. Bereits im kommenden Monat soll eine aktualisierte Ressourcenschätzung veröffentlicht werden. Im September können sich Anleger auf die neue vorläufige wirtschaftliche Bewertung (PEA) freuen. Daneben soll weiter gebohrt werden, um die Ressource zu erhöhen. Derzeit verfügt das Unternehmen über eine Marktkapitalisierung von rund 170 Mio. CAD und eine Liquidität von etwa 19 bis 20 Mio. CAD. Um den Übergang vom Explorationsstatus zum Minenbetreiber strategisch zu begleiten, wurde das Board of Directors um Finanz- und Minenbauexperten erweitert. Die bestehende Infrastruktur vor Ort – einschließlich ganzjährigem Straßenzugang, eigenen Brunnen mit Wasserrechten sowie einer Umspannstation – soll den geplanten Produktionsstart begünstigen.

    Bau der Goldmine

    Der Fokus liegt derzeit also klar auf dem Santa Fe-Projekt. Dort wurde bis 1994 Gold produziert. Bei damaligen Goldpreisen von rund 340 USD pro Unze wurde die Mine dann aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen. Bereits ältere Schätzungen attestieren der Ressource ein Volumen von rund zwei Millionen Unzen Goldäquivalent. Dies will das Lahontan-Management in wenigen Wochen kräftig nach oben schrauben.

    Und dann ist da natürlich der Bau der Mine. Der Zeitplan sieht vor, das Genehmigungsverfahren Anfang 2027 abzuschließen. Da das Bergbauprojekt innerhalb des bereits genehmigten Explorationsgebiets liegt und keine komplexen Entwässerungsprobleme vorliegen, rechnet Kimberly Ann mit einer zügigen Finalisierung. Der Bau der Mine könnte innerhalb von nur sechs Monaten erfolgen. Dann könnte bereits im vierten Quartal 2027 Gold produziert werden.

    Die geschätzten Investitionskosten (Capex) belaufen sich auf rund 135 Mio. USD inklusive einer 20-prozentigen Reserve. Doch Aktionäre müssen keine Angst vor einer starken Verwässerung der Aktie haben. Denn die Lahontan-CEO hat mehrfach betont, dass man den wesentlichen Teil der Investitionen über Fremdkapital finanzieren will. Dafür gebe es auch bereits erste Kreditbedingungen (Term Sheets).

    Die Kredite dürften auch schnell zurückgezahlt werden können. Denn zuletzt hat man Produktionskosten von rund 1.200 USD je Unze genannt und diese könnten sogar noch sinken. An einem hochprofitablen Minenbetrieb dürfte es also keinen Zweifel geben.

    Goldpreis auf dem Sprung über 5.000 USD?

    Damit kommen wir zum Goldpreis. Auf eine neue Rally beim Edelmetall ist Lahontan bei Produktionskosten von 1.200 USD zwar nicht angewiesen, aber es würde das Sentiment im Sektor natürlich verbessern. Und viel spricht dafür, dass der Goldpreis bald wieder durchstartet. Dieser Meinung sind jedenfalls führende Banken. Nach der fantastischen Rally konsolidiert der Preis für das Edelmetall seit März auf hohem Niveau zwischen 4.400 USD und 4.800 USD je Unze. An den fundamentalen Treibern hat sich jedoch nichts geändert. Zentralbanken kaufen weiterhin massiv Gold, geopolitische Spannungen bleiben hoch und mit dem neuen Chef der US-Zentralbank dürften Zinserhöhungen auch unwahrscheinlicher werden. Zu einem wichtigen Preistreiber äußerte sich zuletzt Goldman Sachs. Die US-Bank geht inzwischen davon aus, dass die offiziellen Goldkäufe der Zentralbanken deutlich unterschätzt wurden. Statt bislang angenommener 29 Tonnen pro Monat sollen die Käufe schon längere Zeit bei rund 50 Tonnen monatlich gelegen haben. Für 2026 erwartet Goldman Sachs sogar durchschnittliche Käufe von rund 60 Tonnen pro Monat. Entsprechend bestätigten die Analysten ihr Kursziel von 5.400 USD je Unze bis Ende 2026. Die UBS und die Deutsche Bank sind sogar noch bullisher und sehen Goldpreise von bis zu 6.000 USD je Unze. Die Deutsche Bank hält mittelfristig sogar einen Preis von 8.000 USD für möglich.

    Zusätzliche Kurstreiber

    Übrigens spricht für die Aktie von Lahontan Gold nicht nur der geplante Produktionsstart auf dem Santa-Fe-Projekt. Zusätzlich verfügt das Unternehmen mit West Santa Fe über ein äußerst aussichtsreiches Satellitenprojekt. Erste Bohrungen lieferten bereits hochgradige Gold- und Silberergebnisse. Im April wurden Rückgewinnungsraten von 81 % Gold und 60 % Silber gemeldet. Da es nur rund 13 Kilometer entfernt ist, könnte das Material direkt zur geplanten Verarbeitungsanlage von Santa Fe geliefert werden.

    https://youtu.be/QGRV7IfTWec?si=s2AZAmWHSwBzWXU8


    Fazit: Noch günstig kaufen

    Lahontan Gold hat sich in den vergangenen Jahren auf das operative Geschäft konzentriert und dies wie beschrieben sehr erfolgreich. Erst seit wenigen Monaten intensiviert man die Kapitalmarktkommunikation. Und auch eine gute Story braucht Zeit, um sich an der Börse zu etablieren. Nur so lässt sich erklären, warum die Aktie kurz vor der Goldproduktion noch so günstig zu haben ist. Selbst bei einer Ressource von nur 2 Mio. Unzen erscheint die Marktkapitalisierung von 170 Mio. CAD als ein echtes Schnäppchen. Viel spricht dafür, dass die Aktie schon bald deutlich höher stehen wird.

    Die Lahontan-Aktie hat sich zuletzt besser entwickelt als Barrick Mining. Quelle: LSEG

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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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