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29.06.2026 | 05:30

Gold auf 6.000 USD! Analysten bullisch! Lahontan Gold Aktie gehört ins Depot!

  • Gold
  • Edelmetalle
Bildquelle: KI

Erweist sich der fallende Ölpreis als Treibstoff für eine neue Rally bei Gold? Immerhin waren in den vergangenen Wochen Inflationsängste und die damit verbundene Sorge vor steigenden Zinsen einer der wesentlichen Belastungsfaktoren für Edelmetalle. Durch das absehbare Ende des Irankonflikts nimmt genau dieser Druck ab. Energie wird günstiger, die Inflationserwartungen könnten zurückkommen und damit auch die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen sinken. Der Goldpreis hat zuletzt die Marke von 4.000 USD je Feinunze verteidigt und lag am Mittwoch zwischenzeitlich sogar über 4.300 USD. Goldexperte Markus Bußler ist bullisch. Damit sollten auch Goldaktien wieder in die Spur finden. In einem spannenden Stadium befindet sich Lahontan Gold. Das Unternehmen macht derzeit den Schritt vom Explorer zum Produzenten. Nicht irgendwo, sondern in einer der interessantesten Goldregionen der Welt. Während man den Minenbau vorbereitet, meldet man positive Bohrergebnisse.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF

Inhaltsverzeichnis:


    Goldpreis bald bei 6.000 USD

    Der jüngste Ausverkauf bei Gold könnte sich als Chance erweisen. Belastet wurde das Edelmetall vor allem von der Sorge, dass die US-Notenbank ihre Leitzinsen im weiteren Jahresverlauf nochmals anheben könnte. Auslöser sind die zuletzt erhöhten Inflationsraten, zu denen insbesondere die zeitweise deutlich gestiegenen Energiepreise beigetragen hatten. Doch mit dem Ölpreis, der inzwischen wieder klar unter 100 USD je Barrel notiert, könnte der Inflationsdruck in den kommenden Wochen nachlassen. Bemerkenswert: Trotz der Zinsängste hat sich Gold oberhalb von 4.000 USD je Unze behauptet. J.P. Morgan bleibt für die weitere Entwicklung ausgesprochen optimistisch. Die Analysten haben ihr Kursziel von 6.000 USD je Feinunze für das Edelmetall bestätigt. Nicht im kommenden Jahr, sondern noch für 2026. Damit könnten Anleger mit Gold noch eine Rendite von 50 % einfahren. Mit Goldaktien könnte sich dieser Performance noch hebeln lassen. Eine interessante Aktie ist Lahontan Gold. Es gibt gute Gründe dafür, warum die Aktie in der zweiten Jahreshälfte deutlich anziehen sollte. Und dafür ist nicht einmal ein steigender Goldpreis nötig.

    Kaufgrund 1: Start der Goldproduktion

    Lahontan Gold will im kommenden Jahr zum Goldproduzenten aufsteigen. Dafür reaktiviert man die Santa-Fe-Mine in Nevada. Dort wurde von Ende der 80er bis Mitte der 90er Jahre Gold und Silber produziert. Damals lag der Goldpreis unter 400 USD. Mit einem mehr als zehnmal höheren Goldpreis und neuester Technologie lässt sich der Tagebau wieder sehr profitabel betreiben. Die Produktionskosten dürften derzeit mit rund 1.200 USD je Unze Gold kalkuliert werden. Im weiteren Projektverlauf könnten sie noch sinken.

    Die 28,3 km² große Santa-Fe-Mine befindet sich im Walker-Lane-Trend und damit wohl in einer der besten Bergbauregionen der Welt. Aktuell liegt die Ressource bereits bei starken zwei Mio. Tonnen Goldäquivalent.

    Das Management plant, den Antrag für die Mine im ersten Quartal 2027 einzureichen. Nach Erhalt der vollständigen Genehmigung soll der Bau laut Unternehmensangaben nur vier bis sechs Monate benötigen. Vorhandene Infrastruktur wie Wasserquellen und ein Umspannwerk sowie der Einsatz von Vertragsminenbetreibern soll dies ermöglichen. Lahontan strebt daher an, bereits im vierten Quartal 2027 erstmals Gold zu gießen. Damit steigt man von Explorer zum Produzenten auf.

    Kaufgrund 2: Erweiterung der Ressource

    Parallel zur Vorbereitung des Minenbaus läuft seit Januar ein umfangreiches Bohrprogramm mit derzeit drei Bohrteams. Die Arbeiten dienen einerseits dazu, die Goldressource weiter auszubauen. Außerdem sollen technische sowie hydrogeologische Risiken für das Genehmigungsverfahren reduziert werden. Zuletzt gab es erste positive Zwischenergebnisse. Im Zielgebiet Calvada wurde unter anderem eine höhergradige Zone mit 12,3 m und 1,22 g/t Goldäquivalent identifiziert. Dies deutet darauf hin, dass auch in tieferen Schichten relevante Oxid-Goldmineralisierung vorhanden ist. In den kommenden Wochen erwartet Lahontan eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung. Sie soll die Grundlage für eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie bilden, die im September veröffentlicht werden soll.

    Darüber hinaus untersucht das Unternehmen West Santa Fe, wo die Überprüfung historischer Bohrungen auf ein größeres Mineralisierungssystem als bislang angenommen hindeutet. Von dort könnte das Material perspektivisch zur Verarbeitungsinfrastruktur von Santa Fe transportiert werden, da das Zielgebiet nur rund 13 Kilometer davon entfernt liegt.

    Insgesamt hatte sich das Management wiederholt optimistisch geäußert, mit der neuen Ressource die Marke von drei Mio. Unzen zu erreichen.

    Kaufgrund 3: "Schnelles Geld" durch Heap-Leach-Halden

    Zusätzliches Potenzial könnten die historischen Heap-Leach-Halden auf dem Santa-Fe-Gelände bieten. Nach Angaben des Managements könnten diese rund 200.000 Unzen Gold enthalten. Mit kostengünstigen Sonic-Bohrungen will Lahontan nun die noch vorhandenen Mengen und Gehalte genauer bestimmen. Sollten sich die Erwartungen bestätigen, könnten die Halden die geplante Minenlaufzeit verlängern und vergleichsweise schnell verwertbare Unzen liefern. Das Material auf den Halden ist bereits zerkleinert und aufbereitet. Dies bedeutet "schnelles Geld" für Lahontan.

    Kaufgrund 4: Vollblutunternehmerin gibt Vollgas

    Für den Kauf der Aktie spricht zudem, dass CEO Kimberly Ann als Vollblutunternehmerin und Aktionärin Lahontan Gold mit Vollgas vorantreibt. In den vergangenen Monaten konnte man sie auch in Deutschland auf Investorenkonferenzen und Roadshows live erleben. Auch ihre Interviews auf Youtube lohnen sich. Sie betont, dass Santa Fe nicht als kurzfristiges Verkaufsobjekt gedacht ist, sondern als Basis für den Aufbau eines eigenständigen Goldproduzenten. Ihr Fokus liegt klar auf operativen Meilensteinen: Ressource ausbauen, Genehmigungen vorbereiten, vorhandene Infrastruktur nutzen und die Produktion möglichst schnell aufnehmen. Ann verweist dabei auch auf das aktuell attraktive Umfeld für Goldproduzenten. Bei einem Goldpreis von deutlich über 4.000 USD je Unze könnten sich nach ihrer Einschätzung sehr robuste Margen ergeben. Dadurch ließen sich die für den Minenbau erforderlichen Kredite vergleichsweise schnell zurückführen. Mit dem Produktionsstart sind ihre Ambitionen längst nicht zu Ende. Sie will den Sprung an die New York Stock Exchange machen. Und zwar als ernstzunehmender Goldproduzent.

    https://youtu.be/QGRV7IfTWec?si=Fd8c87OFZNe1owbG

    Kaufgrund 5: Übernahmefantasie

    Und dann ist da natürlich noch Übernahmefantasie, als Grund für den Kauf der Lahontan Aktie. Selbst wenn CEO Kimberly Ann derzeit klar die Entwicklung zu einem unabhängigen Produzenten favorisiert. Dies ist schließlich ihre Aufgabe. Große Goldkonzerne haben Projekte mit zwei bis drei Millionen Unzen Ressource in der Vergangenheit häufig als zu klein eingestuft. Diese Sichtweise stammt jedoch aus einer Phase deutlich niedrigerer Goldpreise. Bei einem Goldpreis von 4.000 USD je Unze können auch kleinere Minen sehr attraktive Cashflows erwirtschaften. Ein Beispiel dafür ist eben Santa Fe mit seinen kalkulierten Produktionskosten von rund 1.200 USD je Unze oder weniger. Denkbar wäre daher ein Umdenken bei größeren Produzenten. Ebenso könnten mittelgroße Gesellschaften oder Private-Equity-Investoren mehrere kleinere, wirtschaftlich attraktive Projekte in Nevada zu einem Produzenten mit einer Ressource von mehr als 10 Mio. Unzen bündeln. Lahontan wäre in einem solchen Szenario ein naheliegender Baustein.


    Fazit: Gold-Aktie fürs Depot

    Es gibt also zahlreiche gute Gründe, warum man sich die Lahontan-Aktie ins Depot holen sollte. Diese wird in Deutschland auf Tradegate rege gehandelt und notiert derzeit bei 0,21 EUR. Damit liegt die Marktkapitalisierung bei überschaubaren 100 Mio. EUR. Immerhin schlummert bei Santa Fe Gold im Wert von mehreren Milliarden EUR im Boden.

    Lahontan-Aktie erscheint nicht teuer zu sein. Quelle: LSEG

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    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

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